AT18578B - Azetylenentwickler mit Regelung des Wasserzulaufes zum Karbid durch Schwankungen des Wasserspiegels. - Google Patents

Azetylenentwickler mit Regelung des Wasserzulaufes zum Karbid durch Schwankungen des Wasserspiegels.

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AT18578B
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Austria
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carbide
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Joseph Choulet
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Joseph Choulet
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische   PATENTSCHRIFT ? 18578.   



   JOSEPH CHOULET IN ALGIER. 



  Azetylenentwickler mit Regelung des Wasserzulaufes zum Karbid durch Schwankungen des Wasserspiegels. 
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   wickl-ung dos Gases durch Aufgiessen von   Wasser auf   Kalziumkarbid   herbeigeführt wird und betrifft eine Anordnung, welche eine lange Betriebsfähigkeit, grosse Sicherheit und vollkommene Regemässigkeit der Austrittsmenge des Gases   gewährleistet.   



   Der nachstehend beschriebene Apparat ist so eingerichtet, dass er bei geringster Platzinanspruchnahme eine beträchtliche Menge Gas zu liefern imstande ist. 



   In der Zeichnung ist der Apparat in einem Vertikalschnitt dargestellt. 



     Der Behälter   kann, wie dargestellt, zylindrisch oder von rechteckigem Querschnitt   sein : er ruht auf   einem entsprechenden Untersatz   2,   in welchem Fächer für die das Karbid enthaltenden Schubladen 4 angeordnet sind. Letztere sind in eine Anzahl von   Ab-   
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   Durch eine Wand 7 ist der Behälter 1 in zwei   Kammern   8 und   9   geteilt, welche unten miteinander in Verbindung stehen und Becken für die   Aufnahme   von Wasser bilden. 
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 Wand    abgeschlossen   ist. Über dieser Wand befindet sich eine Art dreieckiger   Kammer     11,   welche mit der Abteilung 9 in Verbindung steht und in welcher das Gas aufgefangen wird, ein von.   !)   isoliertes Becken   12,   welches den Speisewasserbehälter bildet, und eine ab- 
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   Ho) n-   teilt sich in zwei andere Rohre 18, deren Hähne gestatten, das Wasser in den   einen   oder anderen der Karbildbehälter 4 eintreten zu lassen.

   Diese Rohre liegen zu ihrem Schutze innerhalb der Abteilung 9,   könnten   natürlich aber auch ausserhalb derselben liegen. 



    Der obere Teil   der   Regulierkamnwl'13     13 steht andererseits mit der den Gasbehälter   bildenden Abteilung 9 durch ein Rohr 19 in Verbindung. Von jedem der Karbidbehälter 4 gehen Gasabzugsrohre 20 ab, welche hauptsächlich an der Wand 7 befestigt sind und bis 
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 Teil der Kammer 9 zu endigen,   nachdem   sie durch die unteren in der   Wand 7   vorhandenen Offnungen 22 getreten sind. 
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 lurch einen Deckel 27, welcher nicht gasdicht ist, wird der Apparat geschlossen. 



     Die     Arbeitsweise des letzteren   ist folgende : Nachdem die   Behälter -1 bis   auf ein Drittel ihrer Höhe mit Karbid gefüllt sind und nachdem alle   Hähne   geschlossen sind, 
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 einen Schwimmer enthalten kann, um einen konstanten Wasserstand in demselben aufrecht zu   erhalten Die Höhe. H   des letzteren über einer unten in der   Regulierkammer     13 vor-   handenen Ausflussöffnung o bestimmt den Mindestdruck im Apparat. 



   Von dem Behälter 12 dringt das Wasser durch das Heberrohr 14 in die Regulierkammer 13 ; der Apparat ist fertig zum Gebrauch. 
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 so dringt das Wasser in einen der   Karhidbehälter   4 und die Gasentwicklung beginnt. Das Gas strömt durch das Rohr 20, überwindet die   Wasserl1öho J {in   der Abteilung 9, dringt in diese ein und tritt aus dieser in die Kammer 11 und durch das Rohr 19 in die   Regulierkammer 13 ein, wo   es den Wasserspiegel senkt. Der Druck des Gases veranlasst auch eine Senkung des Wasserspiegels in der Kammer 9 und in dem Rohre   20,   während der Spiegel in der Abteilung 8 steigt. 



   Da der Gasbehälter 9 und die Regulierkammer 13 durch das Rohr 19 in Verbindung stehen, so wird der Gasdruck in beiden Behältern sich das Gleichgewicht halten, da andererseits der Druck, welcher in der Regulierkammer herrscht, wenigstens der Höhe H entspricht, welche den Höhenunterschied zwischen der Öffnung o und dem Wasserspiegel im Behälter 12 angibt, und da der Höchstdruck sehr wenig über den dieser Höhe entsprechenden hinaus geht, so kann man innerhalb sehr kleiner Grenzen den Druck im Apparat regeln. Sobald die Gasentwicklung zunimmt, drängt der Druck in der Regulierkammer das Wasser bis unter die Öffnung o, so dass der Wasserzufluss aufhört und die Gasentwicklung schwächer wird.

   Sobald der Gasdruck abnimmt, sei es durch Verlangsamung der Gasentwicklung, sei es durch übermässige Entnahme von Gas vermittelst des Stutzens 23, steigt das Wasser in der Regulierkammer wieder und der Apparat nimmt seinen regelmässigen Gang wieder auf. 



   Wenn das Karbid des einen Karbidbehälters 4 erschöpft ist, so öffnet man den Hahn des Zweigrohres 18 des anderen   K, trbidbehälters   und der Prozess wird durch den anderen   Karbidbebälter   4 aufrecht erhalten. Die Dauer der Betriebsfähigkeit ist daher eine sehr lange und könnte noch durch Anordnung einer grösseren Anzahl von Karbidbehältern verlängert werden. Dies würde nur Änderungen in der Anordnung der Speise- 
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 durch sein regelmässiges Arbeiten sowie dadurch aus, dass er sehr wenig Raum einnimmt.
Den Apparat kann man, ohne seinen Betrieb zu unterbrechen, stets frisch füllen ; es genügt hiezu, eines der Speiserohre   78,   das nach den zu füllenden Kasten führt, abzusperren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Apparat zur Erzeugung von Azetylengas, bei welchem Wasser auf Kalziumkarbid geleitet wird und bei welchem die Wasserzuführung durch zwei kommunizierende Kammern bewirkt wird, von denen die eine mit der Atmosphäre und die andere mit dem Gasbehälter in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass letztere einen viel kleineren Durchmesser besitzt als die mit der Atmosphäre in Verbindung stehende, zum Zwecke, in der mit dem Gasgenerator in Verbindung stehenden Kammer den Wasserspiegel in weitgehendster Weise zu beeinflussen und dadurch eine sichere Regelung der auf das Karbid zu leitenden Wassermenge zu erzielen.
AT18578D 1902-05-26 1902-05-26 Azetylenentwickler mit Regelung des Wasserzulaufes zum Karbid durch Schwankungen des Wasserspiegels. AT18578B (de)

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