DE494618C - Vorrichtung zur Steuerung eines Regelschalters mit einem an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. beweglich befestigten Fliehgewicht - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung eines Regelschalters mit einem an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. beweglich befestigten Fliehgewicht

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DE494618C
DE494618C DES73496D DES0073496D DE494618C DE 494618 C DE494618 C DE 494618C DE S73496 D DES73496 D DE S73496D DE S0073496 D DES0073496 D DE S0073496D DE 494618 C DE494618 C DE 494618C
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DE
Germany
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machine
shaft
control switch
flyweight
controlled
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Expired
Application number
DES73496D
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English (en)
Inventor
Kurt Schoenfelder
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches

Landscapes

  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung eines Regelschalters mit einem an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. beweglich befestigten Fliehgewicht Es ist eine Vorrichtung zur Steuerung von Regelschaltern bekannt, durch die der Regelschalter einerseits bei langsamer Drehzahlzunahme, andererseits bei ungewöhnlich schnellem Drehzahlanstieg, wie er z. B. beim Durchgehen einer Maschine auftreten kann, schon im Augenblick des Entstehens der Drehzahlbeschleunigung in Tätigkeit tritt. Gewöhnlich ist an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. ein Fliehgewicht in der Weise beweglich befestigt, daß es bei überschreiten einer bestimmten Drehzahl oder bei sehr schneller Drehzahlzunahme sich von der Drehachse der Maschinenwelle entfernt und hierbei den Regelschalter auslöst. Um sicher zu sein, daß diese Vorrichtung im Ernstfalle auch richtig arbeitet, muß der ordnungsmäßige Betriebszustand der Einrichtung öfter nachgeprüft werden. Im folgenden wird nun eine Vorrichtung gezeigt, die eine derartige Nachprüfung zu jeder Zeit ohne Schwierigkeiten ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß ist bei der Vorrichtung zur Steuerung des Regelschalters das Fliehgewicht z. B. durch einen zu der Welle der zu regelnden Maschine exzentrisch und drehbar angeordneten Ring derart verstellbar eingerichtet, daß zwecks Prüfung der V orrichtung der Schwerpunktsradius des Fliehgewichtes vorübergehend vergrößert werden kann. Dadurch ist es möglich, ohne Schwierigkeit die richtige Einstellung und Betriebsbrauchbarkeit der Vorrichtung nachzuprüfen.
  • In den Abb. i bis d. ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: Die Abb. i und 2 zeigen die Vorrichtung zur Steuerung des Regelschalters im Querschnitt und in Seitenansicht, und zwar bei eingeschaltetem Regelschalter.
  • Die Abb. 3 zeigt die Vorrichtung mit durch das Fliehgewicht ausgelöstem Regelschalter. In der Abb. q. ist die Vorrichtung mit zum Zweck der Prüfung vorübergehend exzentrisch verstelltem Fliehgewicht dargestellt.
  • i ist die Maschinenwelle, deren Drehzahl überwacht werden soll. Auf ihrem aus dem Lager herausragenden Ende sitzt die Nabe :2 des Fliehkraftschalters, auf der ein als Fliehgewicht dienender Ring 3 aufgeschoben ist. Er hat reichlichen Spielraum auf der Nabe, so daß er aus seiner im Ruhezustand konzentrischen Lage in Richtung der Fliehkraft ausweichen kann. Der Fliehgewichtsring3 ist auf dem an der Nabe :2 parallel zur Maschinenwelle i befestigten Bolzend. drehbar gelagert. Im Ruhezustande der Maschinenwelle i wird er durch eine an seinem Bolzen 5 angreifende Feder 6 !gegen den Nabenkörper 2 gezogen und in konzentrischer Lage zur Maschinenwelle i gehalten. Die Feder 6 ist mit ihrem anderen Ende an dem Querstück 7 befestigt, das durch die beiden in den Nabenkörper 2 eingelassenen Schrauben 8 und 9 getragen wird. In der Nähe des Bolzens 5 sind an dem Fliehgewichtsring 3 Zusatzgewichte io und ii angebracht, die eine Fliehkraft entgegen der Wirkung der Feder hervorrufen.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Solange die Drehzahl der Maschine die zulässige Grenze nicht überschreitet und sich nicht außergewöhnlich schnell ändert, verbleibt der Fliehgewichtsring 3 konzentrisch zur Maschinenwelle i. Überschreitet jedoch die Maschinenwelle i ihre zugelassen: Höchstdrehzahl, so entfernt sich infolge der immer größer werdenden Beschleunigung durch die beiden Zusatzgewichte io und i i der Fliehgewichtsring 3 entgegen der Zugkraft der Feder 6 sehr rasch von der Drehachse der Maschinenwelle, trifft auf die Sperrklinke 12, löst diese und bringt damit den Schalter 13 zum Abschalten, so daß dadurch der zum Antrieb der Maschine dienende Strom unterbrochen wird. Diese Stellung der Einrichtung ist in der Abb. 3 dargestellt. An Stelle des Schalters 13 kann natürlich auch eine mechanische Vorrichtung ausgelöst werden, welche die Gefahr beseitigt. Diese Wirkung tritt aber nicht nur beim Überschreiten der höchst zulässigen Drehzahl ein, sondern auch schon bei erheblich niedrigeren Drehzahlen, wenn die Drehzahl aus irgendeinem Grunde außergewöhnlich schnell zu steigen anfängt. Im Augenblick des Auftretens der übermäßigen Drehzahlbeschleunigung pendelt der Fliehgewichtsring 3 entgegen der Spannung der Feder 6 aus seiner zur Maschinenwelle konzentrischen Lage heraus und bringt den Kontaktschalter 13 zur Auslösung.
  • Um bei normaler Maschinendrehzahl den Fliehkraftschalter auf richtiges Arbeiten prüfen zu können, ist nun auf der Welle bzw. der Nabe 2 des Fliehkraftschalters ein exzentrischer, zwecks bequemer Handhabung am Rande gezahnter Ring 14 angeordnet, der das Fliehgewicht entgegen der Wirkung der Feder 6 aus seiner konzentrischen Lage zu verschieben gestattet. Bei der Grundeinstellung des Fliehkraftschalters wird nämlich, wie vorher beschrieben, der Fliehgewichtsring 3 durch die Feder6 auf das Nabenstück2 gezogen. Wird nun der exzentrische Ring 14 gedreht, so wird dadurch der Fliehgewichtsring 3 entgegen der Wirkung der Feder 6 vom Nabengehäuse 2 abgehoben und dadurch der Schwerpunktsabstand des Fliehgewichtsringes 3 von der Drehachse der Maschinenwelle i vergrößert. Die Abb. 4 zeigt ,den Fliehgewichtsring 3 in dieser neuen Stellung. Wenn jetzt die Maschinenwelle i in Umdrehungen versetzt wird, so schaltet der Fliehkraftschalter schon bei entsprechend niedrigeren Drehzahlen, z. B. der normalen Betriebsdrehzahl, den Kontaktschalter 13 ab. Nachdem man so bei einer Drehzahl, die ungefährlich und deren Höhe ohne eine besondere Drehzahlmessung bekannt ist, die Wirkung des Fliehkraftschalters geprüft hat, kann man durch einfaches Zurückdrehen des Ringes 14 in seine Anfangstellung den Fliehkraftschalter wieder in die Betriebstellung bringen.
  • Zum Feststellen des Ringes 14 in jeder gewünschte@n Stellung ist eine Federraste 15 vorgesehen, die in entsprechende Vertiefungen auf dem Stellring eingreift und ihn so in jeder Lage festhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Steuerung eines Regelschalters mit einem an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. beweglich befestigten Fliehgewicht, das bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl oder bei sehr schneller Drehzahlzunahme sich von der Drehachse der Maschinenwelle entfernt und hierbei den Regelschalter auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß das Fliehgewicht (3) z. B. durch einen zur Welle (i) der zu regelnden Maschine exzentrisch und drehbar angeordneten Ring (14) derart verstellbar eingerichtet ist, daß zwecks Prüfung der Vorrichtung der Schwerpunktsradius des Fliehgewichtes vorübergehend vergrößert werden kann.
DES73496D 1926-02-27 1926-02-27 Vorrichtung zur Steuerung eines Regelschalters mit einem an der Welle der zu regelnden Maschine mittels Federn o. dgl. beweglich befestigten Fliehgewicht Expired DE494618C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042727B (de) * 1955-09-01 1958-11-06 Siemens Ag Schutz fuer Generatoren mit Dieselantrieb
DE1064596B (de) * 1955-07-21 1959-09-03 Licentia Gmbh Fliehkraftschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064596B (de) * 1955-07-21 1959-09-03 Licentia Gmbh Fliehkraftschalter
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