DE48745A - Klaviatur für Accordeons - Google Patents
Klaviatur für AccordeonsInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
FRIEDRICH LAMP in SCHLESWIG. Klaviatur für Accordeons.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ag. März 1889 ab.
Durch die nachstehend beschriebene Erfindung wird bezweckt, vermittelst einer einzelnen
Taste eine, zwei oder mehrere Stimmen gleichzeitig zum Ertönen zu bringen und dadurch
je nach Belieben jede einzelne Stimme piano oder forte spielen zu können, ohne einen
Registerzug bewegen zu müssen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Klaviatur in den Fig. 1 bis 4 in verschiedenen
Ausführungen dargestellt.
In Fig. ι ist A das Griffbrett, in welchem die
Tasten a a1. . ., um eine gemeinsame Achse b
drehbar gelagert, untergebracht sind. Die zwei oder mehr Tasten α a1. . ., welche nach je
gleichgestimmten Stimmen führen, sind in einander gelagert, so dafs die hintere Taste ax
von der vorderen Taste α umfafst wird. Jeder Tastenhebel ad1... trägt einen Druckknopf k
bezw. k1 und wird durch eine unter demselben befindliche Feder f bezw. f1 stets nach oben
gedrückt. Die Taste a1 trägt an der unteren
Fläche eine überstehende Metallplatte m, Fig. ia, durch welche bezweckt wird, dafs beim Niederdrücken
der Taste α bezw. des Druckknopfes k gleichzeitig die Taste α1 mit niedergeführt und
dadurch gleichzeitig zwei Stimmen zum Tönen gebracht werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Abänderung
wird durch den Tastenhebel α nicht die obere Tonstelle und durch den Tastenhebel α1 nicht
die im Resonanzkasten liegende Tonstelle beeinflufst, sondern die Verbindung ist umgekehrt.
Im übrigen stimmen die in Fig. 2 und Fig. 1 dargestellten Anordnungen überein.
In Fig. 3 sind an Stelle der Druckknöpfe k
und' k1 hinter einander liegende und um die
gemeinsame Drehachse b gelagerte Tasten aa1 . . .
angeordnet, die am Ende der Taste al schräg
zu einander abgeschnitten sind. Diese Abschra'gung ZI kann die in Fig. 1 und 2 benutzte
Metallplatte m ersetzen und die Kupplung zwischen den beiden Tasten α und α1
herstellen., wenn die Taste α niedergedrückt wird. Im anderen Falle, wenn ein Druck auf
Taste a1 ausgeübt wird, ist die Kupplung ohne
Weiteres aufgehoben. Die überstehende Metallplatte 111 kann aber auch wie bei Fig. 1 und 2
aufserdem noch angebracht werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung sind die beiden Tasten α und a1 nicht in einander
angeordnet, sondern über einander gestellt und es hat jede Taste ihre besondere Drehachse b bezw. bl. Beim Niederdrücken der
Taste α wird nur eine Tonstelle, beim Niederdrücken der Taste α1 werden zwei Tonstellen
beeinfiufst und zum Tönen gebracht.
Die vorbeschriebene Einrichtung läfst sich bei jeder Art von Accordeons verwenden und
soll dem Spieler die Benutzung des forte und des piano gestatten, ohne dafs er hierzu irgend
welche Registerverschiebungen auszuführen braucht. Auch soll diese Einrichtung ermöglichen,
einzelne Töne piano und gleichzeitig einzelne Töne forte spielen zu können.
Die vorbezeichnete Einrichtung kann auch beliebig vervielfältigt werden, und es können
auf die vorbeschriebene Weise drei, vier und
mehr Tastenhebel mit einander in derselben Weise gekuppelt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Klaviatur für Accordeons, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei oder mehreren Tastenhebeln α α1 ... über oder in einander, von welchen jeder mit einer besonderen Stimmenklappe verbunden ist, und die so mit einander gekuppelt sind, dafs je nach der niedergedrückten Taste eine oder mehrere Stimmen gleichzeitig zum Ertönen gebracht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48745A true DE48745A (de) |
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