DE494C - Maschine zum Beschaben der Papierränder für die Kötzerdütenfabrikation - Google Patents
Maschine zum Beschaben der Papierränder für die KötzerdütenfabrikationInfo
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Description
1877.
Klasse 54.
GUSTAV KYBER in CRIMMITSCHAU (Sachsen). Maschine zum Beschaben der Papierränder für die Kötzerdüten-Fabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1877 ab.
Die den Zwecken der Herstellung von Kammgarn-Papierhülsen dienenden Papierhülsen- (bezw.
Kötzerdüten-) Maschinen setzen bei rationellem Betriebe in den Fällen, wo eine genau glatte
Oberfläche der Hülsen Bedingung ist,- oder wo starkes Papier verarbeitet werden mufs, eine
schon bewirkte »Zuschärfung« des ihr zugeführten endlosen Papieres, d. h. eine keilförmige Zuspitzung
seiner Ränder voraus. Diesem besonderen Zweck, »die Papierränder zuzuschärfen«,
dient die hier näher zu erläuternde» Maschine.
Sie löst ihre Aufgabe in sehr einfacher Weise dadurch, dafs sie auf die Ränder des in steter
gleichmäfsiger Fortbewegung begriffenen endlosen Papieres passend gestellte und dem Zweck entsprechend
beschaffene Walzen schabend (kratzend) einwirken und so die Entfernung der betreffenden
Papiertheile vornehmen läfst.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt einen Grundrifs der Maschine,
Fig. 2 einen Verticalschnitt in der Längenrichtung derselben,
Fig. 3 eine vordere Seitenansicht,
Fig. 4 einige Theile des Antriebmechanismus dar.
Der eigentliche Schabprocefs wird von den in den Figuren mit (Z1 a2 bezeichneten Walzen vollführt.
Dieselben, aus Holz bestehend und mit Kratzenbeschlag (Abfälle des Krempelbeschlags
in Spinnereien) überzogen, sitzen fest auf kurzen Wellen b, welche auf der entgegengesetzten Seite
konische Rädchen C1 c, tragen, in der Mitte aber
in langen Büchsen (Z1 d3 drehbar gelagert sind.
Die Unterstützung dieser Lagerbüchsen tf, dt ist,
wie die Zeichnung deutlich erkennen läfst, so beschaffen, dafs einerseits innerhalb gewisser
Grenzen der Abstand des Walzenumfanges von dem Tisch /, andererseits aber auch innerhalb
weiterer Grenzen der gegenseitige Abstand beider Walzen je nach Wunsch verändert werden kann;
If1 e« sind die feststehenden Träger der Büchsen
und ihrer Verstellungsvorrichtungen.
Der Antrieb der Walzen «, a.2 geschieht von
der Hauptriemscheibe g der Maschine aus durch Vermittlung der Welle ku der Riemscheiben
Z1 4 und der auf der Welle k2 sitzenden
Kegelräder. Der erwähnte Tisch / ruht direct auf dem Maschinengestelle A auf. Er ist an
der Stelle unter den Walzen mit Stahlplatten /, /2 belegt.
k ist die Rolle des zu schärfenden Papieres, /, sind Führungsstäbe und 4 ist eine Führungsrolle,
m, η ein Walzenpaar, von dem die obere η mit Gewichten O1 o2 belastet ist, während die
beiden äufseren Scheiben· m, m3 der unteren dreitheiligen
Walze in einen Wasserbehälter / eintauchen, der mittlere Theil m» dagegen in einer
Aussparung P1 (Fig. 2) dieses Behälters läuft.
^1 q2 ist ein weiteres, zusammenarbeitendes
Walzenpaar, dessen untere Walze qt indefs durch
die kleinen Stirnräderpaare r, r2 von der Hauptwelle
It1 aus Antrieb erhält. Die obere Walze ^1
wird durch starke Spiralfedern ^1 mit einer gewissen
Pressung gegen die untere q., angedrückt. Durch die Schnurscheibenführung ft 4 4 wird
die das geschärfte Papier aufwickelnde Walze // in gleichmäfsige Umdrehung versetzt, ν ist eine
Bürste, W1 w.2 zwei lose auf einer Axe vt sitzende,
sich gegen die Walze legende Eisenstäbe; X1 x.,
zwei Wassergefäfse, J1 y2 (Fig. 3) zwei Bleche
zur Abführung der Kratzwolle, bezw. zur Verhütung allzu starken Stäubens der Maschine.
Demselben Zwecke dient das Blech ζ (Fig. 1).
Ueber die Wirkungsweise der Maschine bleibt nur Weniges noch hinzuzufügen übrig.
Die stetige Vorwärtsbewegung des Papieres wird von dem Walzenpaar qt q2' aus bewirkt.
Das so sich von der Vorrathsrolle k abwickelnde Papier gelangt über Führungsstäbe
bezw. Walzen I1 4 zwischen das Walzenpaar m η;
beim Verlassen desselben sind die Ränder durch die in das Wasser einlaufenden Scheiben Hi1 m3
befeuchtet worden. Man erleichtert dadurch den Kratzwalzen, zwischen denen und dem Tisch
das Papier langsam durchgezogen wird, wesentlich ihre Arbeit, vermindert auch einigermaafsen
das allzubedeutende Stäuben der Maschine.
Die Wirkungsweise der Kratzwalzen erklärt sich aus der Zeichnung selbst.
Stärkere Papiere werden nach dem Schärfen nochmals an den Rändern angefeuchtet und zwar
durch Wasser, welches man in diesem Falle aus den Blechgefäfsen xt x2 herausträufeln läfst.
Die durch geringe Federkraft an die Aufwickelwalze u angeprefste Bürste ν soll etwa noch auf
Claims (1)
- dem Papier hängen gebliebene Papierstaubtheile entfernen. Die Eisenschienen w, w3 legen sich gegen die noch etwas feuchten, geschärften Ränder des Papieres und bewirken, mit dem durch ihre Gewichtswirkung erzeugten, geringen Druck auf den darunter wegschleifenden Papierrändern liegend, eine gewisse Glättung derselben. Patent-Anspruch: Die Combination der mit Kratzenbeschlag überzogenen Walzen U1 a-,, des Tisches f, der Wellen b, der konischen Räderpaare C1 C1, der Lagerbüchsen dx d.z, der Ständer et e2, der Wellen Ji1 Zi2 und des Riementriebes Z1Z2 in der aus der vorgängigen Beschreibung ersichtlichen Art und Weise' und zu dem angegebenen Zweck.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE494T | 1877-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494C true DE494C (de) |
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ID=70969995
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000494DA Expired - Lifetime DE494C (de) | 1877-09-27 | 1877-09-27 | Maschine zum Beschaben der Papierränder für die Kötzerdütenfabrikation |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494C (de) |
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1877
- 1877-09-27 DE DE000000000494DA patent/DE494C/de not_active Expired - Lifetime
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