DE760388C - Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen

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Publication number
DE760388C
DE760388C DEM156970D DEM0156970D DE760388C DE 760388 C DE760388 C DE 760388C DE M156970 D DEM156970 D DE M156970D DE M0156970 D DEM0156970 D DE M0156970D DE 760388 C DE760388 C DE 760388C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
paper roll
stop
belt
paper
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Expired
Application number
DEM156970D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE760388C publication Critical patent/DE760388C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/06Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by retarding devices, e.g. acting on web-roll spindle
    • B65H23/08Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by retarding devices, e.g. acting on web-roll spindle acting on web roll being unwound

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen mit einem endlosen Gurt,-der über im Dreieck angeordnete Rollen geführt ist, von denen mindestens eine in einem schwenkbaren Rahmen gelagert ist. Bei diesen Bremsen wird der endlose Gurt entweder vom Druckmaschinenhauptantrieb aus selbständig mit einer von der Papierspannung aus geregelten Geschwindigkeit oder von der Papierrolle aus angetrieben, wobei die Gurtrollen durch besondere Mittel gebremst werden. Der Anpreßdruck des Gurtes gegen die Papierrolle wurde bisher durch das von dem Gewicht des schwenkbaren Rahmens ausgeübte Drehmoment bestimmt. Dabei hat man jedoch außer Acht gelassen, daß auch die aus der Gurtspannung resultierende Kraft auf den Rahmen ein Drehmoment ausübt, das je nach der Lage dieser Kraft im Verhältnis zur Schwenkachse das vom Gewicht des Rahmens bestimmte Drehmoment verstärkt oder vermindert. Außerdem verändert sich dies Drehmoment mit abnehmendem Papierrollendurchmesser derart, daß es bei den bisherigen Ausführungen aus dem einen Drehsinn in den anderen umschlagen konnte.
  • Um die aus diesen Unsicherheiten sich ergebenden Nachteile zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die. schwenkbare Rolle derart im Schwenkrahmen gelagert ist, daß beim Spannen des Gurtes durch die zu bremsende Papierrolle die aus der Gurtspannung der beiden die schwenkbar gelagerte Rolle umschließenden Gurtteile resultierende Kraft ein Drehmoment auf den Schwenkrahmen ausübt und ihn gegen die Papierrolle schwenkt. Dadurch werden von vornherein eindeutigeVerhältnisse geschaffen; es kann außerdem auf ein besonders schweres Gewicht des Rahmens verzichtet werden, dieser vielmehr so leicht wie möglich ausgebildet sein.
  • Die Gurtspannung kann dabei entweder dadurch erzeugt sein, daß die Papierrolle gegen den Gurt einstellbar ist, oder dadurch, daß die in dem schwenkbaren Rahmen gelagerte Gurtrolle von einer im kahmen gehaltenen Feder gespannt wird, oder daß beide Mittel zusammenwirken, indem die Feder mit einer Vorspannung ausgerüstet ist, die sich durch das Anstellen der Papierrolle gegen den Gurt erhöht. Bei Verwendung dieser Feder ergibt sich weiter die vorteilhafte Wirkung, daß sie Stöße dämpft, die durch nicht genau konzentrische Wicklung der Papierrolle: von dieser bei ihrem Ablauf auf den Gurt übertragen werden. Die Feder unterstützt ferner mit abnehmendem Papierrollen.durchmesser das Liegenbleiben des Gurtes an der Papierrollenoberfläche. Hierbei verändert sich die Richtung der aus der Gurtspannung resultierenden Kraft so, daß sich ihr wirksamer Hebelarm an der Schwenkachse vergrößert, während die Federspannung nachläßt, so daß das Drehmoment nahezu gleichbleibt.
  • Zur Begrenzung des Anpreßdrucks des Gurtes gegen die Papierrolle ist der Schwenkbereich des Rahmens gegenüber der Papierrolle durch einen ortsfesten Anschlag begrenzt.
  • Bei der so ausgebildeten Papierrollenbremse läßt sich der schwenkbare Rahmen elektromotorisch dadurch heben und senken, daß auf der Schwenkachse des Rahmens ein in das Ritzel eines Elektromotors eingreifendes Zahnsegment lose drehbar angeordnet ist, das in der einen Drehrichtung des Motors den Rahmen über einen Anschlag anhebt, in der anderen Drehrichtung sich von ihm löst, wenn der Rahmen sich gegen den ortsfesten. Anschlag gelegt hat. Auf diese Weise ist der Elektromotor in der Betriebsstellung des Gurtes von dem Rahmen gelöst und hat genügend Auslaufspiel.
  • Damit bei halber Papierrollenbreite einer von den bei voller Papierrollenbreite im allgemeinen benutzten beiden Gurten ausgeschaltet werden kann, sitzt der Rahmen lose drehbar auf seiner Schwenkachse und ist mit dem von dem Zahnsegment mitgenommenen Anschlag über ein auf der Achse befestigtes Zahnklinkensegment unter verstellbaren Winkeln verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Papierrolle i liegt an dem endlosen Gurt 2 an, der über die beiden im 'Maschinengestell ortsfest gelagerten Rollen 8 und 13 sowie über die in dem schwenkbaren Rahmen 3 gelagerte Rolle 4 im Dreieck geführt ist. Die Rolle 4 sitzt auf einem doppelarmigen Hebel 5 mit Sch-,venkachse 6 und wird durch die Feder 7, die sich in dem Rahmen 3 abstützt, gespannt. Der Rahmen 3 sitzt lose drehbar auf der Schwenkachse io. Auf dieser ist ein Zahnsegment i i ebenfalls lose angeordnet. welches in das Ritzel 12 des Elektromotors 15 eingreift. Fest verkeilt ist auf der Welle io ein Zahnklinkensegment g, in dessen Zähne i4 die Klinke 16 des Rahmens 3 greift, so daß bei unveränderter Lage der Schwenkachse io der Rahmen 3 entweder in der gezeichneten Stellung oder in einer nach rechts oben herausgeschwenktenStellung steht. Auf der Achse io sind ferner fest aufgekeilt der Anschlagarm 17, welcher den Schwenkbereich des Rahmens 3 gegenüber dem ortsfesten Anschlag 18 begrenzt, und der Anschlagarm ig, der von der Anschlagfläche 2o des Zahnsegments i i beim Anheben durch den Motor 15 mitgenommen werden kann. Die Papierrolle i ist auf dem Schwenkarm 2i gelagert, der elektromotorisch um die Achse 22 geschwenkt werden kann.
  • Durch das Anstellen der Papierrolle i mittels des Schwenkarmes 21 gegenüber dem Gurt 2 sowie durch die hierbei eintretende weitere Spannung der vorgespannten Feder 7 resultiert eine Kraft P, die auf den Hebelarm a an der Schwenkachse io ein Drehmoment auf den Rahmen 3 ausübt, welches diesen gegen die Papierrolle i schwenkt. Dabei wird durch das Anliegen des Anschlagarmes 17 an dem ortsfesten Anschlag 18 der Schwenkbereich des Rahmens 3 begrenzt. Das in demselben Sinne von dem Gewicht des schwenkbaren Rahmens ausgeübte Drehinoment wird hierdurch aufgehoben. Bei abnehmendem Papierrollendurchmesser wird der Pfeil P allmählich nach links herumschwenken, die: in ihm zum Ausdruck kommende Kraftgröße aber gleichzeitig kleiner werden, so daß das Drehmoment nahezu gleichbleiben wird.
  • Soll der Rahmen 3 gehoben «-erden, so dreht der Motor 15 mit entsprechender Drehrichtung das Ritzel 12 und v erschwenkt das Zahnsegment i i, dessen Anschlag 2o den Anschlagarm ig mitnimmt. Dabei wird über die Schwenkachse 1o das Zahnklinkensegment 9 und über dessen Zahn 14 die Klinke 16 und damit der Rahmen 3 angehoben, bis eine neue Papierrolle i zum Ablauf kommen soll. Dann läuft der Motor 15 entgegengesetzt, bis der Anschlagarm 17 an dem ortsfesten Anschlag 18 anliegt, worauf sich der Anschlag 2o des Segments i i von dem Anschlagarm i9 löst und der Motor stillgesetzt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen mit einem endlosen Gurt, der über im Dreieck angeordnete Rollen geführt ist, von denen mindestens eine in einem schwenkbaren Rahmen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare: Rolle (q.) derart im Schwenkrahmen (3) gelagert ist, daß beim Spannen des Gurtes (2) durch die zu bremsende Papierrolle (i) die aus der Gurtspannung der beiden die schwenkbar gelagerte Rolle (q.) umschließenden Gurtteile resultierende Kraft (P) ein Drehmoment auf den Schwenkrahmen (3) ausübt und. ihn gegen ,die Papierrolle (i) schwenkt.
  2. 2. Papierrollenbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich des Rahmens (3) gegenüber der Papierrolle (i) durch einen ortsfesten Anschlag (18) begrenzt ist.
  3. 3. Papierrollenbremse nach Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß auf der Schwenkachse (1o) des Rahmens (3) ein in das Ritzet (12) eines Elektromotors (15) eingreifendes Zahnsegment (i i) lose drehbar angeordnet ist, das in der einen Drehrichtung des Motors (15) den Rahmen. (3) über einen Anschlag (i9) anhebt, in der anderen Drehrichtung sich von ihm löst, wenn der Rahmen (3) sich gegen den ortsfesten Anschlag (18) gelegt hat. q.. Papierrollenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) lose drehbar auf seiner Schwenkachse (io) sitzt und mit dem von dem Zahnsegment (ii) mitgenommenen. Anschlag (i9) über ein auf der Achse (io) befestigtes Zahnklinkensegment (9) unter verstellbaren Winkeln verbunden ist. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift Nr. 2 190 379.
DEM156970D 1943-03-05 1943-03-05 Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen Expired DE760388C (de)

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DEM156970D DE760388C (de) 1943-03-05 1943-03-05 Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen

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DEM156970D DE760388C (de) 1943-03-05 1943-03-05 Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen

Publications (1)

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DE760388C true DE760388C (de) 1951-08-16

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ID=7337285

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DEM156970D Expired DE760388C (de) 1943-03-05 1943-03-05 Papierrollenbremse in Rotationsdruckmaschinen

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DE (1) DE760388C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2190379A (en) * 1936-05-01 1940-02-13 Hoe & Co R Web tensioning mechanism

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2190379A (en) * 1936-05-01 1940-02-13 Hoe & Co R Web tensioning mechanism

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