DE502792C - Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von Geweben - Google Patents
Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von GewebenInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B11/00—Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
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Description
- Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemäßen Einfärben von Geweben Beim mustergemäßen Bedrucken von Gewebebahnen, insbesondere von Samten, Plüschen und Teppichgeweben ist es schwierig, haarscharf abgegrenzte Färbungen herzustellen. Beim Walzendruck gibt der Velours des Samtes oder des Plüsches dem Druck der Walze nach und legt sich flach, so daß eine Färbung nur auf dem unter der Walze gepreßten Velours erfolgt. Richten sich die einzelnen Fasern des Velours wieder auf, so ergibt der Walzenabdruck eine Färbung des Velours, die von der gewünschten Form vollkommen abweicht, unter Umständen nur Farbenkleckse zeigt. Die bekannten Verfahren, insbesondere der Druck vor dem Schnitt des Samtes oder Plüsches, helfen diesem Übelstand nicht ab, da vor dem Schnitt der Kord mit seinen rillenartigen Erhöhungen und Vertiefungen einen sehr feinen Druck nicht zuläßt.
- Das gleiche gilt von anderen grobgewebten Textilflächengebilden, insbesondere Teppichgeweben. Eine starre Druckwalze, z. B. aus Kupfer oder Zinn, kann weder als Tiefdrucknoch als Hochdruckwalze die Erhabenheiten und Vertiefungen eines grobgewebten Stoffes bedrucken, ohne einen unscharfen Druck zu ergeben bzw. den Flor des Teppichs bis auf das Untergewebe einzufärben.
- Schließlich bleiben noch die bisherigen Versuche mittels Spritzverfahren zu erwähnen. Bei einfarbigem Einfärben von Stoffen läßt sich das Spritzverfahren verhältnismäßig einfach durchführen. Bei mehrfarbigem Einfärben dagegen treten Schwierigkeiten dadurch auf, daß einerseits die Anlagen zu umfangreich werden und dadurch leicht ungenau arbeiten, andererseie aber bei Verfahren, bei denen die zu färbendt Seite auf die Schablone gepreßt wird, ähnlich wie bei dem oben beschriebenen Druckverfahren, die Fasern plattgedrückt werden, so daß nach dem Ablaufen des Gewebes von der Schablone die Färbung nicht in der gewünschten Art erfolgt ist.
- Nach der Erfindung wird das Einfärben von Geweben mittels Spritzverfahrens durch fortlaufendes Vorbeiführen an umlaufenden Schablonen mustergemäß und mehrfarbig durch Spritzdruck (Aufspritzen von Farbflotte durch Preßluft) durchgeführt.
- In der Zeichnung zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Einfärbevorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. i im teilweisen Schnitt.
- Die einzufärbende Gewebebahn wird der Vorrichtung von irgendeiner Rolle oder unmittelbar von einer anderen Maschine zugeführt. Die Gewebebahn a wird durch eine Umleitrolle b an die große Laufwalze c geleitet und läuft an den verschiedenen Schablonen d zum Einfärben vorbei und gelangt an der Umleitrolle e vorbei aus der Vorrichtung heraus. Die Umleitrollen b und e sowie die Schablonenwalzen d werden inbekannter Weise von der Laufwelle c aus mittels Zahnradübersetzung angetrieben. Die Laufwalze c ist bei f drehbar in dem Hauptgestell g gelagert und erhält von außen her in irgendeiner bekannten Weise ihren Antrieb. Die Schablonenwalzen d werden z. B. von seitlichen Tragstücken h für die aufzulegenden Schablonen gebildet, welche auf der im Hauptgestell g festgelagerten Hohlwelle i umlaufen und ihren Antrieb durch Stirnräder k von der Laufwalze aus erhalten. In der Hohlwelle i werden die Spritzdüsen L eingeführt, welchen durch eine Zuleitung m von außen her die Farbflotte und durch eine Leitung n Preßluft zugeführt wird. Die bei l mit der Preßluft zusammentreffende Farbe wird durch diese Preßluft nach unten hin auf die Schablone d bzw. die darunterliegende Gewebebahn a zerstäubt. Die Farbe wird also nur da auf den Stoff gespritzt, wo die Schablone Einschnitte zeigt. Diese Einschnitte entsprechendem gewünschten Muster, das -mit der betreffenden Farbe hergestellt werden soll.
- Für die verschiedenen Farben sind verschiedene Schablonen und Zerstäubungsvorrichtungen über der Laufwalze c angeordnet, die nacheinander die notwendigen Farben auf die Gewebebahn gelangen lassen. Die einzelnen Schablonen d müssen also mustergemäß =den vorgesehenen Farben entsprechend ausgestanzt sein. In der Zeichnung ist als Beispiel eine Vorrichtung für fünf verschiedene Farben dargestellt. Durch Änderung der Zahl der Walzen d kann natürlich auch jede andere Zahl von Farben erreicht werden. Sollen weniger Farben verwendet werden, so können einfach einige Schablonenwalzen leerlaufen.
- Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß einmal durch Verwendung des Spritzverfahrens infolge des Druckes mit dem die Farbe durch die Preßluft in das Gewebe eingestäubt wird, gerade beim Plüsch und bei Teppichgeweben eine sehr haltbare Färbung erzielt wird, da im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren die Farbe bis auf den Grund des Velours geht. Zum anderen aber kann die Färbung vollkommen scharfrandig ausgeführt werden, da die Faser an keiner Stelle der Vorrichtung gepreßt und umgelegt wird, sondern selbst an der Färbestelle aufrecht stehenbleibt. Zudem kann auf engstem Raume eine große Anzahl verschiedenartiger Farben und Muster in einem Arbeitsgange und mit einer Maschine hergestellt Werden. Schließlich ermöglicht es die besondere Anordnung nach der Erfindung noch, die Gewebebahn gut zu führen, so daß die Überdeckung der einzelnen Schablonen genau dem vorgesehenen Muster entspricht. Da die einzufärbende Seite frei nach außen liegt, kann die Gewebebahn mit der nötigen Festigkeit auf die Unterlage aufgepreßt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemäßen Einfärben von Geweben, insbesondere von Samten, Plüschen und Teppichgeweben, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebahn mit der einzufärbenden Seite nach außen über eine Trommel (c) geführt wird, über welcher Farbspritzdüsen (l) für die einzelnen Farben innerhalb einzelner mit gleicher Geschwindigkeit angetriebenen Schablonentrommeln (d) angeordnet sind, so daß zur Erzielung einer haarscharfen Abgrenzung des Farbdruckes bei unmittelbarer Folge mehrfacher verschiedenfarbiger und mustergemäßer Einfärbungen die Faser des Gewebes beim Färben nicht gepreßt und umgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB135062D DE502792C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von Geweben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB135062D DE502792C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von Geweben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE502792C true DE502792C (de) | 1930-07-17 |
Family
ID=6998681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB135062D Expired DE502792C (de) | 1927-12-16 | 1927-12-16 | Vorrichtung zum mehrfarbigen mustergemaessen Einfaerben von Geweben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE502792C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921742C (de) * | 1941-01-08 | 1954-12-30 | Manta S A | Farbzerstaeuber |
-
1927
- 1927-12-16 DE DEB135062D patent/DE502792C/de not_active Expired
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