AT102040B - Einseitig entladender Kastenkippwagen nebst Vorrichtung zur Ausführung der Kippvorgänge. - Google Patents

Einseitig entladender Kastenkippwagen nebst Vorrichtung zur Ausführung der Kippvorgänge.

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AT102040B
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  Einseitig entladende Kastenkippwagen nebst Vorrichtung zur Ausführung der Kipp- vorgänge. 



    Es sind bereits Kippwagen bekannt, deren Entladung infolge der Bauart des Kipplagers stossartig erfolgt. Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Kipplager und derartigen Kippwagens ; zur Erfindung gehört ferner eine Vorrichtung zur Ausführung der Kippvorgänge, wobei durch einen besonders ausgebildeten Kipphaken das Abkippen des Wagens und eine Sicherung gegen Überkippen erfolgt und ein unbeabsichtigtes Zurückkippen des Wagens vermieden wird. 



  Die Erfindung ist in mehreren Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den hochgekippten Wagenkasten, Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch den in wagrechter Lage befindlichen Kasten. Die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht auf die Gelenkglieder, gesehen in der Schräglage des Kastenbodens in Fig. 1. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen das gleiche für eine geänderte Ausführtmgsform, Fig. 6 wiederum gesehen in der Schräglage des Kastenbodens. Die Fig. 7 und 8 zeigen den mit den verschiedenen Sicherungen versehenen Wagen in zwei Stellungen. 



  Die Erfindung bezweckt die Lagerung des Wagenlmstens und die Mittel zu dessen Kippen bei baulicher Einfachheit so zu gestalten, dass das Ladegut von einer an Kopfzahl sehr geringen Mannschaft, 2-3 Mann, schnell und vollständig ausgekippt werden kann, und dass mit der gleichen Mannschaft der Wagen auch in ganz oder teilweise entleertem Zustande beliebig oft gekippt werden kann. Die Bauhöhe des Wagens wird verringert, so dass wegen der niedrigen Schwerpunktslage die Entgleisungsgefahr in   
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 Aufsatzbretter zur Verkleinerung der Entfernung im Ladezug anbringen. Die Kastenklappe kann unabhängig vom Kippvorgang frei schwingen, wobei irgendein bekannter selbsttätiger Klappenöffner und Klappenverschluss benutzt werden kann. Die Unterhaltungskosten eines nach der Erfindung ausgerüsteten Wagens sind auf ein   Mindestmass herabgedrückt.   



   Gemäss der Erfindung ist der Tragsattel, der das den Wagenkasten unterhalb der Schwerpunktslängsachse auf dem Fahrgestell abstützende   Hauptkipplager n   enthält, nach der Kippseite des Wagens zu noch mit   zwei weiteren Kipplagern b und   c versehen, die soweit vom   Hauptidpplager abgerückt sind,   
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  Beim   Kippen tritt nach dem Hauptkipplager s zunächst   das zweite Kipplager b im Zusammenwirken mit der Auskehlung der   Tragrippeu   cl unter frei   schwingendem   Kippspiel vom Kippwinkei 0  bis ungefähr   30  in Wirksamkeit,   bis die Aussenseite dieser   Tragi-ippe schliesslich   in das Kipplager c wieder unter freiem Kippspiel von ungefähr 30  bis zur Endstellung eingreift. Es tritt also innerhalb des Kippvorganges die beabsichtigte zweckentsprechende freie Kippbewegung und Verschiebung de3 Schwerpunktes durch die beschriebene Ausbildung des Kipplagers ein. 
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 bliebenen letzten Massen vollständig lockert und zur Entleerung bringt.

   Für das   ZurÜckkippen   in die Ausgangsstellung erfolgt das frei schwingende Kippspiel und die Schwerpunktsverschiebung in umgekehrtem Sinne. 

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 Wagen beliebig oft zu kippen, was praktisch sehr wertvoll ist, um nicht ganz entleerte   Wagenkästen   durch mehrmaliges Ankippen von dem noch restlichen anhaftenden Ladegut zu befreien. 



   Die Kippbewegung wird begrenzt und gleichzeitig in der Ruhe- und Kippstellung geführt durch 
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 verlegte Kipplager e, welches gleichzeitig durch die eingetretene Schwerpunktsverschiebung im Wagenkasten einem Herauskippen desselben entgegenwirkt. 



   In der Ruhestellung und auch während der   Fahrbewegung   stützt sieh der   Wagenkasten auf einen   der   Erfindung gemäss   an das Hauptkipplager a unmittelbar   angegliederten     Tragstuhl     e,   wodurch das Hauptkipplager teilweise entlastet und auch vor   übermässigem   Verschleiss geschützt wird. Wichtig für 
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 wesentlich kleiner als der Kippwinkel des Wagens ist.

   Die Kippkraft wird nicht mehr durch   dite attelle   auf die Hebel übertragen, die   sonst   üblichen Schalt- und Sperrvorrichtungen sind erspart. 
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 mit dem besonders ausgebildeten Kipphaken das Abkippen des Wagens so erfolgt, dass beide Gelenkglieder und, der Kipphebel unmittelbar am Ober- und Unterteil abstandbestimmend angelenkt sind. 



  Für das Riickkippen tritt eine am unteren Teile angebrachte Rolle vermittels des Kipphebels in Wirksamkeit. Der gabelartige Kipphaken sichert den Wagenkasten dadurch gegen Überkippen, dass er an einer seitlichen Stütze   anschlägt.   
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AT102040D 1924-07-21 1925-01-12 Einseitig entladender Kastenkippwagen nebst Vorrichtung zur Ausführung der Kippvorgänge. AT102040B (de)

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