DE446925C - Bahnraeumer - Google Patents

Bahnraeumer

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Publication number
DE446925C
DE446925C DER65337D DER0065337D DE446925C DE 446925 C DE446925 C DE 446925C DE R65337 D DER65337 D DE R65337D DE R0065337 D DER0065337 D DE R0065337D DE 446925 C DE446925 C DE 446925C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraper
track
roll
roller
support rail
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Expired
Application number
DER65337D
Other languages
English (en)
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JOHANN MATTHIAS ROEGELS
Original Assignee
JOHANN MATTHIAS ROEGELS
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Publication date
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Publication of DE446925C publication Critical patent/DE446925C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

Es sind Bahnräumer bekannt, die als Ganzes nachgiebig gelagert sind, um festen Hindernissen in der Fahrbahn ausweichen zu können. Es sind ferner Bahnräumer bekannt, die aus Rollen bestehen und unter einem gewissen Winkel zur Fahrtrichtung angeordnet sind. Diese Rollen können sich wohl um ihre Achse drehen, die Achse selbst steht aber fest. Rollen mit feststehenden Achsen müssen aber in einem bestimmten nicht unterschreitbaren Abstand von der Schienenoberkante und der Fahrbahn angebracht werden, um durch feste Hindernisse nicht beschädigt zu werden.
Dieser Abstand kann aber Körpern, die durch die Bahnräumer beiseitegeschafft werden sollen, dadurch verhängnisvoll werden, daß sie unter den Räumer gedrückt und erheblich verletzt werden. Die Tätigkeit des Räumers würde dadurch in das Gegenteil des beabsichtigten Zweckes verwandelt.
Die Schutzvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann, da der der Fahrbahn zunächstliegende Teil nachgiebig und federnd ausgeführt ist, bis kurz an die Fahrbahn heran eingestellt werden, ohne daß eine Beschädigung der Schutzvorrichtung zu befürchten ist.
Die Rollräumer δ sind an einem U-förmigen Träger, der spitzwinklig in die Fahrtrichtung ragt, befestigt. Das wesentliche Merkmal der Neuheit besteht darin, daß jeder Rollräumer mehrere besonders geformte Wellfedern c zeigt, die den Abstand zwischen Fahrbahn und
starren Räumer ausfüllen. Die Federn sind stark genug, um bewegliche Körper zu beseitigen, dabei nachgiebig genug, um feststehenden Hindernissen auszuweichen. Der gefährdete Körper trifft immer auf die Außenseite der schräg hintereinanderhängenden, sich senkrecht unabhängig um ihre Achse drehenden Rollräumer, wobei gleichzeitig ein Rollräumer als Taster für den anderen dient, so daß der gefährdete Körper auf die schonendste Weise und bestimmt zur Seite außerhalb der Radgefahr abgleitet.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel; es zeigt:
Abb. ι die Oberansicht in ganzer Wagenbreite, Abb. 2 die Seitenansicht eines Räumerpaares, Abb. 3 eine Büchsenhälfte mit Bohrung, Abb. 4 die Unteransicht der Pendeltragschiene,
Abb. 5 eine Wellfeder.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Tragschiene α mit mehreren Rollen oder Büchsenrollräumern b. Zwischen der inneren, unten mit einem Deckel versehenen Büchsenhälfte und der äußeren, etwas weiteren, mit dem Deckel nach oben gehaltenen Büchsenhälfte werden die Wellfedern festgehalten.
Beide Büchsenteile werden dann mit ihren im Boden bzw. Deckel versehenen Bohrungen s über den Bolzen e geschoben und mit nur einer Schraube b2 nach allen Richtungen sicher sowie augenblicklich auswechselbar gehalten. Ist die Druckfeder f zwischen den Laschen des Trägers α bei den Bohrungen ix eingespannt, dann wird der Bolzen e des Räumers \ durch die Bohrung ix und durch die Feder f nach oben eingeführt und mit der Gabelung O1 des Pendeltragschienenteils dx vermittels der Rille ^1 in seiner tiefsten Ruhestellung gehalten.
Ist der längere Bolzen des RoUräumere &2 durch die Bohrungen i2 hochgeführt, dann wird dieser mit der Gabelung o2 des Pendeltragschienenteiles d2 in der Rille g2 hochgehalten. Sind beide Pendeltragschienenteile durch Schrauben η verbunden, dann bleiben beide Rollräumer in der Ruhestellung in einer Ebene gehalten, wobei der folgende beim Heben und Senken vom vorhergehenden abhängig ist, ohne dabei am selbständigen Drehen um seine Achse gehindert zu werden. Die Pendeltragschiene drd2 ruht auf eine Stütze A1 und steht unter Wirkung der Druckfeder f, welche die Schiene bei ^1 nach unten und gleichzeitig bei ^2 nach oben drückt. Trifft nun Räumer bx einen niedrigen Körper, eine Hand oder einen Kinderfuß, so dreht sich der Räumer. Gerät der Körper unter den Räumer O1 und übt dadurch einen Druck nach oben aus, der den Widerstand der Druckfeder f überwindet, dann hebt sich der Rollräumer O1 in seiner Lagerung und der Räumer 52 senkt sich in seiner Lagerung um das Doppelte nach unten. [ Zur zwangsweisen Senkung dient die Stütze A2.
Bei beispielsweise 50 mm normalem Abstande zwischen Feder und Fahrbahn wird bei 25 mm Steigung des Räumers S1 der Räumer b2 schon die Fahrbahn bestreichen, so daß mit diesem Rollräumersystem ein gefährdeter Körper bestimmt und schonend außer Radgefahr gebracht wird.
Im Bedarfsfalle, z. B. bei Kraftwagen u. dgl., können auch mehrere Rollräumerbüchsen übereinander angebracht werden, wobei die oberen Lagen ohne Trägschienen nur drehbar zu lagern sind.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Bahnräumer, bestehend aus einer Anzahl Rollen, die an einen spitzwinklig in die Fahrtrichtung ragenden Träger befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollräumer (b) mit mehreren Wellfedern (c) versehen sind, damit beim Nachgeben der einen Wellfeder sofort, infolge der Rollendrehung, eine andere an ihre Stelle tritt.
2. Bahnräumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollräumer (b) paarweise durch eine Pendeltragschiene (A1- d2) so gekuppelt sind, daß sie in der Ruhestellung in einer Ebene gehalten werden, beim Heben und Senken aber voneinander abhängig sind, ohne dabei die selbständige Drehung jedes einzelnen Räumers zu verhindern.
3. Bahnräumer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendeltragschiene {drd2), welche unter dem Druck der 'Spannfeder (f) steht, nach oben und unten so abgestützt ist, daß sie zwei benachbarte Rollräumerbolzen (e) in Spannung hält und daß der andere Rollräumer (b2) um das
. Doppelte sich nach unten bewegt, wenn der eine (O1) durch ein Hindernis gehoben wird.
4. Bahnräumer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rollräumer aus zwei ungleich weiten, ineinandergeschobenen offenen Büchsen mit je einer Bohrung im Deckel und Boden besteht und daß die innere Büchse, in der ganzen Rundung mit besonders geformten Hakenwellfedern versehen, schließend in die- äußere Büchse geschoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BEItUN. OK[JRlICIiT IN IJKH
DER65337D 1925-09-10 1925-09-10 Bahnraeumer Expired DE446925C (de)

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DE446925C true DE446925C (de) 1927-07-15

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DER65337D Expired DE446925C (de) 1925-09-10 1925-09-10 Bahnraeumer

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DE (1) DE446925C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016221513B3 (de) * 2016-11-03 2018-01-11 Bombardier Transportation Gmbh Schienenfahrzeug mit Schienenräumer und Schienenräumer für ein Schienenfahrzeug
DE102016221512B3 (de) * 2016-11-03 2018-01-11 Bombardier Transportation Gmbh Schienenfahrzeug mit einer Schutzeinrichtung und Schutzeinrichtung für ein Schienenfahrzeug

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016221513B3 (de) * 2016-11-03 2018-01-11 Bombardier Transportation Gmbh Schienenfahrzeug mit Schienenräumer und Schienenräumer für ein Schienenfahrzeug
DE102016221512B3 (de) * 2016-11-03 2018-01-11 Bombardier Transportation Gmbh Schienenfahrzeug mit einer Schutzeinrichtung und Schutzeinrichtung für ein Schienenfahrzeug

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