DE345667C - Antrieb fuer Filtermassewaschmaschinen - Google Patents
Antrieb fuer FiltermassewaschmaschinenInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/46—Regenerating the filtering material in the filter
- B01D24/4668—Regenerating the filtering material in the filter by moving the filtering element
- B01D24/4673—Regenerating the filtering material in the filter by moving the filtering element using rotary devices or vibration mechanisms, e.g. stirrers
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Description
- Antrieb für Filtermassewaschmaschinen.
- Bei Filterrnassewaschmaschinen pflegt man in der Regel einen Zahnradantrieb anzuwenden, durch welchen die in Idem Waschbehälter gelagerte, mit einer Schnecke oder einem Propeller oder mit beiden versehene Welle in Umdrehung versetzt wird.. Ein solcher Antrieb verursacht verhältnismäßig viel Lärm.
- Um diesen Ubelstand zu vermeiden, soll der Erfindung gemäß ein Reibrädergetriebe zur Anwendung kommen.
- Für die richtige Arbeitsweise eines Reibradgetriebes ist Bedingung, daß der Anpressungsdruck der beiden Reibflächen aufeinander in einem gewissen Verhältnis zu der zu übertragenden Arbeitsleistung steht. Ist der Anpressungsdruck zu gering, dann schleifen die Räder aufeinander, und die Reibflächen nutzen sich vorzeitig ab. Ist der Anpressungsdruck zu groß, dann tritt eine starke Abnutzung der Lagerflächen ein; außerdem besteht die Gefahr, daß sich die Reibflächen der Räder während des Stillstandes an wider Berührungsstelle abflachen. Dies tritt in erster Linie bei dem Reibrad ein, dessen Reibfläche aus Idem weicheren Material, wie, Holz oder Leder besteht. Bei der vorliegenden Erfindung werden diese beiden Nachteile mit Sicherheit vermieden.
- Die Schnecke, welche die mit Wasser vermischte Filtermasse innerhalb des Apparates bewegen soll, erfährt bei der Bewegung einen in ihrer Längsachse wirkenden Verschiebungsdruck und muß durch Spurlager gegen diese Verschiebung gesichert werden. Bei der vorliegenden Erfindung wirdsdas Reibradgetriebe nun so angeordnet, daß dieser Verschiebungsdruck der Schneckenadlse die Anpressung wider beiden Reibräder gegeneinander verstärkt.
- Auf diese Weise ist es möglich, Wden ursprünglichen Anpressungsdruck der Reibräder gegeneinander während des Stillstandes sehr klein zu halten.
- Sobald idie Schnecke in Drehung versetzt wird, und damit die Bewegung der Flüssigkeit beginnt, ist infolge der notwendigen Beschleunigungsarbeit zur Einleitung der Massebewegung der höchste Anpressungsdruck erforderlich, gleichzeitig entsteht aber auch der stärkste Verschiebungsdruck auf die Schnecke.
- Sobald Idie dem Dauerbetrieb entsprechende gleichmäßige Geschwindigkeit der Flüssigkeitsmasse erreicht ist, nimmt der Anpressungsdruck um den Anteil ab, welcher tür die Beschleunigung der Masse erforderlich war. Trotzdem ist während des Dauerbetriebes der Anpressungsdruck in den Reibflächen noch um den Betrag größer, welcher dem Verschiebungsdruck der Schneckenwelle zur Aufrechterhaltung der gleichförmigen Bewegung entspricht.
- Das Getriebe in Verbindung mit der Flüssigkeitsschnecke hat also die Eigentümticllkeit, daß sich der Anpressunbsdruck zwischen den Reibrädern im gleichen Sinn und Maß verändert, wie der Arbeitsverbrauch der Schnecke zur Bewegung der FIüssigkeit im Apparat.
- Bei der Ingangsetzung herrscht der größte Arbeitsbedarf und der größte Anpressungsdruck. Beim Stillstand ist der Arbeitsbedarf gleich Null und der Arbeitsdruck am kleinsten. Zwischen diesen beiden Grenzen ändert sich Ider Arbeitsbedarf und mit ihm in gleichem Sinne der Anpressungsdruck.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Filtermassewaschmaschine mit einem solchen Antrieb durch die Abbildung teils in der Ansicht, teils im Schnitt.
- Es ist hierbei a das treibende Reibrad, b das auf wider Schneckenwelle c sitzende getriebene Rad und d die in diesem Falle vorgesehene Schnecke, die in einem Zylinder e arbeitet und das Bestreben hat, die Flüssigkeit von oben anzusaugen und nach unten zu werfen. Der Aufbau der Schnecke und ihre Drehrichtung werden also das Bestreben haben, beim Ingangsetzen der Maschine die Welle zu heben. Würde man den Friktionsantrieb so anordnen, daß die Reibfläche des getriebenen Rades nach unten gerichtet ist und das Rad a sich unter b befindet, dann würde dies zur Folge haben, daß der Reibrädereingriff gelockert werden würde. Dadurch aber, daß die Reibfläche indes getriebenen Rades in ! der Förderrichtung der Schnecke liegt, werden beide Räder gerade bei Uber-- windung des größten Widerstandes fester gegeneinander gepreßt, so daß ein Gleiten derselben kaum noch eintreten kann. Kommt die Wassermasse nach und nach in Bewegung, dann wird auch Jdas Bestreben Ider Schnecke, sich zu heben, zum Teil nachlassen und dadurch ein Ausgleich zwischen Arbeitsbe.darf und Anpressungsdruck eintreten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Antrieb für Filtermassewaschmaschinen, bei welchem zur Kraftübertragung Reibräder benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das getriebene auf der Rührwerkschnecke sitzende Reibrad so angeordnet ist, daß der Anpressungsdruck der Reibflächen während des Betriebes durch das Rührwerk verstärkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE345667T | 1921-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345667C true DE345667C (de) | 1921-12-15 |
Family
ID=6254756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921345667D Expired DE345667C (de) | 1921-03-09 | 1921-03-09 | Antrieb fuer Filtermassewaschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345667C (de) |
-
1921
- 1921-03-09 DE DE1921345667D patent/DE345667C/de not_active Expired
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