DE424913C - Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner - Google Patents

Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner

Info

Publication number
DE424913C
DE424913C DES66507D DES0066507D DE424913C DE 424913 C DE424913 C DE 424913C DE S66507 D DES66507 D DE S66507D DE S0066507 D DES0066507 D DE S0066507D DE 424913 C DE424913 C DE 424913C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
self
lever
wheel
spinners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES66507D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LANIFICIO ROSSI SOC
Original Assignee
LANIFICIO ROSSI SOC
Publication date
Priority to DES66507D priority Critical patent/DE424913C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE424913C publication Critical patent/DE424913C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/16Spindle-driving arrangements
    • D01H3/22Spindle-driving arrangements during taking-in
    • D01H3/24Quadrant motions; Nosing motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Fadenaufwindevorrichtung für Selbstspinner. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, die man bei Selbstspinnern (Selfaktoren) benutzt, um das übermaß an Fadenreserve zu vermeiden, das sich bildet, wenn die Geschwindigkeit der Spindeln während des Rufspulens nicht genügt.
  • Auf den Selbstspinner wirkt bekannterweise ein Regler ein, der während des Rufwickelns des Fadens auf die Spindeln die Lage des Angriffspunktes der Kette längs des Armes des Quadranten verändert, indem er diesen Angriffspunkt von unten nach oben verschiebt, um allmählich die Geschwindigkeit der Spindeln entsprechend der Aufwicklung des Fadens zu verringern.
  • Auf denselben Regler wirkt bekannterweise auch ein anderer Antrieb ein, der in Tätigkeit tritt, wenn der Gegenwinder bei Vollendung des Rufwindens (d. i. bei Beendigung der Wageneinfahrt) eine obere Lage jenseits einer bestimmten Grenze einnimmt, die einer übermäßigen Fadenreserve entspricht.
  • Zu diesem Zwecke ist der Regler mit einem Triebwerk verbunden, das eine Kette enthält, in die ein auf dem Wagen angebrachtes Rad eingreift, derart, daß das Triebwerk in Bewegung gesetzt wird, wenn das genannte Rad auf dem in Bewegung befindlichen Wagen festgehalten wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist eine Vorrichtung, durch die das genannte Rad festgestellt wird, wenn der Gegenwinder eine zu hohe Lage einnimmt. Die Vorrichtung besteht in einer Sperre, auf die eine Feder einwirkt, die sie in die Sperrstellung zu ziehen bestrebt ist, während sie außer Eingriff durch einen Sperriegel gehalten wird, auf den unmittelbar der Gegenwinder wirkt.
  • In dieser Weise wird die Stillsetzung des Antriebsrades unter der Wirkung der Feder plötzlich herbeigeführt, sobald der Sperrriegel ausgehoben wird. Dies sichert ein genaues Arbeiten mit Hilfe eines Getriebes von der größten Einfachheit.
  • Die Erfindung umfaßt auch Einzelheiten, durch welche die Möglichkeit einer unbeabsichtigten Wirkung der Vorrichtung vermieden und durch die sie nach jedem Spiel in ihre Anfangsstellung zurückgeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i eine schematische Seitenansicht eines Selfaktors mit der Vorrichtung, Abb.2 eine Seitenansicht der Vorrichtung in größerem Maßstabe und in Ruhestellung, Abb. 3 eine ähnliche Ansicht in der Arbeitsstellung und Abb. ¢ eine Vorderansicht der Vorrichtung in Ruhestellung.
  • In der Abb. i ist der Kopf der Spinnmaschine mit i bezeichnet. 2 ist der Wagen im ganzen, der die Spulen trägt, während 3 der zur Regelung der Spulengeschwindigkeit dienende Sektor (Quadrant) ist, an welchem der Angriffspunkt ¢ der Kette 5 selbsttätig mit Hilfe der Schraube ohne Ende 6 verschoben wird, die durch eine Transmission in Umdrehung versetzt wird, wenn das Rad 7 durch die darüberlaufende Kette 8, die am anderen Ende durch ein Rad 9 gestützt wird und mit dem drehbar am Wagen 2 gelagerten Rad i o in Eingriff steht; gedreht wird.
  • Gemäß der Erfindung ist mit dem Rad io ein Sperrzahnrad i i fest verbunden, in welches der Zahn 12 eines um i q. drehbaren Hebels 13 eingreifen kann, dessen anderer Arm 15 eine Nase 16 trägt und durch eine Feder 17 in der Richtung des Pfeiles der Abb.2 gedreht wird.
  • Nahe am unteren Ende des Hebels 13 stützt sich das Ende 18 eines um 2o drehbaren Hebels i 9 gegen ihn und sucht ihn entgegen der Wirkung der Feder 17 zu drehen, wobei der Hebel i9 durch einen auf der Bremsstange 21' sitzenden Anschlag 21 bewegt wird, der ihn in dem Augenblick trifft, in dem der Wagen am Ende seiner Bewegung angelangt ist.
  • In einem festen Stück 22, welches auch den Drehzapfen 14 trägt, ist senkrecht eine Stange 23 geführt, deren unteres Ende hinter die Nase 16 des Hebels 15 greifen kann und ihn dann in der Stellung der Abb. i und 2 entgegen der Wirkung der Feder 17 hält. Die Stange 23 ist am besten mit Hilfe einer Schraube 24 und des Zugorgans 25 mit dem Ende eines Armes 26 verbunden, der fest auf der Welle 27 sitzt, die außerdem noch die Arme 28 des Gegenwinders 29 trägt.
  • Neben der Stange 23 ist in _ demselben Stück 22 senkrecht verschieblich eine zweite Stange 3o geführt, deren unteres Ende mit der Nase 16 des Hebels 15 in Eingriff kommen kann und eine Rolle 31 trägt, die am Ende der Wageneinfahrbewegung durch eine an dem Kopf i sitzende Anlauffläche 32 gehoben wird: Die Wirkungsweise ist folgende: Während der Einfahrbewegung des Wagens (von links nach rechts, Abb. i) greift die Stange 30 hinter die Nase 16 des Hebels 15, der dadurch entgegen der ZVrkung der Feder 17 in der Stellung gehalten wird, in der der Zahn 12 mit dem Rad i i außer Eingriff ist.
  • Wenn der Wagen fast am Ende der Einfahrbewegung ist, trifft die Rolle 31 auf die Anlauffläche 32, wodurch die Stange 3o die Nase 16 des Hebels 15 freigibt, der nun allein durch die Stange 23 gehalten wird.
  • Entspricht die Stellung, die der Gegenwinder 29 am Ende der Einfahrbewegung des Wagens einnimmt, der gewünschten Fadenreserve, so behält die Stange 23 ihre Regelstellung hinter der Nase 16 (Abb. 2 und q.), und die ganze Vorrichtung bleibt außer Wirkung.
  • Wenn dagegen der Gegenwinder sich über die bestimmte Grenze erhebt, so daß sich eine übermäßige Fad,-nreserve bildet, hebt sich das Ende des Armes 26 ebenfalls übermäßig und veranlaßt das Hochgehen der Stange 23, die jetzt die Nase 16 des Hebels 13, 15 freigibt. Die Feder 17 dreht den Hebel 13, 15 in der Richtung des Pfeiles der Abb. 2, und der Zahn 12 tritt in die Zähne des Rades i i ein und stellt es ebenso wie das Rad io (Abb.3) fest.
  • Während der Ausfahrbewegung des Wagens (von rechts nach links, Abb. i) wird die in das Rad io eingreifende Kette durch den Wagen mitgenommen und ruft eine Drehung des Rades 7 und der Schraube ohne Ende hervor, so daß der Angriffspunkt der Kette 5 in dem Sinne verschoben wird, daß die Geschwindigkeit der Spindeln bei der nächstfolgenden Einfahrbewegung vergrößert wird, zum Zweck, die Fadenreserve zu vermindern.
  • Diese Wirkung der Regelvorrichtung, die für den Sektor 3 vorgesehen ist, darf jedoch nur während eines Teiles des vollen Wagen-Laufes stattfinden. Zu diesem Zweck dient de: Mitnehmer 21, der in passendem Abstande vom Kopf der Spinnmaschine angebracht ist und gegen das Ende des Hebels i9 stößt, worauf dieser Hebel schwingt und sein Mitnehmer 18, der auf den Arm des Hebels 13, 15 wirkt, diesen in die Stellung der Abb. 2 zurückdreht und die Bedingungen von vorher wieder hergestellt werden.
  • Dieses Spiel wiederholt sich am Ende jeder Wageneinlaufbewegung und während eines Teiles der nachfolgenden Ausfahrbewegung, bis der Regler den Angriffspunkt der Kette 5 an solche Stelle gebracht hat, daß die Geschwindigkeit der Spindeln oder Spulen den zum Vermeiden eines i'bermaßes von Fadenreserve nötigen Wert hat, wobei die Vorrichtung von neuem unwirksam wird.
  • Die Stange 3o hat den Zweck, zu verhindern, daß die Einrichtung zur Unzeit wirken kann, denn der Hebel 13, 15 wird in der Regel durch die Stange 30 gehalten, die am Ende der Einfahrbewegung des Wagens ausgehoben wird, worauf die Regelvorrichtung bei zu starkem Hube des Gegenwinders in Wirkung treten kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenaufwindevorrichtung für Selbstspinner zur Vermeidung einer übergroßen Fadenreserve, bei der ein für die Einwirkung auf den Regler zur Verschiebung der Quadrantenmutter bestimmtes Kettenradtriebwerk unter den Einfluß des Gegenwinders gestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein Sperrad (io) des Kettenrades, dessen Stillsetzung den Regler (6) in Tätigkeit setzt, ein Sperrgestänge (13-15) einwirkt, das durch eine Feder (17) -eingeschaltet und durch eine Stange (23) außer Eingriff gebracht wird, deren Stellung von der Lage des Gegenwinders (29) abhängt.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrgestänge (13-15) unter der Einwirkung eines zweiten Gesperres (30) steht, das am Ende der Einfahrbewegung des Wagens ausgelöst wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrgestänge (13-15) an einen Hebel (i9) angeschlossen ist, der mit einem Anschlag (21) zusammenarbeitet, der einstellbar in der Laufbahn des Wagens liegt und der beim Anschlagen die Sperre außer Eingriff bringt.
DES66507D Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner Expired DE424913C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES66507D DE424913C (de) Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES66507D DE424913C (de) Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424913C true DE424913C (de) 1926-02-26

Family

ID=7498872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES66507D Expired DE424913C (de) Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE424913C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE896253C (de) Warenabzugsvorrichtung fuer Strickmaschinen
DE424913C (de) Fadenaufwindevorrichtung fuer Selbstspinner
DE952348C (de) Abstellvorrichtung fuer die Vorgreifer-Schwinganlage an Bogendruckmashcinen
DE863837C (de) Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine
DE425820C (de) Einstellvorrichtung fuer den Papierwagen an Rechenmaschinen mit einem am Papierwagenangeordneten, mit Teilungsnuten versehenen Haltestab
DE760388C (de) Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen
DE510867C (de) Vorrichtung fuer Spulmaschinen zum selbsttaetigen Stillsetzen der Spule
DE617951C (de) Vorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen zur Verzoegerung der Arbeitsgeschwindigkeit der Fersenfadenfuehrerschienen gegen das Ende des zurueckzulegenden Weges
DE2404429C3 (de) Maschine zur Herstellung von Maschenware
DE973549C (de) Stoppvorrichtung fuer Buchungsmaschinen-Zaehlwerktrommel
DE257842C (de)
DE586993C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen, mustergemaessen Einstellen der Endanschlaege fuer die Fadenfuehrerschienen von flachen Kulierwirkmaschinen
DE439162C (de) Vorrichtung fuer flache Wirkmaschinen zum selbsttaetigen Lockerarbeiten der Schraeghochferse
DE495251C (de) Tischplaettmaschine mit selbsttaetiger Stillsetzvorrichtung
DE438898C (de) Maschine zum Ausziehen durchtrennter Naehfaeden
DE893463C (de) Maschine zum Zusammenbinden von gebuendelten Briefen, Schriftstuecken od. dgl.
DE464576C (de) Winde
DE549369C (de) Hilfsvorrichtung zum automatischen Betaetigen einer Naehmaschine
DE626706C (de) Vorrichtung zur Geschwindigkeitsverminderung bei Knopfloch- und aehnlichen Naehmaschinen
DE402976C (de) Naehmaschine mit einer Abstellvorrichtung und einer Verriegelungsvorrichtung
DE476639C (de) Fadenklemmvorrichtung fuer Spinnmaschinen
DE831256C (de) Vorrichtung zum Abtrennen des jeweils obersten Bogens eines Papierstapels
AT98306B (de) Meßvorrichtung an Haspelmaschinen.
DE423957C (de) Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen
DE248232C (de)