DE50424C - Kofferverschlufs - Google Patents
KofferverschlufsInfo
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- DE50424C DE50424C DENDAT50424D DE50424DA DE50424C DE 50424 C DE50424 C DE 50424C DE NDAT50424 D DENDAT50424 D DE NDAT50424D DE 50424D A DE50424D A DE 50424DA DE 50424 C DE50424 C DE 50424C
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- Germany
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- spring
- box
- slide
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- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/52—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
- E05B65/5207—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
- E05B65/5215—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding
- E05B65/523—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted
- E05B65/5238—Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement sliding parallel to the surface on which the lock is mounted parallel to the wing edge
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein Koffer mit dem neuen Verschlufs ist in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs,
das Hauptschlofs in Fig. 3,4, 5 und 6 dargestellt.
Der Schlofskasten A A ist im Kofferuntertheil unter dem Ueberzug versteckt angebracht, wobei
das Schlüsselloch durch das später zu beschreibende Deckkästchen α (Fig. 1) verdeckt ist.
Der Verschlufs geschieht dadurch, dafs die beiden Stifte b b (Fig. 3), welche am Kofferdeckel
festgemacht sind, durch Ansätze d, welche in die Schlitze von b eingreifen, festgehalten werden.
Die Ansätze d sitzen am Schieber c, welcher
durch die Feder e gegen die Stifte b b angedrückt wird.
Das Schlofs wird geöffnet, indem ein Theil des Schlüsselbartes die Zuhaltungen /, welche
sich gegen die Leiste g des Schiebers c stützen, zunächst hebt und beim weiteren Drehen des
Schlüssels der andere Theil des Bartes den Schieber c bei dem ausgefundeten Vorsprung h
angreift und nach rechts schiebt, so dafs die Ansätze d aus den Kerben von b heraustreten.
Nach diesem Vorgang drücken die Federn i den Schieber c nach oben, wobei die Ansätze
d d an die Kanten k k sich anlegen und dadurch den Schieber c in dieser Lage festhalten.
Jetzt kann der Koffer geöffnet werden, da der Deckel mit den freigewordenen
Stiften b b sich vom Untertheil abheben läfst.
Der Koffer wird ohne" Anwendung des Schlüssels geschlossen; hierzu dient der Stift /,
indem der Deckel einfach zugeschlagen wird, wobei der Stift / durch Anstofs an die Leiste g
den Schieber c herabdrückt. Die Ansätze d d werden dann von den Kanten k k abgestofsen,.
und die Feder e kann den Schieber c so nach links ziehen, dafs die Ansätze dd wieder in
die Schlitze der Stifte b b eingreifen.
Da es häufig vorkommen wird, dafs man den Koffer zugemacht, aber nicht verschlossen
wünscht, so ist der Stift / drehbar gemacht. Legt man denselben um, wie es Fig. 4 zeigt,
so bleibt das Schlofs geöffnet.
Um für das Auf- und Zumachen ohne Verwendung
des Hauptschlosses ein zweites, ohne Benutzung eines Schlüssels zu handhabendes Schlofs zu haben, ist ein solches bei mno·
(Fig. 1) angebracht.
Am Kofferdeckel ist die Platte m mit der Klappe η angebracht. Das Schlofs selbst sieht
man in Fig. 1 bei 0.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen das Schlofs in gröfserem Mafsstäbe. Die Klappe η trägt den
Bügel j?, welcher durch die Schieber q q mittelst
der Fortsätze q1 qx am Schlofskasten ο festgehalten
wird. Die Spiralfeder r sucht die Schieber q q einander zu nähern.
Das Schlofs wird dadurch geöffnet, dafs man die beiden Schieber q, der Feder r entgegen,
mittelst der Stifte 11 durch die Fingerspitzen
gleichzeitig aus einander zieht, alsdann springt die Klappe n, welche an ihrer Verbindung
mit m etwas federt, von selbst auf.
Um das Oeffnen für Unberufene zu erschweren, kann der eine Schieber q erst dann
zurückgeschoben werden, wenn man die federnde Falle u am aufsenstehenden Knopf ν
hebt.
Geschlossen wird das Schlofs durch Eindrücken des Schildes und Bügels, was aus dem
Gesagten schon ersichtlich ist, da die Kanten
Claims (3)
- der Fortsätze q1 etwas abgeschrägt sind. Da sich diese Fortsätze beim Schliefsen im ersten Moment aus einander schieben müssen, so mufs beim Schliefsen auch die Falle u am Knopf ν gehoben werden.Fig. io, ii, 12 und 13 zeigen den rechtsseitigen. Deckkasten über dem Schlüsselloch, der in Fig. 1 mit α bezeichnet ist. An diesem Deckkasten, sowie auch am äufserlich gleichgestalteten O1, sind die Oesen α α und αχ αχ für den einen Handgriff b b befestigt.Der in Fig. 10 bis 13 dargestellte Deckkasten α hat einen Mechanismus zum Verschlufs des Deckels c c; der linksseitige Kasten ax (Fig. 1) hat einen solchen Deckel mit Verschlufs nicht, da sich hier kein Schlüsselloch befindet, welches zu verdecken wäre.Der Deckel c c wird in geschlossenem Zustand festgehalten durch den daran sitzenden Haken d d, welcher in den Haken e e eingreift (Fig. 13). Haken e e kann verschoben werden durch Drücken an dessen nach aufsen reichenden Knopf//, aber erst dann, wenn man gleichzeitig mit einem andern Finger durch Drücken am Knopf g g den Arretirungstheil h h nach links geschoben hat. e e kann dann links an der schrägen Kante von h h herabgehen, dadurch wird der Deckelhaken dd frei und die Feder i i schnellt den Deckel c c auf. Die Spiralfeder k k und die Blattfeder /1 führen die betreffenden Theile h h und e e in ihre in Fig. 10 gezeichnete Lage zurück.Der Knopf m m, welcher g g gegenüber angebracht ist, hat keinen dem Oeffhen oder Schliefsen des Dekels dienenden Zweck, sondern nur den, Unberufene irre zu führen, da man ohne Kenntnifs des Mechanismus nicht weifs, ob man gg oder mm in Thätigkeit setzen mufs.Fig. 14, 15 und 16 zeigt eine Verschnürvorrichtung, welche statt der üblichen Schnallen an den gebräuchlichen Kofferriemen η η (Fig. 1) angebracht ist. Von jedem dieser Riemen ist das eine Ende am Koffer befestigt, das andere Riemenende trägt einen Stift ο ο (Fig. 15) mit Einschnitt, welcher durch eine der runden Oeffnungen pp in die Decke eines länglichen Kastens q q hineingesteckt wird; diejenige Oeffnung, in welche es hineingesteckt wird, bestimmt sich durch den mehr oder weniger gefüllten Koffer bei strammem Anziehen des Riemens. Unter der Decke q q ist im Kasten der mit Schlitzen versehene Schieber r r, der durch eine Feder s s nach der Pfeilrichtung in Fig. ι 5 gezogen wird; im Ruhezustande vor und nach dem Durchstecken des Riemens stehen die Schlitzkanten von r r auf Mitte der Löcher in q q. Wird also der Riemenstift 0 0 durch ein Loch eingesteckt, so zwängt sich sein konisches Ende durch das halbgeöffnete Loch hindurch, drückt den federnden Schieber r r entgegen der Pfeilrichtung, und bei weiterer Einführung von 00 in q q und r r schnellt dann r r in den Einschnitt von 0 0.Geöffnet wird der Verschlufs dadurch, dafs mittelst der Knöpfe 11 der Schieber r r so weit verschoben wird, dafs der Einschnitt 00 frei wird.Pateνt-Ansρrüche:An Kofferverschlüssen die gleichzeitige Anwendung:ι. der Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen des Hauptschlosses (Fig. 3) ohne Gebrauch eines Schlüssels in der Weise, dafs der Verschlufsriegel c, welcher durch Federn i mit seinen Ansätzen d beim Oeffnen in feste Stellung durch Anliegen von d an k gebracht war, durch Anstofsen vom Stift Z aus dieser Raststellung gebracht wird und dann durch die Feder e den selbstthätigen Verschlufs bewirken kann,,
- 2. der Drehbarmachung des Stiftes /, zum Zweck, das Schlofs nach Belieben aufser Thätigkeit zu setzen,
- 3. der Verschlufsvorrichtung an den üblichen Kofferriemen mittelst des Hakens ο ο und Kasten q q mit federndem Schieber r r.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50424C true DE50424C (de) |
Family
ID=325273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50424D Active DE50424C (de) | Kofferverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50424C (de) |
-
0
- DE DENDAT50424D patent/DE50424C/de active Active
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