DE20141C - Neuerung an Holzschleif-Apparaten - Google Patents
Neuerung an Holzschleif-ApparatenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/06—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
- D21B1/063—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
pate;
Die Neuerungen an Holzschleifapparaten haben zum Zweck, mit einem geringeren Kraftaufwand,
als solcher bei den bisherigen Apparaten •nö'thig war, eine lange und feine Holzfaser zu
erzielen.
Es wird dies in der Hauptsache dadurch erreicht, dafs die Schleifhölzer nicht nur gegen
den Stein geprefst werden, sondern aufserdem noch eine hin- und hergehende oder auch eine
rotirende Bewegung erhalten, damit die Stellen, an welchen die Faser abgeschliffen werden soll,
vorher gehörig durchnäfst sind und überhaupt das Spritzwasser besser zwischen Stein . und
Schleif holz gelangen kann.
Diese Bewegung der Schleifhölzer läfst sich
sowohl bei vertical, als auch bei horizontal laufenden Steinen anbringen, und sie ermöglicht
ferner, dafs ganze Klötze von beliebiger Länge geschliffen werden können, ohne solche
vorher in kurze Stücke schneiden zu müssen.
Es kann die hin- und her- oder auf- und niedergehende Bewegung der Schleifklötze entweder
durch einfache Krummzapfen hergestellt oder auch vermittelst excentrischer Scheiben in
der Weise bewirkt werden, dafs die Klötze langsam vorwärts- und entsprechend schneller
wieder zurückgehen.
Aus Fig. ι und 2 ist die Anordnung der Steine, bei welchen ein Durchmesser von circa
50 cm genügt, zum Schleifen des Holzes der Länge nach ersichtlich.
Die Steine α sind so gelagert, dafs sie bequem
in gleicher Höhe eingestellt werden können; sie erhalten ihre Bewegung vermittelst
Riemen von einer gemeinschaftlichen Vorgelegewelle und drehen sich alle nach einer Richtung. Die eisernen Schlitten b werden bis zu
dem erforderlichen Gewicht belastet und durch die beiden Krummzapfen c so weit hin- und
herbewegt, als die Mittelpunkte, der Steinachsen aus einander liegen. Vermittelst angebrachter
Ketten oder Seile, die über zwei Deckenrollen nach einer gemeinschaftlichen Kurbelwelle laufen,
lassen sich die Schlitten b etwas heben, so dafs die Schleifklötze d zwischen die Steine und
Schlitten geschoben werden können.
Am Ende der Schlitten b sind rechtwinklig umgebogene, mit einer Schneide versehene
Stahlschienen e angeschraubt, die sich in die Stirnseite der Klötze etwas eindrücken. Aufserdem
werden letztere noch weiter durch spitze Schrauben mit Flügelkopf, welche sich leicht in
das Holz einbohren lassen, festgehalten. Das Spritz wasser wird in der durch Pfeile angegebenen
Richtung zwischen Stein und Schleifholz gebracht. Die zwischen den Steinen angebrachten
Scheidewände i verhindern, dafs der abgeschliffene Holzstoff von einem Stein zum
anderen geschleudert werden kann.
Zur Erlangung einer kürzeren Holzfaser läfst sich die Bewegung der Schleifklötze auch da
verwenden, wo in der bisher meist üblichen Weise die Steine rechtwinklig zur Faserrichtung
sich drehen sollen. Die Steine a, welche nicht zu breit sein dürfen, sind hier, wie aus Fig. 3
und 4 ersichtlich, angeordnet, und der Klotz mufs sich so viel hin- und herbewegen, dafs
alle Punkte gleichmäfsig zur Wirkung kommen.
Der Antrieb der Steine erfolgt von unten, und die Riemscheiben und Lager sind durch
Hauben verdeckt. Im übrigen sind die Anord-
nungen ähnlich dem unter ι. beschriebenen
Apparate.
Für Holz von geringer Stärke, das in der Regel in einer Länge von ι m verkauft wird,
und andere kurz geschnittene Stücke geschieht die Bewegung in der in Fig. 5 veranschaulichten
Weise vermittelst eines Balancirhebels von der Decke aus.
Die beiden Schienen b sind oben mit doppeltem
Scharnier versehen und können seitlich aus dem Schleifkastengehäuse herausgezogen
werden, wenn neues Holz eingelegt werden soll. Vermittelst der excentrischen Scheibe g
wird der Balancirhebel c auf- und niederbewegt. Die beiden Hebel e, an welchen die Laufräder/
angebracht sind, drücken die Schienen b mit den daran befestigten Schleif klotzen d gegen
den Stein. Sobald das Holz bis zur zulässigen Grenze abgeschliffen ist, stehen die am Ende
der Hebel angebrachten Stützen h am Fufsboden auf.
Je nach der Breite des Steines können mehrere Holzklötzchen, die vorher nach annähernd
gleichen Stärken etwas zusammensortirt worden sind, neben einander an den Schienen b, welche
unten noch etwas breiter sind als der Stein und durch das Schleifkastengehäuse eine Führung
erhalten, befestigt werden.
Claims (2)
1. Die Anordnung mehrerer hinter bezw. neben einander, aufgestellter Schleifsteine, Fig. 1
bezw. Fig. 3, welche gleichzeitig auf einen gemeinschaftlichen Schleifklotz d wirken,
der zur gleichmäfsigen Verarbeitung auf diesen Schleifsteinen um das Mafs ihrer Entfernung
von einander hin- und herbewegt wird.
2. Die Zuführung des Holzes zum Schleifstein derart, dafs dasselbe, um die abgeschliffene
Faser nicht noch mehr zu zerkleinern, während des Schleifens den Umfang des Steines
stets nur in einer Linie berührt, Fig. 1 und 5, indem es in der Richtung einer
Tangente zum Umfang des Schleifsteines hin- und herbewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20141C true DE20141C (de) |
Family
ID=296911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20141D Active DE20141C (de) | Neuerung an Holzschleif-Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20141C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3077310A (en) * | 1959-12-31 | 1963-02-12 | Beloit Iron Works | Pulpwood grinding apparatus |
-
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- DE DENDAT20141D patent/DE20141C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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