DE1070C - Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten - Google Patents

Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten

Info

Publication number
DE1070C
DE1070C DE000000001070DA DE1070DA DE1070C DE 1070 C DE1070 C DE 1070C DE 000000001070D A DE000000001070D A DE 000000001070DA DE 1070D A DE1070D A DE 1070DA DE 1070 C DE1070 C DE 1070C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
retort
water
tar
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE000000001070DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Attken
Original Assignee
H Attken
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1070C publication Critical patent/DE1070C/de
Application filed by H Attken filed Critical H Attken
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

1877.
Klasse 26. Cf - A
HENRY AITKEN in FALKIRK und WILLIAM YOUNG in CLIPPENS (England).
Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und den hierbei zur Verwendung kommenden
Apparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1877 ab. Längste Dauer: 13. März 1891.
Diese Verbesserungen in der Gasfabrikation beziehen sich hauptsächlich auf die beiden folgenden Punkte:
ι. Eine vollständigere und vollkommenere Verwendung der flüchtigen Kohlenwasserstoffe, welche bei der Vergasung von Kohlen, Schiefer, kohlenwasserstoffreichen Oelen, Harz oder anderen bituminösen Stoffen gebildet werden und meistens in dem Theer zurückbleiben.
2. Die ökonomische Verwendung des festen Kohlenstoffes, der in den der Vergasung unterworfenen bituminösen Mineralien enthalten und darin mit grofsen ' Quantitäten erdiger Bestandtheile gemischt ist, sowie die Entfernung und Nutzbarmachung des in und am Umfang der Gasretorte angesetzten Graphits.
Die oben genannten Zwecke sind im wesentlichen das Ziel, welches bei dem, unter dem Namen »Carburirung« bekannten Verfahren in der Gasfabrikation erreicht werden soll. Die Schwierigkeiten, welche sich in der Praxis bisher dagegen erheben, durch Carburation des Wasserstoffgases ein gleichartig zusammengesetztes Gas zu fabriciren, lagen meistens in dem Mangel an Mitteln, den Zuflufs des Wasserstoffgases oder anderer Gase, welche sich mit dem in den bituminösen Körpern enthaltenen Kohlenwasserstoffen bei deren Destillation beladen sollten, zu reguliren. Bei allen bisher zu oben genanntem Zweck angewendeten Apparaten wurde entweder das Wassergas, durch die der Destillation in einer Retorte unterworfenen, glühenden, bituminösen Materialien geleitet, oder mit dem rohen, aus den bituminösen Stoffen erzeugten heifsen Gase in dem Maafse, als sich dies entwickelte, gemischt. Dabei wurde so nahe als möglich das richtige Verhältnifs der Zusammenmischung mit den Kohlenwasserstoffgasen erstrebt; denn wenn das Wassergas in zu grofser Quantität beigemischt war, wurde die Leuchtkraft des erzielten Gases verringert. Im anderen Falle, wenn dem Wassergas zu viele Kohlenwasserstoffe beigemischt werden, so ist: ersteres nicht im Stande, diese letzteren vollständig zu assimiliren, welche, sich alsdann als Theer in den Vorlagen und Röhren absetzen.
Da bei einer der Destillation unterworfenen Charge von Steinkohlen die Entwickelung von Kohlenwasserstoffen am Anfang der Destillation reichlich vor sich geht, bis sie gegen das Ende allmälig auf Null reducirt wird, so wird man leicht einsehen, wie schwer es ist, dabei den Zuflufs des Wassergases in dem geeigneten Verhältnifs zu reguliren.
Durch gegenwärtige Erfindung werden obige Mängel überwunden, oder doch sehr verringert und der Carburationsprocefs durch nachstehend beschriebene Mittel zu einem der werthvollsten gemacht.
Beschreibung der Zeichnungen.
Fig. ι ist ein Schnitt und theilweiser Aufrifs eines Apparates für die Erzeugung von Wassergas (Wasserstoff- und Kohlenoxydgas) oder anderem Gas von geringer Leuchtkraft in einem Satz Retorten, welches nachher einen zweiten Satz Retorten pässirt, worin bituminöse Materialien der Destillation unterworfen werden. Das erzeugte Mischgas gelangt alsdann in einen Apparat zur fractionirten Condensation. Die Retorten 1 und 2 für die Production von Wassergas oder anderem schwachleuchtenden Gas sind vertical und werden durch eine Ofenfeuerung an der Seite (welche in der Zeichnung nicht zu sehen ist) erhitzt. Die für die Zersetzung des Wassers nöthige Kohle wird durch den Trichter 4 gefüllt; alsdann wird das Ventil 5 geöffnet, indem auf den Hebel 6 gedrückt wird. Dadurch fallen die Koks oder anderen Kohlenarten in die Retorte.
Die Retorte ι wird auf einer sehr hohen Temperatur gehalten und es wird ein regelmäfsiger Dampfstrom in dieselbe mittelst des Ventils 7 eingelassen, welches denselben dem Hauptdampf-■rohr 8 und dem Kessel 9 entnimmt. An dem Hauptdampfrohr ist ein Regulirventil 10 angebracht, welches durch den Hebel 11 bewegt wird und in Verbindung mit einem- kleinen Regulir - Gasbehälter 12 steht, welcher durch den Druck des Gases, das durch das Rohr 13 einströmt, auf- und abbewegt wird und dadurch die Zuführung des Dampfes, welcher für die Er-
zeugung der nöthigen Quantität Wassergas erforderlich ist, regulirt. Der horizontale Theil 2 der Retorte ist mit Koks oder feuerfesten Ziegeln gefüllt, welche den Zweck haben, den Dampf zu überhitzen, ehe er im anderen Theile zersetzt wird. Der Wassertrog 14, in welchen der Fufs der Retorte eintaucht, schliefst diese ab, und erlaubt zu gleicher Zeit, die von den Kohlen kommende Asche zu entfernen.' Der Dampf steigt, nachdem er in dem horizontalen Theile 2 überhitzt wurde, durch die Kokssäule oder die bituminöse Kohle in der stehenden Retorte 1 aufwärts, wo er in Wassergas zersetzt wird und durch das Auslafsrohr 15 ausströmt, die Hydraulik 16, den Condensator 17 passirt, worin alles noch unzersetzte Wasser condensirt und durch Rohr 18 entfernt wird.
Sollte die Kohle, welche zur Zersetzung des Wasserdampfes angewendet wird, Schwefel enthalten, so kann das Gas auch von den darin enthaltenen Schwefelverbindungen gereinigt werden, und nachdem dies geschehen, geht es durch den Gasmesser ig behufs der Messung, und dann durch das Hauptrohr 20 nach der Retorte 27, welche die bituminösen Materialien enthält.
Die Retorte 27 kann von der gewöhnlichen horizontalen Construction. sein. Das Wassergas oder anderes schwachleuchtendes Gas wird durch die Röhren 21 und 26 und Ventil 22 eingeführt, welche von dem Hauptrohr 20 abzweigen. Um den Zuflufs des Wassergases automatisch zu reguliren, wird der in Fig. 2 abgebildete Apparat angevrendet. Derselbe ist so construirt, dafs der Druck des Gases in der beladenen Retorte den kleinen Gasbehälter 23 hebt, welcher das Ventil 24 auf dem Ende des Rohres 26 in Thätigkeit setzt und dadurch dem Wassergas, welches unter weit gröfserem Druck erzeugt oder erhalten wird, erlaubt, durch die Röhren 26 in die Retorte 27 zu gelangen. Diese Retorte wollen wir für die Folge »Carburationsretorte« nennen. Sobald in dieser Retorte der Druck des Gases kleiner wird, sinkt die Glocke des Gasbehälters 23 und schliefst dadurch den Zuflufs des Wassergases aus 20 ab.
Die Mischung von Wassergas und kohlenwasserstoffreichem Gas geht durch das Standrohr 28 zur Haupthydraulik 29 und von da durch das Rohr 30 zu dem Scheider oder Condensator A, \velcher verschiedene Formen haben kann. Die in Fig. 1 abgebildete besteht aus einem Thurm oder einer Kammer mit Scheidewänden 31, in Abständen untereinander gruppirt, welche so arrangirt sind, dafs die Gase während ihrer Passage zwischen den Diaphragmen veranlafst werden, hin- und herzugehen, abwechselnd von den Seiten nach der Mitte, da die Oeffnungen, durch welche das Gas passirt, an den Seiten oder der Mitte des Apparates sich befinden. In den Centralöffnungen der an den Ständern befestigten Scheidewände hängen aus Draht geflochtene Röhren 32, welche in die mit dem Theer gefüllten untenstehenden Teller ein- Jp
tauchen. Statt dieser Drahtschläuche können auch Drahtnetze oder aus porösem Material gefertigte Röhren angewendet werden. Zwei der Diaphragmen 31a und der Boden 31 des Thurmes haben doppelte Böden (s. Fig. 1, auch mehrere Diaphragmen können so construirt sein), zwischen welche Dampf eingeführt wird durch das Rohr 33, das mit dem Dampfkessel q in Verbindung steht. Das Condensationswasser darin wird durch Rohr 34 und Ventil 35 daraus entfernt.
Das mit Kohlenwasserstoffen gemischte Wassergas oder das nicht leuchtende Gas mit dem mitgerissenen' rohen Theer tritt in den Apparat durch das Rohr 30 ein, streicht unter der untersten Scheidewand 31a und über den erhitzten Theer über den Boden des Apparates so, dafs es mit grofsen Massen der aus dem Theer sich entwickelnden leichten Kohlenwasserstoffgase in Berührung kommt, infolge dessen die schweren theerigen Theile sich absetzen.
Dann streichen die Gase über das erste Diaphragma 31a und durch das Drahtnetzrohr 32, welches von der Oeffnung des zweiten Tellers 31 herabhängt, wodurch eine fernere mechanische Reinigung des Gases vom Theer und gleichzeitig eine Aufnahme von flüchtigen Kohlenwasserstoffen aus dem erhitzten Theer stattfindet, und so fort durch alle Abtheilungen; der in den folgenden Diaphragmen enthaltene Theer wird» immer kalter. Das aufsteigende Gas setzt, indem es sich allmälig mehr und mehr abkühlt, die schweren Kohlenwasserstoffe ab, empfängt dafür leichtere. Wenn es dann durch 36 nach dem Scrubber geht, hat es alle seine Theertheile und schweren Kohlenwasserstoffe abgesetzt und enthält nur noch Kohlenwasserstoffe, welche ganz vollständig im Gase diffundirt sind, so dafs die meisten dauernd darin suspendirt bleiben und nur ein geringer Theil derselben aus dem Scrubber entfernt werden mufs. Dieser geht durch das Rohr 37 zurück und dient wieder zur Carburation von frischem Gas. Während das Gas seiner theerigen Theile beraubt und mit flüchtigen Dämpfen bereichert wird, fliefsen der abgesetzte Theer und die schweren Kohlenwasserstoffe von Teller zu Teller abwärts und geben noch flüchtige Kohlenwasserstofftheilchen an den entgegenkommenden aufsteigenden Gasstrom ab, bis sie endlich den Boden des Thurmes erreichen und gänzlich, oder soweit es praktisch möglich ist, von flüchtigen Kohlenwasserstoffen befreit sind und durch das Rohr 38 nach dem Theerbehälter abfliefsen.
Fig. 3 ist ein Aufrifs und zeigt, wie der Procefs durch die ' nacheinanderfolgende Darstellung von sehr kohlenwasserstoffreichem Gas (Bitumengas der Kürze wegen für die Folge genannt) und Wassergas in derselben horizontalen Retorte geleitet werden kann.
Wenn das Bitumengas aus Kohle, Schiefer oder ähnlichen festen Materialien, womit die Retorte vorher beladen wird, dargestellt wird, und die Vergasung derselben ist beendet oder nahezu beendet, so geht das Gas durch das
Standrohr 28 nach der Hydraulik 29 und durch Rohr 30 nach dem Condensator A, welcher durch Dampfrohr 33 aus Kessel 9 mittelst Dampf erhitzt ist, und wird dort der oben beschriebenen Behandlung unterworfen; nur setzt in diesem Falle das Bitumengas in dem condensirten Theer Kohlenwasserstoffe ab, welche durch ein armes Gas aufgenommen werden können. Das arme oder Wassergas wird erzeugt, wenn man das Ventil 7 öffnet, welches mittelst Rohr 8 mit dem Dampfkessel communicirt (derselbe wird durch abgehende Hitze des Feuerkanals 39 erhitzt). Der Dampf tritt in die Retorte 27, kommt in Berührung mit der glühenden Kohle (auch Graphit), die am Umfang der Retorte abgelagert ist und mit den zurückbleibenden Koks, und wird dadurch zersetzt in Wasserstoff und Kohlenoxydgas, welche wieder durch Rohr 30 nach dem Analysator A gelangen, wo sie in Berührung mit dem heifsen Theer kommen und die von dem Bitumengas in dem Theer abgesetzten flüchtigen Kohlenwasserstoffe aufnehmen. Der abgelagerte Graphit wird auf diese Art aus der Retorte entfernt und ausgenützt, und die Retorte bleibt somit rein und in gutem Zustande.
Wenn das Leuchtgas aus Steinöl oder vorher geschmolzenem fetten Bitumen, als Harz, Asphalt etc. gewonnen wird, so wird der Procefs etwas abgeändert. Die Retorte wird mit Koks, Ziegelbrocken, kleinem Eisen oder anderen grofse Oberfläche bietenden Körpern beladen und das Mineralöl oder die geschmolzene bituminöse Flüssigkeit in die Retorte eingelassen; dies geschieht durch Oeffhen des Ventils 40 an Rohr 41, das von dem Reservoir 42 kommt. Das OeI wird bei dem Eintritt in die Retorten sofort verdampft und auf seinem Wege durch oder zwischen den hoch erhitzten festen Körpern zersetzt und in rohes Leuchtgas umgewandelt, während gleichzeitig Graphit an der Oberfläche der hoch erhitzten Materialien und an der Oberfläche der Retorte abgesetzt wird.
Das Oelgas geht nun nach dem Analysator A, wo der condensirbare Theil abgeschieden wird. In Zwischenräumen wird die Zuführung von OeI unterbrochen und Dampf zugeführt vom Kessel 9. Dieser Dampf wird zersetzt durch die Kohle und den abgesetzten Graphit, und das gebildete Gas geht durch den Analysator und wird darin in der beschriebenen Weise carburirt. Beide Gase, das Oelgas und das carburirte Wassergas, werden nachher in dem Gasbehälter gemischt.
Statt Dampf kann auch Wasser in dünnem Strahl, in die Retorte kufen, aber Dampf in der beschriebenen Weise einzuleiten, ist vorzuziehen.
Fig. 4 ist ein Aufrifs einer Anordnung, worin gleichzeitig in einer Retorte Wassergas und Bitumengas hergestellt werden, wobei der Procefs aber so modificirt werden kann, dafs beide Gase nacheinander dargestellt werden.
Dies System ist mehr bestimmt für die Vergasung von bituminösem Schiefer oder Mineralien, die sehr viel Asche enthalten, aber doch ein Gas von beträchtlicher Leuchtkraft geben (Bogheadkohle); die Retorte ist ähnlich, wie die in Fig ι beschriebenen und hat einen verticalen Theil ι und einen horizontalen 2.
Ersterer ist ganz mit Koks gefüllt und der letztere ungefähr zu %. Die bituminöse Schieferkohle wird durch den Trichter und Ventil 5 in den oberen leer gebliebenen Theil der Retorte gebracht, wo sie destillirt wird und rohes Leuchtgas liefert. Gleichzeitig wird Dampf in die horizontale Retorte eingeleitet (Ventil 7 am Rohr 8, letzteres mit dem Dampfkessel 9 in Verbindung). Der Dampf wird auf seinem Wege durch die hoch erhitzten Koks zersetzt, das gebildete Wassergas mischt und verbindet sich mit dem aus der bituminösen Kohle erzeugten Bitumengas. Das Mischgas geht durch das Auslafsrohr 15 nach der Hydraulik 16 und dann durch Rohr 30 nach dem Analysator, wo es dem schon beschriebenen Verfahren unterworfen wird.
Sobald die erste Charge Schieferkohle aufgearbeitet ist, wird etwas von der Asche aus dem Wassertrog 14, worin die Retorte eintaucht, und eine frische Charge Schieferkohle durch den Trichter 3 aufgegeben. Die Koks von dem ausdestillirten Schiefer oder bituminösen Material liefern nun den Kohlenstoff für die Zersetzung des Wassers in Wasserstoff und Kohlenoxydgas und so werden die sonst werthlosen Koks von Schieferkohle oder anderen bituminösen Materialien ökonomisch verwerthet.
Diese letzte Anordnung kann auch ganz gut bei der Fabrikation von Gas aus Harz oder Mineralöl angewendet werden, indem man das OeI oder das geschmolzene Harz in einem Strom in die stehende Retorte herabfliefsen und Wassergas aufsteigen und sich mit dem Oelgas mischen läfst. Der abgeschiedene Graphit aus dem OeI dient dann mit ■ anderen zu diesem Zwecke eingefüllten Koks zur Wasserzersetzung.
Oder der Procefs wird intermittirend geleitet, indem der Dampfstrom mittelst Ventil 7 abgesperrt wird und OeI durch Ventil 40 aus dem Oelreservoir 42 eingelassen wird. Das OeI verdampft bei seinem Eintritt in die horizontale Retorte 2 und zersetzt sich, indem es durch die stark erhitzten Koks aufsteigt.
Sobald die Zwischenräume zwischen den glühenden festen Materialien so weit sich schliefsen, dafs sie den Durchpafs verhindern, wird der Oelzuflufs unterbrochen und der Dampfhahn geöffnet. Der Dampf zersetzt sich mit dem abgelagerten Graphit und den Koks, und nun macht das Gas den Weg nach dem Analysator A, wie beschrieben.
Fig. 5 zeigt einen Aufrifs eines Systems, wobei in besonderen Retorten das Bitumengas und das nicht leuchtende Gas erzeugt werden und in einem gemeinsamen Condensator gleichzeitig und getrennt der Behandlung unterworfen werden.
Die Wassergas- und die Bitumenretorten und der Condensator sind ähnlich den s in 'Fig. 1 beschriebenen Constructionen und gleiche Zahlen bedeuten gleiche Theile. Die Gase wer-
den auch in ähnlicher Weise erzeugt, doch anstatt die verschiedenen Gase in der Bitumengas-Retorte zu verbinden, werden sie getrennt gehalten und in zwei getrennten Strömen in den Analysator geführt.
Das rohe Bitumengas und die Theere (Fig. 5) strömen durch Rohr 30 zwischen dem vierten und fünften Diaphragma vom Boden des Condensators ein, während gleichzeitig das Wassergas durch Rohr 20 an oder nahe an dem Boden einmündet. Beide Gase gehen aufwärts, wo sie abgelassen werden.
Das Bitumengas, wenn es durch die Hydraulik 29 und das Rohr 30 kommt, ist heifs und seine Temperatur wird noch erhöht durch die Hitze des Wassergases, welches von unten her in die Höhe steigt. Die gemischten Gase werden in der früheren Weise in dem Condensator der gegenseitigen Wirkung aufeinander unterworfen, indem sie den nachge\viesenen Weg zwischen den Scheidewänden von aufsen nach innen nur umgekehrt und durch die Drahtnetzröhren machen.
Gleichzeitig fiiefsen die von dem Gas abgesetzten Theere und schweren Dämpfe von Teller zu Teller abwärts, bis sie endlich in den Trog 31a im unteren Theil des Thurmes herabtropfen, worin sie durch den Dampf (wie früher beschrieben) erhitzt werden. In diesem Falle steigen die Dämpfe des erhitzten Theeres aufwärts und begegnen dem Strom des Wassergases oder sonst eines leuchtarmen Gases und jede Spur von Kohlenwasserstoffgasen, welche hinreichend flüchtig sind, wird vom Gas aufgenommen und der Theer geht so vollständig als möglich ausgenutzt in die Theerreservoirs. Fig. 6 zeigt ein System von doppelköpfigen oder an beiden Enden offenen Retorten, bei welchen der Vergasungsprocefs im Einklang mit den Principien der gegenwärtigen Erfindung in verschiedener Weise geführt werden kann.
Bei einer Methode werden die Retorten 27 und 27a zur Hälfte mit Koks beladen. Das Hydraulikventil 29a in der Röhre 28, welches von dem Ende der mit Koks gefüllten Retorte kommt, wird gehoben und geschlossen und das Ventil 16a der Röhre, welche von dem mit Bitumen geladenen Theil der Retorte kommt, wird niedergelassen und geöffnet. Gleichzeitig wirkt das Niederlassen des Ventils 16a auf eine Stange 43, welche nach einem Ventil 44 reicht, das Dampf vom Kessel 9 durch die Röhre 45 und Rohr 28 in den mit Koks gefüllten Retortenkopf leitet. Der Dampf wird darin zersetzt, das Wassergas passirt dann durch das im anderen Ende destillirende Bitumen und das gemischte Gas geht durch Rohr 28a nach der Hydraulik 16 und von da durch das Rohr 20 nach dem Analysator, worin der oft beschriebene Vorgang sich wiederholt. Sobald die erste Charge Bitumen (worunter der Kürze wegen alle zur Vergasung sich eignenden festen Materialien gemeint sind) vergast ist, wird Ventil 16a geschlossen und die Koks aus dem Theil, der vorher zur
0 99
W'assergasdarstellung diente, nach dem anderen Theil geschoben und durch eine Charge Gaskohlen ersetzt. Ventil 29a wird nun herabgelassen, öffnet Ventil 46 und läfst Dampf aus dem Kessel 9 einströmen nach dem Theil, der jetzt die Koks von der vergasten früheren Ladung enthält. Der Dampf wird darin in Wassergas verwandelt, welches auf seinem Wege durch die frischen' in 27a vergasenden Kohlen geht, das Rohr 28, die Hydraulik 29 und das Rohr 20 passirt und in den Analysator einströmt. Dieser Procefs wird abwechselnd wiederholt, indem immer die vergasten Koks von einem Ende der Retorte nach dem anderen geschoben werden und stets durch eine an ihren Platz gebrachte Ladung frischer Gaskohlen ersetzt werden. Anstatt das Wassergas in einem Ende der Retorte zu machen, können auch Rinde, Sägemehl, Torf etc. verwendet werden, welche eine grofse Quantität leuchtarmes Gas liefern, und dies Gas kann das reiche kohlenwasserstofFhaltige Gas aufnehmen. Die gleichzeitig aufgegebenen Gaskohlen entwickeln reiches Gas und dieses geht mit dem armen durch das gemeinschaftliche Rohr.
Eine andere Methode, das Verfahren zu leiten, ist dem schon beschriebenen ähnlich; sie wird durch Fig. 4 verdeutlicht.
Die Stange 47 an dem Hebel 48 des Hydraiilikventils 29a wird von dem Dampfventil 46 getrennt. Die ganze Retorte wird nun mit Gaskohle beladen und das rohe reiche Gas geht durch die Röhren 28 und 30 nach dem Analysator.
Wenn die Gaskohle vergast ist, wird das Ventil 29a gehoben und geschlossen und das Ventil 16a wird niedergelassen und geöffnet. Gleichzeitig wird das Dampfventil 44 geöffnet durch die Hebel und Stange 43 und 50, und es wird Dampf eingelassen durch das Rohr 45. Dieser kommt in Berührung mit den hoch erhitzten Koks, zersetzt sich und strömt dann durch Rohr 20 in den Analysator. Man verfährt so, dafs ungefähr die Hälfte der Retorten reiches Gas entwickelt, die andere Hälfte Wassergas erzeugt, und dafs beide Gase in der Fig. 5 beschriebenen Weise miteinander in Verbindung gebracht werden.
Bei der dritten Methode der Fabrikation (s. Fig. 6) kann das Bitumengas durch Rohr 30 in einen gewöhnlichen Condensator 51 geführt werden. Der condensirte Theer fliefst durch das Heberrohr 52 in die Theercisterne 53 und wird von da durch Pumpe 56 und Rohr 54 auf das obere Ende des Thurmes A gehoben. Das Wassergas strömt gleichzeitig in diesen durch Rohr 20 ein und absorbirt die überschüssigen Dämpfe des oben eingepumpten Theers; beide Gase können getrennt gehalten werden, oder, \vie in Zeichnung Fig. 6, gemeinschaftlich durch Rohr 36 nach dem Scrubber und Reiniger gehen.
Die Zeichnung Fig. 7 stellt eine Vorrichtung dar, welche in vielen. Fällen vortheil-
haft sein kann, wo es wünschenswerth ist, den Theer zur Hälfte oder ganz zu pechartiger Consistenz zu bringen und wo es auf eine sehr hohe Leuchtkraft des gewonnenen Gases nicht so sehr ankommt. Die Retorte besteht ans drei in Verbindung stehenden Armen i, 2, 3, der Theil 1 wird mit Koks aus Kohlenschiefer gefüllt erhalten, Arm 2 ist mit denselben Koks oder mit Anthracit, Ziegel, Brockeneisen gefüllt, d. h. mit Materialien, welche im Stande sind, _ hohe Hitze auszuhalten und eine grofse Oberfläche zu bieten; der obere Theil 3 wird durch Trichter und Ventil 4 mit frischen Schieferkohlen (oder ähnlichem Gasmaterial) gefüllt, wovon das rohe, reiche Gas niederwärts durch 2 streicht. Gleichzeitig strömt Dampf am Bodenstück 1 ein (s. Ventil 5, Rohr 6, Kessel 7). Dieser Dampf zersetzt sich aufwärts und seitwärts durch 2 gehend mit den glühenden Koks. Beide Gase (Wassergas und Bitumengas) werden gemischt in Arm 2 und die noch unzersetzten Kohlenwasserstoffe erleiden eine weitere Zersetzung in Gegenwart des Wassergases, indem sie in Berührung kommen mit den erhitzten, festen Materialien, durch welche sie streichen müssen. Sobald die erste Charge vergast ist, wird etwas Asche am Trog 8 ausgezogen, wodurch im oberen Theil der Retorte Platz für eine frische Charge entsteht. Der Procefs wird beständig wiederholt.
Das Gas geht durch 9, 10, 11 nach dem Condensator 12, welcher aus einer horizontalen, durch Scheidewände in Abtheilungen (13) getheilten Kammer besteht, worin das Gas und der Theer im Zickzack sich bewegen, das Gas dem Theer entgegengehend. Unter der Kammer 12 ist eine Feuerung 14 angebracht, durch welche die Gase und der Theer auf die nöthige Temperatur gebracht werden können, entsprechend dem gewünschten Grad der Qualität. Je härter man den Theerrückstand wünscht, desto höher ist die Temperatur zu halten.
Die Gase gelangen in diesen Apparat durch das Rohr 11 und erliegen ganz ähnlichen Wirkungen, wie in den früher schon beschriebenen stehenden Thürmen (s. Fig. 5 und 6).
Indem die Gase von Abtheilung zu Abtheilung streichen, setzen sie schwere Dämpfe und Theer ab und nehmen leichter flüchtige Kohlenwasserstoffe auf, bis sie beim Verlassen des Apparats 12 durch Rohr 14a fast ganz frei von Theer sind, und nur Dämpfe von den flüchtigsten Kohlenwasserstoffen enthalten.
Um das Gas fähig zu machen, diese verhältnifsmäfsig schweren Kohlenwasserstoffdämpfe zurückzuhalten, passirt dasselbe, mehr oder weniger heifs von dem Analysator kommend, einen Kühler oder Condensator 15, oder wenn die Temperatur sehr heifs, einen zweiten verticalen Condensator, um die Temperatur zu erniedrigen. Die condensirten Stoffe, als Ammoniakflüssigkeit und Kohlenwasserstoffe fliefsen ab, erstere in den Ammoniaktank, den Scrubber zu speisen (durch den Hahn 16); letztere können immer wieder
in den horizontalen Condensator 12 zurückgebracht werden oder als schwere Theernaphta Verwendung finden. Der abgeschiedene Theer wird von Zeit zu Zeit durch Halm 18 in eine Sandform abgelassen, worin er abkühlt. Der Theer wird durch Rohr 19 aus der Haupthydraulik 10 in die Kammer 12 eingelassen.
Bei der Ausführung dieser Erfindung nach irgend einem der hier beschriebenen Processe oder ähnlichem Verfahren mufs die Quantität Wassergas, welches einem reichen Bitumengas zugesetzt werden mufs, um ein Gas von gewünschter Leuchtkraft zu erhalten, für jedes Material durch Versuche bestimmt werden, indem eine gegebene Menge Material vergast wird, und so viel Wassergas zugeführt wird, bis die gewünschte Leuchtkraft erreicht ist.
Indessen ist bei der Ausführung der Erfindung nicht gerade wesentlich nöthig, dafs das Bitumengas und das Wassergas gleichzeitig gemacht werden, weil die Wirkung des Analysators auf das Gas eine solche ist, dafs beträchtliche Veränderungen in den Verhältnissen des Bitumengases und des Wassergases im Moment ihrer Entstehung gemacht werden können; denn sollte die Quantität des Wassergases oder des sonstigen nicht leuchtenden Gases unzureichend sein, alle Kohlenwasserstoffe aufzunehmen, welche zur Zeit mit dem Bitumengas erzeugt werden, so fällt das Mehr in die Tröge oder Diaphragmen des Analysators zurück, und andererseits, wenn mehr Wassergas oder nicht leuchtendes Gas vorhanden ist, als Kohlenwasserstoffe aufzunehmen sind, so dient das in den Trögen vorher abgelagerte Plus von Kohlenwasserstoffen, diese Differenz auszugleichen. Die Schwankungen in dem Mischungsverhältnifs der Gase werden durch die Construction des Analysators ausgeglichen.
Wo es jedoch geschehen kann, ist es besser, dafs das Wassergas am Boden des Analysators in einem, dem Bitumengas möglichst entsprechenden Strome einströmt, so dafs möglichst alle von oben herabfliefsenden Kohlenwasserstoffe vom Wassergas aufgenommen werden.
Wo es wünschenswerth ist, das Mischgas zu scheiden (dem Condensirungsprocefs zu unterwerfen), sollte das Wassergas in der Bitumengasretorte mit dem reichen Gas gemischt werden, sowie dieses entwickelt wird; denn es scheint, als diene das arme Wassergas dem reichen Bitumengas als Schild gegen weitere Zersetzung der Kohlenwasserstoffe. Daher sollten, wo es irgend geht, die Ventile zur Vermittelung des Einflusses des Wassergases und des Bitumengases so gestellt werden, dafs das Gas in den bestimmten Mischungsverhältnissen zusammenkommt.
Durch Versuche ist dies in kurzer Zeit zu erlernen.
Wenn es gewünscht wird, kann das vorliegende Verfahren auch bei niederer Temperatur und unter niederem Druck geführt werden. Dies geschieht durch Anwendung eines Exhaustors
oder Injectors zwischen Condensator und Scrubber und von Regulirventilen zwischen Retorte und Condensator, um zu grofse Druckverminderung zu verhindern. Oder es kann auch ein grofser Theil der Kraft, welche zum Betrieb des Exhaustors nöthig ist, dadurch gewonnen werden, dafs man die der Haupthydraulik entströmenden, expandirenden Dämpfe und Gase in einem Cylinder auf einen Kolben wirken läfst, der durch Zwischenmechanismen den Exhaustor treibt.
Nach diesem Verfahren kann das Wassergas grofse Quantitäten Kohlenwasserstoffe aufnehmen.
Nachdem wir nun unsere Erfindung beschrieben haben, wollen wir bemerken, dafs-wir auf Details in den Constructionen der beschriebenen Apparate nicht Werth legen, sondern uns für Erreichung des Zwecks alle möglichen Constructionen und Abänderungen vorbehalten.
Wir beanspruchen auch nicht die Zersetzung von Wasser durch glühende Kohle als unsere Erfindung oder als neu, noch die Combination von Wassergas mit reichem Gas, ob in der Bitumengasretorte oder aufser derselben, im warmen Zustande, noch die Carburation von Wassergas mit Kohlenwasserstoffen, noch Details der Construction, welche längst im Gebrauch sind.
Was wir aber als neu und originell und daher als unsere Erfindung betrachten, ist:
i. Die allgemeine Anordnung des Apparates und die Methode der Anwendung desselben:
a) zur Vergasung von Schieferkohle, Mineralöl, Harz und ähnlichen bituminösen Substanzen im Zusammenhang mit der Erzeugung des Wassergases (Wasserstoff und Kohlenoxydgas) durch Zersetzung von Wasser mittelst glühender Kohlen.
b) zur Erzeugung von anderen armen wenigleuchtenden Gasen aus Rinde, Sägemehl, Torf und ähnlichen Substanzen.
c") zur Carburation des genannten Wassergases oder anderen wenigleuchtenden Gases durch Diffusion der Kohlenwasserstoffdämpfe in das Wassergas, um daraus gutes Leuchtgas zu erzeugen.
2. Die Anwendung für die Fabrikation von Leuchtgas aus flüchtigen Kohlenwasserstoffen, welche gewöhnlich in dem Theer zurückbleiben, wenn Schieferkohle, Mineralöle, Harze oder ähnliche Stoffe vergast werden, indem dieselben in dem Wasser- oder sonstigen wenigleuchtenden Gas diffundirt oder suspendirt werden, und zwar durch Berührung der genannten Gase mit dem vom rohen Bitumengas abgesetzten Theer in erhitztem Zustande und auf grofse Flächen verbreitet, oder durch Mischen des Wasserstoffes und Kohlenoxydgases oder anderer armer Gase mit Bitumengas, sei es in der Bitumengasretorte, sobald sie erzeugt sind, sei es nachher, nebst darauffolgender theilweiser Condensation oder Kühlung des Gases, wobei der Theer in erhitztem Zustande gehalten wird, wie dies namentlich in der durch Zeichnung und Beschreibung erklärten Weise angegeben ist.
3. Die Benutzung und Anwendung des festen Kohlenstoffes in den rückständigen Koks der vergasten bituminösen Materialien, welche, wie Schieferkohle, eine grofse Menge Asche oder mineralische Bestandtheile enthalten und welche infolge dessen zum Feuern unbrauchbar sind, ferner die Ausnutzung des Graphits oder Kohlenstoffes, welchen das Bitumengas an den Wänden der Retorte absetzt und dessen Benutzung für die Zersetzung des Wassers in Wasserstoff und Kohlenoxydgas; ferner die Ueberführung des Wassergases in gutes Leuchtgas durch Diffusion desselben in die Dämpfe von Kohlenwasserstoffen, welche aus der Vergasung oder Destillation bituminöser Materialien erhalten werden, wie dies durch Beschreibung und Abbildung (unbeschadet deren Modification) erläutert ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE000000001070DA 1877-08-14 1877-08-14 Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten Expired - Lifetime DE1070C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1070T 1877-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070C true DE1070C (de)

Family

ID=70977157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000001070DA Expired - Lifetime DE1070C (de) 1877-08-14 1877-08-14 Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070C (de)
  • 1877

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2600438A1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung von brennstoffen mit niedrigem schwefelund aschegehalt
DE1070C (de) Verbesserungen in der Leuchtgasfabrikation und an den hierbei zur Verwendung kommenden Apparaten
DE1021122B (de) Verfahren zur Herstellung von Gas aus einem Kohlenwasserstoffe enthaltenden OEl
DE622930C (de) Verfahren zur Entgasung von Rohbraunkohle
DE620399C (de) Verfahren zum Schwelen von Brennstoffen mit Spuelgasen
DE1086000B (de) Verfahren zur Abfilterung feiner Brennstoffanteile aus dem Gasstrom von Gaserzeugern
DE339743C (de) Verfahren der Gewinnung hochwertiger, nicht hygroskopischer Flammkohle aus minderwertigen Brennstoffen, wie lignitischen Braunkohlen, Torf u. dgl.
DE706304C (de) Verfahren zur Gewinnung von Gasen, insbesondere von Wassergas, und Gaserzeuger zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE653777C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Schwefel aus Schwefeldampf enthaltenden Gasgemischen
AT124062B (de) Verfahren und Apparat zur Entgasung und Vergasung bituminöser Brennstoffe in Wechselbetriebgeneratoren.
DE602211C (de) Herstellung von Stadtgas aus Braunkohle
DE936766C (de) Verfahren und Gaserzeuger zur Erzeugung von kohlenoxydreichen und methanarmen Gasen durch Vergasen von Brennstoffen und Anwendung der erzeugten Gase
DE630160C (de) Verfahren zur Erzeugung eines hochwertigen Industrie- und Stadtgases in stetig betriebenen aussen beheizten Kammern unter Gasspuelung im Gleichstrom mit dem Brennstoff
DE167367C (de)
DE12837C (de) Apparat zur gleichzeitigen Darstellung von Stahl und Leuchtgas aus Eisen
DE2842425A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von heissbriketts
AT47144B (de) Verfahren zur Erzeugung von Gas.
DE406409C (de) Schwelen oder Verkohlen von Schieferkohle, Braunkohle u. dgl.
DE441625C (de) Verfahren zum Destillieren von Brandschiefer und aehnlichen Stoffen in einer Retorte
DE48179C (de) Neuerungen an Apparaten zur Darstellung von Gas aus Kohlen.
DE586971C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verkokung und Spaltung von Kohlenwasserstoffen
DE1014274B (de) Verfahren und Vorrichtung zur unmittelbaren Waermebehandlung von festen oder fluessigen Brennstoffen
DE321620C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung bituminoesen Brennstoffs hauptsaechlich auf Gasoele und Ammoniak
DE971728C (de) Verfahren zum Schwelen von OElschiefer und anderen bituminoesen Stoffen
DE469867C (de) Verfahren zum Aufspalten oder aber Hydrieren von Kohle und Kohlenwasserstoffen durchErhitzenunter hohem Wasserstoffdruck