AT57157B - Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas. - Google Patents
Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas.Info
- Publication number
- AT57157B AT57157B AT57157DA AT57157B AT 57157 B AT57157 B AT 57157B AT 57157D A AT57157D A AT 57157DA AT 57157 B AT57157 B AT 57157B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- lime
- milk
- electrolysis
- chlorine gas
- obtaining
- Prior art date
Links
- WQYVRQLZKVEZGA-UHFFFAOYSA-N hypochlorite Chemical compound Cl[O-] WQYVRQLZKVEZGA-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 8
- 238000005868 electrolysis reaction Methods 0.000 title claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 3
- KZBUYRJDOAKODT-UHFFFAOYSA-N Chlorine Chemical compound ClCl KZBUYRJDOAKODT-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims 2
- 239000000920 calcium hydroxide Substances 0.000 claims description 13
- 235000011116 calcium hydroxide Nutrition 0.000 claims description 13
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 claims description 3
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 claims description 3
- 239000004571 lime Substances 0.000 claims description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims description 2
- HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M Sodium hydroxide Chemical compound [OH-].[Na+] HEMHJVSKTPXQMS-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims 3
- FAPWRFPIFSIZLT-UHFFFAOYSA-M Sodium chloride Chemical compound [Na+].[Cl-] FAPWRFPIFSIZLT-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims 1
- 239000005708 Sodium hypochlorite Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims 1
- 235000002639 sodium chloride Nutrition 0.000 claims 1
- 239000011780 sodium chloride Substances 0.000 claims 1
- 235000011121 sodium hydroxide Nutrition 0.000 claims 1
- SUKJFIGYRHOWBL-UHFFFAOYSA-N sodium hypochlorite Chemical compound [Na+].Cl[O-] SUKJFIGYRHOWBL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N Chlorine atom Chemical compound [Cl] ZAMOUSCENKQFHK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052801 chlorine Inorganic materials 0.000 description 6
- 239000000460 chlorine Substances 0.000 description 6
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 238000000354 decomposition reaction Methods 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000571 coke Substances 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 229910052572 stoneware Inorganic materials 0.000 description 1
Landscapes
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
- Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Koks und dgl., wenig geeignet.
Wichtig für die vollständige Überführung des gasförmigen Chlors in sogenanntes aktives Chlor sowie für die gute Ausnutzung des Kalkes ist es ferner, dass die Kalkmilchteilchen stets in der Flüssigkeit gleichmässig verteilt erhalten werden. Um mechanische Rührwerke zu vermeiden, führt man die aus dem Turm abfliessende Flüssigkeit zweckmässig möglichst nahe dem Boden des Kalkbassins B in letzteres ein. Der Boden dieses Bassins kann auch konisch-, pyramiden- förmig-oder muldenförmig-vertieft ausgebildet werden, um die Mischwirkung zu verstärken.
Die Fig. 1, 2,3 und 4 zeigen einige Ausführungsbeispiele dieser vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 kommt das Chlor durch das Rohr C aus den Zersetzungszellen, und zwar kann man es eventuell zuerst in eine Chlorkammer J leiten, um die Rückwirkung sich möglicherweise noch bemerkbar machender Druckschwankungen auf die Zersetzungszellen völlig
EMI2.2
gleichzeitig Luft in den Mischraum. Das Chlor-Luft-Gemisch gelangt nun weiters aus dem Mischraum M durch das Zuführungsrohr Z in den Unterteil des Turmes S, passiert hierauf den Rost R und steigt dann durch die z. B. aus Steinzeugprismen bestehende Turmfüllung T aufwärts. Hiebei wird durch die niederrieselnde Kalkmilch das Chlor absorbiert. Die nicht absorbierten Gase werden aus dem Dom D durch das Rohr G vom Ventilator V angesaugt.
Um Druckschwankungen durch einen etwaigen unregelmässigen Gang des Ventilators V unschädlich zu machen, kann in das Gasabzugsrohr G noch ein Windkasten W eingeschaltet werden. Die zur Absorption dienende Kalkmilch befindet sich im Bassin B ; sie wird durch die Pumpe P angesaugt und durch das Steigrohr H in den auf bekannte Art ausgeführten Flüssigkeitsverteiler F gedrückt, von wo sie die Turmfüllung T auf bekannte Weise berieselt. Die Turmfüllung wird vom Roste R getragen. Die niederrieselnde Kalkmilch sammelt sich im Turmunterteil S an, woselbst sich auch das mitgerissene Gas aus der Flüssigkeit abscheidet.
Die nunmehr hypochlorithaltige Kalkmilch gelangt nun durch das Abflussrohr K von unten wieder in das Bassin B, worin die daselbst enthaltene Kalkmilch aufgewirbelt wird und von hier wiederholt sich der Kreislauf der Kalkmilch solange, bis letztere genügende Mengen von
Hypochlorit enthält. Sollte sich einmal das Rohr K mit Schlamm oder Sand verlegen, so steigt die Kalkmilch in ; S, um endlich durch Z nach M zu gelangen, von wo sie durch das siphonartig ausgebildete Ablaufrohr A in ein geeignetes Gefäss oder eventuell auch. wie in Fig. 3 angedeutet, direkt nach B zurückgelangt, ohne die Elektrolyse in den Zersetzungszellen zu stören. Enthält
EMI2.3
gebracht wird.
Fig. 2 zeigt einige Abänderungen in der Ausführung der beschriebenen Vorrichtung. Das
EMI2.4
noch ein schädlicher Unterdruck herrscht und damit das Chlor durch C ganz frei, genau in dem Masse, wie es entsteht. nach M gelangen kann.
Die Kalkmilchzirkulation ist hier in der Weise abgeändert, dass die Kalkmilch durch das Steigrohr//von der Seite in den Flüssigkeitsverteiler. F fliesst. Auf diese Weise wird vermieden,
EMI2.5
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
EMI3.3
Claims (1)
- EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Kalkschlamm verstopft werden kann.11. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Verteilers für die Kalkmilch, um die Kalkmilch von der Seite zu- zuführen, zum Zwecke, um ein Spritzen zu vermeiden.12. Verfahren zur Erzeugung von Natriumhypochloritlösung durch Elektrolyse von Kochsalz und Absorption des gebildeten ('hlorgases durch das erzeugte Ätznatron nach den Ansprühen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der verwendeten überschüssigen Kalkmilch die Elektrolysenprodukte der Apparatur direkt in dem Masse zuführt, wie sie sich bilden, und zwar unter ständiger Zirkulation der Hypochloritlösung zwischen dem Turm (T) und dem Vorratsbassin (B).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT57157T | 1911-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT57157B true AT57157B (de) | 1913-01-10 |
Family
ID=3578862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT57157D AT57157B (de) | 1911-11-25 | 1911-11-25 | Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT57157B (de) |
-
1911
- 1911-11-25 AT AT57157D patent/AT57157B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT57157B (de) | Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas. | |
| DE498225C (de) | Verfahren zum Herstellen von Gasen | |
| DE435841C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befeuchten des Windes von Generatoren | |
| CH658044A5 (de) | Verfahren zur beseitigung bzw. verhinderung von verstopfungen in tiefenbelueftern bei der wasseraufbereitung und abwasserbehandlung unter betriebsbedingungen. | |
| Wilson et al. | A text-book on trade waste waters: their nature and disposal | |
| DE321660C (de) | ||
| DE706304C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Gasen, insbesondere von Wassergas, und Gaserzeuger zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE1667745A1 (de) | Schwefeldioxyd-Wiedergewinnungsverfahren | |
| DE2901331A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur reinigung von fluessigkeiten und abgasen | |
| DE1070C (de) | Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten | |
| DE89248C (de) | ||
| AT31769B (de) | Filtervorrichtung für Staubsaugapparate. | |
| AT61363B (de) | Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak bei der Herstellung von Brenngas in einem mit mehreren Zonen versehenen Generator. | |
| AT114275B (de) | Verfahren zur Entgasung und Verkokung stickstoffhaltiger Brennstoffe, vorzugsweise Torf. | |
| DE91502C (de) | ||
| CH191858A (de) | Abwasserreinigungsverfahren. | |
| DE571386C (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von Kohlensaeure aus kohlensaeurehaltigen Gasgemischen | |
| US165837A (en) | Improvement in apparatus for hydrating gases | |
| US2858192A (en) | Method of producing sulphite acid | |
| AT74646B (de) | Gaserzeuger. | |
| AT41384B (de) | Einrichtung für Wasserreiniger zur selbsttätigen Regelung des Fällmittelzuflusses. | |
| DE335305C (de) | Vorrichtung fuer die Salzgewinnung, insbesondere des Ammoniumsulfats, aus ammoniakhaltigen Gasen oder Daempfen mittels Glockenapparates | |
| AT18097B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung von Ammoniak aus städtischen Abwässern. | |
| DE321342C (de) | Azetylenentwickler zur Erzeugung von geloestem Azetylen | |
| AT9149B (de) | Sterilisierfilter. |