DE364064C - Wagenrahmen, bei dem die Seitenrahmen des Untergestelles Tragfedern und Hilfsfedern tragen - Google Patents

Wagenrahmen, bei dem die Seitenrahmen des Untergestelles Tragfedern und Hilfsfedern tragen

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Publication number
DE364064C
DE364064C DEC30898D DEC0030898D DE364064C DE 364064 C DE364064 C DE 364064C DE C30898 D DEC30898 D DE C30898D DE C0030898 D DEC0030898 D DE C0030898D DE 364064 C DE364064 C DE 364064C
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DE
Germany
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springs
frame
auxiliary
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trolley frame
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Application number
DEC30898D
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English (en)
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COMMW STEEL
Commonwealth Steel Co Pty Ltd
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COMMW STEEL
Commonwealth Steel Co Pty Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/32Guides, e.g. plates, for axle-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Untergestelle für Frachtwagen, in welchen das Gewicht des Wagenkörpers durch Tragfedern aufgenommen wird und Hilfsfedern angeordnet sind, die eine größere Biegungsfähigkeit besitzen und zum Ausgleich dienen.
Gemäß der Erfindung sind die Hilfsfedern in einem Gehäuse angeordnet, das oberhalb der Tragfedern gleitbar im Wagenrahmen gelagert ist. Ferner wird die Entfernung des Gehäuses, wenn der Wagenkörper von seinem Radgestell für Reparaturzwecke abgenommen werden soll, dadurch vermieden, daß Riegelstifte in den Rahmen des Untergestelles eingeführt werden, gegen welche Stifte sich das Gehäuse anlegt. In dieser Weise wird verhindert, daß die Ausgleichsfedern die mittlere Bodenplatte aus ihrer normalen Arbeitsstellung mit Bezug auf das Seitengestell drängen.
Abb. ι ist eine Seitenansicht eines solchen 20' Wagens.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, und
Abb. 3 ist ein horizontaler Schnitt nach 3-3 der Abb. 1.
Der Frachtwagen hat die Seitenteile 10 des Wagengestelles, welche vorzugsweise aus einem Stück gegossen und an ihren Unterseiten mit
Öffnungen 11 für die Aufnahme der bekannten Achslager 12 versehen sind. Der Teil des Seitengestelles zwischen diesen öffnungen hat U-Form, um für die Unterbringung der Hauptfedern den Raum 13 zu schaffen, in welchem gleichzeitig das Gußstück, die mittlere Bodenplatte und die Hilfsfedern untergebracht sind.
Die mittlere Bodenplatte besteht aus dem Teil 14, der oben mit einem Sitz versehen ist, welcher die obere Mittelplatte 15 trägt, und die letztere dient als Unterstützung für den Querträger 16.
Aus einem Stück mit der mittleren Bodenplatte 14 ragt eine ringförmige Wand 17 nach abwärts. An diametral gegenüberliegenden Punkten an der Wand 17 mit ihr vergossen sind senkrechte Rippenpaare 18 angebracht, welche, wenn die mittlere Bodenplatte sich in der Normallage in der Öffnung 13 befindet, mit seitlich von der öffnung 13 befindlichen Teilen des Seitengestelles 10 zusammenwirken, wodurch die mittlere Bodenplatte ihre Führung während ihrer Bewegung in senkrechter Richtung erhält.
Die unteren Teile dieser Führungsrippen 18 erstrecken sich nach auswärts, um Anschläge 19 zu bilden, und in dem Steg des Seitenrahmens, etwas oberhalb der Stellen, in denen sich die Anschläge 19 in Normalstellung befinden, sind querlaufende öffnungen 20 vorgesehen. Eine Platte legt sich gegen die Unterseite der Wand 17 an. Das Gehäuse 17 ist unten durch eine Platte 21 abgedeckt, und die Hauptfedern 22 liegen in der Öffnung 13 des Seitengestelles 10 zwischen der Platte 21 und dem unteren Teil des Seitengestelles.
In dem durch die kreisförmige Wand 17 geformten Gehäuse, und zwar zwischen der mittleren Bodenplatte 14 und der Platte 21, sind Hilfsfedern Z^ vorgesehen, welche in der Normallage zusammengepreßt sind und verhältnismäßig leichter und von geringerer Stärke sind als die Hauptfedern 22. Die obere Platte 15, die untere mittlere Platte 14 und die Platte 21 sind miteinander durch einen senkrechten Bolzen 24 verbunden. Die beiden Seitengestelle des Wagens sind miteinander durch die bekannten j Verbindungsstangen 25 verbunden.
Unter gewöhnlichen Verhältnissen tragen die Hauptfedern 22 das Gewicht des Wagenkör- : pers und seiner Ladung, und während des Gebrauchs können die Seitengestelle and die mitt- < lere Bodenplatte 14 sich mit Bezug aufeinander j in senkrechter Richtung bewegen. Während I dieser Bewegung wird die mittlere Bodenplatte j durch die Rippenpaare 18 geführt, die mit benachbartenTeüen des Seitengestelles zusammenwirken.
Sollten nun die Wagenräder in eine Vertiefung des Geleises hineingeraten, und sollte das Seiten- 6u gestell sich bis zu einem solchen Grade senken, daß die Hauptfedern 22 bis zum äußersten zusammengedrückt werden oder sollten andererseits die Hauptfedern sich voll ausdehnen, dann beginnt die Arbeit der Ausgleichs- oder Hilfsfedern, welche unter gewöhnlichen Verhältnissen sich zusammengedrückt in Ruhestellung befinden. Diese Hilfsfedern werden das Seitengestell 10 so weit herabziehen, daß die zugehörigen Räder im Eingriff mit der Schiene verbleiben. Durch die Anbringung der ausgleichenden Federn zwischen der mittleren Bodenplatte und den die Ladung tragenden Federn wird eine Einrichtung getroffen, welche sowohl gedrängt als auch wirkungsvoll ist, da diese Ausgleichsfedern dort vorgesehen sind, wo sie einen nach unten gehenden Druck unmittelbar oberhalb der die Ladung tragenden Federn ausüben können, wenn die letzteren bis zum äußersten sich ausgedehnt haben, und dieser Druck wird unmittelbar auf die Mittelteile des Seitengestelles verpflanzt.
Unter gewöhnlichen Verhältnissen, wenn der Wagenkörper von dem Laufgestell zum Zweck von Reparaturen entfernt wird, werden die Ausgleichsfedern, falls gelöst, die mittlere Bodenplatte gänzlich außer Eingriff mit dem Seitengestell bringen. Im Erfindungsgegenstand ist dies vermieden, indem die mittlere Bodenplatte mit dem Seitengestell durch die Bolzen A, welche in die Öffnungen 20 eingeführt werden und in Eingriff treten mit den Ansätzen 19, verriegelt, wodurch verhindert wird, daß die mittlere Bodenplatte durch die Ausdehnung der Hilfsfedern von dem Seitengestell abgehoben wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wagenrahmen, bei dem die Seitenrahmen des Untergestelles Tragfedern und Hilfsfedern tragen, auf welchen sich das Gewicht des Wagenkörpers abstützt, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Gehäuses (17) an der Platte (14), in welchem Gehäuse die Hilfsfedern angeordnet sind, und wobei das Gehäuse gleitbar beweglich in dem Wagenrahmen (10) gelagert ist.
2. Wagenrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abheben des Gehäuses (17) durch die Hilfs- und Trag- no federn bei Entfernung des Wagenkörpers vom Radgestell für Reparaturzwecke durch Einführen von Riegelstiften (A) in den Rahmen (10) des Untergestelles unmöglich gemacht wird, gegen welche Stifte sich das Gehäuse anlegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC30898D 1919-08-11 1921-07-17 Wagenrahmen, bei dem die Seitenrahmen des Untergestelles Tragfedern und Hilfsfedern tragen Expired DE364064C (de)

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DE364064C true DE364064C (de) 1922-11-16

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DE (1) DE364064C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839810C (de) * 1950-05-05 1952-05-26 Deutsche Bundesbahn Drehgestell fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer Maschinentriebwagen
DE933690C (de) * 1950-06-23 1955-10-06 Deutsche Bundesbahn Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839810C (de) * 1950-05-05 1952-05-26 Deutsche Bundesbahn Drehgestell fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere fuer Maschinentriebwagen
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