DE701994C - Vorrichtung zum Regeln des Abfalles von Pendeluhren - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Abfalles von Pendeluhren

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DE701994C
DE701994C DE1937B0182662 DEB0182662D DE701994C DE 701994 C DE701994 C DE 701994C DE 1937B0182662 DE1937B0182662 DE 1937B0182662 DE B0182662 D DEB0182662 D DE B0182662D DE 701994 C DE701994 C DE 701994C
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Germany
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waste
pendulum
regulating waste
clocks
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DE1937B0182662
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Gottlieb Bader
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B18/00Mechanisms for setting frequency
    • G04B18/04Adjusting the beat of the pendulum, balance, or the like, e.g. putting into beat

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Abfalles von Pendeluhren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des Abfalles bei Pendeluhren. Derartige Vorrichtungen bestehen bei den bekannten -Uhren darin, daß der Anker oder die Weisergabel auf der Ankerwelle mit Spiel aufgebracht ist und dem Anker und derWeisergabel durch seitliche Anschläge beim Schwingen des Pendels die richtige gegenseitige Lage gegeben wird.
  • Diese bekannten Uhren haben den Nachteil, daß die Anschläge je nach der Lage der Uhr auch nach erfolgter Regelung des Abfalles die Schwingungen des Pendels beeinflussen können, ihre Wirkung also nicht vollständig ausgeschaltet ist.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils sind gemäß der Erfindung die Anschläge an der einen Werkplatine gegenüber der Weisergabel derart entgegen der Wirkung einer Feder gemeinsam verschiebbar angeordnet, daß sie in der Ruhelage nicht zur Wirkung gelangen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Der Anker i (Abb. i und 2) trägt auf seiner Welle den Weiser und auf der anderen Seite den Begrenzungshebel q.. Der Weiser ist durch eine unter der Wirkung einer Feder 3 stehende Reibungskupplung auf der Ankerwelle drehbar. Der Begrenzungshebel ist auf der Ankerwelle fest angebracht. Der Anker greift, wie üblich, in das Steigrad 2 ein. Der Gang ist in seiner Schwingung durch den Begrenzungshebel q. und die beiden Stifte 5 auf der gemäß der Erfindung in der Pfeilrichtung verschiebbaren Platte 6 begrenzt. Wenn der Abfall des Pendels durch äußere Einflüsse in Unordnung gekommen ist, kann die Störung dadurch behoben werden, daß man die Platte 6 bis an den Anschlag ? durch eine Kette oder Schnur herunterzieht, so daß die beiden Stifte 5 von der Stellung a in die Stellung b gebracht werden (Abb. 3). Dies hat zur Folge, daß die Begrenzung des Ankers enger 'und dadurch der Abfall gleichmäßig wird. Nach Loslassen der Kette wird die Platte 6 durch eine nicht dargestellte Feder in die Stellung a zurückgezogen. Der Anker kann dann wieder voll ausschwingen, und die Anschläge beeinträchtigen den Gang nicht mehr.
  • In den Abb. -1 und 5 sind andere Ausführungsbeispiele dargestellt. Auf der vorderen Platinenseite (Abb. q.) sind zwei Hebelsegmente io und ioa um Drehpunkte g und 9a drehbar gelagert und greifen mit ihren gezahnten Seiten ineinander. Stifte 12 und 12a bewirken mit dem Begrenzungshebel 8 die Ankerbegrenzung. Die Stifte i i und i ia begrenzen den Weg der beiden Hebel. Eine Feder 13 bringt diese Hebel in die Ruhestellung zurück.
  • Bei der Ausführung gemäß der Abb. 5 wird die Begrenzung durch Drehen der beiden Arme 15 und 15a in der Pfeilrichtung eingeschaltet. Anschläge 16 und 16a begrenzen den Weg der beiden Arme, die in ihrer Drehung durch Zahnräder miteinander gekuppelt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Regeln des Abfalles bei Pendeluhren, bei welcher der Anker oder die Weisergabel auf der Ankerwelle mit Spiel aufgebracht ist und die Abfallregelung durch seitliche Anschläge durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anschläge an der einen Werkplatine gegenüber der Weisergabelachse entgegen der Wirkung einer Feder derart gemeinsam verschiebbar angeordnet sind, daß die Anschläge in ihrer Ruhelage nicht zur Wirkung gelangen.
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