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bildenden-Schiene der Wagenkasten durch die Rollschiene d geführt so weit abwärtsrollt, bis der Punkt y der Schiene d zum Punkte y1 der Schiene b1 gelangt. In dieser Lage ist der Schwerpunkt 0 des Kastens in seine tiefste Stellung 01 gelangt, in welcher gleichzeitig auch die lebendige Kraft der Masse am grössten ist. Während des Hinabrollens des einen wachsenden Radius besitzenden Teiles y-x der RoUschiene d erhebt sich der Schwerpunkt so weit, bis der Punkt x der Schiene d in den Punkt x1 der Schiene b1 gelangt, wo dann der Schwerpunkt des ausgekippten Kastens seine höchste Stellung O2 erreicht hat und durch diese Erhebung des Schwerpunktes die lebendige Kraft des Kastens vollständig abgebremst worden ist.
Es bleibt sonach Punkt x
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letzteren Teiles ist derart zu wählen, dass die auf dem Rollwege z-y aufgespeicherte lebendige Kraft durch die auf dem Rollwege y-x eintretende Erhebung des Schwerpunktes, unter Be- rücksichtigung des Rollwiderstandes, abgebremst wird. Zur unbedingten Verhinderung des infolge etwaiger Unebenheiten der Bahn oder infolge welcher sonstiger Ursachen immer möglichen Weiterrollens über den Punkt x hinaus dient der in entsprechender Limge ausgestaltete Teil x-r
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der Schiene bl aufliegt und hiedurch als solcher Hebelarm dient, welcher ausschliesst, dass die infolge der angeführten Ursachen etwa erübrigten lebendigen Kräfte zur Geltung gelangen.
Die rechtsseitige Hälfte der Fig. 11 stellt die Ausführungsform der Grund- und Rollschienen für jenen Fall dar, wenn das Untergestell des Wagens nicht vermittelst Federn, sondern starr auf den Räderpaaren ruht, in welchem Falle die auf dem Untergestell ruhende Grundschiene
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lebendige Kraft wird während des Abrollens des mit wachsendem Radius gebildeten Teiles tri-t der Rollschiene d und der Erhebung des Schwerpunktes in die Lage O4 abgebremst, und sobald der Punkt t auf den Punkt t1 gelangt, hört die Bewegung auf und der in die entsprechende Lage
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Die Grund-und Rollschienen können ausser den schon beschriebenen irgend welche beliebige, zueinander in entsprechendem Verhältnis stehende Formen annehmen.
Fig. III zeigt die Ausführung gemäss einer solchen beliebigen Form. Die linke Hälfte der
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der Grundschiene b aus den entsprechenden Punkten der Rollschiene d in radialer Richtung aufgetragen werden, so müssen die Endpunkte dieser Längen vom Mittelpunkte O gleich weit entfernt sein, somit einen Kreisbogen bilden ; in den Teilen y1-x1 und y-x der Schienen b und d
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Form der Schienen bund d ein solcher als ob er in der auf der Horizontalen n-n durch die 'konstanten r und die veränderlichen Radien r1 beschriebenen Kurve z-p in die Lage 01 gerollt wäre.
Nach Zurücklegung des Rollwefes legt sich, sobald der Punkt in die Lage v1 und wegen
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Wenn es zum Zwecke der leichteren Handhabung grösserer Lasten erwünscht ist, auf einem Untergestelle mehrere Kästen aufzusetzen, dann ist es nötig, die Erfindungskonstraktion sowohl an jedem Kasten, als auch an dem zugehörigen Teile des Untergestelles separat anzubringen.
Wenn der Kasten des Kippwagens nur nach einer Seite hin gekippt werden soll, so ist es genügend, wenn die Grund- und Rollschienen in den beschriebenen Arten gleichfalls nur halbseitig ausgeführt werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Konstruktion kann nicht nur bei in der Horizontalen oder auf Bahnen mit geringer Steigung verkehrenden Kippwagen, sondern auch bei Transportmitteln, die sich auf steilen Bahnen oder in senkrechter Richtung bewegen, wie z. B. bei Förderkörben, angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kippwagen, dessen am Wagenkasten feste Rollbahn auf einer am WagellgeNtell fest oder fedeind gelagerten Grundschiene abrollt, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz der Entfernungen der Rollkurvenpunkte (d) vom Schwerpunkte (0) des beladenen Kastens einerseits und der Entfernungen der Punkte der Grundschiene (b) von einer durch den Scheitelpunkt (z) der Rollkurve gezogenen Horizontalen andererseits auf vom Scheitelpunkt aus gemessenen Strecken (z-y und z-y1) eine konstante, auf weiteren, an diese Strecken anschliessenden
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