DE489688C - Abstellvorrichtung fuer Krempeln - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer Krempeln

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DE489688C
DE489688C DES85074D DES0085074D DE489688C DE 489688 C DE489688 C DE 489688C DE S85074 D DES85074 D DE S85074D DE S0085074 D DES0085074 D DE S0085074D DE 489688 C DE489688 C DE 489688C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G31/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Abstellvorrichtung für Krempeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstellvorrichtung für Krempeln, bei welcher bei Bandbruch ein Bandlöffel ausschwingt und den Antrieb ausrückt: Es sind zwar bereits Abstellvorrichtungen für Krempeln bekannt, bei denen ein durch das Band gehaltener Bandlöffel beim Reißen oder Schwächerwerden des Bandes ausschwingt und dadurch ein Abstellen der Krempel infolge Ausrückens der -Kupplung, bewirkt. Bei den bekannten Abstellvorrichtungen muß aber der Arbeiter, wenn er nach dem Ausrücken die Krempel wieder in Ganggesetzt hat, den Bandlöffel so lange mit der einen Hand festhalten, bis das Band den Löffel selbst wieder zu stütze. imstande ist. Gleichzeitig muß der Arbeiter mit seiner anderen Hand das Band bis zum Löffel hin und darüber hinaus führen. - Diese gleichzeitige Inanspruchnahme beider Hände des Arbeiters ist sehr unbequem und hindert ihn an der Erledigung anderer Arbeiten.
  • Durch die Erfindung sollen die genannten Unzuträglichkeiten vermieden werden. Zu diesem Zweck wird der den Bandlöffel tragende Schwinghebel durch eine ortsfeste Sperrklinke während des Auflegens des Bandes auf den Löffel gehalten, welche ,aber den Hebel beim Zurückschwingen, nachdem das Band seine richtige Spannung erreicht hat, wieder freigibt, so daß der Löffel wieder einzig und allein durch das Band gehalten wird.
  • Zweckmäßig wirkt der Schwinghebel tnit der Sperrklinke einer unter Gewichtswirkung stehenden Scheibe zusammen, die beim Auslösen der Klinke gedreht wird und vermittels des Steuerdaumens einer durch sie betätigten Drehachse den Krempelantrieb ausrückt.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar veranschaulicht Abb. i schaubildlich die ganze Einrichtung in normaler Arbeitsstellung, Abb. 2 einen Teil der Einrichtung in verriegelter Stellung, Abb.3 die Vorrichtung in ausgerückter Stellung. -i und i' sind die Kalanderwalzen; 2 ist der Bandlöffel, der von einer Stange?,' getragen wird, welche an ihrem" oberen Ende mit einem quer gerichteten.- Finger 2" versehen ist. Die Stange 2' ist an dem einen Arm des Winkelhebels 3 befestigt, welcher auf einer Welle 4 sitzt. Diese Welle dreht sich senkrecht zu den Walzen i, i' in einem nicht veranschaulichten Träger, der an einem senkrechten Teil des Gestells der Krempel befestigt ist.
  • Eine -andere Welle 4a, die parallel zur Welle 4 verläuft, trägt einen Daumen 4b und ist mit einem flügelartigen Handgriff 4c versehen. Ein am Gestell der Krempel befestigter Anschlag 411 begrenzt den Hub des Daumens ,.b, wenn er sich in annähernd waagerechter Lage befindet.
  • Der. Winkelhebel 3 ist andererseits mit einem Zapfen versehen, der mit Spiel in einen kleinen Rahmen 6 eingreift, welcher am Ende einer eine Klinke 7 tragenden Stange angebracht ist. Diese Klinke 7 kann sich um eine Achse 7' drehen, welche parallel zu den Walzen `i; @i' angeordnet ist.
  • An dem genannten, aber nicht dargestellten Träger ist ferner eine Welle 8 befestigt, die ebenfalls parallel zu den Kalanderwalzen i, i' verläuft und auf welcher lose zwei miteinander fest verbundene Scheiben g und io sitzen. Die Scheibe g besitzt auf ihrem Umfang eine Aussparung, in- welche die Nase der Klinke 7 eingreifen kann. Die Scheibe io ist am Umfang mit einer Nut versehen und trägt einen radialen Hebel ii. Unterhalb dar Welle 8, parallel zu derselben und in derselben senkrechten Ebene, erstreckt sich eine Welle 12 über die ganze Breite des Gestells -der Krempel. Diese Welle 1.2 trägt einerseits eine Nutenscheibe 13, die in der Ebene der Scheibe io liegt und andererseits einen Daumen 14, der dazu bestimmt ist, die Kupplung auszurücken.
  • Auf die beiden Scheiben io und 13 ist ein Band i5 aufgewickelt, welches mit je einem Ende in den Nuten der beiden Scheiben befestigt und durch ein Gewicht 16 belastet ist.
  • Die Wirkungsweise der Abstellvorrichtung ist folgende: Befindet sich die Krempel in normalem Arbeitsgange, so stützt das auf den Bandlöffel 2 'einwirkende gekrempelte Band a den Finger 2" des Armes 2' gegen das Gestell b der Krempel. Die Klinke 7 ist alsdann in Eingriff mit der Aussparung der Scheibe g.
  • Bricht das Band a, oder wird es' zu schwach, so bewirkt das Gewicht des Löffels 2 eine Schwingung der Stange 2' - im Sinne des Pfeiles f (Abb. i), bis der Arm 3a gegen den Anschlag 44 stößt (Abb. 3). Die Klinke 7 wird infolgedessen durch den Zapfen 5 gehoben, so daß die freigegebene Scheibe g sich unter der Einwirkung des Gewichts 16 -in der Richtung des Pfeiles f' dreht, wodurch auch die Welle 12, deren Daumen 14 die Kupplung ausrückt, gedreht wird.
  • Um die Krempel wieder in Gang zu bringen, ist nur der Hebel i i herabzudrücken, damit die Aussparung der Scheibe 9 unter- die Nase der Klinke 7 gelangt, die Stange 2' des Löffels 2 aufzurichten und der Daumen 4b zu heben. Diese beiden letzteren Teile stützen sich dann gegenseitig, indem das Ende des Daumens 4b in eine Aussparung des Armes 3a eingreift. Der Finger 2" bleibt in gewisser Entfernung vom Gestell b, 'und die Nase der Klinke 7 greift indessen in die Aussparung der Scheibe 9 ein infolge des Spielraumes, den der Zapfen 5 in dem Rahmen 6 hat. Die Klinke 7 hält nunmehr die Scheibe g fest und die Krempel kann weiterarbeiten (Abb. 2).
  • Der Arbeiter braucht sich nun nicht mehr weiter mit dieser Vorrichtung zu befassen. Er kann sich vielmehr ausschließlich dem Aufbringen des Bandes widmen, welches er auf -den Löffel 2 legt und darüber hinaus weiter führt. Sobald das Band seine normale - Spannung erhalten hat;-drückt-es die Stange' seitwärts, bis der Finger 2" sich wieder gegen das Gestell b gelegt hat. Der Riegel 4P kommt alsdann außer Berührung mit der Stange und fällt infolge seines Eigengewichts herab. Von diesem Augenblick an wird der Löffel e nur noch durch das Gewicht des Bandes gehalten und ist zu einer neuen Ausrückung bereit.

Claims (1)

  1. _ PATENTANSPRÜCHE :-i. Abstellvorrichtung. _ für Krempeln, bei . der - bei Bandbruch ein Bandlöffel ausschwingt und den. Antrieb ausrückt, dadurch gekennzeichnet, däß der den Bandlöffel (2) tragende Schwinghebel (2') einer -.ortsfesten .Sperrklinke- (4b)_ derart zugeordnet ist, da-ß_ diese den Bandlöffel (2) beim Auflegendes Bandes stützt- und beim Spannen des Bandes im normalen Arbeitsgang durch Zurückschwingen des Hebels zur Aüsschältung kommt. ä. Abstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch-gekennzeichnetder Schwinghebel (2') - mit - der Sperrklinke (7) einer unter Gewichtswirkung stehenden Scheibe (g, io)- zusammenwirkt, die beim Auslösen der Klinke (7) gedreht wird und vermittels des Steuerdaumens (i4) einer Drehachse (i2) den Krempelantrieb -ausrückt._ _ ,-
DES85074D 1928-04-12 1928-04-12 Abstellvorrichtung fuer Krempeln Expired DE489688C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2403326A1 (de) * 1973-01-31 1974-08-01 Thomason Jun Bahnkontrollvorrichtung fuer eine krempelmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2403326A1 (de) * 1973-01-31 1974-08-01 Thomason Jun Bahnkontrollvorrichtung fuer eine krempelmaschine

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