DE423957C - Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen - Google Patents

Anlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen

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DE423957C
DE423957C DESCH69094D DESC069094D DE423957C DE 423957 C DE423957 C DE 423957C DE SCH69094 D DESCH69094 D DE SCH69094D DE SC069094 D DESC069094 D DE SC069094D DE 423957 C DE423957 C DE 423957C
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DE
Germany
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lever
printing presses
feeding device
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movement
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Expired
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DESCH69094D
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Schnellpressenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen.
Bei Tiegeldruckpressen, bei denen die Werkstücke durch eine Anlegevorrichtung dem Tiegel zugeführt werden, ergaben sich häufig Störungen beim Auftreten von Bewegungshindernissen. Wurde beispielsweise der Werkstückstapel zu hoch bewegt, so gelangten die Werkstücke nicht mehr zur Abgabe, und unter
ίο Umständen traten sogar Brüche in den Teilen der Bogenanlegevorrichtung oder in den diese antreibenden Maschinenteilen auf. Zur Beseitigung dieses Nachteiles soll die Presse beim Auftreten von Bewegungshindernissen, die sich der Bogenanlegevorrichtung entgegenstellen, stillgesetzt werden.
Es ist bereits bekannt, bei Tiegeldruckpressen Sicherheitsvorrichtungen anzubringen, durch die beim Auftreten von Bewegungshin-
ao dernissen, z. B. zwischen Tiegel und Fundament, die Presse stillgesetzt wird. Bei diesen bekannten Vorrichtungen handelt es sich aber um verwickelte, mit Tastorganen arbeitende Einrichtungen, durch welche die Presse noch unübersichtlicher und empfindlicher wird. Im Gegensatz hierzu werden gemäß der Erfindung äußerst einfache Mittel verwendet, die den Aufbau der Presse nicht unübersichtlich gestalten und eine sichere Wirkungsweise gewährleisten. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß der Hauptantriebshebel für die Bogenanlegevorrichtung an einem mit einem schrägen Schlitz versehenen Zwischenhebel angreift, der bei regelrechtem Gange der Maschine an den Bewegungen des Antriebshebels teikiimmt, bei auftretenden Widerständen dagegen infolge des schrägen Schlitzes eine Bewegungsänderung durch den Antriebshebel erhält, wodurch ein Ausrücker in Tätigkeit gesetzt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung bei-
spielsweise .veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Seitenansicht und
Abb. 2 eine Stirnansicht bzw. einen teilweisen Schnitt in Richtung des Pfeiles der Abb. ι gesehen.
Die Anlegevorrichtung, z. B. die Saugerstange i, die die Werkstücke von dem Stapel 2 abhebt und sie dem um die Achse 3 ,schwingenden Tiegel 4 zuführt, ist in den Armen 5 gelagert. Diese werden von der Kurvenscheibe 6 aus mittels des Winkelhebels 7 in auf und ab schwingende Bewegung versetzt, und zwar greift der Winkelhebel 7 gabelförmig an einem Zwischenhebel 8 an, der an seinem unteren Ende mit der durchgehenden Achse 9 der Arme 5 gelenkig verbunden ist. An dieser Achse 9 greift gleichzeitig ein um den Zapfen 10 drehbarer Lenker 11 an. Auf der Achse 9 ist außerdem ein Hebel 12 drehbar befestigt. In dem am Zwischenhebel 8 angreifenden gegabelten Ende des Winkelhebels 7 ist ein Bolzen 13 gelagert, der einen senkrechten Schlitz 14 im Hebel 8 und einen schräg dazu verlaufenden Schlitz 15 im Hebel 12 durchdringt. Während des regelrechten Ganges der Tiegeldruckpresse schwingt der eine Arm des Winkelhebels 7 auf und nieder; an dieser Bewegung nimmt die Achse 9 mit den Armen 5 und den Hebeln 8 und 12 teil, wobei die Achse 9 durch den Lenker 11 geführt wird. Tritt nun bei der Abwärtsbewegung ein Hindernis auf, so sucht sich der zwangläufig gesteuerte Hebel 7 weiter nach unten zu bewegen. Diese unabhängige Bewegung ist ihm infolge der Schlitze 14 und 15 möglich. Da aber der Schlitz 15 im ' Hebel 12 schräg verläuft, wird dieser nicht nach unten bewegt, sondern um die Achse 9 schwingen. Sein oberes Ende 121 trifft hierbei auf einen Ausrückerhebel 16 und verdreht diesen bzw. dessen Achse 17. Diese Drehbewegung wird zum Ingangsetzen eines beliebigen Ausrückers benutzt, der die Druckpresse stillsetzt.
Die Schräglage des Schlitzes 15 in bezug auf die Bewegungsrichtung des Bolzens 13 wird natürlich derart gewählt, daß das Ausschwingen des Hebels 12 während des regelrechten Ganges der Maschine nicht eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlegevorrichtung für Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptantriebshebel (7) für die Bogenanlegevorrichtung (1, 5) an einem mit einem schrägen Schlitz (15,) versehenen Zwischenhebel (12) angreift, der bei regelrechtem Gange der Maschine an den Bewegungen des Antriebshebels teilnimmt, bei auftretenden Widerständen dagegen infolge des schrägen Schlitzes eine Bewegungsänderung durch den Antriebshebel (7) erhält, wodurch ein Ausrücker in Tätigkeit gesetzt wird.
    Abb. i.
    Abb. 2.
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