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Einrichtungan Gattersägen zum selbsttätigen Regeln des Vorschubes und zum selbsttätigen Anzeigen der Arbeitsleistung und Arbeitsdauer.
Bei Gattersägen ist eine gleichmässige Regelung des Vorschubes entsprechend der Belastung von grosser Wichtigkeit, um eine ökonomische und ungestörte Arbeitsleistung erzielen zu können. Diese Regelung erfolgte bisher entweder mittels einer Vorrichtung, die zeitweise von Hand aus einzustellen ist, oder mittels einer selbsttätig wirkenden Regelvorrichtung, bei welcher die Bewegung der Vorschubwalzen durch die Spannung des Treibriemens beeinflusst wird.'Die Änderung der Geschwindigkeit erfolgt bei letzterer mit Hilfe zweier senkrecht gegeneinander gestellten Reibungsscheiben, von denen die eine verschiebbar angeordnet ist und mittels.
Hebelarme mit einer auf dem Treibriemen aufruhenden und mit einem Gewicht belasteten Rolle verbunden ist, so dass diese Rolle je nach der Spannung des Riemens gehoben oder gesenkt. die Scheibe entsprechend verschoben und demzufolge mit grösserer bezw. kleinerer Übersetzung angetrieben wird. Diese Anordnung weist verschiedene Nachteile auf. die eine gleichmässige
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bedeutenden Schwingungen des Treibriemens unterworfen:
ausserdem wird auch die Länge des Treibriemens durch die Witterung bczw. durch den Feuchtigkeitsgrad der Luft beeinflusst, ferner ist die Kraftübertragung mittels Reibungsscheiben wenig verlässlich auch ist das Mass der
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(gespanntem) Riemen eine viel geringere als bei kleinerer Belastung. d. h.. die Vorrichtung ist bei grosser Inanspruchnahme des Gatters weniger empfindlich als bei geringer Belastung. Dem-
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Fig. 1 der Zeichnungen stellt die Maschine in Vorderansicht dar ; Fig. 2 ist eine teilweise Oheransicht derselben ; Fig. ; ! zeigt die Maschine in Seitenansicht, teilweise in Schnitt : Fig. 4 ist eine Stirnansicht der mit einem Zentrifugal-Regulator ausgestatteten Riemenscheibe ; Fig. 5 veranschaulicht einen Teil des den Arbeitsleistungs-Kontrollzylinder bedeckenden Papierbandes in aufgerolltem Zustande ; Fig. 6 zeigt die die Arbeitsdauer registrierende Vorrichtung in Seitenbezw. Oberansicht.
Im Innern der Riemenscheibe 1 (Fig. 3 und 4) sind die an den radialen Führungen 2 verschiebbar gelagerten Gewichte 3 angeordnet, welche durch Gelenkstangen 4 mit dem auf der Welle 5 lose sitzenden Ring 6'verbunden sind. Die Gewichte 3 sind ausserdem durch die Federn 7 auch mit der Radnabe 8 verbunden, so dass die Federn beim Ausschlagen der Gewichte auf Zug
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geschoben wird. Am Zapfen 14 der das Sägegatter bewegenden Pleuelstange 13 sitzt eine Gegenkurbel 15 ; die mit letzterer verbundene Pleuelstange 16 ist an die bei 17 drehbar gelagerte Stange 18
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mit dem Schlitten 10 gelenkig verbundenen Stange 20 befestigte Zapfen 21 eingreift, so dass die Stange 20 den Schwingungen der Stange 18 folgen muss bezw. sich mit letzterer gleichzeitig hebt oder senkt.
Solange die Lage des Schlittens 10 bezw. des Gelenkpunktes 22 unverändert bleibt, bleibt auch die obenerwähnte Bewegung der Stange 20 bei jeder Umdrehung stets dieselbe. Wenn aber der Gelenkpunkt 22 sich mit dem Schlitten 10 nach einwärts (gegen die Welle 5) bewegt, so wird auch der Zapfen 21 der Stange 20 im Schlitz 19 verschoben, wodurch die Stange 20 zu grösseren Ausschwingungen veranlasst wird, während in entgegengesetztem Falle, d. h. bei der Auswärtsbewegung des Schlittens 10, die Ausschwingungen kleiner werden. Am oberen Ende der Stange 20 sind die zum Bewegen der Vorschubscheibe 23 dienenden Fangbacken 24 bekannter Konstruktion angeordnet, die die Vorschubscheibe je nach der Bewegung der Stange 20 um einen grösseren oder kleineren Winkel verdrehen.
Wenn nun die Belastung der Maschine geringer wird, so wächst die Umdrehungszahl der Riemenscheibe 2, die Gewichte 3 werden infolge der Zentrifugalkraft wider die Wirkung der Feder 7 gegen den Umfang der erwähnten Scheibe getrieben, die Stangen 4 verschieben den Ring 6 nach einwärts und der Winkelhebel 9 verschiebt den Schlitten 10 mit seinem Gelenkpunkt 22 gegen die Welle 5. Dieser Umstand bewirkt, wie oben erwähnt, dass der in die Kulisse der Stange 18 eingreifende Zapfen 21, um einen grösseren Radius schwingend, der Stange 20 einen grösseren Hub verleiht, wodurch eine grössere Winkelverdrehung der Vorschubscheibe erzielt wird.
Bei zunehmender Belastung der Gattersäge wird die Umdrehungszahl an der Hauptwelle geringer, so dass die Gewichte 3 sich unter Federwirkung derselben nähern. wodurch sich der Schlitten ll} nach auswärts bewegt und demgemäss die Vorschubscheibe um einen kleineren Winkel verdreht wird, d. h. der zu bearbeitende Stamm in geringerem Masse vorgeschoben wird. Es ist leicht er sichtlich, dass durch entsprechende Dimensionierung der Hebelarme eine beliebige Empfindlichkeit und demgemäss je nach der Umdrehungszahl der Hauptwelle bezw. je nach der Belastung der Maschine ein selbsttätiges Einstellen des Vorschubes zwischen 0 und einem Höchstwert erreicht werden kann.
Damit aber die beschriebene Einrichtung den an sie gestellten Anforderungen entspreche, 11. h. um sämtliche Bewegungen der Vorschubvorrichtung bezw. die geschnittene Gesamtlänge und die Änderungen der Umdrehungszahl der Hauptwelle, d. h. die Belastungsänderungen der Maschine sowie den eventuellen Leergang nach Verlauf einer bestimmten Arbeitsfrist feststellen zu können, kann man einen mit entsprechender Einteilung versehenen Zylinder einerseits mit der Vorschubvorrichtung, andererseits mit dem Schlitten 10 derart n Verbindung bringen, dass
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reicher der Schlitten 10 sich in gänzlich eingerückter Lage befindet und welche dem Leergang der Hauptwelle entspricht,
die Kupplung des Zylinders 25 mit dem viereckigen Teile der Welle gelöst wird und demzufolge die Drehung der Vorschubscheibe 23 auf den Zylinder 25 nicht über-
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Ebenso kann die Verbindung dos Zylinders mit den übrigen Mechanismen von den obenerwähnten abweichen. Man kann statt des Zylinders den Bleistift oder auch beide bewegen oder an Stelle des Zylinders eine beliebige andere Signal-oder Zeigevorrichtung setzen, ferner zum Registrieren des Leerganges eine andere Ausschaltvorrichtung anordnen, ohne damit vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Es soll noch die Vorrichtung zum Registrieren der Arbeitsdauer näher beschrieben werden, welche zum Kontrollieren der Arbeitsdauer bezw. der Dauer des Stillstandes der Maschine dient.
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Zu diesem Zwecke kann am zweckmässigsten ein mit der Arbeitsleistungs-Registriervorrichtung in Verbindung gebrachtes Uhrwerk verwendet werden, wie dies in Fig. 6 in einer Detailzeichnung veranschaulicht ist. Das in einem Gehäuse eingesehlossene Uhrwerk 32 dreht ein mit entsprechender Einteilung versehenes Zifferblatt 33, an welches ein an einer in geeigneter Führung gelagerten Stange 36 befestigter Zeichenstift 34 unter Federwirkung gedrückt wird, so dass er während der Drehung des Zifferblattes. 33 auf letzterem einen Kreisstrich zieht.
Das umgebogene Ende der Stange 36 liegt oberhalb des Zylinders 25, und zwar in solcher Höhe, dass das Ende der Stange mit dem Zylinder nur bei der höchsten Stellung des letzteren, d. h. beim Stillstand der Maschine, in Berührung kommt. Ist dieser Fall eingetreten, so hebt der Zylinder die Stange 36 samt dem auf ihr befestigten Stift von dem Zifferblatt 33 ab, während letzteres sich weiter dreht, so dass der Strich solange unterbrochen wird, bis die Maschine wieder in Gang gesetzt wird. Auf diese Weise ist es ermöglicht, die Arbeitszeit der Maschine bezw. die Dauer des Stillstandes genau abzulesen.
Diese Vorrichtung könnte auch direkt oder bei Zwischenschaltung von anderen Bestandteilen mit der Antriebswelle in Verbindung gebracht werden, weiters kann statt der Zeigerplatte ein Zylinder oder ein anderes geeignetes Organ angeordnet oder auch selbst die Registriervorrichtung durch eine andere bekannte Zeiger-oder Registriervorrichtung ersetzt werden.
Die zum Registrieren der Arbeitsleistung dienende Vorrichtung dient zum Kontrollieren der geleiteten Arbeit und der Wirkungsweise der Maschine selbst, so dass eine eventuell eintretende fehlerhafte Wirkungsweise sofort bemerkt und aufgehoben werden kann. Der Papierstreifen kann zweckmässig mit der in Fig. 5 veranschaulichten Einteilung versehen werden ; die senkrechten Linien bedeuten die Grösse des Vorschubes bw.-bei entsprechender Einteilung- direkt die Schnittlänge in Metern, während die wagerechten Linien der Umdrehungszahl der Antriebswelle bezw. der Belastungsänderung entsprechen. Die obere Linie a : entspricht dem Leergang der Maschine bezw. der grössten Umdrehungszahl, während die unter dieser sich befindlichen Linien je einer geringeren Umdrehungszahl entsprechen.
Das in Fig. 5 veranschaulichte Diagramm soll beispielsweise ein annäherndes Bild der Wirkungsweise einer derartigen Kontrollvorrichtung
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stand das durchzuschneidende Holz leistet, umso langsamer wird sich der Zylinder drehen und umsomchr wird er sich heben, d. h., die relative Bewegung des Zeichenstiftes in Anbetracht ge- nommes, wird dieser das Diagramm umso langsamer und tiefer auf dem Registrierblatt aufzeichnen. Wird nach beendetem Schneiden eines Stammes nicht sofort ein zweiter nachgeschoben, so kehrt die Spitze des Stiftes wieder auf die Linie x zurück und verbleibt an dieser Stelle solange. bis ein neuer Holzstamm eingefiihrt wird.
Die Angaben dieser Vorrichtung im Vergleich mit (lPII AngahC'l1 der zum Registrieren der Arbeitsdauer dienenden Vorrichtung geben ein volles und genaues Bild der Wirkungsweise der Maschine.
Selbstverständlich kann die Wirkung der Kontrollvorrichtungen nur dann als eine ver- lässliche betrachtet werden, wenn sie vor äusseren Einwirkungen und Einflüssen geschlitzt in einem geeigneten Kasten o. dgl. angeordnet werden, welcher aber einfachheitshalber in der Zeichnung nicht veranschaulicht ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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