DE828635C - Kippvorrichtung fuer Fahrzeuge aller Art - Google Patents

Kippvorrichtung fuer Fahrzeuge aller Art

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Publication number
DE828635C
DE828635C DEH1747A DEH0001747A DE828635C DE 828635 C DE828635 C DE 828635C DE H1747 A DEH1747 A DE H1747A DE H0001747 A DEH0001747 A DE H0001747A DE 828635 C DE828635 C DE 828635C
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DE
Germany
Prior art keywords
tilting device
car body
pinion
rollers
tilting
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Expired
Application number
DEH1747A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1608433U (de
Inventor
Otto Haecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO HAECKER
Original Assignee
OTTO HAECKER
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Publication date
Application filed by OTTO HAECKER filed Critical OTTO HAECKER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/30Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element
    • B60P1/32Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element in combination with another movement of the element the other movement being lateral displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Kippvorrichtung für Fahrzeuge aller Art . Es sind Kippvorrichtungen bekannt, die seitlich ein weites Hinausschieben der gesenkten Wagenkastenkante über die Räder hinaus dadurch ermögliche, daß die Wagenbrücke in der Querrichtung auf U-Schienen geführt ist ;und mittels Ritzel und Zahnstange seitlich verschoben und in Kippstellung gebracht wird. An den Enden der U-Schienen sind Klauen vorgesehen, gegen die in der Kippstellung die auf Rollen laufenden Querholme der Wagenbrücke mit Anschlägen zum Anliegen kommen.
  • Bei ,diesen bekannten Kippvorrichtungen tritt bei oder Seitenverschiebung der Wagenbrücke das Kippmoment jedoch plötzlich auf, nämlich in dem Augenblick, wo der Schwerpunkt der Wagenbrücke außerhalb der Unterstützung der Radsätze zu liegen kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Seitenverschiebung der Wagenbrücke auf Rollen durch Drehen eines Ritzels auf einer Zahnstange Idas Kippmoment langsam zunehmend einzuleiten und damit jede ruckartige Bewegung zu vermeiden.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß von dem Ritzel mittelbar oder unmittelbar ein Steuerorgan bewegt wird, welches die seitliche Kippbewegung des Wagenkastens durch Führungsschienen o. dgl. zwangsläufig steuert, so daß das Kippmoment langsam eingeleitet wird. Ferner sind Mittel vorgesehen, um den mit zunehmendem Kippmoment auftretenden Geschwindigkeitszuwachs durch besondere Ausgestaltung der Enden der dieRollen tragendenTraversen und gegebenenfalls auch der mit den Ritzeln zusammenarbeitenden Zahnstangen .abzufangen. Schließlich sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung unabhängig voneinander bedienbare Einspann- und Feststellvorrichtungen als Sicherung gegen das ungewollte Kippen des Wagenkastens in neuartiger Form angeordnet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist aber nicht auf diese konkreten Formen beschränkt.
  • Aibb. i zeigt in Seitenansicht den Gesamtaufbau .der Kippvorrichtung nach der Erfindung an einem Anhänger, Abb. 2 ist eine Rückansicht des Erfindungsgegenstandes, der in Abb. 6 -in :gleicher Weise, jedoch in einer Abwandlung dargestellt ist.
  • Abb. 3, 4, 5 zeigen im vergrößerten Maßstab Einzelheiten der Erfindung.
  • Mit i ist der Wagenkasten bezeichnet, der sich unter Zuhilfenahme von nach außen umklappbaren Stützen 2 auf mehrere Traversen oder Querholme 3 abstützt. Die Traversen 3 sind ihrerseits von zwei Längsträgern 4 unterfangen, wobei das Gesamtgewicht des Wagens sich gleichmäßig auf die beiden Radsätze verteilt.
  • An den beiden Enden des Wagens sind in an sich bekannter Weise Zahnstangen 5 neben den Traversen 3 angeordnet, ,in welche Ritzel 6 eingreifen, die auf einer gemeinsamen Welle 7 am Wagenkasten angeordnet und in bekannter Weise in Umdrehung versetzt werden können. Die Enden der Traversen 3 und zweckmäßig auch die der Zahnstangen 5 sind leicht hochgebogen, wie in Abb. 3 vergrößert dargestellt.
  • Das unter dem Wagenkasten nach der Erfindung angeordnete Steuerorgan (besteht nach der Ausführungsform der Abb.2 aus einem zweiarmigen Lenker 8, der fest mit dem Wagenkasten verbunden ist und durch den die Welle 7 für den Antrieb der Ritzel6 hindurchgeführt ist. Zur gleichmäßigen Übertragung der von der Bewegung der Ritzel auf den Zahnstangen ausgelösten Seitenbewegung auf das Steuerorgan 8 werden zweckmäßig mehrere Steuerorgane dieser Art unter dem Wagenkasten verteilt, wie in Abb. i angedeutet, angeordnet. Diese Steuerorgane 8 haben an den Enden Gleitelemente 9 (Zapfen, Rollen o. dgl.), die in Führungsbahnen io eingreifen. Die Führungselemente io sind stumpfwinklig nach unten abgebogen und können entweder als geschlossene Führungsbahn für die Gleitelemente 9 beim Kippen des Wagenkastens i dienen, oder aber sie sind der Einfachheit halber -im mittleren Teil nach oben offen, wie in Abb. 2 dargestellt, so das jeweils .das beim Kippen nach der Mitte des Wagens sich bewegende Gleitelement 9 frei aus der Führungsbahn io austreten kann.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 6 besteht das Steuerorgan nicht aus einem Stück, sondern aus zwei getrennten Lenkerarmen 2o, an deren Enden Gleitelemente 21 (Rollen, Zapfen o. dgl.) angeordnet sind, die in gleicher Weise in stumpfwinklig nach abwärts gebogenen Führungsschienen io ;bei der Seitenbewegung des Wagenkastens geführt werden. Die letztere Ausführung läßt eine tiefe Schwerpunktlage des gesamten Kippers zu. Um das Fahrgestell des Wagens fest mit dem Wagenkasten zu verbinden rund um das Kippen des Wagenkastens mit Sicherheit nur nach der gewünschten Seite erfolgen zu lassen, sind unabhängig voneinander be@dienbare umklappbare Stützen 2 an den Traversen 3 vorgesehen und in den A'bb. 4 und 5 in Seitenansicht bzw. im Grundriß dargestellt. Danach ist das eine Ende der Stütze 2 durch Bolzen i i beweglich mit der Traverse 3 verbunden, wogegen das andere Ende eine abgeschrägte Platte oder Klaue 12 trägt, die über entsprechend abgeschrägte Platten 13 oder Klauen, die fest mit dem Wagenboden verbunden sind, eine feste Verbindung herstellen (Abb.4). Das Anpressen der Stützen 2 in diese Verschlusstellung geschieht beispielsweise durch Keilwirkung, indem gemäß Abb. 5 das konisch gestaltete Ende 14 einer von Hand bedienten Schraubenspindel 15 gegen einen festen, mit dem Fahrgestell verbundenen Anschlag 16 durch Drehen einer am Vierkant 17 eingesetzten Kurbel 18 in Pfeilrichtung geführt wird und dabei gleichzeitig gegen die Stütze 2 drückt.
  • Die Arbeitsweise beim Kippen eines Anhängers mit der Vorrichtung nach der Erfindung vollzieht sich folgendermaßen: Auf der Seite, nach der der Wagenkasten i gekippt werden soll, werden zunächst die Schraubenspindeln 15 so weit zurückgezogen, @daß die Stützen 2 unter den Wagenboden i heruntergeschwenkt werden können (die Stellung der Stützen 2 auf der gegenüberliegenden Seite bleibt dabei unberührt). Nunmehrwird durch Drehen der Welle 7 der auf Rollen geführte Wagenkasten i mit den Ritzeln 6 auf den Zahnstangen 5 nach ,der Seite bewegt, wobei die Gleitelemente 9, 21, am Steuerorgan 8, 2o, auf einer Seite in die Führungsschienen io eingreifen und auf der gegenüberliegenden Seite aus den Schienen io frei heraustreten. Mit zunehmender Seitwärtsbewegung bewirken die nach unten abgebogenen Führungsschienen io ein langsames Kippen des Wagenkastens, bis schließlich diese Bewegung durch Abbremsen der Kippbewegung in den hochgebogenen Enden der Zahnstange zum Stillstand kommt.
  • Nach erfolgter Entleerung des Wagenkastens wird durch Drehen der Kurbelwelle 7 der Wagenkasten @in entgegengesetzter Richtung wieder in seine Ausgangslage .geführt, und die auf der einen Seite herabgeklappten Stützen 2 werden wieder unter den Wagenboden in Verschlusstellung gebracht .und mit Hilfe der Spindeln 15 verriegelt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippvorrichtung für Fahrzeuge aller Art mit seitlicher Verschiebung des Wagenkastens auf am Fahrzeuguntergestell angeordneten Rollen mittels Zahnstange und Ritzel, dadurch gekennzeichnet, das von dem Ritzel (6) ein Steuerorgan (8) mitbewegt wird, welches die seitliche Kippbewegung ,des Wagenkastens durch Führungsschienen (i o) o. dgl. steuert.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, @daß das Steuerorgan (8) unmittelbar unter dem Ritzel (6) angeordnet ist und aus einem Stück besteht, das in zwei Armen ausläuft.
  3. 3. Kippvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (8) zu beiden Seiten des Ritzels (6) angeordnet und aus am Kastenboden befestigten Lenkarmen (20) mit daran ;befestigten Rollen (21) besteht. .
  4. 4. Kippvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Wagenkasten (i) mit dem Fahrgestell (4) in Ruhestellung durch umklappbare, voneinander unabhängig bewegliche Stützen (2) fest verbunden ist.
  5. 5. Kippvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB die umklappbaren Stützen (2) an ihrem freien Ende mit einer abgeschrägten Platte (I2) versehen sind, die in ein entsprechend ausgebildetes Halteglied (i3) am Boden des Wagenkastens (i) eingreift.
  6. 6. Kippvorrichtung nach Anspruch 5, da-,durch gekennzeichnet, daB die umklappbaren Stützen (2) durch Keilwirkung gegen die Widerlager (13) am Kastenboden gepreBt werden.
  7. 7. Kippvorrichtung, nach Anspruch i ;bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die die Rollen für den Wagenkasten tragenden Traversen (3) an den Enden hochgebogen sind und das Gesamtgewicht des Wagenkastens gleichmäßig auf die Radsätze verteilen. B. Kippvorrichtung nach Anspruch i bis 7, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zahnstangen (5) hochgebogen sind.
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