DE68526C - Holzschleifmaschine - Google Patents
HolzschleifmaschineInfo
- Publication number
- DE68526C DE68526C DENDAT68526D DE68526DA DE68526C DE 68526 C DE68526 C DE 68526C DE NDAT68526 D DENDAT68526 D DE NDAT68526D DE 68526D A DE68526D A DE 68526DA DE 68526 C DE68526 C DE 68526C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- box
- lever
- movement
- plate
- grinding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 4
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 7
- 229920002522 Wood fibre Polymers 0.000 description 5
- 239000002025 wood fiber Substances 0.000 description 5
- 229920001131 Pulp (paper) Polymers 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000007670 refining Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/06—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
- D21B1/063—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 5S: Papierfabrikation.
Fachleuten ist es bekannt, dafs bei Anwendung des sogenannten Langschliffes, bei welchem
der oder die Klötze tangential zum Schleifstein liegen, eine längere und daher
werthvollere Holzfaser gewonnen wird als mittelst Querschliffes, bei welchem die Klötze
parallel zur Achse des Schleifsteines gelagert ■ sind. Durch bezügliche Versuche ist festgestellt
worden, dafs der Langschliff weniger Kraft erfordert als der Querschliff, dafs aber die
Leistung, das ist die erzielte Holzstoffmenge, gegenüber der Kraftersparnifs in ungünstigem
Verhältnifs steht. Der Grund hierfür kann nur darin zu suchen sein, dafs die Trennung der
Holzfaser in der Längsrichtung schwerer erfolgt als in der Querrichtung. Die Vereinigung
beider Verfahren ergab den Diagonalschliff, bei welchem die zu verschleifenden Klötze eine
solche Lage erhalten, dafs eine ihrer Diagonalen in der Umlaufrichtung des Steines liegt.
Mittelst dieses Diagonalschliffes wird nicht nur eine genügend feine und lange Holzfaser,
sondern auch eine gegenüber dem Kraftaufwand grofse Holzstoffmenge erzielt. Zur Ausübung
dieses als Diagonalschliff bezeichneten Verfahrens dient die in der beiliegenden Zeichnung
dargestellte Vorrichtung, welche folgendermafsen beschaffen ist.
Ein viereckiger Kasten a, dessen zwei parallele
Seitenwände, von der Senkrechten abweichend, schräg liegen, dient zur Aufnahme der zu verschleifenden Klötze, welche in demselben
infolge der schrägen Lage der Seitenwände eine schräge Stellung einnehmen, so dafs der Schleifstein in diagonaler Richtung zu
den Klötzen arbeitet. Man kann den Kasten a auch rechteckig gestalten und, um die für den
Diagonalschliff erforderliche Schrägstellung der Klötze zu erzielen, immer je einen derselben
in diagonaler Richtung zerschneiden und je eine der beiden so gewonnenen Hälften zu
Anfang und Ende einer Klötzeschicht in den Kasten α einlegen, wie in Fig. 4 der Zeichnung
veranschaulicht ist. Es empfiehlt sich diese Art in Rücksicht auf die bessere Ausnutzung
der Schleifsteinfläche. Der Kasten α ist an der dem Schleifstein 5 zugekehrten Seite offen,
an der dieser gegenüberliegenden aber geschlossen und hier mit einer Vorrichtung zum
Andrücken der Holzklötze gegen den Schleifstein versehen. Damit einestheils zwecks Kraftersparnifs
nicht die ganze Länge der Klötze, sondern immer nur ein Theil derselben gleichzeitig
vom Schleifstein bearbeitet wird, anderentheils die abgeschliffenen Holzfasern zur Vermeidung
weiterer Zerkleinerung durch das auf den Stein geleitete Wasser möglichst schnell
fortgespült werden, ist dem Kasten α durch folgende Einrichtung gegenüber dem Stein s
eine schaukelnde Bewegung gegeben.
Zu beiden Seiten des Kastens α befindet sich ein Vorsprung α1, deren jeder sich gegen ein
feststehendes Bogenstück b legt und an dieses durch ein Gewicht c angedrückt wird, welches
durch eine über eine Rolle c1 laufende Kette c2
auf den Kasten α wirkt. Um der Abnutzung des Schleifsteins Rechnung tragen zu können, ist
die Bogenbahn b aus mehreren über einander liegenden Stücken hergestellt, die nach Bedarf
abgenommen werden. Der Kasten α stützt sich mittelst seiner Vorsprünge auf bogenförmige
Gleitbahnen e. Die Vorsprünge αλ dienen zugleich
zur Befestigung von Hebeln d, welche durch ein Querstück d\ paarweise mit einander
verbunden sind. An d1 greift eine Schubstange f an, welche andererseits in einen an
einem Gleitstück g sitzenden Zapfen g1 eingeklinkt
ist, von welchem sie mittelst geeigneter Zugvorrichtung ausgehoben werden kann, wodurch
der Schleifkasten α zum Stillstand kommt. In einem solchen Falle wirkt das
Gewicht c dem Bestreben des Kastens a, sich rückwärts zu neigen, entgegen und erhält denselben
in vorgeneigter Stellung. Das Gleitstück g wird von einer Kurbel h, welche von
der Schleifsteinwelle aus umgetrieben wird, in hin- und hergehende Bewegung gesetzt und
theilt diese Bewegung durch die Schubstangen f den Hebelpaaren d mit. Letztere verursachen
in Zusammenwirkung mit den Bogenbahnen b und dem Gewicht c eine schaukelnde Bewegung
der Kasten α und damit eine wechselweise, von einem . Ende der Klötze zum anderen sich
fortbewegende Berührung des Schleifsteins mit den Klötzen.
Es ist ohne Weiteres verständlich, dafs diese Art Kasten- und Klotzbewegung den denkbar
geringsten Kraftaufwand erfordert, da die Bewegung im Schwerpunkt des Kastens α nur
eine geringe ist und gleitende Reibung nur auf der kurzen Strecke der bogenförmigen Gleitbahnen
e auftritt. Um den Kraftverbrauch des Schleifsteins stetig gleichbleibend zu erhalten
und nicht in einzelnen, wiederkehrenden Momenten zu erhöhen, ist die an Schleifapparaten
neue Einrichtung getroffen, dafs die auf die Klötze wirkende Druckplatte, deren Vorschub
durch Gewichte bei der Beweglichkeit des Schleifkastens hier ausgeschlossen ist, stetig
gegen den Schleifstein vorgeschoben wird. Durch einen solchen stetigen Vorschub wird
gegenüber dem in einzelnen Momenten mittelst Sperrklinke bewirkten der weitere Vortheil erreicht,
dafs die gewonnene Holzfaser eine stets gleichbleibende Feinheit zeigt, während beim
stofsweise erfolgenden Vorschub im Moment des stärkeren Andrückens gröbere Holztheile
losgerissen werden, welche zwecks weiterer Verfeinerung auf dem Raffineur zu verarbeiten
sind. Dieses Raffiniren stellt einen Verlust an Arbeit dar, der bei stetem Vorschub vermieden
wird.
Die zur Erzielung eines solchen steten Vorschubs dienende Vorrichtung besteht darin,
dafs eine am Kasten α horizontal gelagerte Welle i mittelst einer auf ihr sitzenden Riemscheibe
il von der Schleifsteinwelle aus angetrieben wird. Ein auf der Welle i sitzendes
Getriebe i2 greift in ein Stirnrad A:1 ein, dessen
Achse k eine Schnecke k2 trägt. Diese wirkt auf ein Schneckenrad /, dessen Umdrehung in
bekannter Weise mittelst Stirnräder die Fortbewegung von Schraubenspindeln m veranlafst,
welche mit der Druckplatte η fest verbunden sind. Zur Unterbrechung des Vorschubs ist
die Schnecke k2 in geeigneter Weise so ausrückbar
gemacht, dafs die Ausrückung auch selbstthätig erfolgen kann. An der offenen Seite des Kastens α ist eine sogenannte Schutzplatte
ο angeordnet, gegen welche sich die im Kasten befindlichen Klötze und Splitter anlegen.
Eine in der Mitte der Länge dieser Platte ο befindliche, über die ganze Breite des Steines
sich erstreckende Aussparung o1 läfst einen
Theil des Schleifsteinumfanges mit den Klötzen in Berührung treten. Entsprechend der schaukelnden
Bewegung, welche dem Kasten α gegenüber dem Schleifstein s gegeben ist, mufs die
Aussparung o1 und demnach auch die Platte ο
ihre Höhenlage gemäfs der Stellung des Kastens a fortwährend ändern. Die dafür erforderliche
Auf- und Niederbewegung der Platte ο in Uebereinstimmung mit der Kastenbewegung
durch diese selbstthätig bewirken zu lassen, ist der Zweck folgender Vorrichtung.
An jedem der Hebel d ist ein feststehender Achszapfen ρ angeordnet, um welchen ein
Winkelhebel q q1 schwingt. An dessen Arm q
greift eine Lenkstange r an, deren anderes Ende sich um einen feststehenden Achszapfen r1 bewegt.
Der Hebelarm q1 ist durch eine Schub-'
stange f mit der Platte ο in Verbindung gebracht. Bei der hin- und hergehenden Bewegung
des Hebels d wird der Winkelhebel q q', weil er an seinem Arm q von der Lenkstange
r gehalten wird, in schwingende Bewegung gesetzt, der zufolge der Arm q1 durch
Vermittelung der Schubstange t die Platte ο auf- und niederbewegt. Wie aus der beiliegenden
Zeichnung ersichtlich, werden an einem Schleifstein zwei der Kasten a mit zugehörigen
Vorrichtungen einander gegenüberliegend angeordnet.
Claims (2)
1. unter Benutzung der durch Anspruch 2. des Patentes Nr. 20141 geschützten Erfindung
dem Schleif kasten (a) durch mit ihm verbundene Hebel (d) eine schaukelnde
Bewegung gegeben wird, indem er, sich dabei auf Gleitbahnen (e) stützend, sich
an Bogenstücken (b) abwälzt, gegen die er von Gewichten (c) angedrückt wird;
2. der Umtrieb der die Druckschrauben fm) fortbewegenden Räder durch ein Schnecken-
getriebe (k2 I) unter Vermittelung von Zahnrädern
(P kl) und einer Riemscheibe von
der Schleifsteinwelle aus bewirkt wird;
die in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Schleifkastens (a) erfolgende auf- und niedergehende Bewegung der Schutzplatte (o) hervorgerufen wird durch einen um einen am Hebel (d) des Kastens (a) feststehenden Zapfen (p) beweglichen Winkelhebel (qq1), der bei der hin- und hergehenden Bewegung des Hebels (d) an seinem einen Arm (q) von einer Lenkstange (r) festgehalten und dadurch in schwingende- Bewegung versetzt wird, wobei er mittelst seines anderen Armes (qx) und einer diesen mit der Platte (o) verbindenden Schubstange (t). die Platte (o) vor dem Kasten (a) auf- und niederbewegt.
die in Uebereinstimmung mit der Bewegung des Schleifkastens (a) erfolgende auf- und niedergehende Bewegung der Schutzplatte (o) hervorgerufen wird durch einen um einen am Hebel (d) des Kastens (a) feststehenden Zapfen (p) beweglichen Winkelhebel (qq1), der bei der hin- und hergehenden Bewegung des Hebels (d) an seinem einen Arm (q) von einer Lenkstange (r) festgehalten und dadurch in schwingende- Bewegung versetzt wird, wobei er mittelst seines anderen Armes (qx) und einer diesen mit der Platte (o) verbindenden Schubstange (t). die Platte (o) vor dem Kasten (a) auf- und niederbewegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68526C true DE68526C (de) |
Family
ID=342063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68526D Expired - Lifetime DE68526C (de) | Holzschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68526C (de) |
-
0
- DE DENDAT68526D patent/DE68526C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3311390A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ermitteln des auf ein bandsaegeblatt einwirkenden schneidwiderstandes | |
| DE3715229A1 (de) | Schneidkopf mit schneidmesser zum schneiden von flachmaterial | |
| DE68526C (de) | Holzschleifmaschine | |
| AT128280B (de) | Maschine zum Schleifen und Polieren der Kanten von Platten aus Glas, Marmor u. dgl. | |
| DE1227635B (de) | Stabfraesmaschine fuer die Holzbearbeitung | |
| DE504355C (de) | Bandschleifmaschine fuer Rundhoelzer u. dgl. | |
| DE13597C (de) | Neuerungen an Holzhobelmaschinen | |
| DE504052C (de) | Maschine zum beidseitigen Schleifen und Polieren von Glasplatten oder -streifen | |
| DE545042C (de) | Vorrichtung zum Brechen von Kohle, Steinen oder aehnlichen Stoffen | |
| DE446959C (de) | Backenbrecher mit einer beweglichen und einer festen Brechplatte | |
| DE349534C (de) | Schraemmaschine | |
| DE471077C (de) | Ausreckmaschine fuer Felle, Haeute und Leder | |
| DE440655C (de) | Kantvorrichtung | |
| DE890892C (de) | Walzenstuhl | |
| DE455510C (de) | Steinbrecher | |
| DE82221C (de) | ||
| DE59477C (de) | Holzschleifmaschine | |
| DE108843C (de) | ||
| DE814096C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von Holzschleifern | |
| AT16757B (de) | Maschine zum Fügen von Faßdauben. | |
| DE476271C (de) | Vorrichtung zum Auswechseln der Papierrollen bei Druckmaschinen, insbesondere Rotationsdruckmaschinen | |
| DE39233C (de) | Oberflächen - Fräsmaschine | |
| DE755182C (de) | Gatter- und Trennsaege zum Schneiden von Stein und anderen Werkstoffen | |
| DE36749C (de) | Neuerung an Maschinen zum Rändern von Briefbogen | |
| AT53610B (de) | Maschine zum Ausschneiden von auf Stoffstücken angebrachten Längsstickereien. |