DE425820C - Einstellvorrichtung fuer den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagenangeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagenangeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab

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DE425820C
DE425820C DEW62784D DEW0062784D DE425820C DE 425820 C DE425820 C DE 425820C DE W62784 D DEW62784 D DE W62784D DE W0062784 D DEW0062784 D DE W0062784D DE 425820 C DE425820 C DE 425820C
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holding rod
paper
paper trolley
trolley
adjustment device
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Expired
Application number
DEW62784D
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English (en)
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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Wanderer Werke AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

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Description

  • Einstellvorrichtung'für den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagen angeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab. Es sind Einstellvorrichtungen für den Papierwagen an Rechenmaschinen bekannt, bei welchen auf einem am Papierwagen angeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab Anschlagorgane verstellbar angeordnet sind, die mit am Maschinengestell sitzenden Anschlagorganen zusammenarbeiten und bei dewen der eigentliche Anschlagteil durch Klemm- oder Schraubmechanismen auch in kleineren Abständen zwischen der durch die Teilungsnuten gegebenen größeren Teilung des Haltestabes eingestellt werden kann. Bei diesen bekannten Einrichtungen ist, da die AnschlagoTgane sich mit dem Haltestab bzw. dem Papierwagen fortbewegen, zwecks Feststellung des letzteren in mehreren Lagen eine entsprechende Anzahl solcher Anschlagorgane die zum Erzielen der erwähnten Verstellungsmöglichkeit eine verhältnismäßig komplizierte Ausgestaltung erhalten müssen. Ferner können diese Einrichtungen bei den während des Ganges der Rechenmaschine auftretenden Erschütterungen und Stößen den Papierwagen in seiner Lage nicht so festhalten, daß unschöne und verschobene Schriftzeichen verhindert werden.
  • Diese Erscheinungen werden bei der Einstellvorrichtung nach der Erfindung vermieden. Diese unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen erfindungsgemäß im wesentlichen durch eine ortsfest gehaltene, den Haltesaab umfassende Fangvorrichtung mit einer größeren Anzahl von Einfallklinken, welche in bezug auf die Teilungsnuten des Haltestabes nach Art der Teilstriche eines Nonius angeordnet sind, derart, daß bei einer großen Anzahl von Verschiebungsstellungen des Papierwagens eine der Klinken in eine Nut einschnappt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die gesamte Anordnung in Verbindung mit dem Papierwagen von rückwärts gesehen.
  • Abb. 2 die Vorrichtung mit entsprechender Ausbrechung auf dein Führungsstab, ebenfalls von rückwärts gesehen.
  • Abb. 3 ist eine zum Teil im Schnitt dargestellte Seitenansicht.
  • Abb. q. bis 7 geben schematische Darstellungen der Fangvorrichtung.
  • Der Papierwagenrahmen i führt sich durch Kugeln 2 verschiebbar auf der an der Rückseite des Rechenmaschinengestells befestigten Fahrschiene 3, welche er in gleicher Führung auf der Oberseite übergreift. An beiden Enden dieses Papierwagenrahmens i sind Seitenwände ¢, 5 befestigt, zwischen denen ein mit zahnartigen Teilungsnuten 6 und Führungsnut 7. versehener Haltestab 8 durch Kopfmuttern q, io drehbar, aber in der Längsrichtung nicht verschiebbar gehalten wird.
  • Ein zweckmäßig zylindrisch geformtes, mit Bund i i versehenes Halte- bzw. Sperrorgan 12 ist mit einer Längsbohrung lose auf dem Haltestab 8 gelagert und mit einer Anzahl schlitzartiger Aussparungen 13 versehen, zwischen welchen sich auf einem gemeinsamen Bolzen 14 schwingbar gelagerte, als 'Winkelhebel 15, 16 ausgebildete Einfallklinken bzw. Sperrklinken befinden. Diese gesamte Einrichtung wird, da der Bund i i in die schlitzartige Aussparung 17 eines an der Fahrschiene mittels Schraubenbolzen 18 befestigten und mit Abkröpfung i9 versehenen Haltebügels 2o hineinragt, durch diesen ortsfest gehalten. Die aus dem Halteorgan 12 herausragenden Klinkenarme 16 stehen unter Wirkung von Zugfedern 23, die an einem Stab 21 über. Ausnehmungen 22 der Abkröpfung i9 aufgehängt sind. Diese Zugfedern 23 haben das Bestreben, die aufwärts gerichteten Klinkenarme 15 stets gegen den Haltestab 8 zu drücken. In der Längsbohrung des Halteorgans 12 ist ein durch Schraubenbolzen 2.4 gehaltener Federkeil 25 vorgesehen, welcher sich in der Längsnut 7 des Haltestabes 8 führt und auch gleichzeitig als Mitnehmer für ersteren dient. An den über die Mutter 9 vorstehenden Zapfenteil 26 des Haltestabes 8 ist ein aufwärts gerichteter, mit maulartiger Aussparung 27 versehener Hebel 28 befestigt. Der Auslösehebel 29, 30 ist mit einem lappenartigen Fortsatz 31 versehen und lagert auf einer an der Seitenwand befindlichen Warze 32 schwingbar um den Schraubenbolzen 33. Der nach oben gerichtete Auslösehebelarm 29 endigt in einen Handgriff 3q., während an dem abwärts gerichteten Hebelaran 3o ein Stift 35 befestigt ist, welcher in die maulartige Aussparung 27 und in die an der Seitenwand angebrachte, als Bewegungsbegrenzung dienende Aussparung 36 eingreift. Zwischen dem Hebel 28 und dem lappenartigen Fortsatz 31 des Auslösehebels ist eine Zugfeder 36 aufgehängt, welche das Bestreben hat, den Auslösehebel stets rückwärts zu ziehen, wobei der am unteren Hebelarm befestigte Stift 35 gegen das in Abb. 3 rechte Aussparungsende zur Anlage gelangt.
  • 'Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Bei jeder seitlichen Verschiebung bzw. Einstellung des Papierwagens muß, damit diese stattfinden kann, der mit Handgriff 3¢ versehene, um den Schraubenbolzen 33 schwingbare Auslösehebel 29,- 30 von hinten nach vorn, d. i. auf den Schreiber zu, bewegt werden. Durch diese Bewegung wird der am Hebelarm 3o befestigte, in die Aussparung 36 der Seitenwand 4. eingreifende Stift 35 nach Abb.3 aus der rechten in die linke, gestrichelt gezeichnete Stellung geschoben. Diese Bewegung des Stiftes 35 wird auf den mit der maulartigen Aussparung 27 in Eingriff befindlichen, am Haltestab 8 befestigten Hebel 28 so übertragen, daß beide Teile sowie das am Haltestab 8 sich führende Sperrorgan 12 mittels des in Nut 7 gelagertell Federkeiles 25 eine Verschwenkung entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung ausführen.
  • Es stützen sich bei dieser Verdrehung sämtliche am Sperrorgan 12 auf der Achse 14 gelagerten Hebelarme 16 der Einfallklinken 15, 16 gegen die untere Kante 20a des Haltebügels 2o ab, während die nufrechts,tehenden Hebelarme 15 sich in die in Abb. 3 gestrichelt gezeichnete Stellung verschwenken. Der Haltestab 8 ist daher vollständig frei, und der Papierwagen kann infolgedessen in die gewünschte Stellung gebracht werden.
  • Ist dies geschehen, so läßt man den Auslösehebel 34., 29, 3o los, worauf die zwischen denn Hebel 28 und der Abbiegung 31 aufgehängte Zugfeder 37 mittels des am Hebelarm 3o befestigten Stiftes 35 die Welle 7 und das Sperrorgan 12 in die Anfangsstellung zurückbringt. Die unter Federzug 23 stehenden Einfallklinken 15, 16 legen sich ebenfalls wieder gegen den Haltestab 8 an, und es schnappt dann diejenige Einfallklinke, welche sich bei der neuen Stellung des Papierwagens einer Teilungsnut 6 gegenüber befindet, in diese ein, so daß der Papierwagen mit Sicherheit gegen Stöße oder Erschütterungen festgehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagen angeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab, gekennzeichnet durch eine ortsfest gehaltene, den Haltestab (8) umfassende Fangvorrichtung (i i bis 16) mit einer größeren Anzahl von Einfallklinken (15, 16), welche in bezug auf die Teilungsnuten (6) nach Art der Teilstriche eines Nonius angeordnet sind, derart, daß bei jeder Verschiebungsstellung des Papierwagens eine der Klinken (15, 16) in eine Nut (6) einschnappt.
  2. 2. Eins,tellvarrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Auslösens der Sperrung, d. h. Abhebens der Einfallklinkenvom Haltestab (8), die ganze Sperrvorrichtung um die Längsachse des Haltestabes (8) drehbar ist.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfallklinken (15, 16) bei der durch eine Teildrehung der Sperrvorrichtung (8, i i bis 16) veranlaßten Fortbewegung ihrer Drehachse (14) dadurch. vom Haltestab (8) abgehoben. werden, daß ihre federbeeinflußten Arme (16) :gegen einen ortsfest angeordneten Anschlag (20a) treffen.
DEW62784D 1922-12-22 1922-12-22 Einstellvorrichtung fuer den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagenangeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab Expired DE425820C (de)

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