DE930728C - Kraftfahrzeug oder Kraftfahrzeuganhaenger mit kippbarer Ladebruecke, insbesondere Zweiseiten- bzw. Dreiseitenkipper - Google Patents

Kraftfahrzeug oder Kraftfahrzeuganhaenger mit kippbarer Ladebruecke, insbesondere Zweiseiten- bzw. Dreiseitenkipper

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Publication number
DE930728C
DE930728C DEST7753A DEST007753A DE930728C DE 930728 C DE930728 C DE 930728C DE ST7753 A DEST7753 A DE ST7753A DE ST007753 A DEST007753 A DE ST007753A DE 930728 C DE930728 C DE 930728C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading bridge
motor vehicle
bolt
way
springs
Prior art date
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Expired
Application number
DEST7753A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Loosen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAHL-
Original Assignee
STAHL-
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/30Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeuge oder Kraftfahrzeuganhänger mit kippbarer Ladebrücke, insbesondere Zweiseiten- bzw. Dreiseitenkipper.
  • Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die Ladebrücke in ihrer Ausgangsstellung von einer Arretierung festgehalten wird, welche bei Betätigung der die Ladebrücke kippenden Hubvorrichtung seitlich federnd ausweicht. Die Hubvorrichtung hat die Kraft, das seitlich federnde Ausweichen der Arretiervorrichtung zu bewirken. Solange die Hubvorrichtung nicht betätigt wird, wird also erfindungsgemäß die Ladebrücke durch die Arretiervorrichtung selbsttätig auf dem Fahrzeugrahmen festgehalten. Es wird hierdurch erreicht, daß die Ladebrücke des Kraftfahrzeuges, insbesondere Anhängers, bei Leerfahrten nicht mehr springt, so daß ein ruhiges Fahren gewährleistet ist.
  • Die erfindungsgemäße Arretierung besteht aus einem an der Ladebrücke bzw. an dem Fahrzeugrahmen angeordneten Bolzen und einem am Fahrzeugrahmen bzw. an der Ladebrücke angebrachten federnden Element, wobei der Bolzen das federnde Element vor dem Eintritt in die Ausgangsstellung oder beim Austritt aus der Ausgangsstellung, d. h. also beim Senken oder Heben der Ladebrücke, zurückdrückt, wodurch die Arretierung jeweils freigegeben wird. Der Bolzen wird in der Ausgangsstellung durch das mit dem Bolzen zusammenarbeitende Arretiermittel federnd überfaßt.
  • Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist ein Federnpaar vorgesehen. Die oberen freien Enden der Federn gehen gabelartig auseinander und bilden seitliche Führungsbahnen für den Bolzen, wenn die Ladebrücke in Ausgangsstellung abgesenkt wird. Der Bolzen drückt dabei die gabelartigen Enden federnd auseinander und wird nach Hindurchtreten durch die Gabel von dem entsprechend gekrümmten Teil der Federn, welcher den Bolzen überfaßt, in der Ausgangsstellung festgehalten.
  • Vorzugsweise ist das Federnpaar am Fahrzeugrahmen angeordnet und der Bolzen an der Ladebrücke vorgesehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. I zeigt die Queransicht eines Anhängers mit der Ladebrücke in Kippstellung; Fig.2 zeigt eine Seitenansicht der Bolzenanordnung; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Federnpaares. In Fig. I ist der Fahrzeuganhänger mit den Laufrädern I und 2 und dem Fahrzeugrahmen 3, 4 mit in Kippstellung befindlicher Ladebrücke 5 dargestellt. An der Ladebrücke befinden sich Zapfen 6 und 7, welche mit den Pfannen 8 und 9 zusammenarbeiten. Der besseren Übersichtlichkeithalber ist die Hubvorrichtung nicht dargestellt. An der Unterseite der Ladebrücke, in deren Mitte, ist ein Bolzen I0 vorgesehen. Dieser Bolzen wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch Laschen 11, I2 an dem U-Profil 13, welches zur Verstärkung der Ladebrücke 5 dient, gehalten. Der Abstand der Laschen II, 12 ist etwas größer als die Breite der Federn 14 und 15. Die freien, nach außen gekrümmten Enden der Federn bilden eine Gabel 16, 17. Hierdurch entsteht eine trichterartige Führungsbahn, so daß der Bolzen I0 bei in die Ausgangsstellung zurückkehrender Ladebrücke in den Zwischenraum 18 zwischen den Federn eintritt. Oberhalb des Zwischenraumes sind die Federn zueinander gebogen, so daß die Teile I9 und 2o der Federn den Bolzen I0 in der Ausgangsstellung überfassen. Die Federn sind gleichmäßig gestaltet, werden spiegelbildartig zueinander angeordnet und durch Niete oder Schrauben 21, 22 in einem Steg 23 gehalten, welcher sich auf einer Platte 24 befindet, welche ihrerseits am Querträger 25 des Rahmens 3, 4 des Anhängers befestigt ist. Wird der Kippkasten angehoben, so wird das Federnpaar durch den Bolzen I0 auseinandergedrückt und läßt ihn die seitlich ausfedernde Arretiervorrichtung passieren. Die Federn sind so stark gehalten, daß die leere Ladebrücke in der Ausgangsstellung festgehalten wird und beim Fahren nicht springen kann, so daß ein ruhiges Fahrer. gewährleistet ist, wodurch gleichzeitig die Kippgelenke geschont werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kraftfahrzeug oder Kraftfahrzeuganhänger mit kippbarer Ladebrücke, insbesondere Zweiseiten- bzw. Dreiseitenkipper, bei welchem die Ladebrücke in ihrer Ausgangsstellung von einer Arretierung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung bei Betätigung der Ladebrücke in beiden Betätigungsrichtungen seitlich federnd ausweicht.
  2. 2. Arretiervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einem Bolzen (I0) und einer Blattfeder (I4), vorzugsweise einem spiegelbildlich angeordneten gleichen Blattfedernpaar (I4, 15) besteht, wobei der Bolzen an der Ladebrücke (5) und das Federnpaar (I4, 15) am Fahrzeugrahmen (3, 4, 25) oder umgekehrt angeordnet ist, daß ferner die Federn (I4, 15) Kröpfungen (I9, 2o) besitzen, die den Bolzen (I0) in der Ausgangslage der Ladebrücke überfassen und ihre freien Enden (i6, 17) nach außen gabelförmig auseinandergebogen und so zu dem Bolzen (io) angeordnet sind, daß beim Herablassen der Ladebrücke der Bolzen zwischen den gabelförmigen Enden (i6, 17) der Blattfedern infolge Nachgebens der Federn hindurchgleiten kann. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 401 66o.
DEST7753A 1954-02-10 1954-02-10 Kraftfahrzeug oder Kraftfahrzeuganhaenger mit kippbarer Ladebruecke, insbesondere Zweiseiten- bzw. Dreiseitenkipper Expired DE930728C (de)

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Publications (1)

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DE930728C true DE930728C (de) 1955-07-21

Family

ID=7454346

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DE (1) DE930728C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154357B (de) * 1959-11-21 1963-09-12 Hans Leisinger Abstuetz- und Haltevorrichtung fuer abhebbare bzw. kippbare Ladepritschen od. dgl. von Fahrzeugen
DE1273341B (de) * 1961-05-15 1968-07-18 Karl Hildebrand Spannvorrichtung zum Festziehen der Kipperpritsche
US4568028A (en) * 1983-09-15 1986-02-04 Compro Limited Dual purpose vehicle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2401660A (en) * 1944-12-26 1946-06-04 St Paul Hydraulic Hoist Compan Latch mechanism for dump trucks

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