DE431841C - Kippvorrichtung - Google Patents

Kippvorrichtung

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DE431841C
DE431841C DED45045D DED0045045D DE431841C DE 431841 C DE431841 C DE 431841C DE D45045 D DED45045 D DE D45045D DE D0045045 D DED0045045 D DE D0045045D DE 431841 C DE431841 C DE 431841C
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DE
Germany
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saddle
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tilting device
support
tilting
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Expired
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DED45045D
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JOACHIM RATHJENS DR ING
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JOACHIM RATHJENS DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/08Frames; Supporting or guiding means for the bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Das Patent 358711 betrifft einen Kippwagen für Materialbahnen, bei dem die Mulde mit AbroHbügeln versehen ist, die auf beweglichen Sattelstücken auf ruhen; durch einseitiges Senken des Sattelstückes erhält die Mulde ihre Kippbewegung.
Während bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent auf jeder Seite der Mulde nur ein durchgehendes Sattelstück vorhanden ist, an dessen beiden äußeren Enden sich je eine in senkrechter Richtung bewegliche Stütze befindet, sind nach der zusätzlichen Erfindung auf jeder Seite der Mulde je zwei Sattelstücke symmetrisch zur Wagenlängemitte um je einen Zapfen derart drehbar angeordnet, daß das Sattelstück — und damit auch die entleerte Mulde — selbsttätig in die Fahrstellung zurückgebracht und in der Längsachse des Wagens eine gemeinsame Steuervorrichtung
ao angeordnet werden kann, welche die Mulde nach der einen oder der anderen Seite der Mulde zum Kippen durch Senken der Unterstützung des einen Sattelstückes freigibt, 'während das andere Sattelstück in seiner Sperr-
ü5 lage gehalten wird.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel einer solchen Kippvorrichtung in einer Ansicht einer Muldenstirnseite wieder.
An der Mulde α ist auf jeder Stirnseite derselben ein Abrollbügel b angebracht, der sich auf die symmetrisch der Längsmitte des Wagens an dessen Untergestell angeordneten gleichartigen Sattelstücke C1 und C2 abstützt. Die Sattelstücke sind je um einen Bolzen dx und d2 drehbar. Nach den inneren Enden zu sind an diese Sattelstücke um Zapfen S1 und e% drehbare Stützen fx und f2 angelenkt, die am unteren Ende nach innen zu abgeschrägte Kanten besitzen, mit denen sie sich auf entsprechend abgeschrägte, am Wagengestell befestigte Stützlager gx und g2 bei der Fahrstellung der Mulde abstützen.
Die Abrollbahn der Sattelstücke, d.h. ihre obere Seite, hat eine solche Form, daß, wenn das Sattelstück an der inneren Seite seine höchste Lage hat, d.h. wenn die StUtZeIiZ1ZZ2 sich auf die Stützlager gv g2 abstützen, der Abrollbügel auf einem Punkt ρ seitlich der Wagenmittelebene aufruht. Wird nun das eine Sattelstück, z. B. wie in der Zeichnung
das linke, C1, gesenkt, so ist der Abrollbügel nur noch an dem rechts seitlich befindlichen Punkt ρ des rechten Sattelstückes C2 unterstützt, und die Mulde kippt nach links, wobei der Bügel b auf der Bahn des Sattelstückes C1 abrollt. Sobald dabei der Unterstützungspunkt des Abrollbügels über den Drehbolzen d1 nach außen gewandert ist, dreht sich selbsttätig das Sattelstück C1 wieder in seine innen gehobene Stellung zurück, und die Stütze ft geht , wieder auf ihr Stützlager ^1 und wird hier durch Einschnappen der Haltevorrichtung I festgehalten. Auf dem nun wieder in der ! Fahrstellung befindlichen Saitelstück C1 rollt , die entleerte Mulde zurück und kann dabei j durch Federzug oder Gewichtsbelastung in ; der Rückwärtsbewegung unterstützt werden. !
Als Auslösevorrichtung für Sattelstücke kann neben anderen den gleichen Zweck ver- !
ao folgenden Vorrichtungen auch die in der ; Zeichnung beispielsweise wiedergegebene, an sich bekannte Einrichtung benutzt werden. An den Stützen ft und /2 ist Her je eine Führungsrolle A1 und A2 am unteren frei-
*5 schwingenden Teil angebracht, die sich gegen ein fest auf der SteuerweUe t sitzendes Kurvenstück k legen. Dieses Kurvenstück besitzt einem schmäleren Teil / und einen breiteren Teil m; ist der schmälere Teil der Stütze zugewendet, so kann diese von ihrem Stützlager ^1 bzw. g2 herabgleiten und die Unterstützung des betreffenden Sattelstückes damit aufheben, während der breitere Teil des Kurvenstückes die Stütze auf ihrem Stützlager festhält.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kippvorrichtung nach Patent 358711, bei der als Abrollbahn für die Kippmulde auf jeder Stirnseite des Wagens beiderseits der Längsmittelebene symmetrisch zwei drehbare Sattelstücke mit beweglichen Stützen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sattelstück je für sich um einen Bolzen (dv d2) derart drehbar angeordnet ist, daß das auf der jeweiligen Entladeseite liegende Sattelstück von der Kippmulde am Ende der Entladebewegung in seine Anfangslage zurückgebracht wird.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Sattelstücken (C1, C2) angebrachten beweglichen Stützen (Z1 und /2) sich auf abgeschrägten Stützlagern (^1, g2) abstützen und beim Abkippen der Mulde selbsttätig in ihre Anfangslage zurückkehren.
  3. 3. Auslösevorrichtung für Kippvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Stützen (Z1, /2) sich seitlich gegen ein seiner Bauart und Wirkungsweise nach an sich bekanntes Kurvenstück (k) legen, das sie mit seinem schmäleren Teil von ihrem Stützlager (^1 bzw. ^2) abgleiten läßt, während es sie mit seinem breiteren Teil auf dem Stützlager festhält.
DED45045D 1924-03-01 1924-03-01 Kippvorrichtung Expired DE431841C (de)

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