DE973549C - Stoppvorrichtung fuer Buchungsmaschinen-Zaehlwerktrommel - Google Patents

Stoppvorrichtung fuer Buchungsmaschinen-Zaehlwerktrommel

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DE973549C
DE973549C DEV6328A DEV0006328A DE973549C DE 973549 C DE973549 C DE 973549C DE V6328 A DEV6328 A DE V6328A DE V0006328 A DEV0006328 A DE V0006328A DE 973549 C DE973549 C DE 973549C
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stop
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DEV6328A
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Hellfried Koehler
Werner Tell
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Robotron Ascota AG
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Buchungsmaschinenwerk Karl Marx Stadt VEB
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Description

  • Stoppvorrichtung für Buchungsmaschinen-Zählwerktrommel Die Erfindung bezieht sich auf eine Stoppvorrichtung für Buchungsmaschinen-Zählwerktrommeln, bei der das jeweils ausgewählte Zählwerk durch eine vorgelagerte Anschlagwelle in Arbeitslage gebracht wird.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung dieser Art bekannt, bei der die Ruhelage der Trommelwelle durch eine vorgelagerte Anschlagwelle bestimmt wird. Die Anschläge der Anschlagwelle werden bei einer Buchungsmaschine durch einen Steuersatz bestimmt und können durch manuelle Bedienung übergeordnet gewählt werden. Die Vorrichtung besteht bei der bekannten Maschine aus einem mit einem Stift versehenen Hebel, der auf der Anschlagwelle befestigt ist. Auf einem Hebel der Trommelwelle ist eine Kupplungsklinke, die von einer Mitnehmerscheibe mitgenommen wird, gelagert, welche eine Schlitzführung aufweist. In die Schlitzführung greift der Stift des Hebels, der auf der Anschlagwelle angeordnet ist. Wird die Anschlagwelle durch Anschläge angehalten, so wird die Trommelwelle noch um einen bestimmten Weg weiterverdreht und die zwischen den beiden Hebeln angeordnete Zugfeder gespannt. Schlitzführung und Stift wirken dabei so zusammen, daB sich die Kupplungsklinke aus der Mitnehmerscheibe heraushebt. Durch Lösen der Anschläge zieht die Zugfeder die Teile in die vorher beschriebene Stellung zurück, wodurch die Kupplungsklinke wieder in Eingriff geht. Dadurch setzt sich die Vorrichtung wieder in Bewegung. Bei dieser Vorrichtung wird die Trommelwelle in der gleichen Drehzahl mitgenommen, wie sie die vom Motor getriebene Mitnehmerscheibe aufweist, bis die Kupplungsklinke außer Eingriff geht. Die Schwungmasse der Zählwerktrommel treibt die Trommelwelle noch so weit, bis die Spannung der Zugfeder die Trommelwelle anhält und zurückschwenkt. Die Trommelwelle kommt erst dann zum Stehen:, wenn die durch Schwungmasse und Federkraft bestimmte Schwingung beendet ist. Dieses Schleudern der Trommelwelle führt zu Fehleinstellung der Zählwerktrommel bzw. Festsetzung der Maschine. Um Letztgenanntes zu vermeiden, muß der Maschinengang so abgestimmt sein, daß das eingestellte Zählwerk erst nach dem Einschwingen der Trommelwelle in Eingriff geht, was einen Zeitverlust bedeutet. Um das Einschwingen der Trommelwelle größtmöglichst zu verkürzen, ist die zwischen den beiden Hebeln angeordnete Zugfeder sehr kräftig gewählt worden, was wiederum harte Schiläge verursacht und zu Maschinenschäden führen kann.
  • Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe., eine einfache und sicher arbeitende Stoppvorrichtung zu schaffen, mittels welcher, trotz Erhöhung der Drehzahl, die aufgeführten Mängel beseitigt werden. Das wird dadurch erreicht, daß zwischen der Trommelwelle und der Anschlagwelle Getriebeglieder vorgesehen sind, welche der Trommehvelle nach Anhalten der An.schlagwedle eine zwangläufige Bremsung bis zum Stillstand erteilen.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand von Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Fig. i das erste Ausführungsbeispiel, bei dein die Vorrichtung mit einem Kurventeil ausgestattet ist und bei der sich die Glieder in Mitnahmestellung befinden, Fig. 2 die gleiche Einrichtung nach Fig. i bei angehaltener Trommelwelle, Fig. 3 das zweite Ausführungsbeispiel, bei dem der Vorrichtung ein Verzögerungshebel zugeordnet ist und bei der sich die Glieder in Mitnahmestellung befinden, Fi-g. 4. die gleiche Einrichtung nach Fig. 3 bei angehaltener Trommelwelle.
  • Auf einer in einem Lagerbügel i gelagerten Anschlagwelle 2 sind entsprechend der Anzahl der Zählwerke in der Trommel Anschlaghebel 3 befestigt. Auf einem auf der Anschlagwelle :2 lose gelagerten Flansch .4 ist auf der .einen Seite ein Zahnrad 5 und auf der anderen Seite eine Mitnehmerscheibe 6 vorgesehen. Das Zahnrad 5 wird von einem nicht gezeigten Antriebsmotor der Maschine in Pfeilrichtung angetrieben. Auf der Anschlagwelle 2 ist ein Führungshebel 7 verstiftet, der einen Winkel 8 aufweist und der zwei Federstifte 9, io, einen Lagerbolzen i i, auf dem eine Rolle 12 läuft, sowie einen Stift 13 trägt. Eine Trommelwelle 14 ist in Verlängerung der Anschlagwelle 2 in einem Lagerbeil 15 gelagert. Ein auf der Trommelwelle 14 befestigter Abtriebshebel 16, weist zwei Federstifte 17, 18 auf, die eine kraftschlüssige Verbindung mittels Zugfeder i9, 2o zu den Federstiften 9, io des Führungshebels 7 herstellen.
  • Auf einem auf dem Abtriebshebel 16 befestigten Lagerbolzen 21 ist ein Kurventeil 2a drehbar gelagert, welches mit einer Kurvennut 23 versehen ist, die über die Rolle 12 des Führungshebels 7 greift. Die Kurvennut 23 ist derart ausgebildet, daß sie in ihrem einen Teil 2.4 im Radius zum Drehpunkt der Trommelwelle 1q., dagegen im anderen Teil 25 im Radius zum Drehpunkt des Kurventeils 22 verläuft und der Übergang bogenförmig ausgebildet ist. Auf dem Abtriebshebel 16 ist ein Federstift 26 und auf dein Kurventeil 22 ein Federstift 27 angeordnet. Eine zwischen beiden Teilen angeordnete Zugfeder 28 ist bestrebt, das Kurveilteil 22 in die in Fig. i gezeigte Stellung zu ziehen. Weiterhin ist auf dem Kurventeil 22 ein Lagerbolzen 29 angeordnet, auf dem eine Kupplungsklinke 3o drehbar gelagert ist, die eine Mitnehmernase 31, einen Arretierwinkel 32 und einen Federarm 33 aufweist. Auf dem Kurventeil 22 ist noch eine Arretierklinke 3,4 gelagert, die von einer Zugfeder 35, die zwischen einem auf der Arretierklinke 3.4 angeordneten Federstift 36 und einem auf dem Kurventeil 22 angeordneten Federstift 37 aufgehängt ist, gezogen wird. Eine zwischen dem Federarm 33 der Kupplun gsklillke 30 und dem Federstift 37 des Kurventeils 22 angeordnete Zugfeder 38 ist bestrebt, die Mitnehmernase 31 der Kupplungsklinke 30 in auf dem Kreisumfang der Mitnehmerscheibe 6 angeordnete Nuten 39 zu ziehen. Die Arretierklinke 34. kann den Arretierwinkel 32 der Kupplungsklinke 30 fangen, wenn die Kupplungsklinke 3o aus den Nuten 39 herausgehoben worden ist. Der Winkel 8 des Führungshebels 7 kann, wenn die Anschlagwelle :2 freigegeben worden ist, die Arretierung wieder aufheben. Eine ortsfest gelagerte Sperrklinke 40 greift, von einer Zugfeder 41 gezogen, in ein auf der Abtriebswelle 14 befestigtes Sperrad 42 ein und verhindert ein Verdrehen der Trommelwelle 14 entgegen der Pfeilrichtung.
  • Als Anschlag für die Anschlaghebel 3 sind auf einer ortsfest angeordneten Achse ,43 entsprechend der Anzahl der Trommelzählwerke und damit der Anschlaghebel 3 Anschlagglieder .-. vorgesehen. Jedes der Anschlagglieder 44 ist mit einem Zwischenglied .45 und das Zwischenglied 4.5 mit einem Kniehebel .46 gelenkartig verbunden. Die Kniehebel :46 sind auf einer ortsfesten Achse 4.7 drehbar gelagert und werden von Zugfedern 4.8 gegen eine ortsfeste Anschlagnase 49 gezogen. Bei Betätigung eines Kniehebels 4.6 wird durch das Kniegelenk eine Anschlagnase 5o in die Bahn des mit ihm zusammenarbeitenden Anschlaghebels 3 gebracht, und das Kniegelenk findet, wenn es seine Stecklage erreicht hat, an einer Anschlagachse 51 seinen Anschlag.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist, wie Fig. 3 und d. zeigen, an Stelle des Kurventeils 22 ein Verzögerungshebel 52 auf dem gleichen Lagerbolzen 2i des Abtriebshebels 16 drehbar gelagert. Auf dem Lagerbolzen i i des Führungshebels 7 ist ein Glied 53 beweglich gelagert und findet am Stift 54 seinen Anschlag. Der Verzögerungshebel 52 und das Glied 53 ist mittels eines Ansatznietes 55 gelenkig verbunden. Auf dem Verzögerungshebel 52 sind in gleicher Weise die Glieder angeordnet, die auf dem Kurventeil 22, wie Fig. i und 2 zeigen., angeordnet sind.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist folgende: Wird keiner der Anschlaghebel 3 von den Anschlaggliedern 44 gehalten, so ziehen die Zugfedern 19, 2o die Anschlagwelle 2 so weit entgegen der Trommelwelle 14, daß sich die Rolle 12 des Führ ungsllebels 7 in dem Teil 24 der Kurv ennu.t 23, wie Fig. i zeigt, befindet. In dieser Stellung hat der Winkel 8 des Führungshebels 7 die Arretierklinke 34 so weit verschwenkt, daß die Kupplungsklinke 30, gezogen von der Zugfeder 38, mit ihrer Mitnehmernase 31 in eine Nut 39 der Mitnehmerscheibe 6 eingreift. Die Nuten 39 sind so ausgebildet, daß sie die Kupplungsklinke 3o nach beiden Drehrichtungen arretieren. Da die Mitnehmerscheibe 6 von einem nicht gezeigten Antrieb fortlaufend in Pfeilrichtung angetrieben wird, werden beide Wellen 2 und 14 über Kupplungsklinke 30, Kurventeil 22 und durch die Rolle i2 des Führungshebels 7, die ein Verschwenken des Kurventeils 22 verhindert, in Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt. Die Anschlagwelle 2 wird so lange mitgenommen, bis zur Zählwerkauswahl durch eine Anschlagnase 5o des Anschlaggliedes 44 mittels Zwischenglied 45 und Kniehebel 46 der entsprechende Anschlaghebel 3 angehalten wird. Durch das Anhalten der Anschlagwelle 2 bleibt auch der auf der Anschlagwelle 2 verstiftete Führungshebel 7 und damit die Rolle 12 stehen. Die Kupplungsklinke 3o, das Kurventeil 22 und die Trommelwelle 14 werden aber weiter mitgenommen. Im ersten Teil der weiteren Mitnahme rollt das Kurventeil 22 in dem im Radius zum Drehpunkt der Trommehvelle 14 verlaufenden Teil 24 der Kurvennut 23 weiter, wodurch ein Verdrehen des Kurventeiles 22 auf seinem Lagerbolzen 21 nicht einsetzt und damit die Geschwindigkeit gleich der der Mitnehmers s cheibe 6 ist.
  • Läuft in der Weiterbewegung das Kurventeil 22 mit seinem bogenförmig ausgebildeten Teil der Kurvennut über die Rolle 12, so setzt ein Verschwenken des Kurventeiles 22 auf seinem Lagerbolzen 21 ein, wodurch der Lagerbolzen 21 und damit der Abtriebshebel 16, der auf der Trommelwelle 14 verstiftet ist, eine Verzögerung erfährt, die schließlich, wenn der 'Teil 25 der Kurvennut 23 über die Rolle 12 gleitet, zum Anhalten der "Trommelwelle 14 führt, da der Teil 25 der Kurvennut 23 im Radius zum Drehpunkt des Kurventeiles 22 verläuft.
  • Der Vorgang des zwangläufigen Anhaltens erklärt sich folgendermaßen. Nachdem die Anschlagwelle 2 angehalten worden ist, setzt in der Weiterbewegung ein Verschwenken des Kurventeiles 22 auf seinem Lagerbolzen 21 ein. Wollte die Trommelwelle 14 die gleiche Geschwindigkeit beibehalten, so müßte sie, indem nämlich die Kupplungsklinke 3o durch die Bewegung des Kurventeiles 22 eine Beschleunigung bekommt, auch der Mitnehmerschei,be 6 eine Beschleunigung geben. Da aber die Mitnehmerscheibe 6 von einem Antrieb immer die gleiche Drehzahl erhält und die Mitnehmersoheibe 6 die Kupplungsklinke 30 in beiden Drehrichtungen arretiert, muß durch dieses Hebelspiel eine Geschwindigkeitsverminderung der Trommldlwelle 14 eintreten, die zum Stillstand der Trommelwelle 14 führt. In dem Augenblick, wo der Teil 25 der Kurvennut 23 über die Rolle 12 gleitet, hebt sich die Kupplungsklinke 3o aus der Nut 39 der Mrtnehmerscheibe 6 heraus, indem ihre Fläche 56 auf den Stift 13 des Führungshebels 7 aufläuft. Bevor sich die Kupplungsklinke 3o aus der Nut 39 heraushebt, legt sich die auf dem Kurventeil 22 beweglich gelagerte Arretierklinke 34 über den Arretierwinkel 32 der Kupplungsklinke 3o, da sich beide Teile entgegengesetzt bewegen, wodurch die Kupplungs.klillke 30 gehalten wird. Das Kurventeil 22 wird von der Zugfeder 28 um den im Radius zum Drehpunkt der Kurvennut 23 liegenden Teil 25 wieder zurückgeschwenkt, wodurch die Kupplungsklinke 30 weit aus der Nut 39 ausgeschwenkt wird. Um ein Zurückspringen der Trommelwelle 14 zu verhindern, greift eine Sperrklinke 4o in en auf der Trommelwelle 14 befestigtes Sperrad 42 ein. Werden die Anschläge gewechselt, so wird die Anschlagwelle 2 freigegeben, und die zwischen Führungshebel 7 und Abtriebshebel 16 angeordneten Zugfedern i9, 2o ziehen die Anschlagwelle -, um den Weg, den die Trommelwelle 14 weiterverschwenkt wurde, nach. Dadurch läuft die Rolle 12 in den Teil 24 der Kurvennut 25 ein, und gleichzeitig hebt der Winkel 8 des Führungshebels 7, indem er die Arretierklinke 34 bewegt, die Arretierung der Kupplungsklinke 30 auf. Es erfolgt nunmehr der gleiche Vorgang, wie schon beschrieben.
  • Im zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 3, 4) tritt an die Stelle des Kurv entei1es 22 und der Rolle 12 ein auf dem gleichen Lagerbolzen 21 des Abtriebshebels 16 gelagerter Verzögerungshebel 52, der mittels eines Ansatznietes 55 mit einem auf dem Führungshebel 7 beweglich angeordneten Glied 53 drehbar verbunden ist.
  • In Mitnahmestellung der Vorrichtung wird ein `'erschwenken des Verzögerungshebels 52, auf dem die Kupplungsklinke 30 gelagert ist, dadurch verhindert, daß sich (Fig. 3) der Ansatzniet 55 über der Verbindungslinie Lagerbolzen i i des Führungshebels 7 und Drehpunkt der Anschlagwelle 2 befindet. Wird die Anschlagwelle 2 angehalten, so wird der Verzögerungshebel 52 durch die Kupplungsklinke 30 weiter mitgenommen. Die Bewegung des Verzögerungshebels 52 auf seinem Lagerbolzen 21 ist am Anfang ganz gering und nimmt durch die weitere Mitnahme der Kupplungsklinke 30 immer mehr zu, bis durch die Strecklage des Gliedes 53 und des einen Armes des Verzögerungshebels 52 (Fig. 4) die Trommelwelle 14 zum Stillstand gebracht worden ist. Werden die Anschläge gewechselt, so zieht die Zugfeder 28 die Gelenkglieder 52, 53 in die in Fit'. 3 gezeigte Stellung, wodurch wiederum eine Mitnahme erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoppvorrichtung für Buchungsmaschinen-Zählwerktrommel, bei der das jeweils ausgewählte Zählwerk durch eine vorgelagerte Anschlagwelle in Arbeitslage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Trominelwelle (14) und der Anschlagwelle (2) Getriebeglieder (12, 22 bzw. 52, 53) vorgesehen sind, welche der Trommelwelle (14) nach Anhalten der Anschlagwelle (2) eine zwangläufige Bremsung bis zum Stillstand erteilen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Trommelwelle (14) befestigter Abtrieb:shebel (16) einen Lagerbolzen (21) aufweist, auf dem ein Kurventeil (22) drehbar angeordnet ist, welches eine Kupplungsklinke (30) lagert, die in auf dem Kreisumfang einer auf der Anschlagwelle (2) drehbar angeordneten Mitnehmerscheibe (6) befindliche Nuten (39) eingreifen kann und das Kurventeil (22) eine Kurvennut (23) aufweist, die in ihrem einen Teil (24) im Radius zum Drehpunkt der Trommelwelle (14), dagegen im anderen Teil (25) im Radius zum Drehpunkt des Kurventeiles (22) verläuft und der Übergang bogenförmig ausgebildet ist und die Kurvennut (23) über eine Rolle (12) eines auf der Anschlagwelle (2) befestigten Führungshebels (7) greift und die Anschlagwelle (2) in Verlängerung der Trommelwelle (14) gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer vom Antriebsmotor angetriebenen Mitnehmerscheibe, dadurch gekennzeichnet, da.ß die auf dem Kreisumfang der Mitnehmerscheibe (6) befindlichen Nuten (39) derart ausgebildet sind, daß sie eine zur Mitnahme bestimmte Mitnehmernase (31) der Kupplungsklinke (3a) nach beiden Drehrichtungen arretiert.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmernase (31) der auf einem Lagerbolzen (29) des Kurventeiles (22) angeordneten Kupplungsklinke (30) von einer Feder (38) in eine der Nuten (39) der Mitnehmerscheibe (6) gezogen wird und sie dadurch die Trommelwelle (14) über Kurventeil (22) und Abtriebshebel (16) antreibt, da die Rolle (12) des Führungshebels (7) ein Verschwenken des Kurventeiles (22) auf seinem Lagerbolzen (21) verhindert und im Falle des Stehenbleibens der Anschlagwelle (2) und damit der Rodle (12) die Kupplungsklinke (30) weiter mitgenommen wird, wodurch ein Verschwenken des Kurventeiles (22) einsetzt, bis die Kupplungsklinke (3o) mit einer Schräge (56) auf einen Stift (13) des Führungshebels (7) aufläuft und dadurch aus der Nut (39) der Mitnehmerscheibe (6) gehoben wird und der in einem Fortsatz der Kupplungsklinke (30) befindliche Arretierwinkel (32) von einer gefederten Arretierklinke (34), die auf dem Kurventeil. (22) gelagert ist, gefangen wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Kurventeil (22) und Abtrieb.shebel (16) angeordneter Kraftspeicher (28) das Kurventeil (22), nachdem die Mitnehmernase (31) der Kupplungsklinke (3a) aus den Nuten (39) der Mitnehmerscheibe (6) herausgehoben worden ist, zurückversehwenkt, wodurch die Mitnehmernase (31) der Kupplungsklinke (3o) aus dem Bereich der Nuten (39) der Mitnehmerscheibe (6) gehalten wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anhalten die entgegen der Anschlagwelle (2) weiterverschwenkte Trommelwelle (14) in ihrer Lage gehalten wird, indem eine Sperrklinke (40) in ein auf der Trommelwelle (14) befestigtes Sperrrad (42) eingreift. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.B die zwischen Führungshebel (7) und Abtriebshebel (16) angeordneten Kraftspeicher (19, 2o) den Führungshebel (7) so weit entgegen dem Abtriebsihebel (16) ziehen, daß sich die Rolle (12) des auf der Anschlagwelle (2) befestigten Führungshebels (7) in dem im Radius zum Drehpunkt beider Wellen verlaufenden Teil (24) der Kurvennut (23) befindet, wenn die Anschläge und Kontakte freigegeben worden sind und in dieser Stellung ein Winkel (8) des Führungshebels (7) die Arretierkdinke (34) so weit verschwenkt hat, daß die Arretierung der Kupplungsklinke (3o) au.fgehoben worden ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Anhalten der Anschlagwelle (2) vorgesehener Anschlag vorzugsweise in jeder Stelle aus drei Gliedern (44, 45, 46) besteht und das Anschlagglied (44) von den beiden anderen Gliedern (45, 46) in Anschlagstellung gebracht wird, indem die beiden anderen kniegelenkartig wirkenden Glieder (45, 46) in Strecklage gebracht werden. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verzögerungshebel (52), der auf dem Lagerbolzen (21) des Abtriebshebels (16) gelagert ist, durch ein bewegliches Glied (53) mit dem Führungshebel (7) gelenkartig verbunden ist, welches beim Lösen der Anschläge und Kontakte mit dem Mittelpunkt seiner Lagerung (55) am Verzögerungshebel (52) über der Verbindungslinie Drehpunkt der Anschlagwelle (2) und Drehpunkt des Gliedes (53) am Führungshebel (7) steht, und dadurch ein Verschwenken des Verzögerungshebels (52) auf seinem Lagerbolzen (21) verhindert und im Falle des Anhaltens der Anschlagwelle (2) die Kupplungsklinke (30) weiter mitgenommen wird, wodurch das Verschwenken des Verzögerungshebels (52) auf seinem Lagerbolzen (2I) einsetzt und damit die Verzögerung der Trommelwelle (i4) erfolgt, bis durch die Strecklage des Gliedes (53) und des einen Armes des Verzögerungshebels (52) die Trommelwelle (i4) zum Stillstand kommt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 567223, S19592.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE567223C (de) * 1931-06-06 1932-12-30 Rheinische Metallw & Maschf Zaehlwerksantrieb fuer Rechenmaschinen, dessen Schaltglieder eine umlaufende Schaltbewegung ausfuehren
DE819592B (de) * 1949-10-29 1951-09-06 Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie A.G., Berlin Einrichtung für Rechenmaschinen

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