DE458005C - Stossdaempfer - Google Patents

Stossdaempfer

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Publication number
DE458005C
DE458005C DEM100525D DEM0100525D DE458005C DE 458005 C DE458005 C DE 458005C DE M100525 D DEM100525 D DE M100525D DE M0100525 D DEM0100525 D DE M0100525D DE 458005 C DE458005 C DE 458005C
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DE
Germany
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eccentric
thumb
band
friction
shock absorbers
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Expired
Application number
DEM100525D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Roger Masquelier
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Filing date
Publication date
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Application filed by Roger Masquelier filed Critical Roger Masquelier
Priority to DEM100525D priority Critical patent/DE458005C/de
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Publication of DE458005C publication Critical patent/DE458005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/06Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in a direction perpendicular or inclined to the axis of rotation

Description

  • Stoßdämpfer. Die Erfindung bezieht sich auf Stoßdämpfer für Fahrzeugaufhängungen derjenigen Art, bei welcher ein durch einen Hebel die Verschiebungen der Fahrzeugachse mit Bezug auf das Untergestell oder aber umgekehrt mitmachendes Exzenter auf zwei in einem Reibungsband angeordnete Daumen einwirkt, derart, daß die Ausdehnung der Daumen und ihre Wirkung auf das Reibungsband bestimmt werden.
  • Der Zweck der Erfindung ist, bei Vorrich-. tungen dieser Art zunächst eine allmähliche Reibung am ganzen Umfang des Reibungsbandes während des ersten Teiles der auf eine Verschiebung des Untergestelles gegenüber der Welle zurückzuführenden Drehung des Exzenters auszuüben, worauf während des Erreichens der dein Ausschlag dieser Relativverschiebung entsprechenden Bahn eine dauernde Reibung ausgeübt wird, derart, daß eine Verriegelung der Vorrichtung bei heftigen Schwingungen verhindert wird.
  • Es ist bereits versucht worden, dieses Ziel dadurch zu erreichen, daß Stoßdämpfer benutzt werden, bei welchen ein feststehender Zylinder von einem geschlitzten Ring umgeben ist und an dem Ende dieses Ringes ein Hebel drehbar gelagert ist, dessen längerer Arm durch einen Lenker mit der Fahrzeugachse verbunden ist, während der kleine Arm während des Anhebens mit Hilfe einer Federstange auf das andere Ende des Ringes einwirkt, derart, daß der Ring um den feststehenden Zylinder herumgedreht wird. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei solchen Vorrichtungen das angestrebte Ziel nicht erreicht werden kann, weil, da der Stützpunkt des Hebels, dessen langer Arm mit der Welle verbunden ist, auf dem Ring angeordnet ist, dieser Stützpunkt das Bestreben hat, den Ring um den feststehenden Bremszylinder herumzudrehen, derart, daß nicht nur eine allmähliche und vorläufige Näherung der Reibungsorgane erzielt wird, sondern vielmehr jede Reibung in Wirklichkeit ausgeschlossen ist.
  • Mit dem Stoßdämpfer nach der Erfindung wird dieser Nachteil .dadurch beseitigt, daß ein die Bewegung der Daumen steuerndes Exzenter mit Vorsprüngen ausgerüstet ist, die mit in den Daumen vorgesehenen Nuten zusammenarbeiten und in .diesen ein den Grad der Ausdehnung der Daumen bestimmendes Spiel haben, wobei die durch das Reibungsband auf das Bremsband ausgeübte Reibung durch einen mit Hilfe einer Schraubenfeder einen nachgiebigen Druck auf die Enden des Bremsbandes ausübenden Bolzen geregelt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein nach Linie I-I der Abb. 2 geführter Ouerschnitt des neuen Stoßdämpfers, und Abb. 2 zeigt letzteren in einer Ansicht bei abgehobenem Deckel.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Stoßdämpfer in einem Gehäuse i untergebracht, das zwecks Befestigung auf der Fahrzeugachse mit Lappen 2 ausgestattet ist, durch .deren Bohrungen 3 Befestigungsschrauben (nicht gezeigt) geführt werden. Dieses Gehäuse i ist hinten .durch einen Deckel q. geschlossen und besitzt in seiner Vorderwarnd eine Bohrung 5, durch welche der Zapfen 6 eines Exzenters 7 greift. Das freie Ende dieses Zapfens ist mit einem Vierkant 8 ausgestattet, auf dem die Nabe io eines Hebels 9 sitzt. Letzterer findet sein Lager an der Innenwandung i i eines konzentrisch zur Bohrung 5 stehenden Randes 12 der Gehäusevorderwand. Das Exzenter 7 besitzt an seiner Rückseite eine Ausdrehung 13, in die ein am Deckel q. vorgesehener Zapfen 14 zwecks Zentrierung des Exzenters greift.
  • Das Exzenter 7 weist zwei exzentrische Umfangsflächen 15 auf, die auf symmetrisch angeordnete Daumen 16 einwirken, welche ihrerseits mit ihrer Außenfläche an einem Reibungsband 17 anliegen, das sich an ein im Gehäuse i gehaltenes Bremsband i8 anschmiegt. Letzteres ist nicht ganz geschlossen und läuft in zwei Augen i9, 2o aus, durch deren Bohrungen 21 ein im Gehäuse gehaltener Bolzen 22 geführt ist. Dieser Bolzen besitzt gegenüber dem Auge 2o .einen Kopf und gegenüber dem Auge i9 eine Schraubenfeder 23, deren Spannung mittels einer. Mutter 2.4 und Gegenmutter 25 derart geregelt werden kann, daß der Druck dieser Feder die Augen i g, 2o einander zu nähern sucht, wodurch der Durchmesser des Bremsbandes 18 verringert wird. Um die Druck- und Spannwirkung des Exzenters 7 bei seiner Drehung im Sinne des Pfeiles 26 zu begrenzen, ist dieses mit zwei Vorsprüngen oder Zähnen 27 ausgestattet, die in Kerben 28 der Daumen 16 eingreifen. Diese Kerben sind jedoch von größerer Breite als die Zähne 27, so daß bei Drehung des Exzenters in der Pfeilrichtung dieses die Daumen 16 auswärts drückt, wodurch der Durchmesser des Reibungsbandes 17 vergrößert wird. Diese Ausdehnung hört jedoch auf, sobald die Seitenfläche 29 der Zähne 27 nach Durchlaufen des Spielraumes in den Kerben 28 auf die gegenüberstehende Fläche der letzteren auftrifft; in diesem Falle werden die Daumen 16 vom Exzenter 7 mitgenommen und erhalten keine Auswärtsbewegung mehr. Die Daumen 16 sind so geformt, daß zwischen ihnen ein kleiner Zwischenraum 30 verbleibt.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Stoßdämpfers ist wie folgt: Das Gehäuse i ist, wie bereits erwähnt, auf der Achse mittels durch die Löcher 3 geführter Bolzen und der Hebel 9 am Fahrzeugrahmen befestigt. Wenn die Achse dem Rahmen sich zu nähern sucht, so ist das freie Spiel der Fahrzeugfedern nicht gehindert, da das Exzenter sich entgegengesetzt zum Pfeil 26 dreht und die Daumen mitnimmt, die daher keine Wirkung auf das Reibungsband 17 ausüben. Wenn die Aufhängung hingegen zu Sprüngen neigt, so bewirkt der Hebel 9 durch sein Aufrichten eine Drehung des Exzenters 7 in Pfeilrichtung 26. Hierdurch kommen die Außenflächen 15 des Exzenters auf. die Daumen 16 zur Einwirkung und verursachen eine Ausbreitung des Reibungsbandes 17, das am Bremsband 18 reibt. Diese Bremswirkung ist jedoch dadurch begrenzt, daß nach einer gewissen Drehung .des Exzenters die Seitenflächen 29 der Exzenter zähne 27 an den Flächen der Kerben 28 zur Anlage kommen, wodurch die Daumen 16 mitgenommen werden. Die jetzt erhaltene konstante Bremswirkung ist daher abhängig vom Radialhub der Daumen 16 und daher von der Reibung zwischen dem Reibungsband 17 und dem Bremsband 18. Diese konstante Reibung kann durch den Druck der Feder 23 auf das Bremsband 18 geregelt werden. Auf keinen Fall kann sie zu einer Verriegelung der Stoßdämpfereinrichtung oder ungleichmäßiger Abnutzung der beiden Bänder führen, welcher Umstand einträte, wenn das Exzenter eine der Größe seiner Winkeldrehung entsprechend große Ausdehnung des Reibungsbandes bewirken würde. Der Grad der Stoßdämpfung kann daher nach Belieben und ohne Schwierigkeiten geregelt werden, ohne befürchten zu müssen, daß die mit den bisher bekannten Stoßdämpfern verknüpften Nachteile eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stoßdämpfer für Fahrzeugaufhängungen derjenigen Art, bei welcher ein durch einen Hebel die Verschiebungen der Fahrzeugachse mit Bezug auf das Untergestell oder umgekehrt mitmachendes Exzenter auf zwei in einem Reibungsband angeordnete Daumen einwirkt, derart, daß die Ausdehnung der Daumen und des Reibungsbandes bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das die Daumen (16) beeinflussende Exzenter (7) mit Vorsprüngen (27) versehen ist und diese mit Spiel in Aussparungen (28) der Daumen (16) eingreifen, derart, daß sie nach einer bestimmten Bewegung die Daumen verdrehen, wobei die größte Reibung des Bandes (17) auf das Bremsband (18) durch einen Bolzen (22) geregelt wird, der mit Hilfe einer Schraubenfeder (23) einen nachgiebigen Druck auf die Enden des Bremsbandes (18) ausübt.
DEM100525D 1927-07-19 1927-07-19 Stossdaempfer Expired DE458005C (de)

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FR639583D FR639583A (fr) 1926-10-20 1927-08-17 Amortisseur pour suspensions de véhicules
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DE458005C true DE458005C (de) 1928-03-28

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GB (1) GB288108A (de)

Families Citing this family (3)

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BE346917A (de)
US1717112A (en) 1929-06-11
GB288108A (en) 1928-04-05

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