DE368054C - Zum Pruefen von Bohrungen dienendes Winkelpruefgeraet - Google Patents

Zum Pruefen von Bohrungen dienendes Winkelpruefgeraet

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Publication number
DE368054C
DE368054C DEK81412D DEK0081412D DE368054C DE 368054 C DE368054 C DE 368054C DE K81412 D DEK81412 D DE K81412D DE K0081412 D DEK0081412 D DE K0081412D DE 368054 C DE368054 C DE 368054C
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DE
Germany
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testing
angle
bores
test axis
bearing
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Expired
Application number
DEK81412D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Bartholdy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE368054C publication Critical patent/DE368054C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means
    • G01B5/24Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes

Description

  • Zum Prüfen von Bohrungen dienendes Winkelprüfgerät. Die. Erfindung bezieht sich auf zum Prüfen von Bohrungen dienende Winkelprüfgeräte, bei denen zwei Achsen vorgesehen sind, deren Mittellinien in einem bestimmten Winkel zueinander stehen. Die Erfindung bezweckt, ein Winkelprüfgerät dieser Art zu schaffen, das sich besonders zum Prüfen der Winkelstellung der Mittellinien von solchen Bohrungen eignet, die in einem im übrigen geschlossenen Gehäuse vorgesehen sind.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein zum Prüfen der Winkelstellung der Mittellinien von rechtwinklig zueinander stehenden Bohrungen bestimmtes Winkelprüfgerät veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z das Winkelprüfgerät in Verbindung mit einem mit zwei senkrecht zueinander stehenden Bohrungen versehenen, im Längsschnitt gehaltenen Gehäuse und Abb.2 in kleinerem Maßstabe in schematischer Darstellung die Anordnung nach Abb. z.
  • In die hohlzylindrische Lagerstelle a1 des Gehäuses A ist eine mit genau zentrischer Bohrung versehene Büchse B eingesetzt, in der ein genau zylindrischer Dorn C schließend geführt ist. Der Dorn C besitzt an seinem außen liegenden Ende einen geriffelten Griff und an seinem im Gehäuse liegenden Ende einen Kegel cl, der in eine kegelförmige Bohrung dl einer Prüfachse D schließend hineinragt. Die Mittellinien des Dornes C und der Prüfachse D stehen senkrecht zueinander und schneiden sich. Der mittlere Teil und die beiden, um einen gewissen Betrag aus dem Gehäuse A herausragenden Enden der Prüfachse D sind genau zylindrisch geschliffen. Auf dem einen Ende der Prüfachse D ist ein Kugelstück E verschiebbar angeordnet, dessen äußerer Durchmesser etwas größer ist als der innere Durchmesser einer zweiten hohlzylindrischen Lagerstelle a2 des Gehäuses A, deren geometrische Achse senkrecht zur geometrischen Achse der Lagerstelle dl stehen und diese schneiden soll. Mittels einer Schraube K ist das Kugelstück E auf der Prüfachse D feststellbar. In einer auf der anderen Seite des Gehäuses A liegenden dritten hohlzylindrischen Lagerstelle a3, die gleichachsig zur Lagerstelle a2 liegt, ist eine genau eingepaßte Lagerbüchse G drehbar gelagert. An dieser Lagerbüchse G ist ein Meßgerät H, z. B. ein mit einem Feinzeiger ausgestatteter Schlagprüfer, in radialer Richtung einstellbar angeordnet.
  • Soll festgestellt werden, ob die Mittellinien der Lagerstellen a1 und a2, a3 des Gehäuses A genau senkrecht zueinander stehen und sich schneiden, so wird zunächst die Prüfachse D in das Gehäuse A eingeführt und der durch die Büchse B hindurchragende Dorn C mit seinem Kegel cl in die Bohrung dl der Prüfachse D fest eingepaßt. Hierauf wird das Kugelstück E auf das eine Ende der Prüfachse D aufgesetzt und bis zur Anlage gegen die Lagerstelle a2 des Gehäuses A verschoben. Hierbei wird gegebenenfalls mittels des Dornes C- die Prüfachse D gehoben oder gesenkt, bis das Kugelstück E an seinem ganzen Umfange an der Kante der Lagerstelle a2 anliegt. Sobald dies der Fall ist, wird das Kugelstück E mittels der Schraube K auf der Prüfachse D festgestellt. Dann wird die Lagerbüchse G mit dem Meßgerät H in die Lagerstelle a3 des Gehäuses A eingesetzt und das Meßgerät H so eingestellt, daß sein Zeiger lag unter Berührung des Tastbolzens hl mit der Prüfachse D auf Null einspielt. Zeigt das Meßgerät H bei der Drehung der Lagerbüchse G keine Abweichung an, so fällt die Mittellinie der Lagerstellen a2 und a3 mit der Mittellinie der Prüfachse D zusammen, und es steht infolgedessen die Mittellinie der Lagerstelle a1 senkrecht auf der Mittellinie der Lagerstellen a2 und a3 und schneidet diese. Schlägt dagegen bei der Drehung der Lagerbüchse G der Zeigerk2 des Meßgerätes H aus, so steht die Mittellinie der Prüfachse D zu der Mittellinie der Lagerstellen a2 und a3 in einem@Winkel, der sich aus der Gleichung bestimmen läßt, worinF die von demMeßgerätH angezeigte Abweichung der beiden Mittellinien voneinander an der Meßstelle und l die Entfernung zwischen der Meßstelle und dem Drehpunkte der Prüfachse D (dem Mittelpunkte des Kugelstückes E) bedeutet (Abb. 2). Die beiden Mittellinien können dabei eine Stellung einnehmen, in der sie entweder in senkrechter (s. Abb. 2) oder wagerechter Richtung oder aber in beiden Richtungen voneinandcr abweichen. Durch Festlegung des Punktes, an dem das Mißgerät H die größte Abweichung anzeigt, läßt sich die Richtung der Abweichung leicht feststellen.
  • Soll die Winkelprüfung ohne den auf der Zeichnung links liegenden Gehäuseteil ausgeführt werden, so wird das Meßgerät H an einer in einer mittleren, hohlzylindrischen Lagerstelle a4 drehbar gelagerten Lagerbüchse Gl befestigt und der mittlere zylindrische Teil der Prüfachse D als Anlagefläche für den Tastbolzen hl benutzt (in Abb. r strichpunktiert angedeutet).
  • Selbstverständlich k-nnte das Meßgerät H auch auf der Prüfachse D drehbar angeordnet: sein. In diesem Falle müßte der Tastbolzen lal so abgebogen sein, daß er an der Innenwandung der Lagerstelle a3 bzw. a4 anliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Prüfen von Bohrungen dienendes Winkelprüfgerät, bei dem zwei Achsen vorgesehen sind, deren Mittellinien in einem bestimmten Winkel zueinander stehen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der einen Achse (D) ein Zentrierorgan (E) trägt und konzentrisch zu dieser Achse (D) oder zu dem Zentrierorgan (E) ein Meßgerät (H) drehbar angeordnet ist.
DEK81412D 1922-03-31 1922-03-31 Zum Pruefen von Bohrungen dienendes Winkelpruefgeraet Expired DE368054C (de)

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