DE948283C - Einspannvorrichtung fuer Rachenlehren od. dgl. - Google Patents

Einspannvorrichtung fuer Rachenlehren od. dgl.

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Publication number
DE948283C
DE948283C DEC10748A DEC0010748A DE948283C DE 948283 C DE948283 C DE 948283C DE C10748 A DEC10748 A DE C10748A DE C0010748 A DEC0010748 A DE C0010748A DE 948283 C DE948283 C DE 948283C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
gauge
clamping device
fork
base plate
Prior art date
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Expired
Application number
DEC10748A
Other languages
English (en)
Inventor
Aubrey G Firbes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Patents and Development Ltd
Original Assignee
Canadian Patents and Development Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US948283XA priority Critical
Application filed by Canadian Patents and Development Ltd filed Critical Canadian Patents and Development Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE948283C publication Critical patent/DE948283C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Instruments as specified in the subgroups and characterised by the use of mechanical measuring means
    • G01B3/38Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable

Description

  • Einspannvorrichtung für Rachenlehren od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspannvorrichtung zum Nachprüfen und Ausrichten oder Einstellen von Lehren und ähnlichen Meßvorrichtungen.
  • Rachenlehren und ähnliche Meßgeräte zur Prüfung der Genauigkeit von Werkstücken oder Werkzeugen müssen gelegentlich auf ihre richtigen Abmessungen geprüft werden. Zur Prüfung und zum Ausrichten oder Einstellen müssen die Lehren in einer Einspannvorrichtung festgehalten werden, damit die ahgenutzten Flächen abgeschliffen oder andere Bearbeitungen ausgeführt werden können.
  • Es ist wesentlich, daß die Lehre dabei starr festgelegt ist und von der Einspannvorrichtung nicht verbogen oder verformt wird, da andernfalls die Einstellung oder Bearbeitung der Lehre fehlerhaft wird.
  • Die Erfindung ist auf eine Einspannvorrichtung gerichtet, die eine feste Einspannung von Lehren oder ähnlichen Vorrichtungen ohne Veränderung ihrer Abmessungen oder Ausrichtung ermöglicht.
  • Dabei ist die Einspannvorrichtung zvor.z,ugsweise so ausgebildet, daß sie jegliche von ihr hervorgerufene Verziehung oder Verbiegung anzeigt und es ermöglichst, solche Verziehungen oder Verbiegungen durch entsprechende Einstellung zu beseitigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dnß die Einspannvorrichtung einen Halter für das Ende des einen Lehrenschenkels und einen mit diesem Halter starr verbundenen, gabelartigen Einspannkopf aufweist, zwischen dessen Arme das Ende des anderen Lehrenschenkels ragt, wobei an den Armen zwei Klemmglieder vorgesehen sind, die an einander gegenüberliegenden Stellen in den zwischen den Armen befindlichen Spalt ragen und gegen die Seitenflächen des Lehrenschenkels gedrückt werden können, sowie ein drittes Glied, dsas ebenfalls in den Schlitz ragt, sich. nachgiebig gegen die eine Seite des Lehrenschenkeis anlegt und mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist, so daß es die Lage des Lchrenschenkels innerhalb der gabelartigen Vorrichtung erkennen läßt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Einspannvorrichtung nach der Erfin--dung, und zwar Fig. I eine schaubildliche Ansicht einer Rachenlehre, für die die Einspannvorrichtung bestimmt ist, Fig. 2 eine Ansicht der Einspannvorrichtung mit der Lehre und Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch die Grundplgatte der Einspannvorrichtung in größerem Maßstab.
  • Die Rachenlehre 10 besteht aus einem Lehrenbtigel II mit einer festen Meßbacke I2 an dem einen und einer verstellbaren Meßbacke I3 am anderen Ende des Bügels. Die Verstellung der Meßbacke I3 wird an einer- Meßuhr 14 angezeigt, die abnehmbar an dem Bügel ii befestigt ist. Diese Meßuhr wird von dem Bügel abgenommen, bevor die Lehre in die Einspannvorrichtung eingesetzt wird. Ein verschiebbarer Stab I5, der normalerweise durch eine Klemmschraube I6 in seiner Lage gehalten wird, verhindert ein zu weites überschieben der Lehre über den zu messenden Gegenstand. Er kann ebenfalls vor dem Einsetzen der Lehre in die Einspannvorrichtung'herausgenommen werden.
  • Die in Fig. 2 veranschaulichte Einspannvorrich- -tung besteht aus einer Grundplatte I7, einer darauf befestigten Säule I8 und einem gabelförmigen Einspannkopf 19, der auf der Säule in der Höhe verstellbar ist. Er kann mittels einer Klemmschraube 20 in der gewünschten Höhe festgestellt werden Die Grundplatte I7 enthält eine genau gebohrte, lotrechte Bohrung 2 I, in die ein nach unten ragender Zapfen der unteren festen Meßbacke 12 gesteckt werden kann, sowie eine diese Bohrung durchsetzende waagerechte Bohrung 23a' in die eine Spannvorrichtung zum vertikalen Festlegen des Zapfens der Meßbacke I2 eingeschraubt ist. Sie besteht aus einer beweglichen Hülse 24, die mit einer Gewindebohrüng versehen ist und auf einer Schraubenspindel 25 sitzt, die in einer Hülse 26 gelagert ist. Die Schraubenspindel 25, deren Ende 25a die bewegliche Hülse 24 durchragt, ist mit einem Drehknopf 27 versehen. Die einander zugekehrten Enden der beiden Hülsen 24 und 26 sind abgeschrägt. In gleicher Weise ist auch der Zapfen der Meßbacke 12 mit Schrägflächen 12a versehen.
  • Durch Drehen des Knopfes 27 können die beiden Hülsen einander genähert werden, so daß sie sich nach Art eines Schraubstocks von beiden Seiten gegen die Schrägflächen. anlegen, dadurch den Zapfen der Meßbacke 12 gegen die gegenüberliegende Wand der lotrechten Bohrung 21 anpressen und so die Meßbacke I2 in der Bohrung festlegen.
  • Es ist aber natürlich auch möglich, das Festlegen der Lehre durch anders ausgebildete Vorrichtungen zu bewirken.
  • Ist die Meßbacke 12 durch die Spannvorrichtung 22 festgelegt, so befindet sich das obere Ende des Bügels II in dem Schlitz rga zwischen den beiden Gabelarmen 28 und 29 des Einspannkopfes 19. Der Schlitz ist so breit, daß beiderseits des Bügels noch etwas Raum verbleibt. Zwei Klemmglieder, die als Schrauben 30 und 3I ausgebildet sein können, ragen von beiden Seiten in den Schlitz 19a Sie können so weit angezogen werden, daß sich ihre Enden gegen die Seitenflächen des Bügels II anlegen. An der Seite des Einspannkopfes ist eine Meßuhr 32 angeordnet. Ihr Meßstift 32a durchragt eine waagerechte Bohrung des Armes 28 und legt sich nachgiebig gegen die eine Seitenfläche des Bügels II an. In dieser Stellung mißt die Meßuhr 32 die Abweichung des Lehrenbügels II von der Lotrechten. Die Meßuhr wird an dem Arm 28 mittels einer Klemmschraube 33 gehalten.
  • Die zu prüfende Rachenlehre wird in aufrechter Stellung mit dem nach unten vorste,henden Zapfen der festen Meßbacke I2 in die lotrechte Bohrung 21 der Grundplatte I7 eingesteckt und mittels des Drehknopfes 27 darin festgespannt. Stimmt die Höhenlage des Einspannkopfes 19 mit dem oberen Ende des Bügels der Lehre nicht überein, so wird der Einspannkopf 19 nach Lösen der Schraube 20 entsprechend auf der Säule 18 verstellt, bis sich dieses Ende in dem Schlitz 19a des Einspannkopfes befindet. Die Klemmschrauben 30 und 31 müssen vorher so weit zurückgeschraubt sein, daß sie den Bügel nicht berühren. Nun wird die Meßuhr 32 in dem Arm 28 nach Lösen der Schraube 33 so verschoben, daß der Meß.stift den Bügel seitlich berührt und der Zeiger der Meßuhr auf Null steht.
  • In dieser Stellung wird die Meßuhr durch die Klemmschraube 33 festgelegt.
  • Nun werden diebeiden Klemmschrauben 30 und 31 von beiden Seiten vorsichtig und gleichmäßig gegen den Bügel angeschraubt, so daß sich die Anzeige der Meßuhr nicht verändert. Durch vorsichtiges Verschrauben können -gegebenenfalls auftretende Ausschläge der Meßuhr wieder rückgängig gemacht werden, bevor der Bügel endgültig festgeklemmt ist. Nach endgültiger Feststell-ung hält die Einspannvorrichtung die Rachenlehre sehr fest, ohne daß die Lehre beim Einspannen irgendwelche Verformungen erlitten hat.

Claims (6)

  1. PATENTANSPPSCIIE: I. Vorrichtung zum Einspannen von Rachenlehren od. dgl., gekennzeichnet durch einen mit einer Klemmvorrichtung (22) versehenen Halter (I7) für. das eine Ende des Lehrenbügels (11) und einen mit diesem Halter starr verbundenen, gabelartigen Einspannkopf (in), dessen Arme (28, 29) das andere Ende des Lehrenbügels seitlich zwischen sich erfassen und zwei Klemmglieder (30, 3 r) aufweisen, die an gegenüberliegenden Stellen in den zwischen den Armen befindlichen Spalt (I9a) ragen und gegen die Seitenflächen des Lehrenbügels angezogen werden können, sowie ein. drittes Glied (32a), das ebenfalls in den Schlitz ragt, sich nachgiebig gegen die eine Seite des Lehrenrahmens anlegt und mit einer Anzeigevorrichtung (32g verbunden ist, so daß es die Lage des Lehrenbügels innerhalb des gabelartigen Einspannkopfes erkennbar macht.
  2. 2. Einspannvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmglieder aus fluchtend in den beiden Armen (28, 29) sitzenden StelIschrauben (30, 3I) bestehen.
  3. 3. Einspannvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Glied der l:iederstift (32a) einer Meßuhr (32) ist, die an dem einen Arm (28) des gabelartigen Einspannkopfes (I9) angeordnet ist.
  4. 4. Einspannvorrichtung nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (I7) für das eine Ende des Lehrenbügels aus einer Grundplatte besteht, die mit in einer Querbohrung (23a) liegenden Einspannhülsen (24, 26) versehen ist.
  5. 5. Einspannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (I7) eine senkrechte Bohrung (2I) zur Aufnahme des Zapfens (I2) einer Rachenlehre aufweist und die zum Festlegen des Lehrenzapfens dienenden Einspannhülsen (24, 26) mit einander zugekehrten Enden auf die senkrechte Bohrung der Grundplatte einstellbar sind.
  6. 6. Einspannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit gabelartigen Armen (28, 29) versehene Einspannkopf (I9) an einer auf der Grundplatte (I7) starr befestigten Säule (I8) vorzugsweise verstellbar befestigt ist.
DEC10748A 1954-02-25 1955-02-15 Einspannvorrichtung fuer Rachenlehren od. dgl. Expired DE948283C (de)

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