AT57157B - Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Hypochloritlösungen aus dem durch Elektrolyse gewonnenen Chlorgas.

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AT57157B
AT57157B AT57157DA AT57157B AT 57157 B AT57157 B AT 57157B AT 57157D A AT57157D A AT 57157DA AT 57157 B AT57157 B AT 57157B
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Jean Dr Billiter
Josef Nuszbaum
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Jean Dr Billiter
Josef Nuszbaum
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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 Koks und dgl., wenig geeignet. 



   Wichtig für die vollständige Überführung des gasförmigen Chlors in   sogenanntes   aktives Chlor sowie für die gute Ausnutzung des Kalkes ist es ferner, dass die Kalkmilchteilchen stets in der Flüssigkeit   gleichmässig   verteilt erhalten werden. Um mechanische Rührwerke zu vermeiden, führt man die aus dem Turm   abfliessende   Flüssigkeit zweckmässig möglichst nahe dem Boden des Kalkbassins B in letzteres ein. Der Boden dieses Bassins kann auch konisch-, pyramiden-   förmig-oder muldenförmig-vertieft   ausgebildet werden, um die Mischwirkung zu verstärken. 



  Die Fig. 1, 2,3 und 4 zeigen einige Ausführungsbeispiele dieser vorliegenden Erfindung. 



   In Fig. 1 kommt das Chlor durch das Rohr C aus den Zersetzungszellen, und zwar kann man es eventuell zuerst in eine Chlorkammer J leiten, um die Rückwirkung sich möglicherweise noch bemerkbar machender Druckschwankungen auf die Zersetzungszellen völlig 
 EMI2.2 
 gleichzeitig Luft in den Mischraum. Das Chlor-Luft-Gemisch gelangt nun weiters aus dem Mischraum   M   durch das Zuführungsrohr Z in den Unterteil des Turmes S, passiert hierauf den Rost R und steigt dann durch die z. B. aus Steinzeugprismen bestehende Turmfüllung T aufwärts. Hiebei wird durch die niederrieselnde Kalkmilch das Chlor absorbiert. Die nicht absorbierten Gase werden aus dem Dom D durch das Rohr G vom Ventilator V angesaugt.

   Um Druckschwankungen durch einen etwaigen   unregelmässigen   Gang des Ventilators V   unschädlich zu machen,   kann in das   Gasabzugsrohr G   noch ein Windkasten W eingeschaltet werden. Die zur Absorption dienende Kalkmilch befindet sich im Bassin B ; sie wird durch die Pumpe P angesaugt und durch das Steigrohr H in den auf bekannte Art ausgeführten Flüssigkeitsverteiler F gedrückt, von wo sie die Turmfüllung T auf bekannte Weise berieselt. Die Turmfüllung wird vom Roste R getragen. Die niederrieselnde Kalkmilch sammelt sich im Turmunterteil S an, woselbst sich auch das mitgerissene Gas aus der Flüssigkeit abscheidet.

   Die nunmehr hypochlorithaltige Kalkmilch gelangt nun durch das Abflussrohr K von unten wieder in das Bassin B, worin die daselbst enthaltene   Kalkmilch   aufgewirbelt wird und von hier wiederholt sich der Kreislauf der Kalkmilch solange, bis letztere genügende Mengen von
Hypochlorit enthält. Sollte sich einmal das Rohr   K   mit Schlamm oder Sand verlegen, so steigt die   Kalkmilch     in ; S, um endlich durch   Z nach M zu gelangen, von wo sie durch das siphonartig ausgebildete Ablaufrohr A in   ein geeignetes Gefäss   oder eventuell auch. wie in Fig. 3 angedeutet, direkt nach B zurückgelangt, ohne die Elektrolyse in den Zersetzungszellen zu stören. Enthält 
 EMI2.3 
 gebracht wird. 



     Fig. 2 zeigt einige Abänderungen   in der Ausführung der beschriebenen Vorrichtung. Das 
 EMI2.4 
 noch ein schädlicher Unterdruck herrscht und damit das Chlor durch C ganz frei, genau in dem Masse, wie es entsteht. nach M gelangen kann. 



   Die Kalkmilchzirkulation ist hier in der Weise abgeändert, dass die Kalkmilch durch das   Steigrohr//von   der Seite in den Flüssigkeitsverteiler. F fliesst. Auf diese Weise wird vermieden, 
 EMI2.5 
 

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 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Kalkschlamm verstopft werden kann.
    11. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Verteilers für die Kalkmilch, um die Kalkmilch von der Seite zu- zuführen, zum Zwecke, um ein Spritzen zu vermeiden.
    12. Verfahren zur Erzeugung von Natriumhypochloritlösung durch Elektrolyse von Kochsalz und Absorption des gebildeten ('hlorgases durch das erzeugte Ätznatron nach den Ansprühen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der verwendeten überschüssigen Kalkmilch die Elektrolysenprodukte der Apparatur direkt in dem Masse zuführt, wie sie sich bilden, und zwar unter ständiger Zirkulation der Hypochloritlösung zwischen dem Turm (T) und dem Vorratsbassin (B).
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