DE487570C - Verfahren zum Formen und Verpacken von zweckmaessig im Vakuum getrocknetem und gepulvertem Kaese unter Erhaltung der Streufaehigkeit - Google Patents

Verfahren zum Formen und Verpacken von zweckmaessig im Vakuum getrocknetem und gepulvertem Kaese unter Erhaltung der Streufaehigkeit

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DE487570C
DE487570C DEB131007D DEB0131007D DE487570C DE 487570 C DE487570 C DE 487570C DE B131007 D DEB131007 D DE B131007D DE B0131007 D DEB0131007 D DE B0131007D DE 487570 C DE487570 C DE 487570C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/06Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
    • A23C19/086Cheese powder; Dried cheese preparations

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Formen und Verpacken von zweckmäßig im Vakuum getrocknetem und gepulvertem Käse unter Erhaltung der Streufähigkeit Tafelfertiger Käse in Pulverform, der ähnlich wie geriebener Parmesankäse als Streukäse verwendet werden soll, wird bisher in der Weise hergestellt, daß man zerkleinerten Hartkäse im Vakuum fast vollständig entfeuchtet, so daß er nur noch, einen Wassergehalt von unter io °/o besitzt. Die so erhaltene körnige, leicht bröckelnde Masse wird alsdann in luftdicht verschlossenen Portionskrausen aus Glas, Porzellan, Steingut o. dgl. eingefüllt in den Verkehr gebracht.
  • Das Trocknen des Käses bis auf einen so geringen Wassergehalt ist langwierig und entsprechend teuer, ebenso ist die Aufbewahrung und der Versand in luftdichten Glaskrausen verhältnismäßig teuer, wodurch der Käse selbst sich ziemlich hoch im Preise stellt. Überdies zergeht und löst sich dieser sehr harte Käse schwer in den Speisen.
  • Nach der Erfindung können die angegebenen Übelstände dadurch beseitigt werden, daß man einen zweckmäßig im Vakuum nur so weit getrockneten Käse, daß er io bis 25 °/o Wasser enthält, pulvert, alsdann in Formen preßt und die Formlinge sogleich in Stanniol einschlägt. Es hat sich hierbei in ganz überraschender und nicht vorauszusehender Weise gezeigt, daß derartiger pulvriger Käse trotz der Pressung nicht zusammenbäckt, sondern auch noch nach monatelanger Aufbewahrung seine Streufähigkeit beibehält und durch einen mehr oder weniger kräftigen einseitigen Druck sofort wieder in Pulverform zerfällt.
  • Die Trocknung von Käse im Vakuum, das Pulvern, das Pressen sowie das Verpacken in Zinnfolie sind an sich längst bekannt. Ebenso ist es nicht neu, Nahrungsmittel aller Art, auch Käse, in leicht zerteilbare, gepreßte Formen zu bringen.
  • Das Neue liegt ausschließlich in der Anwendung der angegebenen Maßnahmen für pulvrigen Käse, da man die Möglichkeit, derartigen Käse durch Pressen in eine feste bestimmte Form zu bringen, für völlig ausgeschlossen ansehen mußte, weil die Gefahr eines vollständigen Zusammenbackens wahrscheinlich war, wodurch die Streufähigkeit vollkommen aufgehoben worden wäre.
  • Der Streukäse wird beim Pressen einem solchen starken Drucke ausgesetzt, daß sein Volumen um etwa ein Viertel herabgemindert wird. Bei dem bisherigen Pressen von Käse in Formen hingegen handelt es sich nicht darum, den Käse selbst zusammenzupressen, sondern nur in die Form zu drücken, um diese auszufüllen. Soweit eine Pressung von bereits in Zinnfolie gepacktem Käse vorgenommen wird, geschieht dies ausschließlich unter ganz gelindem Drucke zu dem Zwecke, die Zinnfolie sich dicht an den Käse anschließen zu lassen.
  • Nach der Erfindung wird zur Herstellung eines stets tafelfertigen, leicht pulvernden, nicht zu harten und dadurch auch leicht löslichen und leicht verdaulichen Käses in gepreßter Form wie folgt verfahren: Ein beliebiger Käse oder Quark wird in zerkleinerter Form in dünner Schicht auf Horden ausgebreitet und im Vakuum so weit getrocknet, daß er noch einen Wassergehalt von etwa so bis 25 °/o besitzt. Der so getrocknete Käse wird alsdann zu Grießfeinheit gepulvert und hierauf in Portionsformen zylindrischer oder prismatischer Gestalt unter einem solchen Drucke gepreßt, daß er sein Volumen um etwa ein Viertel vermindert. Die Preßlinge werden sofort zum Schutze gegen atmosphärische Einflüsse in Zinnfolie eingehüllt.
  • Die so erhaltenen Preßlinge können in trockenen Räumen monatelang aufbewahrt werden, ohne zu schimmeln oder sich sonst irgendwie zu verändern oder zusammenzubacken. Sie sind stets gebrauchsfertig, da sie nach Entfernung der Stanniolhülle bei einem mehr oder weniger kräftigen einseitigen Druck mit der Hand oder einem sonstigen Gegenstande sofort wieder in Pulverform zerfallen. Infolge ihres genügenden Wassergehaltes sind sie leicht löslich und gut bekömmlich. Der gepackte Käse nimmt im Vergleich zu Käsepulver in Glaskrausen infolge der Pressung und der einfachen Stanniolumhüllung einen verhältnismäßig geringen Raum ein, kann leicht verpackt und versandt werden und stellt sich hierdurch sowie durch die geringere Trocknung erheblich billiger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Formen und Verpacken von zweckmäßig im Vakuum getrocknetem und gepulvertem Käse unter Erhaltung der Streufähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Käse in Formen gepreßt und die Formlinge sogleich in Stanniol eingeschlagen werden.
DEB131007D 1927-04-22 1927-04-22 Verfahren zum Formen und Verpacken von zweckmaessig im Vakuum getrocknetem und gepulvertem Kaese unter Erhaltung der Streufaehigkeit Expired DE487570C (de)

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