DE488498C - Durch Fusstritthebel gesteuerte An- und Abstellvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Durch Fusstritthebel gesteuerte An- und Abstellvorrichtung fuer Webstuehle

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DE488498C
DE488498C DER73368D DER0073368D DE488498C DE 488498 C DE488498 C DE 488498C DE R73368 D DER73368 D DE R73368D DE R0073368 D DER0073368 D DE R0073368D DE 488498 C DE488498 C DE 488498C
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loom
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DER73368D
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JOHANN RAHN
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JOHANN RAHN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Durch Fußtritthebel gesteuerte An-. und Abstellvorrichtung für Webstühle Es sind Einrück- und Abstellvorrichtungen für Webstühle bekannt, welche mittels Fußtrittes bewegt werden. Bei diesen Vorrichtungen erfolgt aber nur das Einrücken des Webstuhles durch Bewegung des Fußtrittes, während das Ausrücken durch Entspannen einer beim Einrücken gespannten Feder erfolgt.
  • Die vorliegende Erfindung bringt eine Ein- und Ausrückvorrichtung mit Fußbetrieb, welche an jeden vorhandenen Webstuhl ohne weiteres angebaut werden kann und bei der durch denselben Fußtritthebel sowohl der Webstuhl eingerückt als auch ausgerückt werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf den Anlaß- bzw. Abstellhebel eine mit Nocken versehene Nockenscheibe sowie ein Doppelexzenter, die beide fest auf einer gemeinsamen Welle sitzen, wirken, die von einem Fußtritthebel unter Vermittlung einer Schaltstange und eines Schaltrades bei jedem Niedertritt des Fußhebels mit beispielsweise i/4 Umdrehung geschaltet werden, so daß abwechselnd ein Nocken oder eine nockenfreie Stelle der Nockenscheibe den Abstell- bzw. Einrückhebel in bzw. aus dein Bereiche des Doppelexzenters bringt, der gegebenenfalls den Abstell- bzw. Einrückhebel ausschwenkt und dadurch den Webstuhl ein- oder ausrückt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Abb. r zeigt eine Ansicht.
  • Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht. An der die beiden Webstuhlwände verbindenden vorderen unteren Traverse ist rechts und links je eine Scheibe a bzw. b tun Bolzen &I bzw. b= drehbar gelagert. Diese beiden Scheiben a und b sind durch zwei Längsschienen c und d miteinander verbunden, von denen die als Trittschiene c dienende vor und die Schiene d hinter den Scheiben a und b tun 9o° versetzt befestigt ist. Die Trittschiene c ist um die Bolzen e und f und die Schiene d um die Bolzen g und !t drehbar. Am Bolzen f ist ein Zughaken i befestigt, der auf ein Schaltrad k wirkt; dieses Schaltrad k sitzt auf einer @%elle o. die an der Seitenwand des Webstuhles zwischen dieser und dem Ein- und Ausrückhebel gelagert ist. An die Scheibe a ist eine Feder s angelenkt, die mit ihrem freien Ende am Maschinengestell befestigt ist. Sie hat den Zweck, die Scheiben ,a und b und mit ihnen die Stangen c, d und i nach jeder Schaltbewegung in die Anfangsstellung zurückzuführen. Eine weitere Feder, r, dient dazu, eine ständige Anlage der Schaltstangei am Schältrade k zu bewirken. An dem Eih-und Ausrückhebel p von bekannter Ausführungsform ist ein Bügel w angeflanscht. Hinter dem Schaltrad k ist auf der Welle o eine Scheibe L mit zwei diametral gegenüberstehenden Nocken m und tt sowie ein Doppelexzenter v vorgesehen, das gegen die Nocken m, n der Scheibe l um 9o° versetzt ist. Um die Welle o in richtiger Stellung zu halten, ist auf ihr ein Vierkantteil tt angebracht, gegen das sich eine Druckfeder i anlegt. Die Feder s hat die Aufgabe, die Schiene c und die Feder r die Aufgabe den Zughaken i in Arbeitsstellung zu halten. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Anlassen der Maschine wird die Schiene c entgegen der Wirkung der Feder s mit dem Fuße nach abwärts getreten, damit wird auch der Zughaken bewegt, der das Zahnrad k und die Achse o dreht. Dadurch macht das, Exzenter v 1/4 Drehung und rückt den Ausleger p nach auswärts in die Arbeitsstellung, bis er infolge seiner Federung in die bekannte Rast des Auslegetisches einspringt. Die Fußtrittschiene c geht dann mit Hilfe der Feder s in ihre alte Stellung zurück.
  • Das Abstellen geschieht auch wieder durch Tritt auf Schiene c. Der Zughaken bewirkt wieder 1/4 Drehung des Sterns k und der Achse o und damit auch der auf der Achse befestigten Scheibe 1. Hierbei drückt einer der Nocken m oder n auf der Scheibe 1 seitwärts gegen den Bügel w; dadurch wird der Ausleger p aus der Rast des Auslegetisches herausgedrückt. Mit Hilfe seiner Federkraft schnellt er wieder zurück und bewirkt das Abstellen des Stuhles.
  • Der Vorteil vorliegender Vorrichtung, nämlich das Abstellen und Anlassen mittels eines Fußtrittes zu ermöglichen, besteht darin, daß die Hände entlastet sind; da ferner die Schienen c und d so angeordnet werden können, daß sie sich über die ganze Webstuhlbreite erstrecken, so kann das Ab- und Anstellen von jeder Stelle der ganzen Breite des Stuhles aus erfolgen. Durch Anbringung dieser neuen Vorrichtung wird der Leerlauf um 5o bis 7001o gemindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch Fußtritthebel gesteuerte An- und Abstellvorrichtung für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß auf den an sich bekannten Einruck- bzw. Abstellhebel (p) eine mit Nocken (.m, n) versehene Nockenscheibe (Z) und ein gegenüber der Nockenscheibe um 9o° versetztes Dopp:elexzenter (v) wirken, die beide fest auf einer Weile (o) sitzen, die von einem Fußtritthebel (c) unter Vermittelung einer Schaltstange (i) und eines Schaltrades (k) bei jedem Niedertritt dies Fußhebels (c) mit beispielsweise i/4 Umdrehung geschaltet werden, so daß abwechselnd einer der Nocken (m, n) oder eines der Doppelexzenter (v) auf den Abstellhebel (p) zur Einwirkung gelangt, derart, da.ß bei Einwirkung einer der Nocken die Abstellstange (p) aus ihrer die Arbeitsstellung des Webstuhles bestimmenden Lage entfernt und dadurch der Webstuhl stillgesetzt oder bei Einwirkung eines Teiles des Doppelexzenters (v) auf die Abstellstange diese in Arbeitsstellung gebracht und der Webstuhl in Betrieb gesetzt wird. -
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