DE405463C - Stossvorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents

Stossvorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge

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Publication number
DE405463C
DE405463C DES63773D DES0063773D DE405463C DE 405463 C DE405463 C DE 405463C DE S63773 D DES63773 D DE S63773D DE S0063773 D DES0063773 D DE S0063773D DE 405463 C DE405463 C DE 405463C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pusher
impact device
spindle
pushing
switch
Prior art date
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Expired
Application number
DES63773D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Koerber
Hans Matulla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL15609D priority Critical patent/NL15609C/xx
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES63773D priority patent/DE405463C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE405463C publication Critical patent/DE405463C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/08Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. NOVEMBER 1924
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 405463 KLASSE 20 h GRUPPE 7
(S 63773 IIj20 h)
Siemens-Schuckertwerke G.m. b. H. in Siemensstadt b. Berlin*).
Stoßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. September 1923 ab.
Es sind Stoßvorrichtungen für Fahrzeuge ■' gekuppelt werden, die mit einem Schwungrad
bekannt, bei denen der Stößer zum Stoßen ; versehen ist. Zum Kuppeln soll eine längsmit einem dauernd bewegten Körper gekup- verschiebbare Spindel zum Stoßen gedreht pelt wird. werden, so daß eine Mutter auf der Spindel
Nach der Erfindung soll der Stößer zum ; wandert und die Kupplung schließt, wonach Stoßen mit einer dauernd umlaufenden Welle sich die Spindel entgegen einer sie in die
*) Von dem Patenlsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Qtto Körber und Hans Matulla in Charlottenburg.
Mittellage drängenden Kraft verschiebt. Die Spindel kann von Hand, sie kann aber auch von einem Hilfsantrieb gedreht werden, der durch das Stoßsteuer eingeschaltet wird. Dieser Hilfsantrieb wird zweckmäßig in Abhängigkeit von der Erreichung der erforderlichen Kupplungskraft ausgeschaltet, indem der Schalter z. B. als Endausschalter ausgebildet und durch die Längsverschiebung der ίο Spindel bewegt wird. Die Einrichtung kann so getroffen werden, daß eine Schaltvorrichtung den Hilfsantrieb in Abhängigkeit von der Erreichung der Endlage des Stößers in umgekehrter Richtung einschaltet, so daß die Kupplung mit dem dauernd bewegten Körper wieder gelöst wird. Dabei kann dann ein weiterer Schalter angeordnet werden, der den Hilfsantrieb bei Erreichung der Mittellage der Spindel ausschaltet. Der Stößer kann in Abhängigkeit von der Rückführung des Stoßsteuers in die Nulllage durch Kupplung mit der umgekehrten Bewegungsrichtung des bewegten Körpers in seine Anfangslage zurückgeführt werden. Die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß der Stößer nach dem Stoßen durch selbsttätige Kupplung mit der umgekehrten Bewegungsrichtung des bewegten ! Körpers in seine Anfangslage zurückgeführt wird. Dabei kann auch das Stoßsteuer selbst- ; tätig durch bekannte Mittel, wie Mitnehmer ; u. dgl., in die Nullage zurückgeführt werden. : Zweckmäßig wird das Sttißsteuer so ausgebildet, daß seine Bewegungen und Stel- < lungen denen des Stößers entsprechen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der Erfindung, ι ist der in Bewegung zu setzende Wagen, 2 der Stößer. Dieser Stößer wird von einem zweiarmigen, im Punkt 3 gelagerten Hebel 4 bewegt, der am anderen Ende einen Zahnbogen 5 trägt, mit dem ein Zahnrad 6 kämmt. Dieses Zahnrad sitzt auf einer Welle 7, auf der zwei Kupplungshälften 8 und 9 längsverschieblich angeordnet sind. Lose auf der Welle sitzen ferner zwei Kegelräder 11 und 12, die von einem dauernd umlaufenden, mit einem nicht gezeichneten Schwungrad gekuppelten Kegelrad 13 in verschiedenem Drehsinne angetrieben werden. Die Kupplungshälften 8 und 9 werden durch den im Punkt 14 gelagerten zweiarmigen He- ! bei 15 bewegt. Sie stehen im Ruhezustand in einer Mittelstellung, kuppeln also weder das Kegelrad 11 noch das Kegelrad 12 an die Welle 7 an. Der Hebel 15 wird durch eine Mutter 16 bewegt, die von einer Spindel 17 nach rechts oder links verschoben werden" kann. Zwei Spiralfedern 18 und 19 suchen die in ihren Lagern 20 und 21 längsverschieblich gelagerte Spindel in eine Mittelstellung zu drängen. Die Spindel 17 kann : vom Hilfsmotor 22 über das Vorgelege 23, 24 gedreht werden. Der Hilfsmotor 22 wird mit dem Stoßsteuer 25 eingeschaltet.
Die Einrichtung wirkt so: Soll der Wagen 1 in der Pfeilrichtung abgestoßen werden, so ; wird das Stoßsteuer in die punktierte Lage ; gebracht. Dabei wird ein Strom geschlossen, der folgenden Verlauf nimmt: Aus den Phasen I und II über den Schalter 26, das Leitungsgaar 27 und den Endausschalter 28, über die Kontakte 29 zum Hilfsmotor 22, an den die Phase III dauernd angeschlossen ist. Der Motor setzt sich in Bewegung und dreht die Spindel 17 so, daß die Mutter 16 nach rechts läuft, wodurch sich die Kupplungs- : half te 8 an das Kegelrad 11 anlegt. Dadurch dreht sich nunmehr das Zahnrad 6, und der , Stößer 2 beginnt mit der Abstoßung des Wagens in der Pfeilrichtung. Durch die Wanderung der Mutter 16 auf der Spindel 17 fällt der Hebel 36 unter der Wirkung der Feder 37 ein und schließt den Schalter 35. Sobald . die Kupplungshälfte 8 am Kegelrad 11 anliegt, kann die Mutter 16 nicht mehr weiter nach rechts wandern.- Infolgedessen schraubt sich nun die Spindel 17, da der Hilfsmotor 22 weiterläuft, unter Zusammendrückung der Feder 18 nach links und öffnet so den Endausschalter 28, indem der mit dem Punkt go 30 drehbare Hebel 31 von der Spindel mit nach links genommen wird. Durch die Öffnung des Schalters 28 wird der Strom zum Hilfsmotor 22 unterbrochen, so daß die Spindel 17 in ihrer Lage bleibt und die Kupplung 8, 11 geschlossen hält. Die Bewegung der Stoßvorrichtung 2 setzt sich also zunächst noch fort, und zwar so lange, bis der Schalter 26 geöffnet und der Schalter 32 geschlossen worden ist. Sobald dieser Schalter 32 geschlossen wird, fließt ein Strom von den Phasen I und II durch das Leitungspaar 33 und den Endausschalter 34, den Schalter 3 5 zum Hilfsmotor 22. Dabei sind jedoch die Phasen I und II gegen die erste Schließung vertauscht., so daß nunmehr der Hilfsmotor 22 im umgekehrten Sinne läuft. Dadurch wird die Spindel 17 zunächst wieder in ihre Mittelstellung gedreht, worauf sich die Mutter 16 ebenfalls wieder in ihre Mittelstellung schraubt und die Kupplung 8, 11 löst. Sobald die Mutter 16 wieder in der Mittelstellung angelangt ist, öffnet sie durch Heben des Hebels 36 den Schalter 3 5 und setzt dadurch den Motor 22 still.
Wird nun das Stoßsteuer 25 in die gezeichnete Lage gebracht, so wird ein Strom aus den Phasen I und II über den Schalter 32, das Leitungspaar 33, den Endschalter 34 und den Kontakt 39 durch den Hilfsmotor 22 geschlossen. Dadurch bewegt dieser Hilfsmotor die Mutter 16 nach links, und die Kupp-
lungshälfte 9 kuppelt die Welle 7 mit dem Kegelrad 12. Dadurch wird der Stößer 2 zurückgestellt. Die Vorgänge bei dieser Rückstellung vollziehen sich vollkommen sinngemaß wie beim Stoßen.
Die Einrichtung kann in bekannter Weise auch so getroffen werden, daß der Hebel 36 nur dann in der Mittelstellung der Mutter 16 gehoben wird, wenn diese von links nach rechts, aber nicht, wenn sie von rechts nach links läuft. Dies hat zur Folge, daß der Hilfsmotor nach dem Stoßen nicht stillgesetzt wird, sondern weiterläuft und dadurch die Kupplung 9, 12 schließt. Dadurch wird der Stößer im Anschluß an das Stoßen sofort zurückgeführt, wobei das Stoßsteuer in seine Nullage mitgenommen werden kann.
Bei der Anordnung nach vorstehendem Beispiel muß die Kupplung während des ganzen Stoßvorgangs gleiten, damit der Stößer dauernd beschleunigt wird. Zur Vermeidung der dadurch bedingten Verluste und zur Schonung der Kupplung kann zwischen die, Kupplung und den Stößer eine Vorrichtung bekannter Art eingeschaltet werden, die die durch die Kupplung übertragene gleichförmige Bewegung in eine ungleichförmige verwandelt, indem der Stößer z. B. durch eine Kurbel bewegt wird, die sich zum Stoßen um etwa 90° dreht. Die Kurbel wird dann so angeordnet, daß der Stößer im Augenblick des Ankuppelns noch keine oder fast noch keine Bewegung macht, und daß die Bewegung bis zum Ende der Stoßbewegung dauernd zunimmt und das Fahrzeug usw. beschleunigt.
Die Einrichtung nach der Erfindung hat vor Druckluft- und ähnlichen Steuerungen, den Vorteil großer Einfachheit, Billigkeit und Betriebssicherheit bei außerordentlich starker Stoßkraft.

Claims (12)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i. Stoßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge, bei der der Stößer zum Stoßen mit einem dauernd bewegten Körper gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet,, daß der dauernd bewegte Körper eine mit einem Schwungrad versehene Welle ist. 2. Stoßvorrichtung nach dem Anspruch i, gekennzeichnet durch eine längsverschiebbare Spindel, die zum Stoßen gedreht wird, so daß eine Mutter auf der Spindel wandert und die Kupplung schließt, wonach sich die Spindel entgegen einer sie in die Mittellage drängenden Kraft verschiebt.
  3. 3. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel von einem Hilfsantrieb gedreht wird, der durch das Stoßsteuer eingeschaltet wird.
  4. 4. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, gekennzeichnet durch einen Schalter, der den Hilfsantrieb in Abhängigkeit von der Erreichung der erforderlichen Kupplungskraft ausschaltet.
  5. 5. Stoßvorrichtung nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter als Endausschalter ausgebildet ist und durch die Längsverschiebung der Spindel bewegt wird.
  6. 6. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 5, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung, die den Hilfsantrieb in Abhängigkeit von der Erreichung der Endlage des Stößers in umgekehrter Richtung einschaltet, so daß die Kupplung wieder gelöst wird.
  7. 7. Stoßvorrichtung nach dem Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Schalter, der den Hilfsantrieb bei Erreichung der Mittellage der Spindel ausschaltet.
  8. 8. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößer in Abhängigkeit von der Rückführung des Stoßsteuers in die Nulllage durch Kupplung mit der umgekehrten Bewegungsrichtung des bewegten Körpers in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
  9. 9. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößer nach dem Stoßen durch selbsttätige Kupplung mit der umgekehrten Bewegungsrichtung des bewegten Körpers in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
  10. 10. Stoßvorrichtung nach dem Anspruch 9, gekennzeichnet durch selbsttätige Rückführung des Stoßsteuers in die Nullage in Abhängigkeit von der selbsttätigen Rückführung des Stößers in die Anfangslage.
  11. 11. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 10, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des Stoßsteuers, daß seine Bewegungen und Stellungen denen des Stößers entsprechen.
  12. 12. Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 11, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung der Kupplung mit dem Stößer, die den Stößer bei gleichförmiger Bewegung der Kupplung während des Stoßens dauernd beschleunigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES63773D 1923-09-09 1923-09-09 Stossvorrichtung, insbesondere fuer Fahrzeuge Expired DE405463C (de)

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