DE710136C - Elektromotor mit einem Reibradgetriebe - Google Patents

Elektromotor mit einem Reibradgetriebe

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Publication number
DE710136C
DE710136C DEH151009D DEH0151009D DE710136C DE 710136 C DE710136 C DE 710136C DE H151009 D DEH151009 D DE H151009D DE H0151009 D DEH0151009 D DE H0151009D DE 710136 C DE710136 C DE 710136C
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DE
Germany
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friction
gear
motor
rotor
bevel gear
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Expired
Application number
DEH151009D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hillmann
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Elektromotor mit einem Reibradgetriebe Die Erfindung betrifft ein stufenlos regelbares Reibradgetriebe mit konischen Reibrädern, welche entsprechend der abgegebenen Leistung automatisch mehr oder weniger stark zusammengepreßt werden.
  • Es ist ein Reibradgetriebe mit konischen Reibrädern bekannt, bei dem ein normaler Motor mit einem feststehenden, zur Drehzahlregelung lediglich axial verschiebbaren Ständer Verwendung findet. Bei diesem Getriebe wird durch eine Zahnradschwinge, welche Trägerin des Abtriebreibradkonus ist, der notwendige Anpressungsdruck der Reibscheiben gegeneinander automatisch geregelt. Ferner sind Antriebe bekannt, bei denen wippenartige oder exzentrisch , gelagerte Elektromotoren durch das Reaktionsmoment des Motorgehäuses ein Nachspannen der das Drehmoment übertragenden Riemen selbsttätig bewirken.
  • Bei den vorgenannten Reibradgetrieben mit konischen Reibrädern kann der sich automatisch einstellende Anpressungsdruck weit einfacher erzeugt werden, wenn auch hier das Reaktionsdrehmoment des Ständers des Antriebsmotors zum Erzeugen` des Anpressungsdruckes herangezogen wird.
  • Ausgehend von dieser an sich naheliegenden Erkenntnis befaßt sich die vorliegende Erfindung mit mehreren besonders zweckmäßigen Ausführungsformen zur praktischen Durchführung dieser Erkenntnis. Erfindungsgemäß wird der Motor mit dem Getriebe derart zusammengebaut, daß. ein mit der Läuferwelle verbundenes Reibkegelrad direkt ein fest gelagertes, mit der abtreibenden Welle verbundenes Reibkegelrad antreibt, daß ferner das Drehzahlübersetzungsverhältnis der Reibkegelräder durch Axialverschiehung des Motors verändert wird; und daß die Drehachse des Motorgehäuses derart exzentrisch zur Läuferachse liegt, daß durch das Reaktionsdrehmoment des Motorgehäuses der Läufer mit dem Reibkegelrad auch den bei Änderungen des Übersetzungsverhältnisses notwendigen Stellungsänderungen der Reibkegelräder zueinander senkrecht zur Längsachse selbsttätig folgt.
  • In diesem Getriebe ist die grundsätzliche Forderung eines wechselnden Anpressungsdruckes bei fallender oder steigender Leistungsübertragung durch die Gleichheit des Antriebs- und Reaktionsdrehmoments gewährleistet. Aus praktischen Gründen ist aber diese Ausführungsform wegen seiner ausgesprochenen Einfachheit bevorzugt zur Übertragung kleiner Kräfte geeignet, sofern zur Erzeugung eines ausreichenden, den Materialien entsprechenden Anpressungsdruckes eine kleine Exzentrizität und eine größere Antriebsscheibe vorgesehen wird.
  • Eine andere Ausführungsform eines Elektromotors mit einem Reibradgetriebe, bei dem durch drehbare Lagerung des Motorgehäuses der Anpressungsdruck der Reibscheiben vom übertragenen Drehmoment selbsttätig erzeugt wird, besteht erfindungsgemäß darin, daß :das Reaktionsdrehmoment des Motorgehäuses vermittels einer Zahnradübersetzung, welche sich gegen das Fundament abstützt, die zwei Reibkegelräder des Reibradgetriebes mit einem vorn Übersetzungsverhältnis dieser Zahnradübersetzung abhängigen Druck gegeneinanderpreßt.
  • Diese den Anpressungsdruck verstärkende zweite neue Ausführungsform vermittelt erstmalig die Erzeugung eines beliebig zu steigernden günstigsten Reibungsdruckes, welcher, auch bei hohen zu übertragenden Leistungen, die Reibscheiben klein zu halten und für sie harte Materialien auszuwählen gestattet, und zwar, um durch die Verwendung harter Reibscheiben eine möglichste Verringerung der Auflagebreite und dadurch höchste Wirkungsgrade zu erzeugen.
  • Diese Erfindung, welche den Erfordernissen der Technik bezüglich Bereitstellung auch hoher Anpressungsdrücke für jedwede Reibradmaterialien erstmalig gerecht wird und sich durch Einfachheit, ferner durch Verwendung billiger Materialien auszeichnet, ist in zwei Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Abb. i zeigt ein Reibradgetriebe im Schnitt; welches für kleinere Leistungen bestimmt ist. Abb. a zeigt einen Schnitt durch den Abtriebkonus mit Ansicht gegen das Getriebe; Abb. 3 und ,f sind Schnittzeichnungen durch ein Getriebe hoher Leistung.
  • Ein Doppelflanschmotor i ist labil, und zwar in einem exzentrischen Lager a in einem Schlitten 3 aufgehängt. Mit dem gleichen Ergebnis kann aber auch ein Normalmotor verwendet werden, der in einer gleichartig eingebauten Schwinge gelagert ist. Der Motor trägt auf seinem Wellenstumpf ein kegelförmiges Reibrad 4, welches in ein an sich bekanntes konisches Abtriebreibrad 5 hineinragt. Letzteres ist mit seinem Abtriebschaft 6 fest auf einer Grundplatte 7 gelagert, die gleichzeitig die Trägerin des Schlittens 3 ist. Durch eine Kurbel 8 und Spindel 9 erfolgt die notwendige Verstellung der beiden Reibräder zueinander.
  • Für die Arbeitsweise des Getriebes ist die Drehrichtung des Motors maßgebend, welche entsprechend durch Richtungspfeile kenntlich gemacht worden ist.
  • Wird die Laufrichtung der Läuferwelle und die des Reibrades q. in der Pfeilrichtung i o angenommen, so ist der Reaktionsdruck des Motorgehäuses in entgegengesetzter Richtung i i. Dieser Druck des Motorgehäuses preßt das konische Reibrad q. von innen gegen das konische Reibrad 5, da das Gehäuse i exzentrisch, mithin um die Mittellinie 12 schwingbar angeordnet ist. Wird die kleinste übersetzung durch ein Verstellen des Schlittens 3 zum Abtrieblager eingestellt, so wird der Motor gezwungen, sich aufzurichten, und hierdurch das Reibrad q. in die Stellung q.' gedrückt.
  • In jedem Fall steigt bei zunehmendem Drehmoment der Anpressungsdruck automatisch, da die Abstützung des Motorgehäuses indirekt gegen das stationäre Reibrad 5 erfolgt.-- Zusätzlich kann diese Anpressungskraft noch durch das Eigengewicht des Motors bei seinem Überneigen beliebig verstärkt werden.
  • Konstruktiv ist noch die sehr sichere Lagerung der Kraft übertragenden Teile hervorzuheben, wodurch eine unbedingt zuverlässige Flächenpressung und sichere Funktion des Getriebes gewährleistet wird. Wird ein umschaltbarer Motor verwendet, und die Drehrichtung geändert, so ist entsprechend festzustellen, daß das Reaktionsdrehmoment des Gehäuses entgegengesetzt gerichtet ist.
  • Die Abb.3 und q. zeigen ein gleichartiges Getriebe hoher Leistung, bei dem das Reaktionsmoment des Motorgehäuses vermittels einer Zahnradübersetzung die zwei Reibkegelräder aneinandergepreßt und zur Schonung des Motorlagers ein gesonderter Exzenter vorgelagert wurde, welcher -die vom Reibradkonus herrührenden starken Lagerdrücke aufzunehmen hat.
  • Der Motor 13, welcher in diesem Fall zentrisch gelagert ist, trägt auf seinem Wellenstumpf das Ritzel 14, welches wiederum mit einem Stirnrad 15 im Eingriff steht. Letzteres sitzt auf einer Welle 16, die am anderen Ende ein konisches Reibrad 17 trägt. Diese Welle 16 ist exzentrisch in einem kreisrunden Lagerkörper 18 eingebaut, dessen Mittellinie konaxial zur Läuferwelle liegt. Erfindungsgemäß kann aber auch der Lagerkörper 18 durch eine Schwinge ersetzt werden, welche die Welle 16 trägt und in Richtung der Läuferwelle gelagert ist.
  • Wird das Ritzel 1 ¢ in Drehrichtung i 9 angetrieben, so bewirkt der Zahndruck einerseits eine Drehung des Stirnrades 15 und des Reibrades 17, gleichzeitig erzeugter aber auch ein Drehmoment 20 im Lagerkörper 18, welches das konische Reibrad 17 gegen das Abtriebreibrad 21 anpreßt. Da dieser Anpressungsdruck in den meisten :Fällen bei hoher Übertragungsleistung nicht genügt, ist das Reaktionsdrehmoment des Motorgehäuses benutzt worden, um über . das Kettenrad 22, die Kette 23, die Welle 2q. sowie die Zahnräder 25, 26 auf den Lagerkörper 16 in Richtung 2o ein zusätzliches Moment auszuüben. Durch eine beliebig große Untersetzung kann hierdurch ein außerordentlich hoher Anpressungsdruck 2o erzeugt werden.
  • Die Antriebreibräder ¢ und 17 wälzen sich auf der konischen Innenfläche der Abtrieb-Scheibe ab, so daß das Drehmoment stets mit der gleichen Hebelarmlänge vom Antriebreibrad zu übertragen ist. Mithin, sind das Drehmoment des Motors und der Durchmesser des Antriebreibrades unabhängig von dem jeweils eingestellten Übersetzungsverhältnis des Getriebes. Durch diesen wichtigen Umstand kann durch Anpassen der Abtriebreibscheibe jedem Übersetzungsintervall Rechnung getragen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromotor mit einem Reibrad getriebe, bei dem durch drehbare Lagerung des Motorgehäuses der Anpressungsdruck der Reibräder vom übertragenen Drehmoment selbsttätig erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, ein mit der Läuferwelle verbundenes =Reibkegelrad direkt ein fest gelagertes, mit der abtreibenden Welle verbundenes Reibkegelrad antreibt, daß das Drehzahlübersetzungsverhältnis der Reibkegelräder durch Axialverschiebung des Motors verändert wird, und daß die Drehachse des Motorgehäuses derart ' exzentrisch zur Läuferachse liegt, daß, durch das Reaktionsdrehmoment des Motorgehäuses der Läufer mit dem Reibkegelrad auch den bei Änderungen des Übersetzungsverhältnisses notwendigen Stellungsänderungen der Reibkegelräder zueinander senkrecht zur Längsachse selbsttätig folgt.
  2. 2. Elektromotor mit einem . Reibradgetriebe, bei dem durch drehbare Lagerung des Motorgehäuses der Anpressungsdruck der Reibscheiben vom übertragenen Drehmoment selbsttätig erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsdrehmoment vermittels einer Zahnradübersetzung, welche sich gegen das Fundament abstützt, die zwei Reibkegelräder des Reibradgetriebes mit einem vom Übersetzungsverhältnis dieser Zahnradübersetzung abhängigen Druck gegeneinanderpreßt.
  3. 3. Elektromotor mit einem Reibradgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, ein. von der Läuferwelle über Zahnräder angetriebenes, in einem senkrecht zur Motorlängsachse schwenkbaren Träger gelagertes Reibkegelrad ein mit der abtreibenden Welle verbundenes fest gelagertes Reibkegelrad antreibt, daß. das Drehzahlübersetzungsverhältnis der Reibkegelräder durch Axialverschiebung des Motors verändert wird, und daß ein Übertragungsmittel das Reaktionsdrehmoment des zentrisch zur Läuferachse drehbar gelagerten Motorgehäuses derart auf den schwenkbaren Träger des mit dem Antrieb verbundenen Reibkegelrades überträgt, daß das vom Läufer über Zahnräder angetriebene Reibkegelrad auch den bei Änderungen des übersetzungsverhältnisses notwendigen Stellungsänderungen der Reibkegelräder zueinander senkrecht zur Längsachse selbsttätig folgt.
DEH151009D 1937-03-13 1937-03-13 Elektromotor mit einem Reibradgetriebe Expired DE710136C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856816C (de) * 1949-09-07 1952-11-24 Fridolin Bierer Stufenlos verstellbares, von einem Motor angetriebenes Regelgetriebe mit zwei Kegelscheiben
DE1026592B (de) * 1952-04-03 1958-03-20 Leder & Co A G Antriebsvorrichtung fuer Reibungsgetriebe, insbesondere Riementriebe
DE1087866B (de) * 1954-01-14 1960-08-25 Otto Tewes Zugmitteltrieb
DE1092743B (de) * 1955-08-29 1960-11-10 Gen Aniline & Film Corp Reibraederwechselgetriebe
DE976261C (de) * 1949-09-13 1963-05-30 Otto Tewes Wippenmotor

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DE976261C (de) * 1949-09-13 1963-05-30 Otto Tewes Wippenmotor
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