DE361783C - Flachsbrech- und Schwingmaschine - Google Patents

Flachsbrech- und Schwingmaschine

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DE361783C
DE361783C DEJ20994D DEJ0020994D DE361783C DE 361783 C DE361783 C DE 361783C DE J20994 D DEJ20994 D DE J20994D DE J0020994 D DEJ0020994 D DE J0020994D DE 361783 C DE361783 C DE 361783C
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Germany
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rollers
flax
crushing
crushing rollers
machine
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Expired
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DEJ20994D
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FRANZ NAEGELE
STEPHAN JASER
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FRANZ NAEGELE
STEPHAN JASER
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/22Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with crushing or breaking rollers or plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Flachsbrech- und Schwingmaschine. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Flachsbrech- und Schwingmaschine, und zwar hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine solche Maschine für den Kleinbetrieb zu schaffen, die i. den Flachs derart wirksam bricht, daß nur ein einmaliges Durchziehen durch die Brech- und Schwingwalzen erforderlich ist, und die 2. so kurz und gedrungen gebaut ist, daß der Flachsstrang beim Durchgang nach einer Richtung gerade zur Hälfte durch die Brech-und Schwingwalzen hindurchgezogen wird, wobei man das Ende des Flachsstranges in der Hand behalten kann, dann zurückgezogen, umgedreht und von der anderen Seite wieder in die.Maschine eingeleitet werden kann.
  • Wenn der Flachs nur einmal die Brechwalzen zu durchlaufen braucht, so braucht er auch nur einmal die Schwingwalzen zu durchlaufen, hierdurch wird er sehr erheblich geschont, da er bei einem häufigen Durchlaufen der Schwingwalzen zu stark zerrissen wird. Eine Maschine, die den Flachs schon bei einmaligem Durchlaufen so wirksam bricht, daß er nicht weiter gebrochen zu werden braucht, liefert daher ein wesentlich besseres Erzeugnis als eine Maschine, in der der Flachs mehrmals gebrochen und infolgedessen auch geschwungen werden muß; sie bedeutet daher einen großen technischen Fortschritt, außerdem wird an Zeit gespart. Der Erfinder erfüllt diesen ersten Teil seiner Aufgabe dadurch, daß er einmal vier Brechwalzen wählt und diese derart anordnet, daß drei Brechstellen entstehen; zweitens gibt er den Brechzähnen eine solche Form, daß jeder einzelne Brechzahn eine möglichst große Anzahl von Brechkanten hat. Durch beide Maßnahmen wird ein derart wirksames Brechen des Flachses erreicht, da ein mehrmaliges Durchziehen durch die Walzen nicht erforderlich ist. Die Schwingwalzen werden in gleicher Weise angeordnet; die ganze Maschine wird zweckmäßig so aufgebaut, daß in der Mitte zwei Feinbrechwalzen liegen; zwischen beiden Seiten sind je vier Brech- und vier Schwingwalzen so angeordnet, daß der Flachs an je drei Stellen gebrochen bzw. geschwungen wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs-Leispiel der Erfindung in Ansicht und Schnitt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch das Maschinengehäuse, der die Brech- und Schwingwalzen in Ansicht erkennen läßt; Abb.2 zeigt die Anordnung der Antriebsräder; Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach A-B und Abb.4 einen Schnitt nach C-D der Abb. 2.
  • Das Maschinengehäuse ist mit i bezeichnet, der Flachs wird durch die öffnung 2 eingeführt und gelangt zwischen die Brechwalzen 3, 4, 5, G. Die Walzen sind so angeordnet, daß die obere von zwei übereinanderliegenden, miteinander in Eingriff stehenden Walzen 3 und .4 mit der unteren von zwei anderen, ebenfalls übereinanderliegenden und miteinander in Eingriff stehenden kämmt. Die Walze 5 wird durch das Zahnrad 44 angetrieben, das mit ihr auf der Welle 7 sitzt. Infolge dieser Anordnung der vier Walzen entstehen drei Brechstellen I, II, III, durch die der Flachs hindurchgeführt wird. Die Walzen tragen auf ihrem Umfang zahnartige Ansätze 8, die von ebenen Flächen 9 begrenzt sind, mit denen sie ineinan.dergreifen. Die Walzen 3, 4 und 6 haben keine besonderen Antriebsräder; sie erhalten ihren Antrieb von den anderen Brechwalzen. Nach dem Durchlaufen der Brechwalzen 3, 4, 5 und 6 gelangt der Flachs in die Feinbrechwalzen io und ii, zwischen denen er noch einmal gebrochen wird. Diese Walzen erhalten ihren Antrieb von dem Zahnrad 32 aus. Die Brechwalzen führen eine hin und her schwingende Bewegung aus.
  • .Nach dein Durchlaufen der Brechwalzen gelangt der Flachs in die Schwingwalzen 12, 13, 14, 15, die von den entsprechenden, auf der gleichen Welle sitzenden Zahnrädern 16, 17, 18, i9 angetriehen werden. Die Schwingwalzen drehen sich in gleicher Weise wie l:ei den 1:ekannten Maschinen immer in derselben Richtung, und zwar erhält das Zahnrad 17 seinen Antrieb durch das Zahnrad 2o, (las mit dem Zahnrad 21 kämmt. Das Zahnrad 21 wird von dem Rad 22 angetrieben. Die Schwingwalzen sind in gleicher Weise angeordnet wie die Brechwalzen, nämlich derart, daß zwei Schwingwalzen miteinander und jede von ihnen mit einer -weiteren Schwingwalze im Eingriff steht, so daß -der Flachsstrang auch hier drei Brechstellen durchlaufen muß. Die hin und her gehende Bewegung der Brechwalzen wird dadurch erzeugt, daß der Arbeiter den Fußtritt 23 betätigt; hierdurch wird der untere Arm des Doppelhebels 24 in der Pfeilrichtung bewegt; der obere Arm dieses Hel-els verschiebt infolgedessen die Muffe 25 auf der Welle 26; infolgedessen -wird durch die gabelartige Verlängerung 27 der Muffe 25 die Klauenkupplung =8 ausgerückt, und .das Zahnrad 29, das lose und in achsialer Richtung verschiebbar auf der Welle ;7 sitzt, ist mit dem auf der gleichen Welle sitzenden Rad 44 nicht mehr gekuppelt. Gleichzeitig greift das linke, ebenfalls gabelförmig ausgebildete Ende 30 des Doppelhebels 27, 25, 30 in eine Nut des Zahnrades 31 ein, das lose und verschiebbar auf der Welle 45 gelagert ist. Dieses Rad wird durch die Klauenkupplung 33 mit dem fest auf der Welle 45 sitzenden Rad 21 gekuppelt. Das Rad 21 treibt nun das Rad 3 1 an, dieses das Zahnrad 32 und dieses wiederum das Zahnrad 44, das mit der Brechwalze 5 auf der Welle 7 sitzt und diese antreibt. Gibt nun der Bedienungsmann den Fußtritt 23 frei, so zieht die Feder 34 den unteren Arm des Doppelhebels zurück; die Kupplung 33 wird wieder Ausgeschaltet und die Kupplung 28 wieder eingeschaltet. Das Zahnrad 44 erhält nun seinen Antrieb durch das Zahnrad 29, das wieder mit dem Zahnrad 21 kämmt; die Schwingwalzen drehen sich daher in umgekehrtem Sinn. Die Brechwalzen ,4, 6 und io sind federnd gelagert, so daß sie nachgeben können, wenn Verdickungen des Brechgutes, Holzteile u. dgl. durch die Walzen hindurchgehen. Die Druckfedern 35, 36, 37, pressen die Hebel 38, 39 und 40 gegen die Lager 4, 42 und 4--- der Wellen, auf denen die Brechwalzen 4, 6 und io'sitzen; die Brechwalzen können gegen den Druck der Federn 35, 36 und 37 gehoben werden. Die Form der Zahnung der Brechwalzen hat im Vergleich zu anderen bekannten Formen den Vorteil, daß der Flachs durch die Kanten der Zähne mehrmals gebrochen wird. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit der Maschine erhöht. Der Flachsstrang läuft in der Weise, wie das von anderen Maschinen bekannt ist, zunächst durch die Brechwalzen und zur Hälfte noch durch die Schwingwalzen; dann werden die Brechwalzen umgeschaltet, der Flachsstrang läuft zurück und -wird nach Verlassen der Maschine umgedreht und finit dem anderen Ende wieder eingeführt, so daß er in umgekehrter Richtung die Maschine durchläuft. Die Übersetzungsverhältnisse der Zahnräder sind so gewählt, daß das Zurücklaufen rascher vor sich geht als die Vorwärtsbewegung, so daß der Flachs rascher wieder zur Bearbeitung kommt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Flachsbrech- und Schwingmaschine, gekennzeichnet durch das Zusammenarbeiten von vier Brechwalzen derart, daß jede der mit mehrkantigen Brechzähnen versehenen Brechwalzen mit der nächstfolgenden im Eingriff steht, so daß drei Brechstellen entstehen, durch die das Brechgut hindurchgeleitet wird, von zwei Feinbrechwalzen, die der Flachs nach dem Durchgang durch die Brechwalzen durchläuft und von vier Schwingwalzen, die in gleicher Weise, -wie die Brechwalzen auf der anderen Seite der Feinbrechwalzen derart angeordnet sind, daß drei Schwingstellen entstehen, durch die das Schwinggut hindurchgeleitet wird.
DEJ20994D 1920-12-03 1920-12-03 Flachsbrech- und Schwingmaschine Expired DE361783C (de)

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