DE9333C - Friktionsrollkalander - Google Patents

Friktionsrollkalander

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DE9333C
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Germany
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roller
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friction
friction roll
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DENDAT9333D
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English (en)
Original Assignee
J. ECK & SÖHNE in Düsseldorf
Publication of DE9333C publication Critical patent/DE9333C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1879.
Klasse BB.
JOSEPH ECK & SÖHNE in DÜSSELDORF. Frictions-Rollcalander.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1879 ab.
Der Zweck dieser Maschine ist, mittelst Walzenreibung den noch rauhen, unglatten Post-, Couvert-, Pack- und Buntpapieren, sowie Seidenstoffen und Geweben aller Art mittelst ein- oder zweimaligen Durchführens auf einer oder zwei Seiten eine vollkommene Glätte zu geben.
Das Walzengestell trägt zwei Papierwalzen BD, eine Hartgufswalze C, eine hohle, heizbare Hartgufsoder Frictionswalze A, sowie eine selbstthätige, durch den Zug des Papiers bewegte Abwickelung, welcher durch Frictionsscheiben EF und Handrad G beliebig entgegengewirkt werden kann. Die Aufwickelung ist ebenso wie die Abwickelung construirt, so dafs die Abwickelung auch als Aufwickelung leicht benutzt werden kann.
Nachdem auf der linken Seite in die beiden Böcke HJ die zu glättende und auf eine vierkantige Eisenstange K mit Holzbekleidung gewickelte Papierrolle L eingelegt und das Papier über die eiserne Rolle M, sodann unter die mit eigenthümlichem Rechts- und Linksgewinde versehene verstellbare, sogenannte Breithalterwalze N gezogen ist, wird dasselbe zuerst zwischen die heizbare und sich etwas schneller bewegende Frictionswalze A und Papierwalze B, dann durch B C und schliefslich zwischen CD durchgeführt und vom rechten Rollapparat aufgerollt. Alsdann wird durch Aufrechtstellen des Hebels O bezw. Niederlegen der damit durch eine Welle V verbundenen Daumen P und Q, mittelst eines doppelten Hebelwerkes und angehängten Gewichtes R S das Papier dem Druck ausgesetzt. Die Frictionswalze wird durch die Schraube T an die Papierwalze B geprefst, sowie mittelst der Stufenscheiben Ci1B1 eine je nach Qualität und Stärke des zu frictirenden und calanderten Papiers aushaltende Reibung durch Voreilung oder auch Nacheilung gegeben. Die Veränderung der Reibung hat aber keinen Einflufs auf das Papierlieferquantum pro Minute.
Durch die Transmission wird die Festscheibe U und die damit verbundene Antriebwelle V in Bewegung gesetzt; auf derselben ist das Getriebe W befestigt. Dieses setzt die Hartgufswalze C vermittelst des auf derselben befindlichen Zahnrades X in Bewegung. Von der Hartgufswalze wird die Bewegung auf die beiden Papierwalzen mit gleicher Peripheriegeschwindigkeit übertragen.
Damit die Walze B keine Einwirkung auf die Frictionswalze hat, sondern ganz unabhängig ist, ist das Lager von C fest verbohrt im Gestell.
Die Frictionswalze A kann auf zweierlei Weise von der Welle V getrieben werden, entweder mittelst konischer Räder Za, Schnecke b und Schneckenrades c (welches eine sanftere Reibung hervorbringt als im anderen Falle), oder man zieht die Welle Y mit Stufenscheibe b heraus, lagert sie in u und bringt auf dieselbe und die Frictionswalze zwei in einander arbeitende und genau dieselbe Geschwindigkeit auf die Frictionswalze ausübende Zahnräder d e feiner T.heilung. Die zwei Stufenscheiben «, B1 mit Riemen c% dienen hierbei zur Uebertragung der Kraft von Antriebwelle V auf Welle Y.
Um ferner bei stärkerer Reibung bezw. Anziehen der Schraube T der Gefahr des plötzlichen Zerreifsens auszuweichen und überhaupt eine sich selbst regulirende Wirkung auf das Papier auszuüben, ist in dem Lager f eine Gummieinlage g angebracht. Ist nun das Papier auf der linken Seite des Rollapparates abgelaufen und auf dem rechten Rollapparat aufgelaufen und will man die andere Seite des Papiers auch noch glätten, so führt man es unter der Welle Y über MN und die Walzen, wie zuvor, zum linken Rollapparat, nur läfst man es dabei noch über die Walze D und Welle V gehen.
Zu erwähnen sind noch die Riemscheiben hi kl m, welche zum Betriebe der Auf- und Abwickelung dienen, η Druckspindel, ο unterer Hebel, /oberer Hebel, q Verbindungsstange, r Konus zum Feststellen der Holzhülsen, s Ausrücker, t Losscheibe.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Construction von Frictionscalandern in den durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Theilen und Zusammensetzungen, und zwar:
1. Die Combination zweier Ab- und Aufrollvorrichtungen in Verbindung mit Wellen, Getriebe und Breithalterwalze in der Weise, dafs das Papier zweimal durch den Calander geführt werden kann, um beide Seiten zu glätten, ohne dafs die Papierrollen gewechselt oder umgekehrt werden.
2. Die elastische Druckausübung auf die untere Frictionswalze mittelst Gummibuffereinlage.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9333D Friktionsrollkalander Active DE9333C (de)

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