DE579403C - Einseitige Dreikraftgleisbremse mit Abhaengigkeit der Bremshoechstkraft vom Wagengewicht - Google Patents

Einseitige Dreikraftgleisbremse mit Abhaengigkeit der Bremshoechstkraft vom Wagengewicht

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DE579403C
DE579403C DEG79193D DEG0079193D DE579403C DE 579403 C DE579403 C DE 579403C DE G79193 D DEG79193 D DE G79193D DE G0079193 D DEG0079193 D DE G0079193D DE 579403 C DE579403 C DE 579403C
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DE
Germany
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sided
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brake
weight
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Expired
Application number
DEG79193D
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action

Description

Die Verwendung von Dreikraftgleisbremsen mit Abhängigkeit der Bremshöchstkraft vom Wagengewicht stellt besondere. Anforderungen an die Lösebewegung. Bei den bekanntesten Bauarten, bei denen nur eine senkrechte Bewegung der Bremsträger erfolgt, werden entweder die Innen- oder die Außenbremsträger so weit abgesenkt, daß sie in Schienenoberkante liegen, so daß das größere Breitenmaß des Ruheprofils nicht ausgenutzt wird. Da eine Verbreiterung der Bremsrille nicht erfolgt, wird zur Erreichung des Ruheprofils ein an sich unerwünschter Mehrhub erforderlich. Abgesehen von diesem Nachte.il besteht die Gefahr, daß diese bekannten Gleisbremsen bei Haltbremsungen kleben bleiben. Deshalb ist schon vorgeschlagen worden, mit der Absenkung der Bremsträger zugleich eine Verbreiterung der Bremsrille
zu verbinden durch entsprechende Schwingbewegungen der Bremsträger um Festpunkte. Bei diesem Vorschlag ist aber zu beachten, daß bei Anordnung des Reaktionstragers auf der Radaußenseite für ihn größere Wege bei
as der Absenkung entstehen, als sie für den ihnenliegenden Aktionsträger erforderlich sind.
Die Erfindung sucht diese Nachteile zu beseitigen, indem sie in wirtschaftlich und tech-
nisch fortgeschrittener Weise die Wegeverhältnisse der Bremsträger so aufeinander abstimmt, daß keiner der beiden Bremsträger über das durch das Ruheprofil gegebene Maß abgesenkt zu werden braucht. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das von der Gleismitte entfernteste Ende eines einseitigen Hebels steuerbar ist, der den Drehpunkt des Aktionsträgers unmittelbar um den Reaktionsträger mittels Rollen trägt, so daß bei Absenkung des Reaktionsträgers in das Ruheprofil auch der Aktionsträger in das auf der Radaußenseite breitere Ruheprofil gelangt. Die Anordnung des Aktionsträgers auf der Radaußenseite bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß der Einlauf der Achsen in die Gleisbremse sich weicher vollzieht, da die größeren Radtoleranzen auf der Außenseite, die gegebenenfalls sonst den harten Einlauf verursachen, nunmehr durch den schwingbaren Aktionsträger, der stoßmildernd wirkt, aufgenommen werden.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar zeigt
Abb. ι eine Gleisbremse, bei der der Festpunkt für die Lasche des Aktionsträgers und den Reaktionsträger außerhalb des Gleises angeordnet ist, in Bremsstellung,
Abb. ra die Gleisbremse nach Abb. 1 in abgesenkter Stellung,
Abb. 2 eine Gleisbremse, bei der der Festpunkt für die Lasche des Aktionsträgers und den Reaktionsträger unter der Fahrschiene angeordnet ist; in Bremsstellung und
Abb. 2 a die Gleisbremse nach Abb. 2 in abgesenkter Stellung.
Nach Abb. 1 und ia schwingt der auf der Radinnenseite angeordnete Reaktionsträger 1 mittels eines Bügels 2 um den Festpunkt 3
und ist durch Rolle 4 auf dem einseitigen Hebel 5 gelagert, dessen eines Ende auf dem Stützpunkt 6 Hegt, während sein freies Ende gesteuert wird. An dem Festpunkt 3 greift auch die Lasche 7 an, deren freies Ende mit dem Aktionsträger 8 mittels des Gelenkbolzens 9 verbunden ist, der durch die Stütze 10 an dem einseitigen Hebel 5 befestigt ist. Um den Festpunkt 3 schwingt ferner der Hebel 11, der mit seinem freien Ende auf der feststehenden Feder 12 derart gelagert ist, daß bei Absenkung des einseitigen Hebels 5 der Gelenkbolzen 9 sich auf den Hebel 11 setzt und damit die Feder 12 zusammendrückt, bis das Ruheprofil freigemacht ist. Bei Absenkung des einseitigen Hebels 5 senkt sich infolge Senkung der Rolle 4 auch der Reaktionsträger ι ab, der sich zugleich infolge des um den Festpunkt 3 schwingenden Bügels 2 nach Gleismitte und von der Bandage wegbewegt. Mit der Abwärtsbewegung des einseitigen Hebels 5 senkt sich ferner der Gelenkbolzen 9, wobei der Aktionsträger 8 infolge der Lasche 7 nach außen vom Rade wegs5 genommen wird, wobei zugleich, die Feder 12 vom Hebel 11 entlastet wird; damit ist das Ruheprofil hergestellt. Die Feder 12 ruht auf dem Rahmen und trägt das Gewicht des Aktionsträgers 8, so daß im Leerhub, entsprechend dei Hebelübersetzung, nur ein Gewichtsanteil des Reaktionsträgers 1 angehoben zu werden braucht.
Nach Abb. 2 und 2 a schwingt der auf der Radinnenseite angeordnete Reaktionsträger 21 mittels Bügel 22 um den Festpunkt 23 und ist durch die Rolle 24 auf dem einseitigen Hebel 25 gelagert, dessen eines Ende auf der Rolle 26 aufliegt, während sein freies Ende gesteuert wird. An dem Festpunkt 23 greift die Lasche 27 an, die mit ihrem freien Ende mit dem Aktionsträger 28 und dem einseitigen Hebel 25 mittels des Gelenkbolzens 29 verbunden ist. Die Steuerkraft greift an dem Bolzen 30 des einseitigen Hebels. 2 5 an. Das freie Ende des Aktionsträgers 28 ist durch die Brücke 31 auf dem einseitigen Hebel 25 mittels der Feder 32 abgestützt. Bei Absenkung des einseitigen Hebels 25 schwingt der Aktionsträger 28 nach außen, der Reaktionsträger 21 nach Gleismitte, und beide senken sich dabei ab, wobei auch das freie Ende des Aktionsträgers 28 infolge der beweglichen Unterstützung auf dem einseitigen Hebel 25 herabgenommen wird.

Claims (2)

  1. 55 Patentansprüche:
    i. Einseitige Dreikraftgleisbremse mit Abhängigkeit der Bremshöchstkraft vom Wagengewicht und einem auf der Radaußenseite wirkenden Aktionsträger, dessen Drehpunkt zur zwangsläufigen Erweiterung der Bremsrille in Lösestellung mittels einer Lasche mit dem festen Gestell der Bremse verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Gleismitte entfernteste Ende eines einseitigen Hebels (5, 25) steuerbar ist, der den Drehpunkt (9, 29) des Aktionsträgers (8, 28) unmittelbar und den Reaktionsträger (1, 21) 7» mittels Rollen (4, 24) trägt, so daß bei Absenkung des Reaktionsträgers (1, 21) in das Ruheprofil auch der Aktionsträger (8, 28) in das auf der Radaußenseite breitere Ruheprofil gelangt.
  2. 2. Einseitige Dreikraftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Feder (12), die das Gewicht des Aktionsträgers (8) ausgleicht und an dessen freiem Ende angreift, mittels eines Hebels (11), auf den sich bei Wegnahme der Steuerkraft der einseitige Hebel (5) mit dem Drehpunkt (9) des Aktionsträgers (8) stützt, zusätzlich durch das Gewicht des Reaktionsträgers (1) belastbar ist, so daß das freie Ende des Aktionsträgers (8) bei Wegnahme der Steuerkraft abgesenkt wird.
    Hierzu ί Blatt Zeichnungen
DEG79193D 1931-03-21 1931-03-21 Einseitige Dreikraftgleisbremse mit Abhaengigkeit der Bremshoechstkraft vom Wagengewicht Expired DE579403C (de)

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DE579403C true DE579403C (de) 1933-06-27

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DE (1) DE579403C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875815C (de) * 1950-03-17 1953-05-07 Saxby Ets Gleisbackenbremse fuer Eisenbahnwagen
US2880822A (en) * 1955-05-02 1959-04-07 Saxby Ets Clamp-type track brake for railway vehicles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875815C (de) * 1950-03-17 1953-05-07 Saxby Ets Gleisbackenbremse fuer Eisenbahnwagen
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