DE48233C - Riemenfallhammer - Google Patents

Riemenfallhammer

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Publication number
DE48233C
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Authority
DE
Germany
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hammer
belt
sling
drop hammer
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48233D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. FRIEDERICH in Paris, 43 Rue Turbigo
Publication of DE48233C publication Critical patent/DE48233C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat einen Fallhammer zum Gegenstande. Bei demselben bildet der Hammer den einen Theil eines starren und bewegbaren Bestandtheiles, welcher durch Riemenantrieb auf- und abwärts derartig bewegt wird, dafs die Wirkung des Hammers, unbeschadet der Fallhöhe desselben, beständig dieselbe bleibt.
Fig. ι und 3 zeigen die beiden Hauptansichten der Maschine. Fig. 2 zeigt die Ansicht von der Hammerseite aus, während in Fig. 4 und 5 die Einrichtung zur Mitnahme des Hammers ersichtlich ist.
"Auf dem Grundbett X der Maschine, sitzt der Ambos D und die die Transmissionstheile tragende Säule V. Angetrieben wird der Hammer durch den Riemen Y und die Riemscheibe P; an letzterer sitzt eine Scheibe O, durch welche die Drehbewegung in eine Hin- und Herbewegung des Hammers umgesetzt wird. Auf der Scheibe O sitzt ein Zapfen N, welcher von dem Lager M umfafst wird. Letzteres gleitet in einer bei L1 drehbar gelagerten Prismenführung. Bei Drehung der Scheibe O wird durch N und M die Führung L in Schwingbewegungen versetzt, wodurch die mit der letzteren fest verbundene Welle L1 ebenfalls in Schwingungen geräth. Auf Welle L1 sitzt eine Riemscheibe K, um welche ein für gewöhnlich schlaff liegender, aber durch die Spannvorrichtung Q anzuspannender Riemen J gelegt ist, um die Schwingungen von K auf die Riemscheibe / zu übertragen. Auf der Welle der letzteren sitzt ein Sector H, um welchen die drei Riemen H' H" H" gelegt sind. Von diesen Riemen ist der Riemen H' direct mit dem Hammer verbunden, während die Riemen H" H" an den Rahmen G angeschlossen sind, welcher den Hammer A trägt und in den verticalen Führungen F auf- und abgleiten kann. Riemen H' sitzt bei h am Sector und bei h' an dem durch Keil B mit dem Hammer A verbundenen Hammerkopf A1 fest. Die Riemen H" (an deren Stelle auch ein einziger Riemen treten kann) sitzen dagegen bei h" am Sector und bei h'" an der nach Bedarf einstellbaren Traverse G1 des mit dem Hammerkopfe A1 verbundenen Gestelles G fest.
Die Einstellung der Traverse G1 erfolgt durch die Muttern Z, nach deren Lösen G1 gegen G verstellt werden kann, um etwaige Verlängerungen oder Verkürzungen der Riemen auszugleichen.
Beim Betriebe des Hammers wird derselbe sehr langsam vom Riemen H' emporgehoben und nimmt bei dieser Aufwärtsbewegung den Rahmen G mit nach oben, wodurch unter Vermittelung der TraverseG1 die Riemen H" H" ebenfalls nach oben gezogen werden. Beim Niedergang des Hammers wird derselbe aufser durch sein Eigengewicht noch durch die Riemen H" nach unten bewegt. Aus der beschriebenen Anordnung geht hervor, dafs beim Schmieden verschieden hoher Arbeitsstücke die Fallhöhe des Hammers zwischen ziemlich weiten Grenzen immer dieselbe bleibt; der Rahmen G und Hammer A steigen dabei infolge einfachen Gleitens des Riemens auf der Spannrolle Q bis zu einem höher gelegenen Ausgangspunkte.
Die Spannrolle Q. wird durch einen an dem einen Ende mit Gegengewicht 5 belasteten, an
dem anderen Ende mit Handgriff R1 versehenen Hebel R eingestellt, indem ein an letzterem sitzender Sperrzahn U in einen der Sperrzä'hne T einfällt. Wenn ein Arbeitsstück geschmiedet werden soll, welches öftere Bewegungen erfordert, so kann man den Sperrzahn ausklinken und den Hebel mit der Hand halten.
Die Drehbewegung der Riemscheibe K kann auch durch Kurbel und Pleuelstange hervorgerufen werden, in welchem Falle dann das Lager M und die Prismenführung L wegfallen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Riemenfallhammer, bei welchem die Steig- und Fallbewegungen des am unteren Ende eines Rahmens G angebrachten Hammers A durch einen mit den Riemen H' H" verbundenen und. mittelst der Riemscheiben / und K in schwingende Bewegung versetzbaren Sector H hervorgerufen werden, indem der an der Kurbelscheibe 0 sitzende und mit seinem Lager M in einer Prismenführung L gleitende Zapfen N die Welle L1 der Scheibe K abwechselnd hin- und herdreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48233D Riemenfallhammer Expired - Lifetime DE48233C (de)

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DENDAT48233D Expired - Lifetime DE48233C (de) Riemenfallhammer

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