DE50253C - Wechselstromuhr - Google Patents
WechselstromuhrInfo
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- DE50253C DE50253C DENDAT50253D DE50253DA DE50253C DE 50253 C DE50253 C DE 50253C DE NDAT50253 D DENDAT50253 D DE NDAT50253D DE 50253D A DE50253D A DE 50253DA DE 50253 C DE50253 C DE 50253C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/08—Secondary clocks actuated intermittently
- G04C13/10—Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
A. KITTEL in ALTONA. Wechselstromiihr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1889 ab.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende, in beiliegender Zeichnung dargestellte Uebertragungsmechanismus
ist namentlich für solche Uhren bestimmt, welche mit Wechselstrom arbeiten.
Durch die Kerne des Elektromagneten E wird der auf einer Welle b befestigte Anker E1
abwechselnd angezogen, wobei die minutlichen· Zeitabstände zwischen zwei Wechselstromschlüssen
in bekannter Weise durch eine Normaluhr bestimmt werden.
Auf der Welle b ist ferner ein Arm A befestigt, welcher beim Anzug des Ankers nach
der entsprechenden Seite hin einen Ausschlag macht. In der Zeichnung (Fig. 2 und 5) hat
sich der Arm nach unten bewegt, da der Anker E1 nach rechts angezogen worden ist;
Fig. 4 zeigt den Ausschlag des Armes nach oben, wobei der Anker nach links anliegt.
Das freie gezweigte Ende des Armes A ist mit zwei Federn ff1 versehen, welche zum
Bewegen der auf einer Welle iv befestigten, an einem Theile des Umfanges mit Zähnen versehenen
Scheibe 5 dienen. Auf der Welle w sitzen ferner ein Schwungrad c und ein Trieb t,
welch letzteres mit dem Stundenrad r im Eingriff steht, dessen Bewegung auf die Zeigerwelle
i übertragen wird.
Das Kennzeichnende der vorliegenden Erfindung besteht in der eigentümlichen Antriebsweise der vier Sperrzähne an der Schwungradwelle
w durch die Federn ff1 in Verbindung
mit einer eigenartigen Bremsvorrichtung zum Anhalten des Schwungrades, nachdem eine
halbe Umdrehung erfolgt ist.
Die Abzweigungen α und a1 des Armes A,
auf denen die an der Spitze hakenförmig umgebogenen Federn f und f1 befestigt sind,
dienen als Anschlag für einen Vorsprung η des Schwungrades c, zwecks Anhaltens des letzteren,
wobei der Rücklauf des Rades durch eine auf der Werkplatte befestigte Feder g verhindert
wird, gegen welche einer der beiden an der Unterseite des Rades c befindlichen
Stifte 0 o1 stöfst.
Wird der Arm A ζ. B. aus der Lage der Fig. 2 in diejenige der Fig. 4 bewegt, so stöfst
die Feder / gegen den ersten Zahn der Scheibe 5 und dreht dieselbe ii£ Richtung des
Pfeiles, bis der von der Spitze α freifewordene
Vorsprung η durch α1 aufgehalten wird (siehe
Fig. 4), wobei das Rad c eine halbe Umdrehung vollendet hat. Gleichzeitig ging der
Stift o1 vor der Feder g vorbei und legte sich
zur Verhinderung des Rücklaufes gegen dieselbe an. Bei der hierauf folgenden Rückbewegung
des Armes A in die Lage der Fig. 2 sföfst die Feder/1 gegen den ersten Zahn der
Scheibe S und dreht dieselbe wieder um eine halbe Umdrehung vorwärts, bis sich der Vorsprung
η gegen die Spitze α .anlegt und der
Stift ο vor die Feder g gelangt ist.
Jede halbe Umdrehung bewirkt durch Uebertragung mittelst des Triebes t auf das Stundenrad
r das Vorschnellen des Zeigers um eine volle bezw. halbe Minute oder auch um eine
Secunde.
Der von den Federn ff1 bewirkte Anstofs
ist vermöge der Schwungkraft des Rades c unter gewöhnlichen Verhältnissen vollständig
ausreichend zur Vollendung der halben Um-
drehung. Wird jedoch durch mechanische Beeinflussung der Bewegung der Zeiger, durch
Windstöfse etc., zufällig ein gröfserer Widerstand entgegengesetzt, so könnte es vorkommen,
dafs das Rad c aufgehalten wird und z. B. in der Lage der Fig. 5 stehen bleibt. Dann
stöfst beim Aufwärtsgange des Armes A die Feder/ nicht gegen den ersten, sondern einen
der folgenden Zahnt der Scheibe S. Dieser Stofs ist dazu genügend, dafs der fehlende
Theil der vorigen halben Umdrehung mit eingeholt wird. Der vorher zurückgebliebene Zahn
der Scheibe S bewirkt dabei ein Ausweichen der Feder/ nach aufsen, wenn er an derselben
vorbeigeht. Beim Stofs gegen einen Zahn kann die Feder dagegen nicht ausweichen,
da dieselbe hierbei gestaucht wird.
Für die richtige Wirkung ist die Anordnung der Zähne an der Scheibe S und die Stellung
der Federn zu einander von aufserordentlicher Wichtigkeit; erstens dürfen beim zufälligen
Zurückbleiben des Rades c die Zähne nicht eine solche Stellung einnehmen, dafs dieselben
von den Federn nicht mehr erfafst werden können und die Zeiger demnach stillstehen,
und zweitens müssen die Zähne an derjenigen Feder frei vorübergehen, welche nicht den
Impuls gegeben hat.
In den Fig. 6, 7 und 8 sind die Scheibe S und die Federn//1 in gröfserem Mafsstabe
dargestellt, wobei χ jedesmal den Mittelpunkt der Ankerwelle b bezeichnet. Die in den
Fig. 6 und 8 gezeichneten Lagen der Zähne und Federn//1 zu einander entsprechen bezw.
den Fig. 2 und 4 der Gesammtanordnung.
Aus der Betrachtung der Fig. 6, 7 und 8 ergiebt sich nun Folgendes:
Die Feder / stöfst gegen den Zahn I und führt denselben zunächst bis in die punktirte
Lage, woraus ersichtlich, dafs dann die Feder/1 so weit gehoben ist, dafs der letzte Zahn IV
an ihr frei vorübergehen kann. Fig. 7 stellt die Lage der Zähne dar, wenn die Feder/ die
Spitze des Zahnes I verläfst; der Zahn IV ist nunmehr so weit gedreht, dafs beim Rückgang
der Feder fl letztere denselben erfafst und
dadurch die Scheibe c weiterdreht.
In der Fig. 8 ist die Scheibe c nach vollendeter halber Umdrehung gezeichnet.
Es können bei der dargestellten Anordnung die Zähne demnach keine Lage einnehmen, in
welcher sie nicht von der Feder / bezw. f1
erfafst werden könnten.
In den Raum zwischen den Zähnen I und IV läfst sich selbstverständlich eine beliebige Anzahl
Zähne einschalten, wie dieses aus praktischen Gründen erforderlich erscheint.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung an durch Wechselströme betriebenen elektrischen Uhren zum Uebertragen der hin- und hergehenden Ankerbewegung auf das Zeigerwerk, bestehend aus dem auf der Ankerwelle b befestigten Arm A mit Abzweigungen α a\ auf denen die Federn/und/1 befestigt sind, welche beim Hin- und Hergange des Armes A mit ihren hakenförmigen Spitzen abwechselnd gegen einen Zahn der Scheibe S stofsen und durch diesen Impuls zur Umdrehung des auf der Scheibenwelle n> befindlichen Schwungrades c um die Hälfte seines Umfanges dienen, welche Umdrehung begrenzt wird durch den gegen α oder a1 anschlagenden Vorsprung η und die sich gegen die Spitze der Feder g anlegenden Stifte 0 o1, wobei die Anordnung der Zähne auf der Scheibe 5 und die Stellung der Federn//1 zu einander derartig eingerichtet ist (Fig. 6, 7 und 8), dafs die Zähne beim Zurückbleiben des Rades c keine Stellung einnehmen können, in welcher sie von den Federn nicht mehr erfafst zu werden vermögen und dafs die Zähne an derjenigen Feder/ oder/1 frei vorbeigehen, welche nicht den Impuls gegeben hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50253C true DE50253C (de) |
Family
ID=325125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50253D Expired - Lifetime DE50253C (de) | Wechselstromuhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50253C (de) |
-
0
- DE DENDAT50253D patent/DE50253C/de not_active Expired - Lifetime
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