DE1957C - Fallenschlofs mit stehenden Zuhaltungen, Druckschlüssel und Stecher - Google Patents

Fallenschlofs mit stehenden Zuhaltungen, Druckschlüssel und Stecher

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DE1957C
DE1957C DENDAT1957D DE1957DA DE1957C DE 1957 C DE1957 C DE 1957C DE NDAT1957 D DENDAT1957 D DE NDAT1957D DE 1957D A DE1957D A DE 1957DA DE 1957 C DE1957 C DE 1957C
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Germany
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tumblers
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DENDAT1957D
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English (en)
Original Assignee
R. Keilhack, Schlossermeister, in Dresden
Publication of DE1957C publication Critical patent/DE1957C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0028Other locks than cylinder locks with tumbler pins or balls

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1877.
Klasse 68.
RICHARD KEILHACK in DRESDEN. Fallenschloss mit stehenden Zuhaltungen, DruckschlUssel und Stecher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1877 ab.
Vorliegende Neuerung an Schlössern besteht in einer veränderten Construction der Mittel zur Feststellung der Falle eines Schlosses. Die Falle wird durch die Klinke zurückgezogen und durch eine Feder vorgeschoben, und dient zugleich zum Verschlufs mittelst Schlüssels. Das Schlofs bietet einen gröfseren Schutz gegen Einbruch, da dasselbe nicht mittelst Dietrich oder Nachschlüssels, sondern nur mittelst eines bestimmt geformten Schlüssels (Stichschlüssels) geöffnet werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung stellt:
Fig. ι die Ansicht des Schlosses dar, unter Hinweglassung der Deckplatte / nebst Schutzwinkel g.
Fig. 2 ist ein vertical er Schnitt nach Linie χ χ der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach Linie y y der Fig. i, wobei die Falle C nicht durchschnitten ist.
Fig. 4, 5 und 6 sind Ansichten der Schliefskeile oder Zuhaltungen, und
Fig. 7 zeigt Ansichten des Schlüssels.
Gleiche Buchstaben bedeuten gleiche Theile in den verschiedenen Figuren.
Die sämmtlichen Theile des Schlosses, das in die Thür eingelassen ist, werden durch die Hauptplatte α getragen; die drei Deckstifte e e e', welche zur Aufnahme von Schrauben inwendig mit Gewinde versehen sind, befestigen die Deckplatte / nebst Schutzwinkel k an der Hauptplatte a. Die Falle C verlängert sich in den Riegel h, der sich mit seinem Einschnitt i auf dem Stifte ο bewegt, welcher an der Hauptplatte sitzt. Die Vorbewegung der Falle C wird durch die Spiralfeder k bewirkt, welche sich gegen / stützt. Die Rückwärtsbewegung der Falle geschieht durch den Drücker oder die . Thürklinke, mittelst des Vorsprunges p und der beiden Backen n1 n1.
Die Zuhaltungen I, II und III (Fig. 4, 5 und 6) ruhen mit ihren Enden a1 in einem Einschnitt in der Hauptplatte α und mit ihren Theilen «2 in einem Einschnitte der Deckplatte /, während die Enden a3 der Zuhaltungen dem schmalen Einschnitte in dem Schutzwinkel g zugekehrt sind, durch welchen Einschnitt der Schlüssel eingeführt wird. Die Ausschnitte des Endes a3 müssen mit den Ausschnitten am Schlüssel correspondiren. Gegen den Theil a2 der Zuhaltungen drücken die Federn a4 (Fig. 1 und 3), welche an die Hauptplatte α angeschraubt sind, so dafs das Ende a3 der Zuhaltungen fortwährend nach dem Schutzwinkel zu gedrückt wird.
Die mittlere Zuhaltung II (Fig. 5) trägt fünf Stifte, die nach beiden Seiten vorstehen, so dafs die sämmtlichen drei Zuhaltungen etwas von einander entfernt stehen.
In die Oeffnung zwischen <z2 ragen a6 und a7 hinein, während von oben in diese Oeffnung ein an dem Riegel h befestigter kleiner Sicherheitsriegel as hineingreift. Soll die Verschlussvorrichtung nicht in Anwendung kommen, so bewegt sich as in dem gröfseren Ausschnitte links von «6 und ist die Bewegung der Falle mit ihrem Riegel durch die Bewegung des Sicherheitsriegels α 8 in diesem gröfseren Ausschnitte begrenzt. Drückt man jedoch mittelst des Schlüssels die Zuhaltungen so weit nach der Hauptplatte α zu, dafs der kleine Sicherheitsriegel as den durch die Vorsprünge «6 und a1 gebildeten Zwischenraum beim Vorgehen des Fallriegels h passirt, so legt sich der Sicherheitsriegel β8 in den kleineren Ausschnitt rechts von a6 gegen den Vorsprung α6; die Federn a4 drücken die Zuhaltungen jetzt wieder nach dem Schutzwinkel g zu. Es ist so die Falle mit ihrem Riegel festgestellt und kann die Thür ohne Schlüssel nicht geöffnet werden. In dieser zugeschlossenen Stellung ist das Schlofs auf der Zeichnung dargestellt.
Auf der Zeichnung ist nun die Rückseite des Schlosses mit einer Kapsel b* versehen, in die ein Hebel 3 hineingeht, der aufserhalb der Kapsel eine kleine Drückplatte b4 hat. Das obere Ende des Hebels b3 greift um einen Zugstift <55, der mit einem Knopf versehen ist; das andere Ende des Zugstiftes b5 ist nach oben gebogen und geht dasselbe durch drei entsprechende Einschnitte der drei Zuhaltungen. Durch Drücken auf b* kann man die Zuhaltungen von dieser Seite des Schlosses aus bewegen; diese Einrichtung würde an der Innenseite einer Thür anzubringen sein. Diese Ein-

Claims (1)

  1. richtung an der einen Seite des Schlosses ist für einfache Schlösser bestimmt; um von beiden Seiten des Schlosses dasselbe mittelst Schlüssels öffnen zu können, müssen die Zuhaltungen so weit nach der dem Schutzwinkel g entgegengesetzten Seite zu verlängert werden, dafs an dieser Seite ebenfalls die Einrichtung zum Gebrauche eines Schlüssels angebracht werden kann, wobei abermals Federn, wie die bei «4 gezeichneten, nöthig sind, um die Zuhaltungen in der richtigen Position zu halten.
    Patent-Anspruch: Die vorstehend beschriebenen Neuerungen an Schlössern in zwei Ausführungen: die Anwendung des Stechschlüssels entweder nur von einer oder von beiden Seiten des Schlosses aus gestattend.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT1957D Fallenschlofs mit stehenden Zuhaltungen, Druckschlüssel und Stecher Active DE1957C (de)

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