DE59477C - Holzschleifmaschine - Google Patents
HolzschleifmaschineInfo
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- DE59477C DE59477C DENDAT59477D DE59477DA DE59477C DE 59477 C DE59477 C DE 59477C DE NDAT59477 D DENDAT59477 D DE NDAT59477D DE 59477D A DE59477D A DE 59477DA DE 59477 C DE59477 C DE 59477C
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- wood
- cones
- grindstone
- corrugated
- grinder
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/06—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods
- D21B1/063—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by dry methods using grinding devices
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE §5: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1891 ab.
Bei den bis jetzt zur Anwendung gelangten Holzschleifmaschinen, seien es Lang - oder
Querschleifer, ist man genöthigt, sobald das Holz im Preiskasten verschliffen ist, die leere
Presse emporzuheben oder sie von einer endlosen Kette, welche deren mehrere gleichzeitig
antreibt, abzukuppeln, um von neuem Holz in den Prefskasten einlegen zu können. Die Folge
hiervon ist im ersten Falle Kraftverlust und mithin eine geringere Leistung und im zweiten
Falle, wo die von der zu füllenden Presse gelöste Kette die Kraft nur auf die übrigen
Pressen der Maschine überträgt, ungleiche Arbeit und dadurch auch die Erzeugung von ungleichmäfsigem
Holzstoff. Schwächeres Holz verlangt natürlich öfteres Füllen der Prefskasten und infolge dessen bei den bekannten
Holzschleifmaschinen beträchtlichen Kraft- und Arbeitsverlust; schwächeres Holz läfst sich also
auf solchen nur mit Nachtheil verarbeiten.
Der Zweck der nachstehend beschriebenen und in der beiliegenden Zeichnung dargestellten
Holzschleifmaschine ist die Beseitigung der angeführten Uebelstände.
Die Prefskasten α dieser Maschine sind oben offen und besitzen zu beiden Seiten Riffelkegel
O1 b.2, welche in fortwährender gegen einander
gerichteter Umdrehung begriffen sind, so dafs sie das oben in den Prefskasten α eingelegte
Holz immer an beiden Stirnenden erfassen und gegen den Schleifstein c pressen.
Die kegelförmige Gestalt der Anprefsorgane ist statt der cylindrischen gewählt, weil die
gröfsere Umfangsgeschwindigkeit des Steines am äufseren Rande eine schnellere Zuführung
des Holzes an dieser Stelle verlangt als nach der Mitte des Steines zu. Die auf diese Weise
ausgeübte Pressung tritt also während des Einlegens von Holz nicht aufser Wirkung, gleichviel,
ob solches in schwächeren oder stärkeren Stücken zugeführt wird. Der Hauptantrieb
der Maschine erfolgt durch ein Kegelradgetriebe, welches die Welle d bewegt, auf dem
der Schleifstein c festgekeilt ist. Der Antrieb der Riffelkegel bl b2 wird von der Welle d
durch die Riemenkegel ef und die Welle f abgeleitet, und zwar bewegt letztere mit Hülfe
des Kettenrades H1 , der Kette i und der
Kettenräder h2 die stehenden Wellen k, welche
wiederum Schnecken / tragen, um mittelst dieser und der Schneckenräder m die Kegel
b1 b2 anzutreiben. Die stehenden Wellen k
werden von den Kettenrädern h2 nur mittelst Keiles und Nuth bei der Umdrehung mitgenommen
und können sich in deren Naben lothrecht bewegen, ebenso können sie sich frei in ihren Führungen q ^1 an der Gehäusewandung
verschieben. Mit den Wellen k sind deren Schnecken / fest verbunden, und da
erstere durch Scheibengewichte η belastet werden, so wird dieser Druck durch die Schnecken /
und die Schneckenräder m m auf die Riffelkegel O1 b2 übertragen. Als Gegendruck wirkt
der Widerstand des gegen den Schleifstein geprefsten Holzes, wobei sich durch Verschieben
des Riemens auf den Riemenkegeln ef und durch Belastung η der Wellen k ein dynamischer
Gleichgewichtszustand in der Weise erreichen läfst, dafs die Schnecken Z in solcher
Höhe zwischen den Schneckenrädern m m schwebend erhalten werden, dafs sie um gleichviel
nach beiden Seiten der durch die'
Schneckenradachsen gelegten Mittellinie hervorstehen. Sobald sich jedoch, z. B. durch Einlegen
stark ästigen Holzes, ein erhöhter Widerstand dem Schleifstein gegenüber bemerkbar
macht, so wird dieser bremsend auf die Riffelkegel bx b2 einwirken, diese und die Schneckenräder
werden mithin an ihrer weiteren Umdrehung gehindert und die Folge davon wird sein, dafs sich die betreffende Schnecke I zwischen
den beiden feststehenden Schneckenrädern m m emporschraubt, bis sie an der
Führung q anstöfst, welche dem weiteren Emporsteigen ein Hindernifs bietet. Die
Welle k dreht sich aber mit gleicher Geschwindigkeit weiter und wird der Widerstand
der Kegel bx b2 bezw. der Räder m m überwunden
und das harte Holz mit entsprechend gesteigertem Druck gegen den Schleifstein geprefst.
Nachdem dasselbe abgeschliffen ist und das nachfolgende Holz den Zuführungskegeln
i»j f>2 nur normalen Widerstand entgegensetzt,
sinkt auch die Welle k mit ihrer Schnecke in ihre ursprüngliche Lage zurück, die sie erst
von neuem verläfst, wenn wiederholt ein gesteigerter Widerstand auftritt.
Der Schleiffläche wird durch ein Spritzrohr ρ Wasser zugeführt. Nach innen spritzendes
Wasser wird durch Kanäle ο im Schleifstein nach dessen Umfang abgeführt. Von hier erfolgt
die Ableitung des Stoffes und Schleifwassers durch eine Oeffnung s des Gehäuses.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Holzschleifmaschine, bei welcher die Anpressung des Holzes gegen den Schleifstein mittelst in den Preiskasten (a) rotirender Riffelkonen (O1 b2) erfolgt, die eine ununterbrochene Materialzuführung ermöglichen und beim Verschleifen harten Holzes dadurch zeitweise einen stärkeren Druck ausüben, dafs die sie bewegende Schnecke (I) mit ihrer regulirbar belasteten Welle (k) sich gegen einen festen Anschlag (q) stützt und dadurch die Riffelkegel zu weiterer Rotation zwingt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59477C true DE59477C (de) |
Family
ID=333689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59477D Expired - Lifetime DE59477C (de) | Holzschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59477C (de) |
-
0
- DE DENDAT59477D patent/DE59477C/de not_active Expired - Lifetime
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