DE329453C - Stechschluesselschloss - Google Patents
StechschluesselschlossInfo
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- DE329453C DE329453C DE1917329453D DE329453DD DE329453C DE 329453 C DE329453 C DE 329453C DE 1917329453 D DE1917329453 D DE 1917329453D DE 329453D D DE329453D D DE 329453DD DE 329453 C DE329453 C DE 329453C
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- lock
- tumbler plates
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- tumbler
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B29/00—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in
- E05B29/0013—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers
- E05B29/002—Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in with rotating plate tumblers rotating about an axis perpendicular to the key axis
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
!deutsches mich
AUSGEGEBEN
AM 26. NOVEMBER 1920
reichspatentä;,mt
PATENTSCH
KLASSE 68 a GRUPPE
Frantz Mortensen in Kopenhagen.
Stechschlüsselschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1917 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Stechschlüsselschloß. Das Neue besteht zunächst
in einer Riegelfeder, die derartig wirkt, daß sie .nach Einordnung der Zuhaltungen,
die am Riegel gelagert sind, den Riegel so weit zurückschiebt, daß die Zuhaltungen
mit dem Sperrsteg in Eingriff kommen und die Tür durch Zug oder Druck geöffnet
werden kann, weil der Riegelkopf entsprechend abgerundet ist, wobei die Riegelfeder
wieder gespannt wird und den Riegel in die Fallenstellung zurückführt.
Beim Gegenstand der Erfindung wird also nur eine einzige Spiralfeder angewandt, die
in beiden Richtungen wirkt, .in der der Riegel bewegt werden soll. Ebenso schließt
eine einzige Feder oder eine Feder an jeder Seite der Zuhaltungsplatten die Tür vollkommen
selbsttätig ab, wenn der Riegel mit Hilfe von Druckknöpfen gänzlich vorgeschoben
wird, und es ist_ nicht möglich, den Riegel zurückzustoßen, wenn er einmal geschlossen
ist. Das Schloß kann von beiden Türenseiten sicher und einfach geöffnet und geschlossen
werden, die Öffnung durch einen falschen Schlüssel ist aber ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Aus-führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι das Schloß in senkrechtem Schnitt in geschlossener Lage, an einer Tür angemacht,
Fig. 2 dasselbe Schloß, bei dem sich der Riegel in der Fallenlage befindet,
Fig. 3 dasselbe Schloß wie Fig. 1, wobei
der Riegel ganz zurückgeschoben ist, was immer der Fall ist, wenn die Tür geöffnet
oder geschlossen wird;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt des" Schlosses
senkrecht zu Fig. r, wobei der Schlüssel die Zuhaltungsplatten beeinflußt;
Fig. 5 ist ein wagerechter Schnitt des Schlosses mit der Darstellung von Druckknöpfen,
die den Riegel in die gänzliche Sperrlage drücken und dabei die Zuhaltungsplatten
in die Sperr lage bringen;
Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt, wobei die Zuhaltungsplatten in eingeordneter Stellung
sich- befinden. Dieser Schnitt zeigt auch die Feder, die auf die Zuhaltungsplatten
einwirkt, wenn der Riegel zurückgestoßen ! ist und die Zuhaltungen in die Sperrstellung
! bringt;
J Fig. 7 zeigt eine der Zuhaltungsplatten;
Fig. 8 zeigt den Schlüssel.
j Das Schloß besteht aus dem Gehäuse r mit einer öffnung 2 für den Riegel 3. Dieser
Riegel hat einen Ausschnitt 4, in den die Zu-
haltungspiatten 5 zwischen je zwei Scheins, ben 6 eingelegt sind und mit einem oder zwei
Schlitzen 7 am Ende versehen sind. . Biese Schlitze sind so angeordnet,. daß, wenn der
Schlüssel .eingesteckt wird, ein Satz det Schlitze in einer Flucht liegt und daher· auf
den festen. Steg 8 eingeordnet ist.
Die Zuhaltungsplatten 5 drehen sich um den Zapfen 9, während die Scheiben 6 gegenüber
diesem Zapfen unbeweglich sind und die Feder 10 benutzt werden kann,, um etwas Reibung
zwischen den Zuhaltungsplatten 5- und den Scheiben 6 hervorzubringen.
Die Feder 11 hat eine doppelte Wirkung,
indem sie den Riegel mit den Zuhaltungsplatten gegen den Steg 8 preßt, wie in • Fig. ι gezeigt ist, wenn das Schloß geschlossen
ist. Sobald die Schlitze am Ende der Zuhaltungsplatten durch den Schlüssel in die
. 20 Öffnungslage gebracht sind, drückt die Feder 11 den Riegel etwas zurück, so daß die
Zuhaltungsplatten, wie in Fig. 2 gezeigt ist, den Steg 8 umgreifen. Wenn die Tür geöffnet,
oder geschlossen, wird und der Riegel dabei weiter zurückgeschoben wird, wirkt die
Feder in entgegengesetzter Richtung und drückt den Riegel auswärts in eine Fallen- ·
lage, wie in Fig, 3 gezeigt ist.
Auf jeder Seite des Gehäuses ist ein Schlüsselweg 12 für den Schlüssel 13 angebracht.
Das Ende des Schlüssels hat-eine unregelmäßige Form,- wie beispielsweise in
Fig. 8 gezeigt ist. Wenn der Schlüssel gegen die Zuhaltungsplatten gedrückt wird, bewegt
das unregelmäßig gestaltete Ende jede Zuhaltungsplatte
in ihre zugehörige Öffnungslage, so daß eine Reihe von Schlitzen in eine Flucht gegenüber dem Steg 8 kommt» und
die Feder 11 sie selbsttätig zum Eingreifen
mit dem Steg 8 bringt»
Das in der Zeichnung dargestellte Schloß ist außer für gewöhnliche Flügeltüren auch
als. Schloß für durchschlagende Türen brauch' bar, d. h. wenn der Riegel in der in Fig. 2
dargestellten Lage sich heßndet, kann die Tür entweder durch Drücken oder durch Ziehen !
geöffnet werden, wobei der Riegel jedesmal weiter zurückgedrückt wird (s. Fig. 3). Sobald
losgelassen wird, bringt die Federn den Riegel wieder in die FaUenlage, wie in Fig. 2
■■ gezeigt ist. '
. Die Druckknopfe 14 mit Feder 15, die auf
den Zapfen 16 wirken, dienen dazu, den Riegel 3 in die völlige Sperrlage zu drücken und
dabei die Zuhaltungen außer Eingriff mit dem Steg 8 zu bringen. Durch Druck auf
die Knöpfe 14 wirkt der konische Teil 17 auf
das Ende des Riegels, drückt ihn in die Sperrlage und bringt so die Zuhaltungsjalatten
außer Eingriff mit dem Steg 8. Sobald die' Zuhaltangsplattea frei sind, bringt sie
die Feder 18 in die Sperrlage. Die Art, die Zuhaltungsplatten freizumachen, kann in verschiedener
Weise abgeändert werden, und.die Feder 18 kann auch in zwei Federn zerlegt
werden,. die auf jede Seite der Zuhaltungsplatten wirken. .
Das Schloß wir.d in der in Fig. 1 und 5
dargestellten besonderen Weise an der Tür befestigt. Die Seiten 19 des Gehäuses 1 treten
vor und überlappen· die Öffnung in der Tür, ■ in die "das Schloß eingesetzt wird. Durch
diese Art der Schloßbefestigung braucht die Tür nicht unnötig eingeschnitten zu werden,
und das Schloß, das nur durch die Schrauben festgehalten wird, kann praktisch bei jeder
beliebigen Tür angebracht werden, ohne daß das Schloß oder der Schlüssel geändert werden
muß. .;.--.
In der Zeichnung sind die Zuhaltungsplatten 5 an dem beweglichen Riegel angeordnet,
und der Steg 8 ist fest. ■ Aber die gegenseitige
Lage von Steg und Zuhaltungsplatten kann auch umgekehrt werden, ohne daß
die, Wirkung des Schlosses hierdurch berührt wird. - - .
Claims (5)
- Patent-Ansprüche :i. Stechschlüsselschloß, gekennzeichnet, durch eine Feder (n), die den Riegel (3) in seinen beiden Bewegungsrichtungen be- - einflußt, und die einerseits die an demRiegel auf passende Weise drehbar ange-. brachten Zuhaltungsplatten, (5) gegen den Sperrsteg (8) gedrückt hält und bei der 95 Einstellung der Zuhaltungsplatten in die Öffnungslage den Riegel ein Stückchen einwärts verschiebt, das genügt* um das'· Übergreifen der Zuhaltungsschlitze über den Steg, herbeizuführen und andererseits, bei der weiteren beim öffnen oder Zuschlagen der Tür erfolgenden Einwärtsbewegung-des Riegels, gespannt wird und den Riegel im Augenblick, wo er frei wird, wieder in seine FaUenlage zurück- 10g 'führt. .
- 2. Schloß nach Anspruch 1, 'dadurch gekennzeichnet, daß die in. beiden Richtungen wirkende "Feder (n)· eine in der Bewegungsrichtung des Riegels angeordnete Schraubenfeder ist, deren Enden zwischen Ansätzen des. Riegels und Ansätzen des Gehäuses einspannt sind, wobei die Ansätze der heiden Schloßtexle in derselben Entfernung voneinander liegen, und ng die, wenn die Anaatzpaare des Riegels bzw. des Gehäuses bei der Verschiebung des Riegels, in die eine oder andere Richtung aus, ihrer Lage gegeneinander geführt werden, gespannt wird.
- 3. Schloß nach Ansprüchen, 1 und. 2·, gekennzeichnet durch, auf jeder Seite desSchlosses senkrecht auf der Bewegungs-. richtung des Riegels angeordnete und mit konischen Enden versehene Druckknöpfe, welche mit ihren Enden bei der Einwärtsbewegung des Knopfes entsprechend geformte Flächen des Riegels beeinflussen, so daß der Riegel nach außen verschoben wird,' wodurch die Zuhaltungsplatten außer Eingriff mit dem Steg (8) kommen und eine Blattfeder die Zuhaltungen verstellt. -
- 4. Schloß nach Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungsplatten (5) mit einer Anzahl von Schlitzen (7) versehen sind, die so angeordnet und mit einem festen Steg (8) zusammenwirkend sind, "daß die Zuhaltungsplatten die öffnung des Schlosses in den beiden verschiedenen Stellungen gestatten, die ihrer Einstellung durch den Schlüssel(13) von beiden entgegengesetzten Seiten" der Zuhaltungsplatten entsprechen, und daß die drehbar gelagerten Enden derselben durch eine gegen Drehung geschützte Blattfeder (18) umfaßt werden, indem die Feder mit ihren Schenkeln gegen ent- - gegengesetzte Seiten der Zuhaltungsplatten anliegt und sie in ihre Schließstellung zurückführt zum Zwecke, das Schloß von beiden Seiten öffnen zu können.
- 5. Schloß nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (10) die Zuhaltungsplatten (5) und die zwischen ihnen eingeschobenen, nicht um den Zapfen (9) drehbaren Scheiben (6) gegeneinander preßt, derart, daß die Zuhaltungsplatten während der Einstellung wegen der Reibung an den undrehbaren Scheiben in der Öffnungslage gebremst werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK329453X | 1916-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329453C true DE329453C (de) | 1920-11-26 |
Family
ID=8150565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917329453D Expired DE329453C (de) | 1916-04-08 | 1917-06-30 | Stechschluesselschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329453C (de) |
-
1917
- 1917-06-30 DE DE1917329453D patent/DE329453C/de not_active Expired
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