DE486111C - Gestaengeantrieb fuer elektrische Schalter - Google Patents

Gestaengeantrieb fuer elektrische Schalter

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DE486111C
DE486111C DEV23344D DEV0023344D DE486111C DE 486111 C DE486111 C DE 486111C DE V23344 D DEV23344 D DE V23344D DE V0023344 D DEV0023344 D DE V0023344D DE 486111 C DE486111 C DE 486111C
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Germany
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DEV23344D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/42Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using cam or eccentric

Landscapes

  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Gestängeantrieb für elektrische Schalter Erfolgt die Betätigung von Schaltern durch Stangenantrieb aus der Ferne, so kann, besonders wenn der Schaltwinkel des Schalters groß ist, der Fall eintreten, daß die Bewegung des Antriebsgestänges nicht ausreicht, den Schalter ordnungsgemäß zu betätigen. Ferner kann, besonders bei einer Schaltbewegung von mehr als 9o°, der Angriffspunkt des Gestänges gegenüber dem Schalthebel in eine Totpunktlage eintreten, so daß ein Schalten unmöglich ist. Durch die nachstehend beschriebene Erfindung ist es möglich, auch Schalter mit großem Schaltweg zu betätigen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Ende der Antriebsstange nicht fest mit dem Schalt-Nebel verbunden ist, sondern in einer kurvenförmigen Bahn geführt wird, und die übertragung der Bewegring des Stangenendes auf den Schalthebel durch eine auf diesem angeordnete, radial bewegliche Führung erfolgt. Die kurvenförmige Bahn für das Ende des Stangenantriebs verläuft so, daß beim Schalten keine Totpunktlage auftreten kann. Stets wird das Stangenende der Bahn folgen und durch die radial bewegliche Verbindung den Schalthebel mitnehmen und ein Schalten bewirken. Hierdurch ist es auch möglich, Schaltungen von i8o° und darüber auszuführen; es hängt dies lediglich von der Ausgestaltung der Führungsbahn ab. Ferner ist man hierdurch in der Lage, das Verhältnis der Winkelgeschwindigkeit des Stangenendes, also des Antriebes, und des Schalthebels in weiten Grenzen zu ändern, so daß beispielsweise eine für die Betätigung des Schalters besonders günstige Antriebsbewegung erzielt wird.
  • Eine der möglichen Ausführungsformen ist in der Zeichnung dargestellt. Es bezeichnet a den elektrischen Schalter, für dessen Betätigung eine i8o°-Bewegung erforderlich ist. b ist der Schalthebel, der beispielsweise mittels Schlitzführung mit der Antriebsstange c in Verbindung steht. Der Antrieb erfolgt durch eine go°-Drehbewegung. Das Ende d der Antriebsstange c ist in einer kurvenförmigen Bahne der Platte f geführt. Beim Schalten wird ein Druck auf die Schaltstange c in der Pfeilrichtung ausgeübt, das Ende b bewegt sich in der Bahne und nimmt den Schalthebel b, der sich gegenüber der Antriebsstange c in einer Totpunktlage befindet, mit. Nach einer go°-Bewegung des Antriebs hat der Schalthebel eineDrehung um i8o° ausgeführt. Beim Rückschalten wird wieder durch die Führung der Antriebs-. stange der Schalthebel aus der Totpunktlage gebracht. Durch geeignete Formgebung der Bahn können die beim Schalten auftretenden Hemmungen ausgeglichen werden, so daß eine günstige Schaltbewegung erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gestängeantrieb für elektrische Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Antriebsstange auf der Schalterseite durch eine kurvenförmige Bahn zwangläufig geführt wird und die Übertragung dieser Bewegung auf den Schalthebel durch eine auf diesem radial bewegliche Führung erfolgt.
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