DE484865C - Flankendurchmesserlehre - Google Patents

Flankendurchmesserlehre

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Publication number
DE484865C
DE484865C DEK99709D DEK0099709D DE484865C DE 484865 C DE484865 C DE 484865C DE K99709 D DEK99709 D DE K99709D DE K0099709 D DEK0099709 D DE K0099709D DE 484865 C DE484865 C DE 484865C
Authority
DE
Germany
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measuring
teaching
gauge
dial indicator
pitch diameter
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Expired
Application number
DEK99709D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Schraven
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Publication of DE484865C publication Critical patent/DE484865C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Instruments as specified in the subgroups and characterised by the use of mechanical measuring means
    • G01B3/38Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable
    • G01B3/40Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable for external screw-threads

Description

Die Erfindung bezieht sich auf FlanfcenduTcbmesserlehren mit einem verschiebbaren, mit einem Feinzeiger in Verbindung stehenden Meßbolzen und an Meßriegdln vorgesehenen, gegeneinander geneigten und dem Meßbolzen zugekehrten Stützflächen- und; besteht darin, daß ein Feinzeiger an dem beim Gebrauch der Lehre unterhalb des Prüfkörpers liegenden TeE derart angeordnet ist, daß beim. Prüfen das Eigengewicht der Lehre den Meßdruck zu bedingen vermag.
Infolgedessen ist der Meßdruok stets der gleiche, während bei den bekannt gewordenen Lehren dieser Art der Meßdruck und damit die Genauigkeit der Messung vom Gefühl des Messenden abhängig ist.
Auf der Zeichnung zeigt
Abb. ι ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Ansicht'
Abb. 2 den Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, von links gesehen,
Abb. 3 ein zweites Ausfübrungsbeispiel, gleichfalls in Ansicht, und
Abb. 4 einen Teil der Abb. 3 bei anderer Verwendungsweise der Lehre.
Es soll zunächst das Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 erläutert werden.
Der Lebrenkörper.« hat zwei Seitenarme b. .In jedem Seitenarm δ ist eine Ausnehmungc vorgesehen, in d'er ein Meßriegel d verstellbar und auswechselbar gelagert ist. Jeder Meßriegel d ist mittels eines Deckels e in seiner Führung festklemmhar. In einem hülsenförmigen Teil des Lehrenikörpers,« ist ein Feinzeiger/ verstellbar und) festMemmbar gelagert, der in bekannter Weise ausgebildet ist und dessen Meßbolzen g in den zwischen den beiden Seitenarmen b befindlichen freien Raum hineinragt. Die Stützflächen! h und' die Meßfläche des Meßbolzens g sind so gestaltet, daß sie beim Eingriff in das zu prüfende Gewinde dieses etwa in der Flantkenrnitte berühren.
Die Lehre eignet sich, im besonderen zum Prüfen von dreischneidigen Gewindebohrern. Soll ein solcher geprüft werden, so wird er vor dem Einführen in die Lehre zunächst so gedreht, daß die Nuten den Meßriegeln, ιώ und dem Meßbolzen, g gegenüberliegen. Sodann wird der Bohrer in die Lehre eingeführt und g0 darauf entgegen der Schneidrichtung gedreht, so daß die Meßfläcbesn das Gewinde in der Flanikenmitte berühren (Abb. 1). Beim Prüfen hängt der Feinzeiger nach, unten, so daß das Eigengewicht der Lehre einen gleich.-bleibenden Meß druck liefert. Die Lehre wird vor dem Prüfen nach einem Gewindelehrdorn eingestellt.
Bei dem zweiten, in Abb. 3 und 4 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist der Leh- e0 renkörperÄ, der den Feinzeiger/ trägt, ringförmig ausgebildet. Der Meßbolzen g des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alexander Schraven in Essen.
4848(55
Feinzeigecrs / ragt in den freien Ringraum hinein. In dem Rin,gteili des Lehrenkörpersd! sind drei Nutend vorgesehen. Die eine Nut liegt dem Meßbolzen g genau gegenüber, während die beiden anderen Nuten um 1200 zur Achse des Meßbolzens g geneigt sind. In den Nuten k können Meßriegel m festklemmbar gelagert werden.
Soll ein dreischneidiger Gewindebohrer mittels dieser Lehre geprüft werden, so wild in die beiden um 1200 zur Meßbolzenachse geneigten Nuten je ein Meßjiegelm eingelegt. Die Handhabung der Lehre ist in diesem Falle die gleiche wie die der Lehre nach Abb. ι und 2.
Soll ein vierschneidiger oder sonst gleichteiliger Gewindebohrer geprüft werden, so wird die Lehre in der aus Abb. 4 ersichtlichen Weise verwendet. In diesem Fall ist der eine Meßriegelm in die dem Meßbolzieng· gegenüberliegende Nut eingeschoben. Der andere Meßriegel m liegt in der 'einen um 120° zur Meßbolzenachse ,geneigten Nut, und zwar ist dieser Meßriegel an dem für diese Prüfung in Frage kommendem Ende flach und so abgeschrägt, daß er beim Prüfen den Gewindebohrer an seiner Umfläche berührt. Er dient in diesem Falle dazu, die richtige Lage des. Gewind'ebohrers zu sichern.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Flankend'urihmesaerMire mit einem verschiebbaren, mit -einem Feinzeiger in Verbindung stellenden Meßbolzen und an Meßriegeln vorgesehenen, gegeneinander geneigten und dem Meßbolzen zugekehrten Stützflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinzeiger (/) .an dem beim Gebrauch der Lehre -unterhalb des Prüfkörpers liegenden Teil derart angeordnet ist, daß beim Prüfen das Eigengewicht der Lehre den Meßdruck zu bedingen vermag.
2. Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. im Lehrerikörper (a) drei Lagerstellen (k) für die Meßriegel {m) vqrgesehen sind, von denen die eine dem Meßbolz'an (g) genau gegenüberliegt, und daß. der eüne Meßräeigel mit 'einer flachen Stützfläche verseilen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK99709D 1926-07-04 1926-07-04 Flankendurchmesserlehre Expired DE484865C (de)

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