DE58010C - Elektrische Nebenuhr mit Schlagwerk - Google Patents

Elektrische Nebenuhr mit Schlagwerk

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DE58010C
DE58010C DENDAT58010D DE58010DA DE58010C DE 58010 C DE58010 C DE 58010C DE NDAT58010 D DENDAT58010 D DE NDAT58010D DE 58010D A DE58010D A DE 58010DA DE 58010 C DE58010 C DE 58010C
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barrel
hook
spring
slave clock
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DENDAT58010D
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SOCIETE D'HORLOGERIE in Breitenbach, Schweiz
Publication of DE58010C publication Critical patent/DE58010C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/04Indicating the time of the day
    • G04C21/06Indicating the time of the day by striking mechanism
    • G04C21/10Indicating the time of the day by striking mechanism with locking plate

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  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Nebenuhrwerk, bei welchem die periodischen Anziehungen des Ankers eines Elektromagneten ein mit einem Ausrückarm versehenes Schaltrad in stofsweise Umdrehung setzen und diese stofsweisen Bewegungen des Schaltrades durch das Zeigerwerk auf die Welle des Federhauses eines Schlagwerkes übertragen werden, so dafs bei jeder Anziehung des Elektromagnetankers die im vorgenannten Federhaus befindliche Spiralfeder etwas aufgezogen wird und ferner noch der Ausrückarm des Schaltrades nach Ablauf einer jeden Stunde derart auf die Anslösvorrichtung des Schlagwerkes wirkt, dafs letzteres unter der Einwirkung der gespannten Feder seines Federhauses die entsprechende Stunde schlägt.
Eine solche elektrische Nebenuhr mit Schlagwerk ist in Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung in Vorder- und Hinteransicht dargestellt.
Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien x-x und y-y der Fig. 2.
An der Platine A ist durch seine Polschuhe α al ein Elektromagnet B angebracht, dessen Drahtumwickelung in einen elektrischen Stromkreis, welcher jede Minute von einer elektrischen Normaluhr geschlossen wird, eingeschaltet ist. Am unteren Polschuhe α sind zwei winkelförmige Supports b b angeschraubt, und in letzteren drehen sich die Zapfen c c eines winkelförmigen Ankers C, welcher oben mit einem Ansatz d versehen ist. Die Bewegungen dieses Ansatzes d und folglich jene des Ankers C sind einerseits durch einen seitlichen Vorsprung e des oberen Polschuhes al und andererseits durch eine regulirbare, auf einer Schraube D sitzende Mutter E begrenzt. Das obere Ende des Ankeransatzes d ist durch eine Gelenkstange F mit einem Ende eines Hebels G verbunden, welcher sich um den an der Platine A befestigten Stift/ drehen kann und an seinem anderen Ende eine auf das Schaltrad / wirkende Klinke H trägt. Eine Feder g drückt das abgeschweifte Ende h der Klinke H fortwährend gegen die Zahnung des Schaltbezw. Sperrrades 7, und durch die Anbringung eines an der Platine A befestigten Stiftes i wird die Bewegung der Schaltklinke H derart begrenzt, dafs bei jeder Hin- und Herbewegung letzterer das Sperrrad I stets nur um einen Zahn gedreht wird.
Eine an der Platine angebrachte Gegenklinke E l verhindert ein jegliches Rückdrehen des Schaltrades /. Letzteres ist für einen Minutencontact der Hauptuhr eingerichtet und hat folglich 60 Zähne, so dafs es direct auf der Minutenwelle J, die in der Brücke j und der Platine A ruht, festsitzen kann.
Die Minutenwelle / trägt ein darauf festsitzendes Rad 0, dessen Rotation durch die Räder Z m und das Trieb n, wie bei einem gewöhnlichen Zeigerwerk, auf die Stundenwelle K übertragen wird.
In das Trieb η greift ein Rad k ein, welches auf der Welle L des Federhauses des Schlagwerkes befestigt ist, gleich viel Zähne hat als das Rad m und die Bewegung vom Zeigerwerk aus auf die Welle L überträgt.
Die Welle L ruht an ihren beiden Enden in den Brücken ρ q, und das Federhaus M sitzt lose auf dieser Welle. Das eine Ende der Spiralfeder JV ist an der Welle L ange-
bracht, während ihr anderes Ende auf eine innere Erhöhung des Federhauses M wirkt. Die Rotation des Federhauses M wird durch das darauf sitzende Rad ο und die Zwischenräder und Triebe rr1 ssl und if1/"2 auf den Windflügel P übertragen, so dafs die Rotation des Federhauses M durch letzteren regulirt wird. Die Achsen der Räder und Triebe r r1 s s1 und t iJ i2 ruhen einerseits in der Platine A und andererseits in den Brücken Q Q1. Zwei oder mehrere Stifte u verbinden das Federhaus M mit einem Schlagrad R, welches mit 78 Zähnen ausgerüstet ist und auf seiner hinteren Fläche zwölf Stifte v1 v2 ... v12 trägt. Die Gröfsen der successiven Abstände dieser Stifte entsprechen den successiven Zahlen von 1 bis 12, d. h. dafs der Abstand von einem Stift zum folgenden immer um dasselbe Quantum, welches dem Abstand zwischen den Stiften v1 und v2 gleich ist, zunimmt.
Ein mit einer Feder χ versehener Haken 5 greift in den Sliftenkreis v1 v2. . . ν I2 ein, und dieser Haken ist vermittelst einer Muffe mit dem in einen Haken £ ausendigenden Hebelarm T verbunden, der einen zweiten der Wirkung einer Feder U ausgesetzten Arm V trägt, so dafs sich der Haken S mitsammt den Hebelarmen T V gleichzeitig um dieselbe senkrecht zur Platine stehende Welley drehen mufs.
Am Stift Z, der an der Platine A befestigt ist, ist ein mit Nase ^1 versehenes Klötzchen Z1 angebracht. Letzteres trägt den Hammer W1, und seine Nase \l wird stets infolge seines Eigengewichtes oder durch Anbringung einer Feder in Eingriff mit der Zahnung des Rades R gehalten.
Am Schaltrad / ist ein mit einer nach hinten hervorstehenden Erhöhung n> versehener Ausrückarm W angebracht und nach jeder Rotation des Rades I trifft der Arm W den Endhaken \ des Hebelarmes T,. und wird infolge dessen der Haken S etwas zur Seite geschoben, so dafs das Schlagrad R frei wird und durch die Wirkung der gespannten Feder N um den Abstand zweier der Stifte v1. . . v12 gedreht werden kann.
Eine Glocke X1, auf welche der Hammer W1 schlagen kann, ist am unteren Theile der Platine angebracht.
Der Gang des beschriebenen elektrischen Uhrwerkes ist folgender:
Nach jeder Minute wird der Anker C vom Elektromagneten B angezogen und dessen Bewegung durch die Gelenkstänge F, den Hebel G und die Klinke H auf das Sperrrad / und folglich auf das Zeigerwerk übertragen, so dafs der Minutenzeiger bei jedem Anziehen des Ankers C durch den Elektromagneten B um eine Minute vorspringt. Diese Bewegungen des Zeigerwerkes werden durch das Rad k auf die Federhauswelle L übertragen und wird somit die Feder N nach jeder Minute um etwas aufgezogen.
Nach Ablauf einer jeden Stunde trifft, beim Anziehen des Ankers C durch den Elektromagneten B, der Ausrückarm W des Rades / den Hebelarm T, und wird hierdurch der Haken S etwas zur Seite geschoben, d. h. vom entsprechenden Stift vl . . . v12 entfernt, so dafs das Schlagrad R frei wird und durch die gespannte Feder N in Umdrehung versetzt wird.
Bei diesem Vorgang beginnt die Bewegung des Rades R, sobald infolge der Wirkung des Ausrückarmes W auf den Hebelarm T der Haken S, der sich mit letzterem dreht, den betreffenden Stift des Rades R verläfst, und da der über die Stifte des Rades R greifende Theil des Hakens S verhältnifsmäfsig kurz und viel weiter vom Drehungspunkty entfernt ist als der Haken \ des Hebelarmes T, so kann sich das Rad R schon drehen, während der Haken S noch vom Stiftenkreis des Rades R entfernt wird. Die Drehung des Rades R während der Zeit, in welcher der Haken S vom Stiftenkreis v1. . . v12 noch weiter entfernt wird, genügt dazu, dafs der Haken S bei seiner Zurückbewegung in den Stiftenkreis den eben gesperrt . gewesenen Stift nicht mehr fassen kann. Sobald aber die Erhöhung w den Haken \ des Hebelarmes T verläfst, d. h. sobald die Schaltung des Rades / um einen Zahn vollendet ist, wird der Hebelarm T mitsammt dem Haken S durch die Feder U in die ursprüngliche Stellung zurückgebracht, und zwar so früh, dafs das Schlagrad R sich nur um den Abstand zweier Stifte drehen kann. Die Spannung der Feder U ist übrigens im Verhältnifs zu jener der Feder N derart, dafs, wenn das Rad R bei Auslösung des Hakens S auch nur die kleinste Bewegung machen würde, der unter dem Einflufs der Feder U stehende Haken S die begonnene Drehung des Rades R dennoch nicht mehr zu hindern vermöchte.
Während der Umdrehung des Schlagrades R wirken die Zähne des letzteren auf die Nase ^1 des Klötzchens Z1, so dafs der Hammer, auf die Glocke X1 wirkend, die Stunde schlägt.
Da einerseits das Federhaus innerhalb zwölf. Stunden eine vollständige Umdrehung macht, und andererseits infolge der Anordnung der Uebertragung der Bewegung vom Zeigerwerk aus auf die Federhauswelle L letztere ebenfalls eine gänzliche Rotation innerhalb zwölf Stunden vollzieht, so ist die Spannung der Feder N immer dieselbe zu derselben Tagesstunde.
Statt der verschiedenen hinter der Platine A angeordneten Brücken Q Q1 etc. könnte man eine zweite Platine anbringen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine elektrische Nebenuhr mit einem Schaltrad /, das durch die Anziehungen des zur
    Nebenuhr gehörigen Elektromagnetankers absatzweise gedreht wird, seine Bewegungen dem Zeigerwerk und durch dieses der Welle L des Federhauses M eines Schlagwerkes behufs Aufziehens der im Federhaus befindlichen Feder N mittheilt, und welches mit einem Ausrückarm W versehen ist, der nach jeder Stunde einen mit Feder U und Haken S1 verbundenen Hebelarm T trifft, und hierdurch den Haken S aus dem Stiftenkreis V1V2. . . v12 eines am Federhaus M befestigten Schlagrades R hebt, so dafs die im Federhaus M befindliche gespannte Feder N das Schlagrad R und somit den Hammer des Schlagwerkes in Bewegung setzt.
  2. 2. Bei der durch Anspruch ι. gekennzeichneten elektrischen Nebenuhr mit Schlagwerk: der sich um die Zapfen c c drehende winkelförmige Anker C, dessen Bewegungen durch die stellbare Schraubenmutter E und den seitlichen Vorsprung e des oberen Polschuhes des Elektromagneten begrenzt werden und dessen Ansatz d vermittelst einer Gelenkstange F und eines Hebels G mit einer Klinke H verbunden ist, welche die Ankerbewegung auf das Schaltrad / überträgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58010D Elektrische Nebenuhr mit Schlagwerk Expired - Lifetime DE58010C (de)

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