DE499438C - Gehaenge fuer Haengebahnfahrzeuge - Google Patents

Gehaenge fuer Haengebahnfahrzeuge

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DE499438C
DE499438C DEA55660D DEA0055660D DE499438C DE 499438 C DE499438 C DE 499438C DE A55660 D DEA55660 D DE A55660D DE A0055660 D DEA0055660 D DE A0055660D DE 499438 C DE499438 C DE 499438C
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angle lever
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hangers
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hanger
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DEA55660D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Man kennt Hängebahnfahrzieiuge, bei denen der Gehängearm als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Schenke! die Last trägt. Ferner gibt es Hängebahn!ahrzeuge für Oberflanschenfahrt, bei denen die Anlaufrolle fest oder abgefedert im. Gehängearm gelagert ist. Beim Durchfahren von Kurven schwingt infolge der unvermeidlichen Fliehkräfte das Hängebahnfahrzeug nach außen, geht jedoch auf der sich anschließenden geraden Fahrbahn in seine vertikale, normale Liagie zurück. Hierbei läuft die Arilaufrolle wiederholt mit erheblicher Stoßkraft gegen den unteren Flansch des Fahrbahnträgens an, so daß unliebsame Formänderungen unid Erschütterungen, in vielen Fällen sogar Brüche in den Laufbahngerüsten oder in idea Gehängen auftreten. Diese Stoßkräfte wiriken sich besonders ungünstig auf die Gehängie aus, wenn die Fahrbahn in sich nidht nachgeben kann, was hauptsächlich an den Aufihängekonsolen der Fall ist.
Durch die Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch beseitigt, daß in an sich bekannter Weise drehbar am Gehängearm ein Winkelhebel angeordnet ist, dessen einer Schenkel eine Anlaufvorrichtung besitzt, die beim Schwingen quer zur Fahrtrichtung gegen die Fahrbahnträger stößt und dessen anderer Schenkel als Träger für die Last ausgebildet ist, so daß .der von der Anlaufvoarrilchtung aufgefangene Stoß in Hubarbeit umgesetzt wird. Am Gestängearm ist für den Winkelhebelann ein fester oder federnder Anschlag angebracht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung als Beispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die SteEung in gerader Strecke, Abb. 2 die Stellung in einer Kurve. An den Konsolen u ist 'der Fahrbahnträgerö samt Lauf schiene c befestigt. Das Laufwerk d des Hängebahnfahrzeuges ist mit einem Gehängearm e versehen, an, dessen; unterem Ende der Winkelhebel/ um 'eine waagerechte, in der Fahrtrichtung liegende Achse g schwingen kann. An dem einen Schenkel h des Winkelhebels hängt die Last/, wogegen im anderen Schenkel £ die Anlauf rolle/ angeordnet ist. Der letztgenannte Schenkel k legt sich, wie Abb. 1 zeigt, bei gerader Strecke gegen einen Anschlag tn an, welcher fest oder elastisch an dem Gehängearm« gelagert ist. Die federnden Anschlägern haben noch den Vorteil, daß die beim Üb erfahren von Weichen oder Schienenstößen in vertikaler Richtung auftretenden Erschütterungen erheblich gedämpft werden.
Wie in Abb. 2 dargestellt, wird der obere Schenkelk des Winkelhebels/ von dem Anschlag tn abgehoben, wenn die Anlauf rolle I auf den unteren Flansch dies Fahrbahnträgers & in den Kurven aufläuft. Hierbei wird die Last j um einen kleinen Betrag angehoben und kann außerdem nach der Konsolseite ausschwingen.
Die beschriebene Gehängeanordnung gestattet eine freie Auswirkung aller schädlich auftretenden Stoßkräfte, so daß die sich ungünstig auswirkenden Erschütterungen und Formänderungen in Fahrbahn und Gehänge auf das geringste Maß herabgesetzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gehänge für auf Oberflansch laufende Hängebahnfahrzeuige, bei dem die Last an 'einem Winkelhebel aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schenkel (k) des Widkelhebels (/) eine Anlaufvorrichtung (I) sich befindet, die beim Schwingen quer zur Fahrtrichtung gegen die Fahrbahnträgier (&) stößt, und daß 'der andere Schenkel (A) des Winkelhebels (/) als Träger für die Last (i) ausgebildet ist, so daß der von der Anlauf-Vorrichtung (I) auf gef angenie Stoß in Hubarbeit umgesetzt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehängearm (e) lein fester oder federnder Anschlag (tn) für den Winkelhebelarm (k) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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