DE492350C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmaessiger Zusammensetzung - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmaessiger ZusammensetzungInfo
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
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Description
- Vorrichtung zur selbsttätigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmäßiger Zusammensetzung Es sind bereits Vorrichtungen zur selbsttätigen Erzeugung von Luftgas aus Luft und flüssigem Brennstoff bekannt, bei denen der Vergaser innerhalb des Brennstoffbehälters auf dem Brennstoff schwimmt und bei denen das Luftgas in einer Gasometerglocke aufgefangen wird.
- Die Vorrichtung zur selbsttätigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmäßiger Zusammensetzung, entsprechend der Erfindung aus t_uft und flüssigem Brennstoff, zeichnet sich den bekannten Vorrichtungen gegenüber dadurch aus, daß der Brennstoffbehälter mit dem schwimmenden Vergaser innerhalb der Gasometerglocke angeordnet ist und daß die zu karburierende Luft in zwei regelbaren Teilströmen durch hydraulische Ventile zugeführt wird, von denen der eine dem schwimmenden Vergaser zugeleitet wird und von da in eine oberhalb des Vergasers angeordnete Mischkammer gelangt und daß der andere Teilstrom der Mischkammer direkt zugeleitet wird, von der aus das Mischgas in den darüber angeordneten Gasometer gelangt. Auf diese Weise bleibt die Lage des Schwimmers zur Benzinoberfläche stets dieselbe, und dadurch wird eine vorzeitige Vergasung der flüchtigen Bestandteile verhindert. Die Vorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung schematisch dargestellt; sie besteht aus folgenden Hauptteilen: i. aus einem an der Wand des Apparatkastens befestigten Zentrifugalventilator a. welcher durch einen Elektromotor b, mit dem er aus einem Stück besteht, getrieben wird; 2. aus einer Tauchglocke i, in welcher die durch den Ventilator a übergedrückte Luft sich ansammelt, nachdem sie durch eine besondere Gasmischvorrichtung q hindurchgetreten ist. Aus der Glocke i wird das Luftgas durch ein Rohr j in die Gebrauchsleitung übergedrückt, wobei der Druck durch die Schwere der Glocke i bestimmt wird; ,3. aus einem Gehäuse 8, das mit ZVasser gefüllt ist, in welches die Glocke i. eintaucht, die eine innere Glocke l konzentrisch überstülpt, um das Volumen des verdrängten Wassers herabzusetzen; das Gehäuse 8 dient als Träger sämtlicher Teile des Apparates und zu deren Schutz; aus einem zylindrischen Benzinbehälter in innerhalb der Glocke Z mit mittlerem, durch einen Deckel al abgeschlossenem Führungsrohr st, welches mit dem Benzinbehälter na durch Ausgleichsöffnungen o, ö für das Benzin und die Luft in Verbindung steht, wobei der Benzinbehälter durch ein mit Dekkel r versehenes, nach außen tretendes Rohr p gefüllt wird; aus dem eigentlichen Vergaser q mit Schwimmer, der innerhalb des Rohres n geführt ist und der sich entsprechend der Standhöhe des Benzins in seinem Behälter verstellt; auf dem oberen Teil des Vergasers ist ein Rohr r aufgesetzt, das an seinem oberen Ende verschlossen ist und dessen unteres Ende über ein Rohrs greift, welches am Boden des Rohres ia befestigt ist. Der Vergaser q trägt an seinem unteren Ende eine dicht verschlossene Schwimmerkammer t, und über dieser liegt eine zweite Kammer u, welche mit dem Rohr r durch öffnungen v und mit dem Innern des Rohres n durch eine gelochte Zylinderwand x in Verbindung steht, auf welche ein Belag aus porösem Stoff aufgesetzt werden kann; 6. aus einem hydraulischen Druckventil y mit zwei Abteilen c und d; 7. aus einem selbsttätigen Schalthebel z zum Stillsetzen und Ingangsetzen des Motors b, welcher durch einen Akkumulator oder Transformator gespeist wird.
- Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende: Wenn die Druckregelungsglocke i ihre tiefste Lage einnimmt, senkt sich der Hebel z mit derselben und schließt den selbsttätigen Unterbrecher k, so daß der Ventilator durch das Rohr h Luft in die beiden Abteile c und d des hydraulischen Ventils durch die Rohre c' und d' überdrückt. Durch den Schenkel s des U-förmigen Rohres c steigt die Luft aus dem Behälter c in das Rohr r des Schwimmers und gelangt durch die Öffnungen v in die Kammer u und aus dieser in das Rohr yt unter Passieren der Siebwand x, deren Filz- oder Tuchbelag infolge seines Eintauchens stets mit Benzin gesättigt bleibt. Durch das Rohr f geht die Luft in durch den Hahn g geregelter Menge aus dem Behälter d in das Rohr n, wo sie sich mit der karburierten Luft innig vermischt. Hebt sich die Glocke bis in ihre höchste Lage, so dreht sich der Hebel z und öffnet den Unterbrecher k', so daß der Motor stillsteht. Wenn dann die Glocke wieder nach unten sinkt, so wiederholt sich derselbe Vorgang.
- Bei Lieferung geringer Mengen von Karburierluft arbeitet der Motor in ziemlich großen Zwischenräumen, während bei großen Mengen seine Tätigkeit eine ununterbrochene ist. Da der Schwimmer t, auf den der Vergaser aufgesetzt ist, mit seiner porösen Oberfläche mit dem Benzin stets in gleicher Höhe in Berührung bleibt, ohne Rücksicht auf den jeweiligen Stand des Benzins in seinem Beh.-ilter, und da der Austritt der karburierten Luft in der Zeiteinheit stets derselbe ist, solange der Ventilator in Tätigkeit bleibt, so ist die Gasluftmischung stets von gleicher Beschaffenheit.
- Der Hahn g gestattet, nach Wunsch die Gasmischung entsprechend ihrem Verwendungszwecke anzureichern. Es genügt, zu dieseln Zwecke die Füllung des Benzins stets wieder zu erneuern, um einen kontinuierlicher Gang zu .sichern. Ein. auf der Zeichnung nicht dargestellter Entleerungshahn gestattet, das Kondenswasser zu entfernen.
- Selbstverständlich kann der Ventilator z. B. durch einen anderen von Hand oder mechanisch betriebenen Kompressor ersetzt werden. Dieselbe Regelungs- und Antriebseinrichtung kann auch. für einen Gaserzeuger mit Holz und Kohle benutzt werden zur Darstellung armen Gases. Es genügt in diesem Falle, den Benzinbehälter und den Vergaser zu entfernen und durch einen anderen Vergaser zu ersetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmäßiger Zusammensetzung aus Luft und flüssigem Brennstoff, bei dem der Vergaser innerhalb des Brennstoffbehälters auf dem Brennstoff schwimmt und das Luftgas in einer Gasometerglocke aufgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffbehälter mit dem schwimmenden Vergaser innerhalb der Gasometerglocke angeordnet ist und daß die zu karburierende Luft in zwei regelbaren Teilströmen durch hydraulische Ventile zugeführt wird, von denen der eine dem schwimmenden Vergaser zugeleitet wird und von da in eine oberhalb des Vergasers angeordnete Mischkammer gelangt und daß der andere Teilstrom der Mischkammer direkt zugeleitet wird, von der aus das Mischgas in den darüber angeordneten Gasometer gelangt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR492350X | 1927-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE492350C true DE492350C (de) | 1930-02-21 |
Family
ID=8904525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG74596D Expired DE492350C (de) | 1927-10-19 | 1928-10-18 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Erzeugung von Luftgas stets gleichmaessiger Zusammensetzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE492350C (de) |
-
1928
- 1928-10-18 DE DEG74596D patent/DE492350C/de not_active Expired
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