DE42752C - Gaserzeugungsapparat - Google Patents

Gaserzeugungsapparat

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Publication number
DE42752C
DE42752C DENDAT42752D DE42752DA DE42752C DE 42752 C DE42752 C DE 42752C DE NDAT42752 D DENDAT42752 D DE NDAT42752D DE 42752D A DE42752D A DE 42752DA DE 42752 C DE42752 C DE 42752C
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DE
Germany
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liquid
gas
container
air
generating apparatus
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42752D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. HAHN in Frankfurt a. M., Glauburgs«-. 70
Publication of DE42752C publication Critical patent/DE42752C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/18Other surface carburettors
    • F02M17/26Other surface carburettors with other wetted bodies
    • F02M17/28Other surface carburettors with other wetted bodies fuel being drawn through a porous body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Dieser Gaserzeuger dient dazu, das Gas zum Betrieb eines Gasmotors oder zu anderen Zwecken herzustellen. Als gaserzeugende Flüssigkeit werden leicht flüchtige Kohlenwasserstoffe (Benzin) angewendet, die unter Durchleitung eines Luftstromes verdunsten. Das mit Deckel verschlossene cylindrische Gefä'fs A wird mit einem saugenden Stoff (etwa Watte) versehen, der geeignet ist, Flüssigkeit in reichem Mafse aufzunehmen. Eine mit Hähnen Hh1 versehene Rohrleitung schliefst sich an Deckel und Rückwand des Gefäfses an und dient als Zuleitung der zur Gasbildung erforderlichen Luft.
Die Anordnung des saugenden Stoffes ist so getroffen, dafs der Innenraum des Gefäfses jederzeit vollkommen damit ausgefüllt bleibt, zu welchem Zweck ein Drahtgeflecht angewendet wird, dessen beide Seiten mit Wattelage oder anderem geeigneten Stoff gleichmäfsig in mäfsiger Stärke belegt und daran befestigt sind. Das Ganze wird lose cylindrisch zusammengerollt und als Wickel eingelegt.
Um die Flüssigkeit in A zur gleichmäfsigen Anschwängerung des saugenden Stoffes zweckdienlich constant zu erhalten, ist ein Behälter B1 der durch die Rohrleitung r mit dem Gasraum A unten communicirt und zur Aufnahme eines angemessenen Vorraths von Flüssigkeit dient, mit dem Gaserzeuger verbunden.
Der Behälter B wird, nachdem er gefüllt ist, durch die Schraube s luftdicht abgeschlossen. Die Flüssigkeit wird sich dann, nachdem der Hahn g geöffnet wird, um ein Weniges über die Einmündungsöffnung ο der Leitung / im Gaserzeuger stellen. ■ Sinkt nun die Flüssigkeit in A durch den Verbrauch, so steigt, wenn die Oeffnung ο frei wird, Luft durch / in den Behälter B und es tritt eine entsprechende Menge Flüssigkeit aus B nach A über. Der Hahn g an der Leitung e bleibt während der Thätigkeit des Apparates geöffnet und ist nur beim Nachfüllen des Behälters B zu schliefsen.
Zum Zweck der Regelung des Gasgemisches sind zwei Regulirhähne h hx in die Rohrleitung r eingeschaltet. Der bei e eintretende Luftstrom vertheilt sich nach beiden Seiten und nimmt seinen Weg einestheils durch den Apparat ,in welchem er sich mit der verdunstenden Flüssigkeit schwängert, anderentheils wendet er sich direct nach dem Theil α der Leitung. Ist Hahn h geschlossen und Hahn Zj1 geöffnet, so wird das ganze Luftquantum den Innenraum A des Gefäfses passiren müssen. Ist dagegen Zz1 geschlossen und h geöffnet, so wird nach Austrittstelle α nur reine Luft gelangen. Durch geeignete Stellung der Hähne h hx ist die Möglichkeit gegeben, das Mischungsverhältnifs von Luft und Gas ganz nach Bedarf zu reguliren.
Die Verbindung des Gaserzeugers mit dem Vorratsbehälter B ist nicht durchaus nothwendig; zu besonderen Zwecken ist es sogar vortheilhafter, den Gaserzeuger unmittelbar bis zur vollständigen Sättigung des eingelegten Stoffes zu füllen und etwa unten sich ansammelnde Flüssigkeit durch ein angebrachtes Hähnchen abzulassen.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der in Fig. ι und 2 dargestellte, zur Vergasung von leicht flüchtigen brennbaren Flüssigkeiten dienende Vergasungsapparat A, gekennzeichnet durch die Regulirungsvorrichtung zum Mischen des Gases mit Luft, bestehend aus Rohrleitung are und Hähnen h und Ji1, ferner durch die Einrichtung zur Vertheilung der Flüssigkeit im Behälter A, bestehend aus einem eingelegten Wickel von Drahtgeflecht oder anderem durchlöcherten Material, welches mit dem die Flüssigkeit aufnehmenden Stoffe vorher bekleidet ist, und schliefslich durch die die Verbindung des Vorrathsbehälters B mit dem Vergaser A bildende Rohrleitung Z mit Hahn g7 wodurch zugleich eine selbstthätige Regulirung des Zuflusses aus B nach A erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42752D Gaserzeugungsapparat Expired - Lifetime DE42752C (de)

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