DE89248C - - Google Patents

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DE89248C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0166Control of flow without auxiliary power the sensing element being a float or a ball placed outside the flow path to be controlled

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Apparat der in der Patentschrift Nr. 49020 beschriebenen Art zum Regeln des Zuflusses von flüssigen Körpern , wobei die Regelung mit Hülfe einer Glocke ausgeführt wird, die in Quecksilber oder eine andere Sperrflüssigkeit eintaucht, seitlich Löcher besitzt und je nach dem Druck des durchströmenden Gases sich hebt oder senkt.
Bei dem in der genannten Patentschrift beschriebenen Apparat wird der Zuflufs der Kohlenwasserstoffdämpfe von der Verdampfkammer nach der Mischkammer durch einen in Quecksilber getauchten, gelochten oder gegeschlitzten Gasometer geregelt. Der Gasometer wird durch den Druck des durch die Mischkammer und durch die Oeffnungen des Gasometers ziehenden Gases und auch durch den Druck der genannten Dämpfe gehoben. Wird die Verdampfkammer aufsergewöhnlich stark erwärmt, so wird der Gasometer durch den Druck der Dämpfe gehoben und hochgehalten, so dafs das Gas zu sehr angereichert wird.
Mit dem vorliegenden Apparat wird nicht der Zuflufs der Dämpfe von der Verdampfkammer, sondern der der Flüssigkeit nach derselben geregelt, wobei gleichfalls eine durchlochte Glocke in Anwendung kommt, die theilweise in Quecksilber in einer Kammer eintaucht, welche getrennt von dem Carburirapparat angeordnet ist. Das Anheben der Glocke geschieht nur durch den Druck des Gases, welches durch Oeffhungen oder Schlitze in der Glocke zieht, so dafs die Mischung der Kohlenwasserstoffdämpfe mit dem Gas erst dann stattfindet, wenn dasselbe die Glocke passirt hat, anstatt vorher. Der Druck der Dämpfe hat somit keinen Einflufs auf das Steigen oder Fallen der Glocke.
Mit der neuen Einrichtung wird erzielt, dafs die Menge eingeführten flüssigen Kohlenwasserstoffes im richtigen Verhältnifs zu der Menge Gas steht, welche durch den Carburirapparat zieht. Dieses Verhältnifs wird genau geregelt, so dafs das Gas durchweg gleichmäfsig carburirt oder angereichert wird, selbst wenn die verbrauchte Menge Gas grofsen Schwankungen unterworfen ist.
In der Zeichnung ist der Höhenschnitt einer Ausführungsform des neuen Apparates beispielsweise veranschaulicht.
Das Gehäuse A des Regulirungsapparates ist durch den hohlen Schwimmer oder die Glocke B in zwei Abtheilungen getheilt. Die Glocke B taucht in ein Quecksilberbad C ein und bildet mit diesem einen Flüssigkeitsverschlufs. Oberhalb der Glocke zweigt vom Gehäuse A ein Ablafsrohr E und unter der Glocke ein Zuleitungsrohr D für das Gas ab. Die Glocke B ist mit Schlitzen B1 oder mit einer Anzahl Durchlochungen versehen, welche derart vertheilt oder angeordnet sind, dafs sie vom Quecksilber vollständig verdeckt werden, wenn kein Gas den Apparat durchzieht. . Tritt Gas durch das Rohr D in den Apparat ein, so hebt es die Glocke B so hoch, dafs es durch die Schlitze oder Oeffnungen B1 durchtreten kann. Die gesammte Durchgangsöffnung der über der Quecksilberoberfläche frei werdenden Schlitze jB1 entspricht der Menge des durch
den Apparat ziehenden Gases, wobei je nach dem unter der Glocke herrschenden Druck sich die Glocke mehr oder weniger hebt und dementsprechend die Schlitze freigiebt, mithin auch dementsprechend mehr oder weniger Gas durchläfst. Das oberhalb der Glocke sich ansammelnde Gas verläfst den Apparat durch das Rohr E. Auf diese Weise wird bei jeder Durchgangsgeschwindigkeit eine gewisse Gleichgewichtslage erzielt, so lange die Menge der durchtretenden oder dem Apparat zuströmenden Gase innerhalb der Leistungsfähigkeit des Apparates liegt.
Die lothrechte Bewegung des Schwimmers oder der Glocke wird auf ein Ventil zum Regeln einer Flüssigkeit übertragen, z. B. zum Regeln des Zuflusses flüssigen Kohlenwasserstoffes nach einem Vergaser, wobei die Menge dieser Flüssigkeit in bestimmtem Verhältnifs zur Menge des den Apparat A bezw. den Carburirapparat durchziehenden Gases gebracht wird.
Dieses Regulirungsventil besteht aus einem kegelförmig gestalteten oder spitz zulaufenden Stift oder Stab F, welcher mit der Glocke B in fester Verbindung steht und in das Ende G1 des Rohres G hineinragt, durch welches flüssiger Kohlenwasserstoff eingelassen wird. Der Kohlenwasserstoff wird einem beliebigen Behälter entnommen und fliefst dem Rohr G durch sein Eigengewicht oder anderswie zu. Durch Anheben oder Senken des Stabes F wird der Zuflufs des Kohlenwasserstoffes geregelt. Das Gehäuse A besitzt unten ein Ablafsrohr H1 welches beispielsweise nach einem Vergaser führt.
Durch Heben oder Senken des Flüssigkeitsspiegels im Quecksilberverschlufs C kann die Höhe, bis auf welche der Stift F in das Rohrende G1 eindringen kann, geregelt werden, so dafs das Verhältnifs, in welchem die Kohlenwasserstoffmenge mit Bezug auf die Menge den Apparat passirenden Gases eintritt, genau bestimmbar ist. Es geschieht dies durch einen Verdränger oder Kolben J, welcher in einem kleinen Cylinder K verschiebbar angeordnet ist, der durch ein mittelst Hahns K1 verschliefsbares Rohr mit dem Quecksilberverschlufs C in Verbindung steht. Die gewünschte Regulirbarkeit kann auch in der Weise erzielt werden , dafs Vorkehrung getroffen wird, den Stab F mit Bezug auf die Glocke B verstellbar zu machen mit Hülfe einer geeigneten Stellschraube oder Gegenmutter oder sonstwie.
Der durch das Rohrende G1 in den Apparat eintretende Kohlenwasserstoff sammelt sich im unteren Theil des Gehäuses A an und fliefst durch das Rohr H ab nach dem Vergaser. Ein Theil H1 des Rohres H besteht aus Glas, um den Abflufs oder die Oberfläche oder Höhe des Kohlenwasserstoffes im Rohr beobachten zu können. Zu diesem Zweck können auch andere Einrichtungen vorgesehen werden.
Der oben beschriebene Apparat wird selbstthätig je nach der Menge entnommenen oder durchtretenden Gases geregelt, so dafs der Zuflufs des Kohlenwasserstoffes auf die Mengeneinheit Gas stets derselbe ist, unabhängig davon, ob der Gasverbrauch ein geringer oder grofser ist.
Die Regulirungsvorrichtung kann auch in Verbindung mit anderen Apparaten vortheilhafte Verwendung finden, bei welchen der Zuflufs eines flüssigen Körpers je nach dem Durchtritt eines anderen flüssigen oder gasförmigen Körpers durch den Apparat geregelt werden soll; z. B. kann bei der Herstellung von Kohlengas der Apparat zum Regeln des Wassereinlaufes in den Scrubber Verwendung finden oder zum Regeln des Oelzulaufes in Retorten bei der Herstellung von Oelgas.
Soll der Apparat bei einer Anlage zur Herstellung von Oelgas verwendet werden, so wird der Regulirbehälter A in das Rohr eingeschaltet, welches das permanente Gas von der Vorlage abführt, oder in das Steigerohr, welches das permanente Gas und die Dämpfe von der Retorte zur Vorlage leitet, wobei das Rohr G an den Oelbehä'lter anschliefst und das Rohr H an das Steigerohr kurz oberhalb der Retorte. Bei dieser Anordnung wird der Zuflufs des flüssigen Kohlenwasserstoffes in die Retorte ' durch die Menge des aus derselben abziehenden Gases geregelt.
Die beschriebenen Constructionen können im einzelnen Abänderungen erfahren, ohne dafs vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Regeln des Zuflusses einer Flüssigkeit mit Hülfe eines Gasstromes uqter Zuhülfenahme einer durchlochten oder geschlitzten, · theilweise in eine Sperrflüssigkeit eintauchenden Glocke, welche sich je nach dem Druck des sie durchströmenden Gases hebt oder senkt, gekennzeichnet durch ein an der Glocke befestigtes Ventil (F), welches den Zuflufs der Flüssigkeit aus einem Rohr (G) nach einer unter der Glocke befindlichen Kammer (A) regelt, welche durch ein Ablafsrohr (HH1) mit dem Apparat in Verbindung steht, in welchem die Flüssigkeit verbraucht werden soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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