DE504285C - Kupplung der Einzelteile mehrteiliger Fahrzeugnaben mit Steckachse - Google Patents

Kupplung der Einzelteile mehrteiliger Fahrzeugnaben mit Steckachse

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DE504285C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/02Axle suspensions for mounting axles rigidly on cycle frame or fork, e.g. adjustably

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Kupplung der Einzelteile mehrteiliger Fahrzeugnaben mit Steckachse Bei den bekannten mehrteiligen Fahrzeugnaben mit Steckachse erfolgt die Kupplung der Nabe mit der Kettenradscheibe durch Klauen oder Stifte, die in passende Öffnungen der Nabentrommel eingreifen. Erfahrungsgemäß schlagen sich diese bei längerer Benutzung der Nabe aus, und zwar um so stärker, je mehr Spiel zwischen den Kugeln und den Laufringen der Radial- oder Schulterkugellager der Nabenlagerung durch den natürlichen Verschleiß entsteht. Man suchte diesem Übelstand dadurch abzuhelfen, daß man Nabentrommel und Kettenradscheibe durch zur Steckachse parallele Bolzen gegeneinander zog, wodurch zwischen Nabentrommel und Kettenradscheibe eine Flächenpressung entsteht, welche die Mitnehmerstifte entlastet. Diese Bauart der Nabe ist jedoch nicht zweckmäßig, weil beim Ausbau des Rades nicht nur die Steckachse, sondern auch die Mitnehmerbolzen entfernt werden mußten. Das obenerwähnte Spiel, welches zwischen den Kugeln und Laufringen der Nabenlagerung infolge des natürlichen Verschleißes entsteht, führt weiterhin dazu, daß das Rad mit Antrieb und Bremse bei jedem Stoß mit einer Seitenkomponente sich mehr oder weniger zwischen der Gabel verschiebt. Durch diesen Umstand, der auch bei Naben mit Bolzen zum Zusammenziehen der Nabentrommel und Kettenradscheibe nicht behoben wird, gestaltet sich das Fahren sehr unsicher.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besondere Ausbildung der Kupplung zwischen Kettenrad und Laufradnabe. Sie besteht darin, daß auf jedem Ende der Steckachse eine Hülse mit Druckfeder aufgesetzt und eine dieser Hülsen als Hülsenmutter ausgebildet ist. Durch die Wirkung der Druckfedern werden Nabe und Kettenradscheibe in den Berührungsflächen kraftschlüssig aneinandergepreßt. Diese Flächenpressung entlastet bei der Übertragung der Antriebs- oder Bremskraft auf die Radnabe die Kupplungsbolzen oder, bei anderer Ausbildung der Kupplung, die Klauen oder Zähne.
  • Zur Verminderung der Reibung sind ferner Längskugellager zwischen den umlaufenden und den stillstehenden Teilen der Nabe vorgesehen. Jeder Verschleiß in diesen wird durch die Federkraft ausgeglichen, so daß Nabe und Kettenradscheibe nicht mehr in axialer Richtung zwischen den Schenkeln der Fahrzeuggabel pendeln.
  • Um die Längslager vor Überlastung zu sichern, ist in der Hülsenmutter ein die Federspannung begrenzender einstellbarer Anschlag vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist eine Fahrzeugnabe mit einem Ausführungsbeispiel der Kupplung teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt dargestellt.
  • a ist die Steckachse, auf der die Nabe i und die als Bremstrommel ausgebildete Kettenradscheibe k aufgesetzt sind. Auf dem einen Ende der Steckachse a ist eine Hülse b mit Schraubenfeder c fest aufgesetzt und auf dem anderen Ende eine Hülsenmutter d mit Schraubenfeder c aufgeschraubt. Anden Stellen der Nabenanordnung, wo durch Anziehen der Hülsenmutter d ruhende Teile gegen rotierende gepreßt werden, sind Längskugellager f;: g vo-Egeseh.Qn. Die Federn c und e werden so stark bemessen; daß sie den für Erzeugung einer kraftschlüssigen Verbindung erforderlichen Druck erzeugen. Damit nun die Federn c und e mittels der Hülsenmutter d nicht übermäßig gespannt und die Längskugellager f und g überlastetwerden, ist in derHülsenmutterd eine Stellschraube 1z eingeschraubt. Diese wird beim ersten Zusammenbau und bei der damit verbundenen Justierung so eingestellt, daß sie beim Auftreten des für die Kugellager zulässigen Höchstdruckes gegen das Gewindeende der Steckachse stößt. Ein weiteres Anziehen der Hülsenmutter d ist dann ausgeschlossen. Nach erfolgter Justierung wird die Stellschraube 1z verbohrt, so daß sie nicht mehr weiter verstellt werden kann. Wird die Hülsenmutter d von der Steckachse a abgeschraubt, so kann diese aus der Nabe i herausgezogen und das die Nabe tragende Rad nach Entfernung der Abstandshülse ausgebaut werden.
  • In einfacherer Ausführung der Nabe kann die Hülse b mit der Schraubenfeder c oder die Hülsenmutter d mit der Feder e in Fortfall kommen. Ebenso kann die Bremstrommel nur allein vorhanden sein, oder aber die Nabe kann ohne Antriebscheibe oder Bremstrommel als einfache Laufradnabe ausgebildet sein.
  • An Stelle der starken Druckfedern c, e können mehrere schwächere verwendet werden. Die Hülsen b, d. sind nicht unbedingt erforderlich, da sie die Federn nur vor Verschmutzung schützen sollen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung zwischen Kettenrad und Laufradnabe für mehrteilige Fahrzeugnaben mit Steckachse, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzeugung einer Flächenpressung zwischen Nabe und Kettenrad auf jedem Ende der Steckachse (a) eine Hülse (b, d) mit Schraubenfeder (c, e) aufgesetzt und eine Hülse als Hülsenmutter (d) ausgebildet ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den ruhenden und umlaufenden Teilen der Nabenanordnung den Federdruck übertragende Längskugellager (f , g) vorgesehen sind.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hülsenmutter (d) eine gegen die Steckachse (a) anliegende, die Spannung der Federn (c, e) begrenzende Stellschraube (u) vorgesehen ist.
DEH116788D 1928-06-03 1928-06-03 Kupplung der Einzelteile mehrteiliger Fahrzeugnaben mit Steckachse Expired DE504285C (de)

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