DE1460C - Einrichtung an Spielwerken zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens von Metall-, Glas- oder Porzellanplatten - Google Patents
Einrichtung an Spielwerken zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens von Metall-, Glas- oder PorzellanplattenInfo
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Description
Nachdem man bisher in Spielwerken theils Pfeifen von Blech oder Holz, theils Zungenstimmen,
wie in Harmoniums, oder Stahlkämme, wie z. B. in Spieldosen zur Erzeugung des Tones
benutzt hat, deren Herstellung der Natur der Sache nach verhältnifsmäfsig sehr kostspielig war,
hat der Erfinder ein Spielwerk hergestellt, in welchem der Ton durch Anschlagen einer Reihe
von Metallplatten erzeugt wird, und das infolge der grofsen Einfachheit und dadurch bedingten
Billigkeit, sowie wegen des angenehmen, milden Tones nach Ansicht des Erfinders ein vielbegehrtes
Kinderinstrument zu werden verspricht.
Auf beiliegender Zeichnung ist das Spielwerk ohne Deckel und mit ausgebrochener Vorderwand,
sowie unter Weglassung sämmtlicher Zierrathen, dargestellt, um die Anschaulichkeit der
Einrichtung nicht zu beeinträchtigen.
Diese Gohliser Kinderleier, wie Erfinder das Instrumentchen nennen möchte, besteht aus folgenden
Theilen:
1. Claviatur α mit den Claves b . .. b, welche
durch die Federn d. . , d nach unten gedrückt werden. Die Schraube R, sowie die Federn e e
dienen dazu, die Claviatur in die richtige Lage einzustellen, und zwar so, dafs die Clavesstifte
i. . . i gerade auf der Walze aufsitzen ohne zu drücken, und die Hämmerchen c . .. c ungefähr
2. mm über den Metallplatten AHC... schweben.
2. Walze W, welche mittelst Kurbel K und Schnecke/ (bezw. durch Uhrwerk) in Bewegung
gesetzt und durch das Stellzeug S auf das gewünschte Stück, welches gespielt werden soll,
eingestellt wird, indem man den Griff des Stellzeugs nach unten drückt und dann nach rechts
oder links zieht. Beim Niederdrücken des Stellzeugs wird durch einen einfachen Hebel, der
innerlich an der Kastenwand u angebracht ist, die Claviatur um 10 mm gehoben, so dafs die
Walze beliebig nach rechts oder links bewegt werden kann, ohne dafs die Clavesstifte i. . . i
und die Walzenstifte sich gegenseitig treffen oder beschädigen könnten.
3. Resonanzkasten T, auf welchem die Stimmplatten AHC... auf elastischen Schnüren aufgelegt
und so befestigt sind, dafs sie sich gegenseitig nicht berühren können.
Wird die Kurbel im Sinne eines Uhrzeigers gedreht, so dreht sich die Walze in der Richtung
des Pfeiles um ihre Axe, wobei dann die Walzenstifte die Clavesstifte und damit auch die
Claves mit den Hämmerchen c. .. c nach oben drängen, während diese, sobald die Walzenstifte
vorübergegangen sind, durch die Federn d. . . d wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschnellt
werden. Dabei erfolgt der Anschlag der Hämmerchen auf die Metallplatten und somit der
Ton, der einem milden Glockenton ähnlich ist.
Patent-Anspruch: Die Verwendung von Metall-, Glas- oder Porzellanplatten in Spielwerken
mit Kurbel oder Uhrwerk zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 51.
E. DIENST in GOHLIS-LEIPZIG.
Einrichtung an Spielwerken zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens von Metall-, Glas- oder
Porzellanplatten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1877 ab.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1460T | 1877-09-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1460C true DE1460C (de) |
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ID=70766825
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001460DA Expired - Lifetime DE1460C (de) | 1877-09-15 | 1877-09-15 | Einrichtung an Spielwerken zur Tonerzeugung mittelst Anschlagens von Metall-, Glas- oder Porzellanplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1460C (de) |
-
1877
- 1877-09-15 DE DE000000001460DA patent/DE1460C/de not_active Expired - Lifetime
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